|
|
||||||
|
news & stories 12 |
||||||
|
|
||||||
| http://www.nwz-online.de/nwz/index_2590.php?imgaddi=/nwz-bilder/klein/2005/07/30/&showid=708535&navpoint=1 Polizei fehlt Benzin - Streife in Altautos 30.07.05 SICHERHEIT Kilometerbegrenzung und kein Geld fürs Tanken VON MARCO SENG, Gewerkschaft kritisiert Leasingverträge für neue Wagen. Das Innenministerium widerspricht. redaktion hannover HANNOVER - Niedersachsens Polizei in Nöten: Neue Autos können wegen Kilometerbegrenzungen nicht genutzt werden, und das Geld fürs Tanken geht aus. „Es ist wirklich dramatisch“, sagte der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, der NWZ. Die Polizei müsse oft auf alte Fahrzeuge zurückgreifen, weil neue geschont würden. Schuld daran sind laut Witthaut die von der Landesregierung abgeschlossenen Leasingverträge. Jedes der 200 neuen Autos dürfe im Jahr nur 55 000 Kilometer fahren. Das sei in ländlichen Gebieten unmöglich. Nach Angaben des GdP-Chefs fehlt der Polizei auch das Geld für Benzin und Diesel. Verantwortlich dafür seien hohe Spritkosten und längere Wege durch die Polizeireform. Das Innenministerium wies die Kritik zurück. Alle Fahrzeuge seien im Einsatz, sagte Ministeriumssprecher Frank Rasche. Und keines werde aus Spritmangel stehen bleiben. „Die Einsatzfähigkeit der Polizei ist nicht gefährdet.“ Im diesem Jahr darf die Polizei fürs Tanken nur 6,1 Millionen Euro ausgeben, |
||||||
|
|
||||||
| http://www.nwz-online.de/nwz/index_3519.php?showid=707636 29.07.2005 Rente auf Pump wird im Dezember real SOZIALPOLITIK Versicherung braucht Darlehen vom Bund – Kritik an Ministerin VON CHRISTOPH SLANGEN BERLIN - Wirklichkeit wird die Rente auf Pump voraussichtlich im Dezember. Die Rentenversicherung muss Ende November ein zinsloses Darlehen über 400 Millionen Euro vom Bund aufnehmen, um die Renten im Weihnachtsmonat pünktlich auszuzahlen – so die aktuellen Ergebnisse des Schätzerkreises. Die Finanzprobleme der Rentenkasse sind nach dieser Prognose größer als von Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD) erst zwei Tage zuvor zugegeben. Ihre Salami-Taktik beim Einräumen der unangenehmen Botschaften wird auch in Regierungskreisen als „unglücklich“ kritisiert. „Schönrednerei“ wirft Andreas Storm (CDU), sozialpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Schmidt vor. „Wir leben von der Hand in den Mund“, hatte Franz Ruland, der Direktor des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) unlängst eingeräumt. Im September, so der VDR-Chef unter Verweis auf Annahmen der Bundesregierung, müsse der Bundeszuschuss erstmals seit 20 Jahren vorgezogen werden. Ulla Schmidt bestätigte später, dass „für wenige Tage“ knapp eine halbe Milliarde Euro benötigt werde, um einen Liquiditätsengpass zu überbrücken. Dass die Geldknappheit bis zum Dezember noch zunehmen dürfte, verschwieg sie. Dabei hatte der Schätzerkreis, dem auch Beamte ihres Ministeriums angehören, genau dies bereits ausgerechnet. Die Experten prognostizierten für Ende November eine Lücke von 1,4 Milliarden Euro. Um sie zu schließen, müsste der letzte Rest des Bundeszuschusses für 2005 – eine Milliarde Euro – vorgezogen werden. Zudem wäre erstmals ein zinsloses Darlehen aus der Bundeskasse nötig, um die Tage zu überbrücken, bis wieder Geld eingeht. VDR-Sprecher Dirk von der Heide wies darauf hin, dass die Rentenversicherung trotz der Schwierigkeiten zum Jahresende wohl mit schwarzen Zahlen abschließen werde. Dank der Zusatzeinnahmen durch Beiträge auf das Weihnachtsgeld wird ein Plus von 1,4 Milliarden Euro erwartet. Damit 2006 keinesfalls vorgezogene Bundeszuschüsse, Kredite oder Beitragserhöhungen nötig werden, hat die Ministerin den Arbeitgebern einen neuen Rhythmus bei der Überweisung der Beiträge vorgeschrieben. Dadurch werden im nächsten Jahr einmalig 13 statt 12 Monatsbeiträge fällig – die Union hat trotz Bedenken akzeptiert. Allerdings fürchtet Sozialexperte Storm, dass ohne Entspannung auf dem Arbeitsmarkt die zusätzlichen Milliarden bald wieder verbraucht wären: „Dann würde womöglich bereits 2007 wieder die vorgeschriebene Reserve unterschritten.“ |
||||||
|
|
||||||
| http://www.nwz-online.de/nwz/index_2590.php?imgaddi=/nwz-bilder/klein/2005/07/29/&showid=707614&navpoint=1 Neonazi-Parole nicht strafbar BUNDESGERICHTSHOF Zentralrat der Juden kritisiert Urteil 29.07.2005 KARLSRUHE/DPA - Die Verwendung der Neonazi-Parole „Ruhm und Ehre der Waffen-SS“ ist nicht strafbar. Der Satz könne nicht mit Originallosungen aus der Nazizeit verwechselt werden, entschied der Bundesgerichtshof. Nach dem Urteil bleibt der Gebrauch vergleichbarer Fantasieparolen, die von NS-Organisationen nie verwendet wurden und nur „nationalsozialistisch klingen“, im Regelfall straflos. Das Karlsruher Gericht sprach drei Angehörige der rechtsradikalen „Karlsruher Kameradschaft“ frei. Sie hatten die Parole als Grußformel auf dem Anrufbeantworter eines „Nationalen Infotelefons Karlsruhe“ benutzt. Das Landgericht Karlsruhe hatte sie im Oktober 2004 zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt. (Az.: 3 StR 60/05) Der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, nannte das Urteil „unglaublich“. In Berlin stieß das Urteil auf verhaltene Reaktionen. „Mir gefällt das nicht, aber juristisch wird man das respektieren müssen“, sagte SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz. http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=33422&linked=pm&Blank=1 Bundesgerichtshof Mitteilung der Pressestelle Nr. 111/2005 Parole „Ruhm und Ehre der Waffen-SS“ als solche nicht strafbar Der Bundesgerichtshof hat entschieden, daß im Gebrauch der unter Rechtsradikalen weit verbreiteten Losung „Ruhm und Ehre der Waffen-SS“ kein Verwenden von Kennzeichen ehemaliger nationalsozialistischer Organisationen nach § 86 a StGB liegt. Diese Parole ist im Wortlaut von keiner dieser Organisationen gebraucht worden. Eine Bestrafung nach dieser Vorschrift könnte zwar auch dann erfolgen, wenn sie der Parole einer NS-Organisation zum Verwechseln ähnlich wäre. Diese Frage hat der Bundesgerichtshof verneint. Eine hinreichende Ähnlichkeit ist weder mit der Originalparole der Waffen-SS („Meine/unsere Ehre heißt Treue“) noch mit der der Hitlerjugend („Blut und Ehre“) gegeben. Der Gebrauch einer Fantasieparole, die von NS-Organisationen nie verwendet worden ist und die nur den Anschein der Parole einer NS-Organisation hervorruft, fällt jedoch nicht unter diese Strafvorschrift. Diese Frage war von Polizei- und Sicherheitsbehörden unterschiedlich beantwortet worden. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hatte Anklage zum Landgericht Karlsruhe erhoben, um eine grundsätzliche Klärung der Rechtsfrage durch den Bundesgerichtshof herbeizuführen. Das Landgericht Karlsruhe hatte zunächst die Eröffnung des Hauptverfahrens abgelehnt. Auf die Beschwerde der Staatsanwaltschaft ist diese jedoch vom Oberlandesgericht Karlsruhe angeordnet worden. Die daraufhin erfolgte Verurteilung hat der Bundesgerichtshof aufgehoben. Da besondere Umstände, unter denen eine Verfolgung wegen Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen nach § 86 StGB in Betracht kommt, nicht gegeben waren, hat er die Angeklagten freigesprochen. Urteil vom 28. Juli 2005 — 3 StR 60/05 LG Karlsruhe - 6 KLs 57 Js 30569/01 Karlsruhe, den 28. Juli 2005 Die einschlägigen Strafvorschriften lauten auszugsweise: § 86 a StGB Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer im Inland Kennzeichen einer der in § 86 Abs. 1 Nr. 1, 2 und 4 bezeichneten Parteien oder Vereinigungen verbreitet oder öffentlich, in einer Versammlung oder in von ihm verbreiteten Schriften (§ 11 Abs. 3) verwendet oder 2. … (2) Kennzeichen im Sinne des Absatzes 1 sind namentlich Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen und Grußformen. Den in Satz 1 genannten Kennzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind. …. § 86 StGB Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen (1) Wer … 1. — 3. … 4. Propagandamittel, die nach ihrem Inhalt dazu bestimmt sind, Bestrebungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation fortzusetzen, … (2) Propagandamittel im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche Schriften (§ 11 Abs. 3), deren Inhalt gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet ist. Pressestelle des Bundesgerichtshof 76125 Karlsruhe Telefon (0721) 159-5013 Telefax (0721) 159-5501 |
||||||
|
|
||||||
| http://www.nwz-online.de/nwz/index_2590.php?imgaddi=/nwz-bilder/klein/2005/07/29/_heprod_images_foto_1_1_1_20050729_dc-lindaneu.jpg&showid=707596&navpoint=1 Kampf um „Linda“ geht weiter KARTOFFEL-STREIT Niederlage für Landwirte vor Schiedsgericht HANNOVER/DPA - Im Streit um die beliebte Kartoffelsorte „Linda“ hat der Zuchtbetrieb Europlant einen gerichtlichen Erfolg errungen. Das Schiedsgericht für Saatgut- und Sortenschutzstreitigkeiten der Landwirtschaftskammer Hannover entschied am Donnerstag gegen drei Bauern, die die Sorte ohne Genehmigung weiter vermehren. Nach dem Urteil dürfen sie die Kartoffel nicht in Umlauf bringen. Die Ernte soll unter Aufsicht eines Sachverständigen gestellt werden. Der Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Georg Janßen, kündigte Rechtsmittel gegen die Entscheidung an. Die Landwirte würden das Oberschiedsgericht in Celle anrufen. Mit einer Entscheidung sei im September zu rechnen. „Wenn auch dieses Gericht gegen die Landwirte entscheidet, wird Linda wahrscheinlich für einige Zeit aus den Regalen verschwinden“, sagte Janßen. Nach Angaben des Geschäftsführers der Europlant, Jörg Eggers, ging es in dem Verfahren um die Einhaltung der Verträge zwischen seinem Unternehmen und den Landwirten. Danach seien die Bauern nur bis Ende 2004 zur Vermehrung der Kartoffel berechtigt gewesen. Die Firma Europlant hatte die Sorte vor Ablauf ihres 30-jährigen Sortenschutzes Ende 2004 vom Markt genommen. So sollte verhindert werden, dass andere Landwirte Linda-Pflanzgut vermehren und vermarkten. Europlant gab an, resistentere Züchtungen als Ersatz anbieten zu wollen. Die AbL sieht darin dagegen den Versuch, mit neuen Sorten höhere Gewinne einzufahren. |
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
