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news & stories 24

 
     
     
 

 
     
  http://www.nadir.org/nadir/initiativ/isku/erklaerungen/2005/06/08.htm

AZADI RECHTSHILFEFONDS
für Kurdinnen und Kurden in Deutschland e.V.


Pressemitteilung
    
20. Oktober 2005

Bundesverwaltungsgericht hebt Verbot der Zeitung „Özgür Politika“ auf

Das Leipziger Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat am 18. Oktober 2005 das von Bundesinnenminister Otto Schily am 5. September 2005 erlassene Verbot der prokurdischen, in der E. Xani Presse- und Verlags GmbH erschienenen Tageszeitung „Özgür Politika“, aufgehoben. Grundlage dieser Entscheidung war der von den Anwälten des Verlages eingereichte Eilantrag gegen die ministerielle Verbotsverfügung.

Auf Veranlassung des Bundesinnenministers wurden am 5. September 2005 in einer groß angelegten Polizeiaktion die Räume der in Neu-Isenburg ansässigen E. Xani Verlags GmbH, der Zeitung „Özgür Politika“, der Nachrichtenagentur Mezopotamia Haber Ajansi (MHA) bzw. der Welat-Verlags GmbH durchsucht, aufgelöst und verboten. Ferner durchsuchte die Polizei den Mezopotamien-Verlag in Köln und den MÎR-Musikverlag in Düsseldorf sowie zahlreiche Wohnungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Institutionen. Hierbei beschlagnahmte die Polizei massenhaft Arbeitsmaterialien, Bücher, Kassetten, Zeitschriften und die Vermögen der betroffenen kurdischen Verlage. Laut Verfügung sollten keine „Ersatzorganisationen“ gebildet oder „bestehende Organisationen als Ersatzorganisationen“ fortgeführt werden dürfen. Untersagt wurde ferner die weitere Verwendung von Kennzeichen, „insbesondere für das Logo der Zeitung „Özgür Politika“.
Begründet wurden die Verbotsmaßnahmen damit, dass diese kurdischen Einrichtungen „nachweislich in die Organisationsstruktur der PKK (heute KONGRA GEL) eingebunden“ gewesen sein sollten; insbesondere sei die Zeitung „Özgür Politika“ als „Sprachrohr der PKK“ einzustufen, weil sie „Nachrichten und Propaganda“ verbreitet und „die Anhängerschaft mobilisiert“ habe.
Diese Einschätzung des Bundesinnenministers haben die Richter des Bundesverwaltungsgerichts offenbar nicht geteilt und insbesondere die angeordnete „sofortige Vollziehung“ der Verbotsverfügung für nicht rechtens erachtet.

AZADÎ begrüßt diese Entscheidung. Es zeigt sich nun, dass die Vermutung richtig war, Schily habe mit dem organisierten Angriff auf kurdische Einrichtungen kurz vor dem bevorstehenden Wahltermin noch einmal als innenpolitischer hardliner in Erscheinung treten wollen. Als einer, der ohne Skrupel bereit ist, für derlei egoistische Machtinteressen das hohe Gut der Presse- und Informationsfreiheit zu opfern und gleichzeitig den wochenlang zuvor betriebenen antikurdischen Kampagnen türkischer Zeitungen und Forderungen nach Verboten in Deutschland nachzukommen.

AZADÎ fordert
• die sofortige Herausgabe sämtlicher beschlagnahmter Gegenstände
• die Rückgabe der eingezogenen Vermögen
• die sofortige Einstellung der eingeleiteten Ermittlungen
• ein Ende der Kriminalisierungspolitik und die Legalisierung der politischen Betätigung für
Kurdinnen und Kurden.

http://www.haaretzdaily.com/hasen/pages/ShArt.jhtml?itemNo=96990
Last update - 01:24 21/11/2001
Study finds close genetic connection between Jews, Kurds
By Tamara Traubman

The people closest to the Jews from a genetic point of view may be the Kurds, according to results of a new study at the Hebrew University.
Scientists who participated in the research said the findings seem to indicate both peoples had common ancestors who lived in the northern half of the fertile crescent, where northern Iraq and Turkey are today. Some of them, it is assumed, wandered south in pre-historic times and settled on the eastern shores of the Mediterranean.
Professor Ariella Oppenheim and Dr. Marina Feirman, who carried out the research at the Hebrew University, said they were surprised to find a closer genetic connection between the Jews and the populations of the fertile crescent than between the Jews and their Arab neighbors. Oppenheim pointed out that previous research of DNA of Jews, including her own work, had revealed great genetic similarity between Jews and Arabs, particularly Palestinians from Israel and the territories.
The present study, however, involved more detailed and thorough examinations than previous research. In addition, this was the first comparison of the DNA of Jews and Kurds.
Genetic similarity between peoples is measured by comparing the frequency of genetic mutations among them. This information makes it possible to reconstruct their paths of migration and to discover their unwritten history. The present study, however, reveals only part of the story, since it is based on mutations of the Y chromosome. Since this chromosome, which determines male gender, is passed only from father to son, it does not contain information about the mothers' contributions to the genetic reservoir under study.
The study's findings are published in the current issue of The American Journal of Human Genetics.
The researchers used the DNA of 1,847 Jewish men of Ashkenazi, Sephardi and Kurdish descent; Muslims and Christians of Kurdish, Turkish and Armenian descent; various Arab populations; and Russians, Poles and residents of Belarus.