| http://www.nwz-online.de/nwz/index_2595.php?imgaddi=/nwz-bilder/klein/2005/07/29/_heprod_images_foto_1_1_4_20050729_paddington.jpg&showid=707647&navpoint=1.2 29.07.2005 Eltern zeigen den Rucksackbomber an TERRORISMUS Furch vor den Komplizen Der Boulevard macht gegen Asylanten mobil. Bomber wird im Gefängnis zum Islamisten. Von Christoph Driessen LONDON - Früher stand Paddington mal für die Kinderfigur Paddington-Bär und den [Image:29072005_102710_0.jpg]Miss-Marple-Film „16 Uhr 50 ab Paddington“. Heute denken Briten bei dem Namen des Londoner Stadtteils an Terroristen. Paddington Green ist die meistgefilmte Polizeiwache des Landes, weil in dieser Hochsicherheitsstation die gefährlichsten Verdächtigen befragt werden. Zurzeit vernimmt Scotland Yard dort Yasin Hassan Omar (24). In der größten Fahndung der britischen Kriminalgeschichte war der mutmaßliche Rucksackbomber in Birmingham aufgespürt worden. Trotz dieses Erfolgs waren am Donnerstag wieder Heerscharen von Polizisten auf Londons Straßen unterwegs. Die Polizei befürchtet, dass Omars flüchtige Komplizen einer Festnahme zuvorkommen wollen, indem sie noch einmal zuschlagen. Um an die Gefährlichkeit der Täter erinnert zu werden, musste man nur einen flüchtigen Blick auf den Zeitungskiosk werfen: überall das gleiche Röntgenbild einer nagelgespickten Bombe, die zusammen mit 15 anderen in einem Auto der Selbstmordattentäter vom 7. Juli sichergestellt worden war. Es ist ein Bild, das Hass erzeugen kann. Die Boulevardzeitung „Daily Express“ fragt ihre Leser: „Sollen jetzt alle Asylanten weggeschickt werden?“ Ja oder Nein – bitte ankreuzen. Yasin Hassan Omar war elf Jahre alt, als er ohne Begleitung aus dem afrikanischen Bürgerkriegsland Somalia nach Großbritannien kam. Er lebte bei Pflegeeltern, bis er 18 war und vom Staat eine Sozialwohnung bekam. In der Nachbarschaft war er bald als Extremist bekannt. „Zwei Tage nach dem 11. September kam er in meinen Laden und lobte (Osama) bin Laden“, berichtet der Geschäftsinhaber Ali Dursun. Ein anderer Ladenbesitzer, Mohammed Hassan, wurde von Omar beschuldigt, „kein guter Muslim“ zu sein, weil er auch Alkohol verkaufe. Muktar Said Ibrahim (27), der andere Rucksackbomber, dessen Name der Polizei bereits bekannt ist, wurde in Eritrea geboren und lebte seit seinem 14. Lebensjahr in Großbritannien. Er war ein schwieriger Jugendlicher, der Haschisch rauchte, trank und schließlich wegen Straßenraubs zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde – aber zum Islamisten wurde er nach allem, was man weiß, erst im Gefängnis. Extremistische Imame gingen dort ein und aus – die Behörden interessierten sich nicht dafür. Erst nach dem 11. September änderte sich das. Wer britische Boulevardzeitungen durchblättert, muss den Eindruck bekommen, dass alle Asylsuchenden „Verräter der Krone“ sind. Doch angezeigt worden ist Ibrahim von niemand anderem als seinen eigenen Eltern. Sie hatten ihren Sohn auf den Fahndungsfotos erkannt. *** http://www.nwz-online.de/nwz/index_2595.php?imgaddi=/nwz-bilder/klein/2005/07/29/&showid=707641&navpoint=1.2 Drahtzieher der Anschläge offenbar in Sambia gefasst TERRORISMUS Auch neun Verdächtige in London festgenommen – Bomben alle vom selben Mann gebaut LONDON/AFP/DPA - Der mutmaßliche Drahtzieher der tödlichen Anschläge von London ist den Fahndern einem Fernsehbericht zufolge in Sambia ins Netz gegangen. Der aus Pakistan stammende Haroon Aswat sei in dem südafrikanischen Land gefasst worden, berichtete der US-Sender CNN. Mehrere Länder verhandelten derzeit darüber, wer den Briten befragen werde. Die Vereinigten Staaten hatten den 31-Jährigen demnach gesucht, weil er möglicherweise versucht haben soll, in Bly im US-Bundesstaat Oregon ein Trainingslager für Terroristen aufzubauen. Die Jagd nach Aswat hatte sich Medienberichten zufolge verstärkt, nachdem die Ermittler festgestellt hätten, dass er auf seinem Mobiltelefon rund zwanzig Anrufe der vier Attentäter vom 7. Juli empfangen habe. Bei den Anschlägen waren 56 Menschen gestorben. Unterdessen wurden am Donnerstag neun Terrorverdächtige in zwei Londoner Wohnungen festgenommen. Unter ihnen war aber keiner der gesuchten Rucksackbomber. In der Nähe eines U-Bahnhofs hatte die Polizei zuvor schon drei verschleierte Frauen abgeführt. Sie werden verdächtigt, Terroristen Unterschlupf gewährt zu haben. Die Bomben, die am 7. und am 21. Juli in London gezündet wurden, sind nach Informationen der „Times“ alle vom selben Mann gebaut worden. Unter Berufung auf hohe Polizeiquellen berichtete die britische Zeitung, die Bomben seien sich „in Aufbau und Zusammensetzung verblüffend ähnlich“. Das lasse auf eine gut organisierte, weit verzweigte Terrorzelle schließen. |
||||||
|
|
||||||
| http://www.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/vermischtes/1213634,cc=000000160300012136341kGN7U.html 28.07.2005 Schwerer Rückschlag für NASA Houston/Washington (dpa) - Nur einen Tag nach der Rückkehr zur bemannten Raumfahrt hat die US-Weltraumbehörde NASA einen schweren Rückschlag einstecken müssen. Alle Space-Shuttles müssen bis auf weiteres am Boden bleiben, nachdem sich beim Start der Raumfähre "Discovery" am Dienstag ein großes Stück Isolationsschaum vom Außentank gelöst hatte. "Das Problem muss vor dem nächsten Start behoben werden", sagte Programmdirektor Bill Parsons am Mittwoch in Houston (Texas). Parsons sprach von einem Rückschlag und einer persönlichen Enttäuschung nach der Freude über den Start der "Discovery". Er wollte sich nicht festlegen, ob in diesem Jahr überhaupt noch ein weiteres Shuttle vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral in Florida starten wird. Nach bisherigen Plänen sollte die Raumfähre "Atlantis" am 9. September zur ISS fliegen. Die "Discovery" soll an diesem Donnerstag um 13.18 Uhr MESZ an der internationalen Raumstation ISS andocken. Seit dem tödlichen Absturz der Raumfähre "Columbia" am 1. Februar 2003 waren alle drei verbliebenen NASA-Raumfähren zur Verbesserung der Sicherheit am Boden geblieben. Anders als bei der "Columbia"-Katastrophe hat das abgefallene Stück Schaumstoff vom Außentank der "Discovery" keine Hitzekacheln der Raumfähre getroffen und beschädigt. Der Schaumstoff soll nach NASA-Angaben unter anderem einen Kabelschacht am 50 Meter hohen Außentank vor Windturbulenzen schützen. Der Außentank wurde nach dem "Columbia"-Unglück neu konstruiert und hat nach den Worten Parsons alle Tests im Windkanal bestanden. Beim Anflug auf die internationale Raumstation will die NASA auch Aufnahmen aus rund 180 Metern von drei beschädigten Hitzekacheln an der Unterseite der "Discovery" machen. Diese Beschädigungen, deren Ursache noch nicht eindeutig geklärt ist, seien kein Problem, das einem den Schlaf raube, sagte der stellvertretende Programmdirektor Wayne Hale. Erst nach Auswertung aller Daten werde entschieden, ob die Raumfähre mit den Beschädigungen zurück zur Erde fliegt oder im Weltall repariert wird. Die siebenköpfige Crew hat vor dem Andocken an der ISS mit einer Art sehendem Roboterarm die beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre besonders strapazierten Hitzekacheln an der Nase und den Flügeln des Shuttles auf Risse untersucht. "Ich habe großes Vertrauen in den Hitzeschutz", sagte Wayne. |
||||||
|
|
||||||
| http://www.telepolis.de/r4/artikel/20/20576/1.html ... die im Dunkeln sieht man nicht Klaus Heck 26.07.2005 Alle Augen schauen auf Hartz IV, doch der eigentliche Angriff auf Sozialstaat und Bürgerrechte findet woanders statt "Im Osten lärmen, im Westen angreifen" lautet eines der 36 Strategeme der Kriegskunst (1), die heute zum kleinen Einmaleins der Manager und Unternehmensberater gehört. Deutschland braucht "einen Turnarround, eine grundlegende Reform, die wehtut", wissen die Rationalisierer von McKinsey (2) - und wir wissen schon, wem es regelmäßig wehtut, wenn McKinsey auftaucht. Den medienwirksam inszenierten Großangriff auf den Sozialstaat, an dem McKinsey maßgeblich beteiligt war, kennen wir unter dem Namen Hartz IV. Doch da geht inzwischen nichts mehr. Wer sich hier rührt, das weiß jeder Pop-Politiker, der wird zerpflückt. Während sich also mal wieder in Deutschland scheinbar gar nichts mehr bewegt, geht im Schatten von Hartz IV ein Gespenst um, dessen Auftauchen wir nicht einmal in unseren düstersten Visionen erahnten: die Rede ist von "Lebensmittelarmut", von Hunger überall in Deutschland. Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch, hat uns Hölderlin nachhaltig eingeprägt. Auch diesmal naht Rettung, zwar nicht von Politikern oder von traditionellen Wohlfahrtsverbänden, sondern ausgehend von einer einfachen Idee, welche binnen weniger Jahre die "größte soziale Bewegung Deutschlands" entfachte. So jedenfalls heißt es in der Gründungslegende der Tafel (3). Wir hören (4) Heinz Walter, Küchenleiter der Kantine der Aachener Agentur für Arbeit: Ich war immer der Meinung, dass nur in der dritten Welt, bzw. in Afrika Hunger gelitten wird, aber nicht hier vor der Haustür. Das will mir nicht in den Kopf rein, das kann einfach nicht sein. Herr Walter kocht in Reaktion auf einen WDR-Fernsehbericht nun täglich 20-25 Essen zusätzlich, die dann von der Aachener Tafel an eine Grundschule geliefert werden. In dem Folgebeitrag des WDR-Fernsehens berichtet Jutta Schlockermann, Vorsitzende der Aachener Tafel, von Kindern, "die kein Essen haben, während der Mittagspause, während der Frühstückszeit und auch am Abend". Genau wie ihr Bundesverband in Berlin, hat auch die Aachener Tafel ihre Gründungslegende. "Wir konnten die Not in unserer Nachbarschaft nicht mehr sehen", heißt es auf der Homepage (5). Und "die überquellenden Abfall-Container an manchen Supermärkten auch nicht". Das klingt erfrischend spontan, basisdemokratisch und einleuchtend. Allein: im Zusammenhang mit einer scheinbar von unten kommenden spontan entstandenen sozialen Bewegung fällt zunächst deren Professionalität auf. So hat der Bundesverband der Tafeln acht Grundsätze festgelegt, die für alle Filialen in Deutschland verbindlich sind und sich "Tafel", verbunden mit der Androhung von strafrechtlichen Konsequenzen bei Markenmissbrauch, schützen lassen. Auch die Internetauftritte der Tafeln sind, während viele Vereine und selbst mittelständige Unternehmen immer noch selbst gebastelte Seiten für ausreichend halten, durchweg professionell unter Beachtung der Corporate Identity gestaltet. Der Gesamteindruck erinnert eher an ein Franchise-Konzept nach Art von McDonald's als an altbekannte Bürgerinitiativen oder Friedensgruppen. Wer steckt wirklich hinter der erfolgreichen Markteinführung der Tafel®? |
||||||
|
Deutschland in Sachen Hungerhilfe noch ein Entwicklungsland. |
||||||
| First we take Manhatten... Sabine Werth , die zusammen mit anderen Berliner Frauen irgend etwas für Obdachlose tun wollte, so heißt es, las 1993 zufällig einen Artikel über die New Yorker Organisation City Harvest (6). Es war das Jahr, in dem Bill Clinton Präsident, Scharping erstmal Kanzlerkandidat wurde und in dem Oscar Lafontaine Unterweltkontakte vorgeworfen wurden. Die deutsche Öffentlichkeit war entsetzt vom fremdenfeindlichen Brandanschlag (7) in Solingen. Und in Berlin überzeugte Frau Werth ihre Freundinnen davon, das Leitmotiv einer New Yorker Charity-Resteverwertung zu übernehmen: Millions of pounds of good, edible food are thrown away each year by New York City food businesses. At the same time, an estimated 1.6 million people are hungry, one third of them children. City Harvest is the link between those who have so much and those who have too little. Man kann es kaum glauben. Noch nicht einmal drei Jahre nach der Wiedervereinigung waren ja die meisten Wessis noch stolz und die meisten Ossis versessen auf unsere blühenden Landschaften. Man war entsetzt, wenn man gehört hat, dass im reichen Amerika angeblich Menschen nicht genug zu essen hätten. Aber mal ehrlich: Wer hätte es damals schon für möglich gehalten, dass es ein halbe Jahrhundert nach der Luftbrücke hungernde Berliner gibt, und wer wäre darauf gekommen, ihnen Lebensmittelpakete zukommen zu lassen? Für soviel Kreativität hat Frau Werth das Bundesverdienstkreuz, das ihr 2003 verliehen wurde, wohl verdient. ... then we take Berlin Jedenfalls soll der Aufbau einer deutschen Tafellandschaft zunächst nicht so toll geklappt haben. Glücklicherweise tauchte dann irgendwann Hilfe von einem global vernetzen Beraterkonzern auf, der bisher eher im Zusammenhang mit Massenentlassungen bei DAX-Unternehmen, Vorschlägen zum Sozialabbau und Sonderförderung für die Eliten bekannt war als für die Unterstützung "sozialer Bewegungen". Die Konzernzentrale dieser Beratergruppe, bei der man trotz weltweiter Verzweigung viel Wert darauf legt, eine geschlossene Gesamtfirma zu bilden, hat ihre Zentrale in New York (8) - genau wie City Harvest. Da war es nahe liegend, einmal nachzuschauen, ob vielleicht auch die amerikanische Mutter der deutschen Tafelidee Unterstützung durch McKinsey erfahren hat. - Sie hat (9). Solche McKinsey-Leitfäden zur Gründung und zum Management von Tafeln, gehören in jeder deutschen Tafelfiliale zur Standardausstattung. Einmal auf dieser Spur zeigt sich eine Einflussnahme von McKinsey in einem Umfang, der den Verdacht entstehen lässt: Ist McKinsey womöglich der eigentliche Initiator der "internationalen Tafellandschaft"? Müssen wir nach McDonalds Fastfood bald mit McKinseys Junkfood für Bedürftige weltweit rechnen? Zum Beispiel die Schweiz: Hier wollte Bankiersgattin Yvonne Kurzmeyer Gutes tun und kam auf die Idee, eine Tafel nach New Yorker und Berliner Vorbild zu gründen. Mit 600.000 Franken von ihrem privaten Geld gründete sie die Stiftung "Hoffnung für Menschen in Not". Und weiter heißt es in der Schweizer Gründungslegende: Dank guten Kontakten zur Wirtschaft konnte Kurzmeyer die Unternehmensberater-Firma McKinsey motivieren, ein für die Schweiz zugeschnittenes "Handbuch zum Betrieb einer Tafel" zu entwickeln. Auch in Kanada und Österreich berät McKinsey die Tafeln. Eindeutig klar ist also: McKinsey ist das internationale Bindeglied zwischen den nationalen Tafelgesellschaften. Nun wird sich wohl kaum ein Beweis dafür erbringen lassen, dass McKinsey der eigentliche Initiator der Tafeln ist. Folgt man Foucaults Machttheorie, wie er sie im ersten Band von "Sexualität und Wahrheit", in "Der Wille zum Wissen", entwickelt, dann ist eine eindeutig identifizierbare Zentralmacht analog zum fürstlichen Souverän bei Machiavelli, nach der noch jede Verschwörungstheorie sucht, unter den gegenwärtigen Bedingungen globaler Herrschaft des Kapitals weder wahrscheinlich, noch ist es notwendig, um dann, in einem zweiten Schritt, dieses souveräne Subjekt nach der Intention dieser Macht befragen zu können. Für die Tafelentwicklung erleichtert das Wissen um die intensive Einflussnahme von McKinsey das Erkennen ihrer teilweise noch verborgenen Intention: dass sie genau auf den Turnaround zusteuert, den McKinsey immer wieder fordert, nämlich die massive Einschränkung des staatlichen Geldtransfers auf der Grundlage von Bürgerrechten. Statt Geld mit Bürgerrechtsanspruch gibt es großzügige private Spenden an die Bedürftigen auf Grundlage der Menschenrechte. Aber es ist keineswegs so, dass es hier eine klare Frontlinie gibt zwischen einem Regime, das diese Macht von oben erzwingen will, und einem Widerstand, der sich von unten dagegenstemmt. "Macht ist unten" sagt Foucault. Tafeln hebeln deutsches Recht aus In Aachen haben wir gesehen, wurde die Tafel vom Leiter des Sozialamtes angeregt. In Bochum dagegen hat der Leiter der Bezirksverwaltung Wattenscheid versucht, der Tafelmacht Widerstand (10) entgegenzusetzen, indem er in einem Fernsehinterview angekündigt hat, schlicht und ergreifend die geltenden Gesetze anzuwenden und das bedeutete immerhin noch bis zum 16. Juni 2005, dass Sachleistungen auf den Hilfebedarf angerechnet werden - müssen! Mit anderen Worten: Aus dem verführerischen Angebot der Tafeln, kostenloses Essen zusätzlich zum staatlichen Geldtransfer zur Grundversorgung zu verteilen, wäre die Alternative geworden: Fütterung mit Lebensmittelpaketen statt Geld für den Supermarkteinkauf. Das Anwenden dieses im Übrigen das gesamte Sozialrecht wesentlich bestimmenden Subsidiaritätsprinzips, nach dem eben - vereinfacht gesagt - nur der vom Staat versorgt werden soll, der nicht von anderer Seite schon genug bekommt, hätte natürlich das sofortige Aus der Tafeln nach sich gezogen. Man darf wohl unterstellen, dass genau das die Absicht dieses mutigen Menschen war. Denn dass es sich hier nicht um einen dummen Paragrafenreiter gehandelt hat, wird durch die Begründung sofort deutlich: Man habe schließlich kein Sozialsystem wie in Amerika, sagte er vor laufender Kamera. Aus dem entblößten Blickwinkel des nur noch bedarfsorientierten Lebens, des Bedürftigen, wie er in der Tafelbewegung genannt und genormt wird, aus diesem bedürftigen Blick heraus, repräsentiert natürlich dieser Beamter die Staatsmacht, die ihm, dem kleinen Mann, noch das letzte Butterbrot nicht gönnt. Und die prompte Reaktion von höherer Verwaltung und Politikern, dieser Beamte habe "absoluten Quatsch" erzählt und natürlich würde die Tafelspende nicht auf die Sozialhilfe angerechnet, beruhigt diesen bedürftigen Blick, während es uns gerade in Unruhe versetzt und zeigt, welch enorme Macht die Tafel ist. Das, was sich Verwaltungsspitze und Politiker da geleistet haben, nennt man nach meinem Rechtsempfinden Nötigung zur Veruntreuung. Und die Klarstellung (11), um die der Vorsitzende eines Unterausschusses im Bundestag gebeten hat, dass ja wohl mit "anderweitiger Bedarfsdeckung" nicht die Lebensmittel der Tafeln gemeint wären, wird in einer späteren Phase natürlich als "zum Missbrauch von staatlichen Leistungen geradezu einladende Gesetzeslücke" bezeichnet und gestrichen werden. Oder aber der Geldbetrag wird nach und nach immer geringer ausfallen. Schließlich ist es gerade noch genug für Zigaretten. Dann aber muss man ja schon aus Verantwortung für die Gesundheit der Schutzbefohlenen heraus auch diesen Betrag streichen. Nein, das wird nicht zynisch klingen, eher schon eine Argumentation, die dem Bedürftigen eine Entscheidungskompetenz unterstellt, die man nicht voraussetzen darf, die also zu seinem Tode führen würde. Jedenfalls sehen wir also eine Welle der Hilfsbereitschaft auf uns zurollen, die täglich größer wird. Aktuell zum Beispiel durch die Gründung von so genannten Foodbanks auch in Deutschland, die logistisch auf riesige Mengen minderwertiger Lebensmittel ausgerichtet werden und durch die der Lebensmittelausstoß der lokalen Tafeln, die ihren Umsatz längst in Tonnen messen, um ein Vielfaches wachsen wird. Geostrategie von Biopolitik: Noch ist Deutschland ein weißer Fleck auf der Karte (12) der "European Federation of Food Banks". Doch die Gründung wird gegenwärtig von den Tafeln mit Hochdruck betrieben. Wir ahnen, wie diese Welle der Hilfsbereitschaft den Sozialstaat unter sich begraben wird. Links (1) http://de.wikipedia.org/wiki/Strategeme (2) http://www.mckinsey.de (3) http://www.tafel.de (4) http://people.freenet.de/Aachener-Tafel/video/tafelac2.ram (5) http://www.aachener.tafel.de (6) http://www.cityharvest.org/about/index.html (7) http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/WegeInDieGegenwart_photoSolingenBrandanschlag/index.html (8) http://www.mckinsey.de/profil/firm/globalesnetzwerk.htm (9) http://www.frdny.org/handouts05/brands.pdf (10) http://www.interdesigns.de/tafel/presse/presse1.html (11) http://www.spdfraktion.de/rs_datei/0,,5462,00.pdf (12) http://www.eurofoodbank.org/eng/1d1.htm |
||||||
|
|
||||||
| http://www.eagleforum.org/column/2005/july05/05-07-13.html CFR's Plan to Integrate the U.S., Mexico and Canada ------------------------------------------------------------------------ by Phyllis Schlafly, July 13, 2005 ------------------------------------------------------------------------ The Council on Foreign Relations (CFR) has just let the cat out of the bag about what's really behind our trade agreements and security partnerships with the other North American countries. A 59-page CFR document spells out a five-year plan for the "establishment by 2010 of a North American economic and security community" with a common "outer security perimeter." "Community" means integrating the United States with the corruption, socialism, poverty and population of Mexico and Canada. "Common perimeter" means wide-open U.S. borders between the U.S., Mexico and Canada. "Community" is sometimes called "space" but the CFR goal is clear: "a common economic space ... for all people in the region, a space in which trade, capital, and people flow freely." The CFR's "integrated" strategy calls for "a more open border for the movement of goods and people." The CFR document lays "the groundwork for the freer flow of people within North America." The "common security perimeter" will require us to "harmonize visa and asylum regulations" with Mexico and Canada, "harmonize entry screening," and "fully share data about the exit and entry of foreign nationals." This CFR document, called "Building a North American Community," asserts that George W. Bush, Mexican President Vicente Fox, and Canadian Prime Minister Paul Martin "committed their governments" to this goal when they met at Bush's ranch and at Waco, Texas on March 23, 2005. The three adopted the "Security and Prosperity Partnership of North America" and assigned "working groups" to fill in the details. It was at this same meeting, grandly called the North American summit, that President Bush pinned the epithet "vigilantes" on the volunteers guarding our border in Arizona. A follow-up meeting was held in Ottawa on June 27, where the U.S. representative, Homeland Security Secretary Michael Chertoff, told a news conference that "we want to facilitate the flow of traffic across our borders." The White House issued a statement that the Ottawa report "represents an important first step in achieving the goals of the Security and Prosperity Partnership." The CFR document calls for creating a "North American preference" so that employers can recruit low-paid workers from anywhere in North America. No longer will illegal aliens have to be smuggled across the border; employers can openly recruit foreigners willing to work for a fraction of U.S. wages. Just to make sure that bringing cheap labor from Mexico is an essential part of the plan, the CFR document calls for "a seamless North American market" and for "the extension of full labor mobility to Mexico." The document's frequent references to "security" are just a cover for the real objectives. The document's "security cooperation" includes the registration of ballistics and explosives, while Canada specifically refused to cooperate with our Strategic Defense Initiative (SDI). To no one's surprise, the CFR plan calls for massive U.S. foreign aid to the other countries. The burden on the U.S. taxpayers will include so-called "multilateral development" from the World Bank and the Inter-American Development Bank, "long-term loans in pesos," and a North American Investment Fund to send U.S. private capital to Mexico. The experience of the European Union and the World Trade Organization makes it clear that a common market requires a court system, so the CFR document calls for "a permanent tribunal for North American dispute resolution." Get ready for decisions from non-American judges who make up their rules ad hoc and probably hate the United States anyway. The CFR document calls for allowing Mexican trucks "unlimited access" to the United States, including the hauling of local loads between U.S. cities. The CFR document calls for adopting a "tested once" principle for pharmaceuticals, by which a product tested in Mexico will automatically be considered to have met U.S. standards. The CFR document demands that we implement "the Social Security Totalization Agreement negotiated between the United States and Mexico." That's code language for putting illegal aliens into the U.S. Social Security system, which is bound to bankrupt the system. Here's another handout included in the plan. U.S. taxpayers are supposed to create a major fund to finance 60,000 Mexican students to study in U.S. colleges. To ensure that the U.S. government carries out this plan so that it is "achievable" within five years, the CFR calls for supervision by a North American Advisory Council of "eminent persons from outside government . . . along the lines of the Bilderberg" conferences. The best known Americans who participated in the CFR Task Force that wrote this document are former Massachusetts Governor William Weld and Bill Clinton's immigration chief Doris Meissner. Another participant, American University Professor Robert Pastor, presented the CFR plan at a friendly hearing of Senator Richard Lugar's Foreign Relations Committee on June 9. Ask your Senators and Representatives which side they are on: the CFR's integrated North American Community or U.S. sovereignty guarded by our own borders. |
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
| http://www.jungewelt.de/2005/07-26/021.php 26.07.2005 Interview: Jürgen Elsässer »MI 5 arbeitet schon lange mit Al Qaida zusammen« Der islamische Terrorismus als Synthese aus westlichen Geheimdiensten und irren Auftragstrotteln unter Kontrolle einer US-Schattenregierung. Ein Gespräch mit Webster Griffin Tarpley * Der Investigativjournalist Webster Griffin Tarpley schrieb die »Unauthorized Biography« über George Bush sen. und veröffentlichte vor kurzem »9/11 Synthetic Terror — Made in USA« (www.tarpley.net) F: Ein Terroranschlag in London jagt den nächsten. Was fällt Ihnen dazu ein? Die britische Hauptstadt ist seit längerem als Londonistan bekannt. Eine ganze Reihe terroristischer Organisationen hatte bislang dort, unbehelligt von den Behörden, ihren Sitz, etwa der ägyptische Islamische Dschihad von Bin-Laden Stellvertreter Ayman al Zawahiri, die palästinensische Hamas, die GIA aus Algerien ... Als im Herbst 1995 eine Reihe von Bombenanschlägen das Pariser Nahverkehrsnetz trafen, schrieb der Figaro: »Die Spur der ... GIA-Führer führt nach Großbritannien. Die britische Hauptstadt diente als logistische und finanzielle Basis für die Terroristen.« F: Wenn Sie das so sehen, müßten Sie sich eigentlich jetzt freuen, daß die britischen Behörden nun zum Kampf gegen die Terroristen blasen? Nun, da bin ich etwas vorsichtig. Um es deutlich zu sagen: Für mich ist Al Qaida nur eine Filiale der anglo-amerikanischen Nachrichtendienste. Ich spreche vom »synthetischen Terrorismus«, einer artifiziellen Mischung, die die Dienste selbst hergestellt haben. Das Modell sind die italienischen Sprengstoffanschläge in den 70er und 80er Jahren, die sogenannte »Strategie der Spannung«, an denen die NATO-Untergrundkämpfer des geheimen Gladio-Programmes beteiligt waren. Ich selbst habe untersucht, daß diese Seilschaften auch bei der Ermordung des christdemokratischen Parteiführers Aldo Moro im Jahre 1978 mitgemischt haben. F: Bleiben wir bei London. Interessant ist das Zusammenspiel des britischen Geheimdienstes MI 5 mit Al Qaida gegen Ghaddafi. 1994 töteten Al-Qaida-Leute zwei BND-Agenten in Libyen. 1995 gab es einen Anschlag auf Gaddafi selbst, mehrere Personen kamen dabei um. 1998 sagte der frühere MI-5-Offizier David Shayler, daß der britische Geheimdienst das Attentat finanziert habe. In der Folge kam Libyen mit dem ersten internationalen Haftbefehl gegen Bin Laden heraus. Nach dem 11. September gab Ghaddafi Al Dschasira ein Interview und sagte: »Wenn es Amerika ernst meinte mit der Ausmerzung des internationalen Terrorismus, sollte es als erste Hauptstadt London mit Cruise Missiles angreifen.« F: Die Hauptverdächtigen der aktuellen Londoner Anschläge sind einheimische Moslems mit Verbindungen nach Pakistan. Die Täter und die Auftraggeber sind beim synthetischen Terrorismus unterschiedliche Leute. Als Täter instrumentalisiert man gerne labile Menschen, die sich gut als Sündenbock eignen und mit deren Hilfe man Spuren in die falsche Richtung legen kann. Etwa Lee Harvey Oswald, den Kennedy-Mörder, der Beziehungen zur Sowjetunion hatte. Aber Oswald allein hätte das Attentat nicht bewerkstelligen können, genausowenig wie Mohamed Atta am 11. September eine Maschine ins World Trade Center hätte steuern können. Die Auftragstrottel sind, meist ohne sich dessen bewußt zu sein, nur die Bauern in einem großen Spiel. F: Wer spielt das große Spiel? Ich gehe von einer Geheimregierung in den USA aus, die sich spätestens zu Beginn der 60er Jahre etabliert hat. Gründer waren CIA-Chef Allan Dulles, Außenminister John Forster Dulles und Lyman Lemnitzer, der die Operation Northwood erfunden hat — mit entführten Flugzeugen sollten US-Städte angegriffen und das Ganze Kuba in die Schuhe geschoben werden. Später gründete er als NATO-Oberbefehlshaber Europa die bereits erwähnten Gladio-Einheiten für verdeckte Operationen. Diese klandestine Struktur hat alles angezettelt: den Kennedy-Mord, den Tongking-Zwischenfall zur Entfesselung des Vietnamkrieges, die Iran-Contra-Affäre, den 11. September. F: Wer ist heute Chef dieser Schattenregierung? Bush-Vize Dick Cheney? Glaube ich nicht, der Mann ist zu krank. Eine wichtige Rolle spielt George Shultz, der ehemalige Außenminister. Er hat Bush und die Neocons um Wolfowitz innerhalb des Apparates durchgeboxt. |
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
| Scary M-Class Solar Flare Fires as Lightning Bolt by Mitch Battros — ECTV Sharp spike on GOES X-Ray Flux is quite unusual. There is usually a build up showing a more gradual climb in the way of a volcano setting to erupt. However, with tonight’s spike, it looks more like a lightening bolt. And when I say lightening bolt…I mean it. Take a look at this most unusual solar flare prominence from the eastern limb: Bolt Photo: http://www.earthchangestv.net/images/solarflare72705.gif X-Ray Flux (M4 Flare): http://www.sec.noaa.gov/rt_plots/xray_5mBL.html Now that’s down right scary… Yes, we were expecting the return of sunspot region 786, but not like this. As you can see from this “far side” photo, regions 786 and 788 are making their way from the far side of the Sun, back around to facing Earth. On occasion sunspot regions can grow in strength as it travels around. This may be the case with are returning visitors. (far side of sun) http://soi.stanford.edu/data/farside/recent.html Space Shuttle — Space Station I have no doubt astronauts in both the space station and shuttle, have taken evasive actions. With the Space Station, the astronauts go into a special sealed room which protects them from solar radiation. Although it is not widely known publicly, I am waging the shuttle has a similar room to protect its passengers. Look for a possible early return for Discovery. If solar activity maintains its current trend, I expect continued M-Class and perhaps X-Class flares to erupt. If this is the case, I expect the space shuttle to be called home early. Watch the weather… Watch for increased tornadoes, straight-line winds, micro-burst, and wind shears to occur within the next 72 hours. Also watch for rapid temperature fluctuation. I’m afraid this means more record breaking temperatures are on their way. Equation: Sunspots => Solar Flares => Magnetic Field Shift => Shifting Ocean and Jet Stream Currents => Extreme Weather and Human Disruption (mitch battros) |
||||||
|
|
||||||
| Schmelzende Grönland-Gletscher können das Ansteigen des Meeresspiegel beschleunigen Jeder Mensch weiß um die Ausdehnung von Wasser, wenn z.B. eine gefrorene Flasche zerbricht. Taut man das Eis, wird das Volumen wieder kleiner. Warum also sollten schmelzende Eisberge den Meeresspiegel signifikant anheben, wenn sie schmelzen? Jedenfalls haben Wissenschaftler herausgefunden, daß im Vergleich zu Messungen vor 1 Jahr nun 2005 ein Gletscher in Grönland dreimal so schnell schmilzt. Im Zeitraum 1988-1996 ist die Schmelzgeschwindigkeit mit 3,1-3,7 Meilen pro Jahr angegeben, nun wurden 8,7 Meilen/Jahr gemessen. http://www.commondreams.org/headlines05/0725-02.htm Published on Monday, July 25, 2005 by the Independent (UK) Melting Greenland Glacier May Hasten Rise in Sea Level by Steve Connor Scientists monitoring a glacier in Greenland have found it is moving into the sea three times faster than a decade ago. Satellite measurements of the Kangerdlugssuaq glacier show that, as well as moving more rapidly, the glacier's boundary is shrinking dramatically - probably because of melting brought about by climate change. The Kangerdlugssuaq glacier on Greenland's east coast is one of several that drains the huge Greenland ice sheet. The glacier's movements are considered critical in understanding the rate at which the ice sheet is melting. Kangerdlugssuaq is about 1,000 meters (3,280ft) thick, about 4.5 miles wide, extends for more than 20 miles into the ice sheet and drains about 4 per cent of the ice from the Greenland ice sheet. Experts believe any change in the rate at which the glacier transports ice from the ice sheet into the ocean has important implications for increases in sea levels around the world. Read More...>> |
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
| http://www.heise.de/newsticker/meldung/62213 28.07.2005 13:58 Bürgerrechtler wollen Spionage per Farblaser-Ausdruck dokumentieren Die Electronic Frontier Foundation (EFF) ruft dazu auf, Ausdrucke vom eigenen Farblaserdrucker zu erstellen und zu ihr zu schicken. Die US-amerikanische Regierung habe Druckerhersteller dazu veranlasst, jede ausgedruckte Seite mit einem Code zu versehen, der mit bloßem Auge nicht oder schwierig zu erkennen sei, schreibt die EFF. Dies wolle sie dokumentieren. Bislang führt die EFF Modelle von Xerox, Toshiba und Canon auf. Die EFF-Aktion geht auf den November 2004 zurück, als US-Medien berichteten, Farblaserdrucker würden beispielsweise wie im Fall Canon mit kleinen gelben Punkten kodierte Informationen über die Seriennummer und den Herstellungs-Code auf den Ausdrucken hinterlassen. Die US-Behörden einschließlich der Regierung nutzten diese bereits, um Fälschungen nachgehen zu können. Diese Methode will die EFF möglichst ausführlich dokumentieren und Gegenmaßnahmen entwickeln, da dieser Methode mit rechtlichen Mitteln nicht beizukommen sei. Sie ruft dazu auf, als PDF-Dateien gespeicherte Testseiten auszudrucken und ihr zukommen zu lassen. Die EFF rät Personen des öffentlichen Lebens davon ab, markierende Laserdrucker zu benutzen. Anlass dafür ist unter anderem ein Bericht der Bürgerrechtler der American Civil Liberties Union (ACLU). Das FBI habe seit 2001 rund 1100 Seiten Unterlagen der ACLU gesammelt sowie auch Papiere von Greenpeace oder der Organisation United for Peace and Justice. Im gegenwärtigen politischen Klima liege es nahe, dass die Regierung anhand der versteckten Codes herausfinden wolle, wer die Ausdrucke erstellt habe. "Ihr Recht auf freie Rede ist in Gefahr", schreibt die EFF. Das Versehen von Ausdrucken und Kopien mit versteckten Informationen zur Rekonstruktion des Ursprungs beschäftigt die Bürgerrechtler schon seit einiger Zeit. Vergangenes Jahr erhielt der Kopiererhersteller Canon den deutschen Big Brother Award, da bei jeder Kopie eine ID-Nummer des Gerätes auf das Papier gesetzt wird. Diese Technik, usprünglich gegen das Fälschen von Banknoten eingesetzt, mache es möglich, dass die Herkunft einer einzelnen Kopie ermittelt werden kann. Anzeige |
||||||
|
Die EFF hat diese gelben Punkte auf einem Ausdruck eines Canon-Druckers gefunden |
||||||
|
|
||||||
| aus den emails: An: fufor1@gmx.de Gigantische Staubwolke: Sahara-Sand kurz vor Florida Datum: Mon, 25 Jul 2005 14:05:25 +0200 Dieser Artikel wurde Ihnen geschickt mit der persönlichen Mitteilung: Hallo Herr Siegert, tolle Erklärung, alle naslang kommen hier Sandstürme..... Im übrigen wegen des "Ultralight Flugzeug" vor dem Reichstag wäre die Titelseite von der heutigen "Die Welt"-Ausgabe von Interesse. Dort wird das Flugzeug mit einem Eisernen Kreuz auf der Heckflosse abgebildet. So sah das Flugzeuge von dem angeblichen Selbstmörder nicht aus. Viele Grüße Bitte beachten Sie: SPIEGEL ONLINE hat die Identität des Absenders nicht überprüft SPIEGEL ONLINE, 25.07.2005 --------------------------------------------------------------------- Gigantische Staubwolke: Sahara-Sand kurz vor Florida --------------------------------------------------------------------- Eine riesige Sandwolke aus der Sahara treibt auf den Süden der USA zu. Experten sehen kaum Gefahren für die Bewohner Floridas, versprechen aber spektakuläre Sonnenauf- und -untergänge. Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,366700,00.html |
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
| http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,366420,00.html SPIEGEL ONLINE - 23. Juli 2005, 00:20 Berlin Leichtflugzeug stürzt vor dem Reichstag ab Auf einer Wiese vor dem Berliner Reichstag ist gestern Abend ein Ultraleichtflugzeug abgestürzt. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE handelt es sich offenbar um einen Selbstmord mit familiärem Hintergrund. Berlin - Der Absturz ereignete sich gegen 20.29 Uhr, der Pilot kam dabei sofort ums Leben. "Es deutet nichts, aber auch gar nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin", sagte Berlins Innensenator Ehrhart Körting noch am Abend bei einer Pressekonferenz. Entweder es handele sich um einen Unfall oder der Pilot habe die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht, sagte Körting weiter. Am späten Freitagabend gingen die Ermittler konkret dem Verdacht nach, dass es sich bei dem Absturz möglicherweise um einen Suizid mit familiärem Hintergrund handeln könnte. Nach ersten unbestätigten Angaben soll es sich bei dem Piloten um einen 1966 geborenen Mann aus Brandenburg handeln, dessen 36-jährige Ehefrau seit Mitte Juli als vermisst gemeldet ist. Suizid um Ermittlungsverfahren zu beenden Weiterhin hieß es aus Polizeikreisen, dass der Ehemann, ein Hobbypilot, in den Verdacht geraten sei, möglicherweise etwas mit dem Verschwinden seiner Lebenspartnerin zu tun zu haben. Gegen den Mann führte die Brandenburger Polizei in diesem Zusammenhang offenbar ein Ermittlungsverfahren. "Derzeit wird überprüft", so ein Fahnder, "ob sich der Mann möglicherweise das Leben nehmen wollte, um die Ermittlungen dadurch zu beenden". Das Schicksal seiner Ehefrau sei nach wie vor ungeklärt. Derzeit werde überprüft, ob der Pilot einen entsprechenden Abschiedsbrief hinterlassen hat. Die Pressestelle der Berliner Polizei mochte die Angaben in der Nacht nicht offiziell bestätigen und verwies auf eine Pressekonferenz am Samstagmittag. Bei dem Flugzeug handelte es sich um eine Ultraleichtmaschine. Sie stürzte nahezu senkrecht vom Himmel und schlug mit einem enormen Tempo auf eine Wiese auf. Der Absturzort befindet sich an der westlichen Seite des Reichstagsgebäudes, vor dem Eingang zur Reichstagskuppel, genau zwischen dem Sitz des Bundestags und dem Bundeskanzleramt. "Fast die Fahne gerammt" Der 18-jährige Mitja Thomas aus Marburg und sein Freund Eric Schemm wollten gerade die Reichstagskuppel besuchen, als das Kleinflugzeug vom Himmel fiel. Als sie aus dem Auszug steigen, kommen ihnen schon andere Besucher entgegen gerannt. "Wir dachten zuerst, es gebe einen Feueralarm", sagt Thomas, "aber dann haben wir gesehen, dass die anderen Besucher alle runter auf die Wiese gucken". Ein Mann berichtet den Jungs aufgeregt, ein Flugzeug sei gerade mal zehn Meter tief über den Reichstag hinweg geflogen und habe dabei fast die Fahne gerammt. "Es roch nach Gummi und wir sahen eine Rauchsäule", berichtet Schemm. Leute, die auf der Wiese saßen, seien zu dem Flugzeug und dem Piloten geeilt, der etwa zehn Meter von seiner Maschine entfernt lag. "Sie haben versucht die Flammen mit ihren Pullovern auszuschlagen", sagt Thomas. Wenige Minuten nach dem Absturz traf die Feuerwehr am Reichstag ein. Von der Ultraleichtmaschine war so gut wie nichts mehr übrig. Über dem Berliner Regierungsviertel gibt es keine allgemeine Flugverbotszone. Innensenator Körting sagte zu der Frage, ob man die Sicherheitsvorkehrungen im Regierungsviertel verstärken wolle: "Das müssen wir prüfen". |
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
|
Warum verwendet "Die Welt" dieses
Signal-Foto
|
||||||
| From: wazabi Date: Tue, 26 Jul 2005 19:08:39 00200 (CEST) Wiederholung des Reichstagsbrandes von 1933 missglückt? von Wazabi (Exklusiv-Artikel bei FUFOR) Die letzten drei Wochen waren an „terroristischen“ Anschlägen sehr ereignisreich und es ist unschwer erkennbar, dass sich in dieser Hinsicht eine steigende Frequenz abzeichnet, viele kleinere Anschläge innerhalb kurzer Zeit. Die Mächte im Hintergrund sind momentan wirklich schwer am Arbeiten. Den Auftakt machten am 7.7.2005 die Bombenanschläge in der Londoner City gefolgt von einem weiteren Anschlag, ebenfalls in London, genau zwei Wochen später, dieser jedoch absichtlich „missglückt“. Dadurch wollte man die Professionalität (Militärsprengstoff, Beteiligung der Geheimdienste etc.) des ersten Anschlags unter den Teppich kehren und so der Öffentlichkeit subtil eintrichtern, dass es sich zweifelsohne um eine europäische Al Qaida Organisation handelt, denen eben dieses Mal ein (glücklicherweise) Fehler unterlaufen ist. (für eine detaillierte Aufdeckung der Anschläge von London: www.rense.com) Inmitten der Zeitschiene dieser Anschläge fand ein, von den Medien eher beiläufig berichtetes, kleines, anscheinend wenig wichtiges Ereignis statt. Am 22.7.2005 abends um fast genau 20.30 h stürzt ein Ultraleichtflugzeug direkt vor dem Reichstag ab. Laut einem Zeugen sei das Flugzeug dabei gerade mal zehn Meter tief über den Reichstag hinweg geflogen und habe dabei fast die Fahne gerammt. Das Flugzeug schlug auf dem Rasen auf, ging in Flammen auf und der Pilot soll dabei sofort ums Leben gekommen sein. Das Motiv des Piloten war höchstwahrscheinlich Selbstmord mit familiärem Hintergrund. 1 Interessant, wie schnell man das so schnell herausgefunden hat! Hätte man keine sichere Erkenntnis über die Ursache, würde man doch nicht lediglich mutmaßen, oder? Hier gibt es gleich mehrere Sachen, die komisch sind und einer genaueren Analyse bedürfen. Über dem Berliner Regierungsviertel gibt es lt. Medien keine allgemeine Flugverbotszone. Was? Warum denn das nicht? Gerade nach den Anschlägen vom 11.9.2001 sollte es als selbstverständlich gelten, dass das Regierungsviertel auch – oder insbesondere auch – in Deutschland strengstens überwacht wird und das absolutes Flugverbot über diesem Viertel herrscht. Hat man es absichtlich nicht eingeführt? Weiterhin hieß es von „Experten“ in den Fernsehmedien, und hier gleich zwei widersprüchliche Fakten, dass dieses Ultraleichtflugzeug nicht auf dem Radar sichtbar war. Ein Sprecher meinte, dass das Flugzeug, da von einer Kunststoffhaut überzogen, nicht vom Radar ausgemacht werden konnte, da es keine metall-reflektierende Oberfläche hatte. Das Innere des Flugzeugs bestand jedoch aus Stahl- und Aluminiumträgern, so der gleiche Sprecher direkt hinterher. Wie kann es sein, dass dieser kleine Flieger bei den heute hochmodernen Einrichtungen der Flughäfen und des Militärs nicht erfasst werden konnte, wobei man Hilfsmittel wie Radar, Infrarot und Richtfunk hat? Wie kann man ein kleines Flugzeug übersehen, wenn es möglich ist, je nach Flügelschlagmuster sogar Vogelgruppen voneinander unterscheiden zu können? 2 Es ist sicher, dass hier irgendetwas gewaltig nicht stimmen kann und das man den Bürger von vorne bis hinten anlügt und für dumm hält. Leider finden sich in den Medien keine weiteren Details über die Ausstattung des Flugzeugs, es heißt lediglich von der Flugsicherung, der Segler sei „überhaupt nicht bei uns auf der Frequenz“ gewesen. Fall abgeschlossen. Zumindest denken die Oberen dies... Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein verzweifelter Ehemann sich in seinen Hobbyflieger setzt, genau in Richtung Regierungsgebäude fliegt ohne entdeckt zu werden und sich vor diesen stürzt, nur um Selbstmord zu begehen? 1: 10 Millionen? 100 Millionen? Warum ist er nicht gegen einen Berg oder in einen See gestürzt? Oder warum hat er sich nicht einfach erschossen oder seine Pulsadern durchtrennt? Es gäbe sicherlich „koschere“ Arten, sich das eigene Leben zu nehmen, nicht wahr? Ja, sprechen wir einmal den Gedanken zu Ende aus. Die ganze Selbstmordtheorie ist nichts anderes als eine Legende gewesen für den Fall, das der Plan nicht aufgeht. Ein Plan der vorsah, den Flieger direkt ins Reichstagsgebäude („er habe fast die Fahne gerammt“) stürzen zu lassen! Vielleicht innen dekoriert mit ein paar vorher platzierten Bomben, die genau beim Absturz hochgehen würden. Dies wäre jedoch auch nicht notwendig gewesen, man hätte mit dem Fliegerabsturz allein ein Riesenmedienspektakel daraus gemacht, mit wenig Bildmaterial dafür aber zig Wiederholungen von ein und denselben Bildern und Blickwinkeln zur gezielten Manipulation und Gehirnwäsche des ahnungslosen, betroffenen Bürgers. (siehe die einseitige Berichterstattung der Londoner Anschläge vom 7.7.) Somit hätten wir eine perfekte Inszenierung der Wiederholung des Reichstagsbrandes vom 27. Februar 1933 gehabt, dieses Mal sogar von Millionen von Zuschauern an den heimischen Indoktrinationsgeräten zu beschauen. 3 Man hätte den Bürgern gesagt, dass es sich um einen Selbstmordanschlag handelte, die Schuld dann bequemer weise wieder den Moslems in die Schuhe geschoben. Die Folge wäre gewesen, dass man direkt im Anschluss den Notstand mit entsprechenden Gesetzen ausgerufen hätte, genau wie Hitler damals mit den Ermächtigungsgesetzen. Auf den Straßen wäre die Hölle los, nicht nur weil das Militär den unbefugten Zugriff von Einrichtungen (Banken, Läden etc.) und Straßen vor der aufgebrachten Meute sichern sondern sich auch zwischen den Deutschen und den hier lebenden Ausländern stellen müsste, damit diese sich nicht gegenseitig zerfleischen. Aber vielleicht hätten sie dies auch gar nicht getan, um absichtlich einen Bürgerkrieg heraufzubeschwören und dann anschließend Ordnung aus dem Chaos in Form einer Diktatur zu schaffen. Diese hätte man gleich europaweit errichtet, um dann zusammen mit den USA als letzte Etappe eine Weltregierung zu forcieren. Die Ehefrau des „Todespiloten“ wurde ein paar Tage später ermordet aufgefunden. Ein weiteres Indiz dafür, dass man hier eine vermeintliche Zeugin zuviel hatte. Das rundet das Bild des vermeintlichen Familiendramas perfekt und geschmacklich ab. Somit kann man den Fall schnell zu den Akten legen und die Untersuchungen werden schnell beendet werden. 4 Der Fliegerabsturz war alles andere als bloßer Zufall in dieser kurzen Zeit der bisherigen Ereignisse. Nämlich genau einen Tag nach Köhlers Bundestagsauflösung und ein paar Stunden vor den schrecklichen Bombenanschlägen in Scharm El Scheich, Ägypten, wo in den Medien die letzte bekannte Opferzahl die symbolische Zahl von „88“ war. 5 War vielleicht deshalb US-Generalstabschef Richard Myers am Dienstag zuvor in Berlin, um den bevorstehenden geplanten Notstand mit Peter Struck zu diskutieren? 6 „Zufall“ auch, dass sich der Anschlag in Ägypten und der Fliegerabsturz in genau derselben Woche ereignen, wo nach 60 Jahren die Besatzungszeit der Alliierten endgültig zu Ende gehen sollte. Insgesamt hätte ein erneuter Reichstagsbrand mit Sicherheit für eine gewisse Symbolik gesorgt, vor allem im Ausland, wo Deutschland seit dem 2. WK immer noch der Buhmann ist. Dies hätte so richtig in Deutschlands Bild gepasst. Nur dieses Mal hätte man eben nicht den Kommunisten die Schuld gegeben, sondern der Al Qaida oder einem anderen Ziehkind der CIA. A pro pos Kommunisten: diese sitzen versteckt im Deckmantel der Demokratie im Reichstag! Mit der Aussage „Ja, ich bin Marxist“ ist jedoch nicht Gysi gemeint, sondern Gerhard Schröder und sein grüner Kollege! 7 Dieses Mal ist es noch einmal gut ausgegangen. Wenn es sich nicht um einen gezielten Anschlag handeln sollte, dann zeigen uns die o.g. Indizien und Fakten auf, dass es sich zumindest um eine Übung gehandelt hat. Das Resultat dieses Ereignisses zeigt bereits Diskussionen um eine Forderung des verstärkten Einsatzes der Bundeswehr bei der inneren Sicherheit. 8 Bereits am 6. und 9. August 2005 schreiben wir einen weiteren 60. Jahrestag, nämlich die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Seien wir weiterhin äußerst sorgfältig und wachsam auf die nächsten Geschehnisse. Denn diese werden mit Sicherheit kommen. Anmerkungen: 1) http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,366420,00.html http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,366418,00.html 2) http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/bstuecke/65880/ 3) http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/reichstagsbrand/ http://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsbrand 4) http://portale.web.de/Schlagzeilen/Kriminalitaet/ 5) http://portale.web.de/Schlagzeilen/Aegypten/msg/5912962/ 6) http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/07/19/berlin/767493.html 7) http://www.kopp-verlag.de/artdet.cfm?ArtNum=9580&CFID=2223232&CFTOKEN=88694478&NOID=0&NUID=0&NUID2=0&rNav=ut&page=0 http://www.trend-zeitschrift.de/trend93/9350.html 8) http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,366611,00.html |
||||||
|
|
||||||
| http://www.ftd.de/bm/ma/15309.html?nv=nl 21.07.2005 China koppelt Währung von Dollar ab China hat die Bindung der Landeswährung Renminbi an den Dollar mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Damit macht die Zentralbank einen ersten Schritt auf dem Weg von den führenden Industrienationen geforderten Flexibilisierung des chinesischen Wechselkurssystems. Streitpunkt: Den USA war das feste Verhältnis zwischen Dollar und Renminbi ein Dorn im Auge Die Stabilität des Renminbi soll nun mit Hilfe eines Korbs aus verschiedenen Währungen gesteuert werden, wie die Notenbank auf ihrer Internetseite bekannt gab. Ab 19 Uhr Ortszeit (13 Uhr MESZ) sei der Leitkurs des Renminbi mit 8,11 je Dollar festgelegt worden. Dies entspricht einer Aufwertung um 2,1 Prozent. Die Zentralbank werde ab sofort täglich nach Handelsschluss den Schlusskurs des Yuan festlegen. Dieser gelte dann als neuer Leitkurs für den folgenden Handelstag, von dem der Kurs dann um nicht mehr als 0,3 Prozent abweichen dürfe. In den vergangenen Jahren war der Druck auf die chinesische Regierung gewachsen, ihr festes Wechselkurssystem aufzugeben und eine Aufwertung der Landeswährung zuzulassen. Vor allem die USA warfen dem wirtschaftlich aufstrebenden Land vor, sich mit einem künstlich niedrigen Kurs unfaire Handelsvorteile zu verschaffen. Zu anderen Währungen soll der Renminbi der Notenbank zufolge ebenfalls in bestimmten Bandbreiten gehandelt werden. Die Zentralbank behielt sich vor, die Bandbreite zum Dollar wenn nötig den Entwicklungen an den Finanzmärkten sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Situation anzupassen. Insgesamt werde eine stabile Währung angestrebt, die anpassungsfähig sei. Ein Sprecher der Zentralbank erklärte, zu rasche Kursschwankungen des Renminbi könnten dem chinesischen Finanzsystem schaden und lägen nicht im Interesse der Regierung. Aktienmärkte ziehen an Chinas Leistungsbilanzsaldo und Chinas realer Wechselkurs Die Aktienmärkte reagierten positiv auf die Nachricht. Die Futures-Kontrakte auf US-Aktien weiteten ihre Gewinne vorbörslich deutlich aus und deuteten damit auf eine freundliche Handelseröffnung in New York. Der Dax baute seine Anfangsgewinne aus. Am europäischen Rentenmarkt drehte der Bund-Future ins Minus. Der japanische Yen legte zeitweise um zwei Prozent zum Dollar zu. Analysten erwarteten von der nur geringfügigen Aufwertung des Renminbi und der neuen Wechselkurssteuerung keine starken Auswirkungen. "Das sieht nach einem moderaten Zug aus - ein Versuch, ohne eine größere Anpassung der Wechselkurse etwas Druck abzulassen", sagte Kit Juckes von RBS Financial Markets. Auch Ralph Solveen, Volkswirt bei der Commerzbank, erwartete keine größeren Folgen für die deutsche Wirtschaft. "Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft wird durch die Wechselkursanpassung nicht dramatisch verändert. Eine Währungsveränderung um 2,1 Prozent ist nicht sehr groß", sagte er. Auch das Leistungsbilanzdefizit der USA, das sich vor allem wegen der hohen Importüberschüsse gegenüber China aufgebaut hat, werde dadurch nicht ausgeglichen. Unternehmen reagieren gelassen "Wir erwarten keinen großen Nettoeffekt wegen der gegenläufigen Effekte des Schritts auf die Importe nach China und die Exporte aus dem Land", sagte ein Sprecher des Chemiekonzerns Bayer. Die beiden Effekte würden sich zum Teil neutralisieren. Die Investitionen von Bayer in China würden aber als Folge wirtschaftlicher werden. Bayer zählt zu den großen Investoren im Reich der Mitte. Der Chemiekonzern Lanxess hält positive Auswirkungen der Liberalisierung auf seine Gewinnmargen für möglich. "Wir sehen diesen Schritt grundsätzlich und positiv, er könnte positive Auswirkungen auf unsere Margen haben", sagte ein Lanxess-Sprecher. Im Jahr 2004 steuerte die Region Asien/Pazifik 15 Prozent zum Konzernumsatz von Lanxess bei. |
||||||
|
|
||||||
|
Congress Expands the Patriot Act The U.S. House of Representatives voted 257 to 171
|
||||||
| http://www.n24.de/politik/ausland/?n2005072211442000002 22. Juli 2005 US-Gesetz gegen Terror: Verlängerung gebilligt Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat sich mit großer Mehrheit für eine Verlängerung der als "Patriot Act" zusammengefassten Anti-Terror-Gesetze ausgesprochen. Nach neunstündiger Debatte stimmten am Donnerstagabend 257 der 435 Kongressabgeordneten für die Verlängerung. 171 Abgeordnete waren dagegen. 16 Gesetze des "Patriot Act" wären Ende dieses Jahres ausgelaufen. Das Gesetzespaket war als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 erlassen worden. Es erweitert die Befugnisse der Sicherheitsbehörden massiv. Der Entwurf des Repräsentantenhauses sieht vor, 14 der 16 Gesetze auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Zwei besonders umstrittene Gesetze werden allerdings nur für maximal zehn Jahre verlängert. Dabei handelt es sich um das Recht der Ermittler, persönliche Geschäfts- und Bibliothekskarteien einzusehen, und die Genehmigung, Bürger auf mehreren Telefonleitungen abzuhören. Wichtiges Werkzeug US-Justizminister Alberto Gonzales begrüßte die Entscheidung. Den Ermittlern bleibe ein wichtiges Werkzeug erhalten, um den Terrorismus zu bekämpfen, sagte er. Bürgerrechtsgruppen kritisieren dagegen, die Gesetze schränkten persönliche Freiheiten ein und ermöglichten den Behörden weit reichende Eingriffe in die Privatsphäre. Das Repräsentantenhaus ist die erste Kammer des amerikanischen Kongresses. Die meisten Bundesgesetze der USA müssen sowohl vom Repräsentantenhaus als auch vom US-Senat gleichlautend verabschiedet werden. (N24.de, Netzeitung) |
||||||
|
|
||||||
| http://www.german-foreign-policy.com/de/news/art/2005/54836.php Die stärkste Bank und der Verfall des Euro 21.07.2005 FRANKFURT AM MAIN/ROM/PARIS(Eigener Bericht) - Das Berliner Finanzministerium dementiert Berichte über die Rückkehr zur D-Mark und Auflösungserscheinungen in der bisherigen Euro-Zone. Anlass sind Empfehlungen mehrerer Kreditinstitute, wonach die wirtschaftlichen Spannungen zwischen den Mitgliedsstaaten des Europäischen Währungsverbundes durch Neueinführung nationaler Zahlungsmittel ausgeglichen werden könnten. Szenarien über den Ausstieg aus dem Euro hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages bereits im April entworfen. Im Juni forderte der italienische Minister für Arbeit und Soziales ein Referendum über die Rückkehr zur Lira, um durch eigene Zinspolitik dem Staatsbankrott zu entgehen. Auch der deutsche Wirtschaftsminister Clement beklagt die einheitliche Zinssetzung im Eurosystem, die zu einer allgemeinen Lähmung führe. In einer französischen Analyse, die dieser Redaktion vorliegt, wird die Wiedereinführung nationaler Währungen bei Beibehaltung eines gewandelten Euro empfohlen. Mehrere deutsche Händler bieten ihre Waren bereits jetzt in doppelter Auspreisung an. Die anhaltenden Diskussionen über die Auflösung der bisherigen Euro-Zone führen zu einem deutlichen Verfall des Wechselwerts. Am Dienstag fiel der Euro auf einen Referenzkurs von unter 1,20 US-Dollar, was an den Devisenmärkten als beunruhigend angesehen wurde. Daraufhin ließ die Europäische Zentralbank (EZB) den Wechselwert am gestrigen Mittwoch leicht erhöhen und fing die Verluste kurzfristig auf - eine psychologische Operation, sagen Frankfurter Händler, die gegenüber german-foreign-policy.com auf die fortgesetzte Talfahrt des Euro verweisen. Blockiert Die Währungsschwäche bildet krisenhafte Entwicklungen in mehreren Staaten der Euro-Zone ab, die unter Einnahmeschwund, wachsenden Schulden und anhaltender Erdrosselung des privaten Konsums leiden. Ursächlich sind Disparitäten im Produktionssektor, dessen Lieferpotential nicht voll ausgeschöpft werden kann. Von den Folgen (u.a. Arbeitslosigkeit und Senkung der Realeinkommen) besonders betroffen sind Deutschland, die Niederlande, Italien, Griechenland, Portugal. Bedienten sich diese Länder vormals nationaler Währungsstrategien, erhöhten oder senkten die Zinsen und druckten mehr Geld, so unterliegen sie heute den monetären Zielen der EZB. Das Frankfurter Institut hat sich einer Inflationsmarge von höchstens 2 Prozent verschrieben und blockiert damit jede Kompensation der Krise. Aggressiv Auf die irritierenden Konsequenzen dieser Poltik wies die Londoner HSBC, die zweitgrößte Bank des Kontinents, in einer am 5. Juli veröffentlichten Studie hin.1) Demnach ist ein Zusammenbruch der Währungsunion zu befürchten, wenn nicht Reformmaßnahmen ergriffen werden - in Italien durch Wiedereinführung der Lira. Auch andere Beobachter sind der Auffassung, dass Italien nur gewinnen könne, wenn es die Euro-Zone verlässt, eine Neue Lira einführt (NLI) und sie der Abwertung um etwa 20 Prozent aussetzt. Für diesen Fall sagt "GaveKal Research" eine unmittelbare Tilgung des römischen Haushaltsdefizits um etwa ein Drittel und den Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 7 Prozent voraus.2) Der dabei zur Anwendung kommende Trick: "Die italienischen Verbindlichkeiten würden umgewandelt werden - von einer starken (Euro-)Währung, die das Land nicht kontrollieren kann, in eine schwache, die man beliebig nachdruckt". Auch Berlin wird dieser Weg empfohlen, es sei denn, die EZB entschiede sich für eine "aggressive Wachstumspolitik" durch Senkung der Zinsen gegen Null. Überbewertet Da ein solcher Richtungswechsel nicht in Sicht ist, zweifeln an der Aufrechterhaltung der Währungsunion inzwischen sowohl deutsche wie französische Ökonomen. In einer (wirtschaftsliberalen) Ausarbeitung der Bonner Universität wird dem eventuellen Auseinanderbrechen der zentralisierten Geldpolitik ohne jedes Bedauern entgegen gesehen.3) Eine aktuelle französische Analyse, die dieser Redaktion vorliegt, weist auf wirtschaftliche Unvereinbarkeiten in der Eurozone hin, wie sie bei den jüngsten EU-Budgetverhandlungen in Brüssel Mitte Juni zu Tage traten.4) Die Autoren halten den Euro für chronisch überbewertet und deswegen außerstande, sich gegen die internationale Dollar-Konkurrenz durchzusetzen. Vorgeschmack Den aktuellen Überlegungen Pariser Regierungskreise, eine deutsch-französische Kernwährung durch Ausgliederung der EU-Bankrotteure zu etablieren, wird eine Absage erteilt. Allein die Rückkehr zu nationalen Geldprägungen verspreche ein Ende der wirtschaftlichen Dysfunktionen in der EU, heißt es in dem Zirkular. Um einen abrupten Abbruch des Euro-Umlaufs zu vermeiden, sollten die neu zu schaffenden Landeswährungen und die EZB-Schöpfung "koexistieren". Für den Fall der Beibehaltung des gegenwärtigen EZB-Systems warnen die Autoren vor sozialen Revolten. Einen Vorgeschmack habe die Abstimmung über den Verfassungsvertrag am 29. Mai in Frankreich gegeben. Reserve Geht es nach deutschen Wirtschaftswissenschaftlern aus Bremen, ist der Euro nicht durch Renationalisierung zu retten, sondern nur durch ein noch strengeres System supranationaler Geldpolitik.5) Die Analytiker bemängeln, dass die gegenwärtige EZB keine wirkliche Notenbank ist. Zwar steuert sie die Geldemission, aber überlässt die tatsächliche Herstellung den weiter bestehenden Nationalbanken. Deren Seriosität halten die Autoren im Falle eines Staatsbankrotts nicht für unbedingt gewährleistet und wollen den Euro einer einzigen Reservebank unterstellen - der deutschen "Bundesbank als stärkste(r) Bank im Eurosystem".6) 1) European Meltdown? Europe fiddles as Rome burns. HSBC Global Research, London/Düsseldorf, Juli 2005. HSBC ist in Deutschland u.a. bei Trinkaus und Burghardt (Düsseldorf) vertreten. 2) Divorce Italian Style. GaveKal Ad Hoc Comment, Hong Kong/Stockholm 13.06.2005 3) Dieter Spethmann und Otto Steiger: Deutschlands Wirtschaft, seine Schulden und die Unzulänglichkeiten der einheitlichen Geldpolitik im Eurosystem. Working Paper B 29/2004; Zentrum für Europäische Integrationsforschung, Bonn 4) Pierre Leconte und Edouard Husson: Quel avenir pour l'euro? Zirkular, 22.06.2005 5) Gunnar Heinsohn und Otto Steiger: Die Konstruktionsfehler des Eurosystems, Bremen 2000 6) Otto Steiger: Der Staat als "Lender of last resort" - oder die Achillesferse des Eurosystems. Working Paper B 22/2002; Zentrum für Europäische Integrationsforschung, Bonn |
||||||
|
|
||||||
|
AWACS über Berlin Zu geheimen Verhandlungen zum Auslaufen der Besatzungsverträge
|
||||||
|
|
||||||
| http://www.nwz-online.de/nwz/index_2590.php?imgaddi=/nwz-bilder/klein/2005/07/21/&showid=701426&navpoint=1 21. 07. 2005 Afghanistan-Mandat — Struck für Ausweitung BUNDESWEHR Kontingent soll auf 3000 Soldaten aufgestockt werden — Feierliches Gelöbnis am Jahrestag des Widerstands Die Union mahnte einen breiten Konsens im Bundestag an. Bislang ist die Bundeswehr im Norden Afghanistans. Von Stefan Idel Und unseren Agenturen BERLIN - Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, die Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr in Afghanistan stufenweise bis 2007 auf das ganze Land auszuweiten. Nur so könne das NATO-Konzept für die Wiederaufbauteams (PRT) vollständig umgesetzt werden, sagte Struck in Berlin. Danach sollen sich die Nationen im Bedarfsfall in den jeweils anderen Zuständigkeitsbereichen unterstützen können. „Es macht keinen Sinn, dass wir uns räumlich so stark eingrenzen.“ Der stellvertretende Vorsitzendes des Verteidigungsausschusses, Thomas Kossendey (CDU), riet dem Minister, eine breite Mehrheit im Parlament zu suchen. „Wer die Bundeswehr in ganz Afghanistan einsetzen will, muss dafür gute Gründe liefern“, sagte Kossendey der NWZ auf Anfrage. Im Oktober wollen die Vereinten Nationen über die Verlängerung des Afghanistan-Mandats entscheiden. Nach dem internationalen PRT-Konzept, das bis 2007 umgesetzt sein soll, ist Deutschland für den Norden zuständig. Struck will dem Bundestag vorschlagen, das deutsche Kontingent von 2250 auf 3000 Soldaten aufzustocken. Bei einem feierlichen Gelöbnis von 320 Rekruten würdigte Struck gestern in Berlin den Widerstand gegen Adolf Hitler. Das Attentat vom 20. Juli 1944 sei ein entscheidendes Erbe für die Bundeswehr im Kampf um Würde und Ehre Deutschlands. „Diese Ziele des militärischen Widerstands sind verpflichtend und daher eine entscheidende Traditionslinie der Bundeswehr“, erklärte der SPD-Politiker |
||||||
| http://www.nwz-online.de/nwz/index_2590.php?imgaddi=/nwz-bilder/klein/2005/06/30/&showid=685139&navpoint=1 30.06.2005 Afghanistan bleibt größter Drogenlieferant WIEN/DPA - Afghanistan bleibt auch nach dem Ende des Taliban-Regimes 2001 der bei weitem größte Opium-Produzent der Welt. Das Land lieferte im vergangenen Jahr rund 87 Prozent des Roh-Opiums weltweit, das zur Herstellung von Heroin benutzt wird. Dagegen konnte Südostasien die Produktion von Opiaten in den vergangenen Jahren drastisch drosseln. Nach dem am Mittwoch in Wien vorgelegten Jahresbericht des UN-Büros gegen Drogen und Verbrechen (UNODC) ist hier die Produktion seit 1996 um 78 Prozent gesunken. |
||||||
Einsatz in Afghanistan Folgender Bericht vermeldet den Einsatz der Bundeswehreinheiten zur "Drogenbekämpfung" in Afghanistan. Der Stern berichtet, Soldaten der KSK sollen «in Afghanistan offenbar nicht nur gegen Taliban-Kämpfer und al-Kaida-Terroristen, sondern auch gegen Drogenkartelle kämpfen.» Informanten aus dem Umfeld des KSK werden mit den Worten zitiert: «Einige Offiziere haben uns nach Stabsbriefings klipp und klar gesagt, dass es um 'drug enforcement' (Drogenbekämpfung) geht. Wir sollen die Drahtzieher ausschalten, eliminieren.» Ein solcher Einsatz sei jedoch mangelhaft vorbereitet und viel zu riskant. Die finanzstarken Drogenkartelle seien hervorragend organisiert, mit modernsten Waffen ausgerüstet und würden von Söldnern aus der ganzen Welt unterstützt. «Das ist, als ob wir sehenden Auges auf eine Mine zugehen und drauftreten sollen. Wir sind sicher, dass es diesmal Verluste geben wird, tote deutsche Soldaten.» Anmerkungen zu diesem Bericht: Für einen Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zur "Drogenbekämpfung" müssen die wesentlichen Strecken des Drogenhandels seit wenigstens dem 1. Opiumkrieg 1840 bekannt sein. Solange dies von der politischen Führung der Bundeswehr nicht in ausreichendem Umfang geleistet ist, kann die Aufgabe der Soldaten vor Ort nur sein "Aufklärung der wesentlichen Strecken des Drogenhandels seit wenigstens 1840. Militärisch einsetzbare Waffen können da nur zur unmittelbaren Selbstverteidigung von Leib und Leben der Beteiligten dienen. Alle anderen Einsätze mit Waffen sind solange die "wesentlichen Strecken des Drogenhandels seit 1840 nicht aufgeklärt sind", für die Beteiligten an diesen nur unnötig Gefahren erzeugend, also militärisch und politisch nicht zu verantworten! |
||||||
| http://www.jungewelt.de/2005/07-27/004.php 27.07.2005 Wahlen nach Besatzerart Afghanistan: Drogenbosse und Warlords als Parlamentskandidaten zugelassen. Stabilisierung gewünscht, aber nicht in Sicht Parlamentswahlen der besonderen Art wollen Afghanistans Besatzungsmächte am 18. September veranstalten. Zum als »historisch« eingeordneten Urnengang sollen nunmehr völlig legal, von offizieller Seite gewünscht und gefördert, »Warlords und Drogenbosse« kandidieren und in die sogenannte Volksvertretung einziehen, meldete die Agentur AFP am Dienstag. Um eine »Destabilisierung der Provinzen« zu verhindern, hätten sich die USA und auch die UNO dafür ausgesprochen, bei der laufenden Kandidatenprüfung nur eine geringe Zahl von Bewerbern auszuschließen. Die zuständige Wahlkommission wollte ursprünglich 208 »zweifelhafte Kandidaten« nicht zu der unter Besatzungsrecht durchgeführten Parlamentswahl zulassen. Doch die meisten Bewerber, die Anfang Juli wegen Verbindungen zu verschiedenen, nicht näher bestimmten »bewaffneten Gruppierungen« als »dubios« gebrandmarkt wurden, erhielten nun doch ihre Zulassung: 197 von ihnen stehen auf den Listen. Die Einbeziehung von »Drahtziehern der Gewalt« — in der Regel mächtige Chefs im Drogenanbau und -handel, aber auch anderer krimineller Gruppen oder bewaffneter Clans — sei «der beste Weg, um weiteres Blutvergießen zu verhindern», verlautete aus Kabul. Eine »größere Stabilität« ist jedoch bisher nicht erkennbar — eine Einschätzung, die am Dienstag offiziell nachdrücklich bestätigt wurde. Bei den schwersten Gefechten in Afghanistan seit Wochen wurden demnach rund 50 mutmaßliche Taliban-Kämpfer und zwei afghanische Soldaten getötet. Etwa 25 Aufständische seien festgenommen worden, erklärte der Gouverneur der Provinz Urusgan, Dschan Mohammed Chan. Auslöser der Gefechte sei eine Offensive von afghanischen und US-Truppen gegen ein Lager der Rebellen gewesen. »Die America«, »Die Karsai« — den Tod Amerikas und Karsais forderten unterdessen mehr als tausend Menschen in Sprechchören vor dem US-Stützpunkt Bagram. Sie trommelten am Dienstag gegen das Haupttor und verlangten die Freilassung von drei Bewohnern des nahegelegenen Dorfes Dhejmullah. Diese waren am Montag abend festgenommen worden. Der 35jährige Schah Aghar beklagte das Verhalten der US-Besatzer: »Sie nehmen unsere Leute ohne die Erlaubnis der Regierung fest. Sie brechen in unsere Häuser ein und beleidigen die Leute.« Trotz der unsicheren Lage halten indes die Wahlvorbereitungen an. Absehbar sei, so Informationen aus der afghanischen Hauptstadt, daß rund 6000 Kandidaten zugelassen werden würden. Darunter befänden sich zehn Prozent Frauen. Die von den USA geführte Besatzerkoalition will ihre Einheiten um bis zu 700 auf 18000 Mann verstärken, die NATO-Truppe ISAF soll um 2000 auf 10500 Mann aufgestockt werden. |
||||||
|
|
||||||
| Buchkritik Alfred W. McCoy -- Die CIA und das Heroin Seit Beginn der 70'er Jahre führen die USA einen scheinbar erbarmungslosen Kampf gegen Rauschgift. Anti-Drogen Kampagnen werden gestartet und die verhängten Strafen gegen Besitzer und Konsumenten von Rauschgift sind drakonisch. Der Erfolg steht bislang noch aus. Doch dieser Krieg gegen die Drogen ist nur eine vordergründige Ansicht dieses Problems. Zugleich waren es die USA, die in ihrem Kampf gegen den Kommunismus sich eben dieser Drogen bedient haben, um unzählige, mehr oder weniger verdeckte Operationen durchzuführen. Was schon lange vor dem Vietnamkrieg begonnen hatte, setzte sich in Afghanistan fort. Der kalte Krieg schuf viele fragwürdige Koalitionen zwischen der CIA und regionalen Warlords, denen ihre militärische Hilfe mit den Erlösen des Drogenhandels bezahlt wurde. Alfred W. McCoy hat dieses Phänomen in seinem Buch Die CIA und das Heroin akribisch beschrieben. In diesem umfangreichen Werk zeichnet er den Weg nach, auf dem das Heroin zu einer Handelsware wie z. B. Reis oder Baumwolle wurde. Es ist ebenso konjunkturellen Schwankungen unterworfen, wie jeder beliebige andere Artikel. Diese Geschichte wäre nicht vollständig, wenn McCoy nicht auch auf die wirtschaftlichen Interessen der Kolonialmächte im 19. Jahrhundert eingehen würde. Ihre Handelsmonopole führten zu einer raschen Verbreiterung des Rauschgiftkonsums in den Kolonien. Schon damals war der Handel mit Opium und Heroin ein lukratives Geschäft. Mit dem Beginn des Kalten Krieges wurde der Drogenhandel zu einem Mittel der Politik. Gerade in Südostasien wurde mit seiner Hilfe der Kampf gegen den Kommunismus geführt. Dieses führte, so McCoy, zu seltsamen Allianzen zwischen der CIA und regionalen Kriegsherren. Die ohnehin in diesen Ländern vorhandenen Korruption erreichte bis dato unbekannte Ausmaße. Auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen kommunistische Bewegungen waren die USA nicht besonders wählerisch. Bezahlt wurden diese Söldner mit den Erlösen des Drogenhandels. Selbst als ein großer Teil der Vietnam kämpfenden US-amerikanischen Soldaten drogenabhängig war, wurde von offiziellen Stellen diese Politik geleugnet. Mit der Rückkehr dieser Soldaten in die USA war der Weg frei für eine Verbreitung des Rauschgiftes in ihrem Heimatland. Hier standen sich zwei Kräfte gegenüber - Die CIA, deren Bestreben es war den Drogenhandel weiter florieren zu lassen und die Bemühungen der Polizei und der DEA, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Bislang haben die Ermittlungsbehörden diesen Kampf verloren. Seltsamerweise haben die verantwortlichen politischen Stellen aus diesem Desaster nichts gelernt, so daß sie ihren Fehler bei ihren subversiven Aktionen in Afghanistan wiederholten. Im Bestreben die UdSSR zu destabilisieren, gingen sie wiederum Koalitionen mit nunmehr afghanischen und pakistanischen Warlords ein, deren Hilfe wieder aus den Erlösen des Drogenhandels finanziert wurde. Die UdSSR verlor diesen zermürbenden Krieg und das Rauschgift fand abermals seine Weg in die westlichen Metropolen. McCoy hat diesen Widersinn in seinem Buch sehr genau beschrieben. Detailliert und kenntnisreich beschreibt er diesen Treppenwitz der US-amerikanischen Geschichte. siehe auch: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3861506084/qid=1122018447/sr=1-1/ref=sr_1_18_1/028-9803961-9174147 |
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
| http://www.mehrnews.ir/en/NewsDetail.aspx?NewsID=205701 Shards bearing swastika motif found at Elamite site in Khuzestan TEHRAN, July 12 (MNA) -- The discovery of a number of shards bearing a swastika motif astonished a team of Iranian archaeologists working at Sabz Tepe in the Elamite site of Arjan, Khuzestan Province, the director of the team said on Tuesday. “Our team found the shards during operations conducted to save the site from being destroyed by farming activities,” Mahnaz Sharifi added. Located 10 kilometers north of Behbahan in eastern Khuzestan Province, Arjan contains many ancient mounds which are believed to be various sections of an Elamite city. “Farmers plow the ground in Arjan, destroying the ancient site. A cluster of shards bearing unique motifs and inscriptions can be seen scattered on the ground,” Behbahan Cultural Heritage and Tourism Office expert Farzad Mesbah said. Agricultural officials of Behbahan gave the land to the farmers. “The farmers have said that they will continue working on the land, but Khuzestan cultural officials have filed a lawsuit against the farmers, in an attempt to solve the problem through the judicial process,” said Saeid Mohammadpur, an official of the Khuzestan Cultural Heritage and Tourism Department. In 1983, the first bronze coffin ever found in Iran, was discovered in Arjan. The U-shaped coffin contained a large inscribed golden ring, 98 bracteate coins, a dagger, some textile fragments, and a silver rod, which came from the treasury of the Elamite king Kidin-Hutran. Archaeologists plan to conduct additional research on the newly discovered shards in order to learn why the swastika motif was used. The origin of the swastika symbol is unknown. For thousands of years, it has been used as a symbol of the revolving sun, fire, infinity, or continuing recreation, as well as a decorative motif in the Americas, China, Egypt, Greece, and Scandinavia. Swastikas have been found in the catacombs of Rome, on textiles of the Inca period, and on relics unearthed at the site of Troy. The swastika has also been important in Eastern religions; to Buddhists, it represents resignation; to Jains, it represents their seventh saint; and to Hindus, a swastika with arms bent to the left represents night, magic, and the destructive goddess Kali. In the mid-20th century in Germany, a swastika with arms bent to the right became the symbol of the Nazi Party. Some members of the German Free Corps, who later formed the nucleus of the early Nazi Party, are believed to have brought the swastika to Germany from Finland and Estonia, where it had been an official and decorative emblem. From March 1933, a few weeks after the ascent of Adolf Hitler to power in Germany, the swastika flag flew side by side with the German national colors. From September 1935 until the downfall of the Nazi regime in 1945, the swastika flag was the official flag of the Third Reich and was prominently displayed. The swastika is still used as a symbol by supremacist and separatist hate groups. MMS/ML/HG End MNA |
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
| Ergebnis (englischsprachig) http://www.bbc.co.uk/radio4/history/inourtime/greatest_philosopher_vote_result.shtml BBC-Hörer wählen Karl Marx zum größten Philosophen aller Zeiten Besorgte Kommentare Die Süddeutsche http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/622/55567/ "Schließlich hat der vatermordende Sohn des deutschen Idealismus regelmäßig versichert, dass die Philosophie nach der Seite ihrer höchsten Bestimmung für uns ein Vergangenes sei, dass man Wirtschaftsgeschichte und Kritik der politischen Ökonomie treiben müsse, um zunächst die Verhältnisse in Gedanken zu fassen und sie dann zum Tanzen zu bringen. ... In der angeblich materialistischen Feuerbach-These steckt noch viel vom urromantischen Glauben an die erlösende Kraft des Begriffs, des Zauberworts gegen alles falsche Wesen." *** FAZ Marx, wer sonst? BBC fragt nach dem größten Philosophen BBC-Zuhörer haben Karl Marx zum größten Philosophen aller Zeiten gewählt. Er ging in der Abstimmung schnell in Führung und ließ mit großer Mehrheit die anderen neunzehn Bewerber von den alten Griechen bis hin zu Jean Paul Sartre und Martin Heidegger hinter sich. Marx erhielt 27,93 Prozent der 34000 Stimmen, David Hume hinkte mit 12,67 Prozent an zweiter Stelle hinterher. Den dritten Platz errang mit 6,8 Prozent Ludwig Wittgenstein, gefolgt von Nietzsche, Platon, Kant, Thomas von Aquin, Sokrates, Aristoteles und Karl Popper. Der Wettlauf war von einer anspruchsvollen Diskussionssendung auf dem vierten Rundfunkkanal der BBC organisiert worden. Als sich schon vor einigen Wochen der Vorsprung von Marx abzeichnete, versuchte die Wochenzeitschrift "The Economist", mit einem Appell an die Leser dagegenzuhalten. Da ihre eigentlichen Favoriten John Locke und Adam Smith nicht zur Wahl standen, plädierte sie für David Hume. Der marxistische Historiker Eric Hobsbawm erklärte das Ergebnis unter anderem mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion, der es möglich gemacht habe, Marx von Moskau zu trennen und "die Spannweite und die Kraft" seiner Schriften zu erkennen. Sein "Kommunistisches Manifest" von 1848 werde nicht mehr als Programm zum Sturz des damaligen Kapitalismus gelesen, sondern als "atemberaubende Voraussage des Effekts der Globalisierung am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts". Womöglich habe sein Sieg auch mit seiner Ablehnung >hohler Abstraktionen" zu tun, mit denen das pragmatische britische Gemüt wenig anzufangen weiß. G.T. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.07.2005, Seite 33 |
||||||
|
|
||||||
|
Aphorismen: Im Bedürfnis zu beten kommt der Angst vor einem
plötzlichen Zusammenbruch des Gehirns ein beachtlicher Anteil zu. Jemandem ein Buch schicken heißt einen Einbruch,
heißt Hausfriedensbruch begehen. Heißt seine Einsamkeit, sein Heiligstes
beeinträchtigen, heißt ihn zwingen, auf sich selbst zu verzichten, um an
unsere Gedanken zu denken. Alle Zitate stammen aus: E.M. Cioran, Gedankendämmerung,
Frankfurt 1995, sowie aus E.M. Cioran, Von Tränen und von Heiligen, Frankfurt
1988, Originalausgaben in Rumänien 1937/1940. |
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
|
fufor news&stories |
||||||
|
|