see also: http://www.eretzyisroel.org/~jkatz/kurds.html


 
   http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=739144&firmaid=2256&keygroup=

LKA-SH: Gemeinsame Pressemitteilung des LKA SH, des BPolA Flensburg und des HZA Kiel
Pressemitteilung mit Sperrvermerk bis Freitag, 21. Oktober 2005,20.10.2005 - 15:09 Uhr

   Kiel (ots) - Landespolizei, Bundespolizei und Zoll in Schleswig-Holstein arbeiten zukünftig bei Schleusungskriminalität, Menschenhandel und illegaler Beschäftigung noch enger zusammen

   Die Sicherheitsbehörden in Schleswig-Holstein registrierten im Jahr 2004 in Schleswig-Holstein über 2000 Fälle der illegalen Einreise und fast 600 Fälle des illegalen Aufenthaltes. In 147 Fällenversuchten Menschen auf Schleusungswegen illegal nach Schleswig-Holstein einzureisen. Die Migranten, die sich hier bessere Lebensbedingungen versprechen als in ihrer Heimat, werden dabei häufig von kriminellen Schleuserbanden ausgenutzt, die sich für ihre Leistungen mit teilweise horrenden Summen entlohnen lassen.

   Der Leiter des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein, die Leiterin des Bundespolizeiamtes Flensburg und der Vorsteher des Hauptzollamtes Kiel haben daher vereinbart, zukünftig gemeinsam gegendiese Kriminalitätsfelder vorzugehen. Sie unterzeichneten am 21.10. 05 eine entsprechende gemeinsame Vereinbarung.

   Beamte aus allen drei Behörden werden ab dem 01.11.2005 in einer gemeinsamen Auswertestelle zusammenarbeiten. Diese wird  anhand gemeldeter Ereignisse aus dem Land die Kriminalitätslage in diesen Deliktsfeldern bewerten und den Fachdienststellen ermöglichen, eigeneoder koordinierte Ermittlung zu initiieren.

   Die gemeinsame Auswertestelle von Landespolizei, Bundespolizei undZoll wird im Landeskriminalamt im  Dezernat Organisierte Kriminalitäteingerichtet, das für diese Auswerteeinheit Arbeitsplätze und Logistik zur Verfügung stellt. Das Personal für die gemeinsame Einheit wird durch Landespolizei, Bundespolizei und Zollverwaltung gemeinsam gestellt.

   Dieses neue Konzept ist Ergebnis eines gemeinsamen Pilotprojekts, das in dieser Form bereits seit dem 1. August 2004 läuft. Dabei ergaben sich bemerkenswerte Vorteile aus der unmittelbaren Zusammenarbeit.

   Die Beamten sammelten Informationen aus allen Landesteilen und Dienststellen und stellten ein umfassendes und aussagekräftiges Lagebild zusammen. Die Zentralisierung vermied Doppelarbeit und steigerte die Effizienz. Die zuständigen Ermittlungsbehörden im Land wurden bei steigendem Bedarf schnell und umfassend beraten. Ferner wurde die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch mit anderen Behörden verbessert. Daneben konnten Informationen auch Länder übergreifend schneller und gezielter ausgetauscht werden.

   Schleswig-Holstein hatte damit als eines der ersten Bundesländer ein Pendant zu dem beim Bundeskriminalamt (BKA) seit Ende 2004 eingerichteten "Gemeinsamen Analyse- und Strategiezentrum Schleusungskriminalität" (GASS) von BKA und Bundespolizei.

   Zahlreiche, bis dahin zum Teil unerkannte Phänomene im Zusammenhang mit der Schleusungskriminalität, wie Visumserschleichungen, Scheinehen, Dokumentenfälschungen oder Schwarzarbeit konnten so aufgedeckt und in den Fachdienststellen der unterschiedlichen Behörden ermittelt werden.

   Schleusungsopfer sind insbesondere Ausländer aus Osteuropa, Afrikaund Asien, die wegen ethnischer Konflikte, Bürgerkriegen, Arbeitslosigkeit, Armut, Verelendung und Hungersnöten fliehen. Migrationsmotive sind die Erwartung an einen hohen Lebensstandard, umfangreiche Sozialleistungen, Aussicht auf Arbeit und ein deutlich besseres Leben als im Heimatland.

   Dadurch wird deutlich, dass das Problem nicht durch Strafverfolgung wirksam beseitigt werden kann. Zu bedenken ist aber, dass Schleuserorganisationen und professionelle Menschenhändler sich diese Migrationsbestrebungen zu Nutze machen, in dem sie Menschen fürhohe Geldbeträge zur unerlaubten Einreise verhelfen und diese ausbeuten. Nicht wenige der Opfer finden sich später in der Prostitution wieder oder werden als Arbeitskräfte mit niedrigsten Löhnen ausgebeutet. Gründe dafür sind nicht selten die durch die Schleusung erfolgte Verschuldung und das damit bestehende Abhängigkeitsverhältnis.

   Die am 1.11.2005 neu eingerichtete gemeinsame Auswerteeinheit von Landespolizei, Bundespolizei und Zoll bewertet alle relevanten Informationen zur Schleusungskriminalität, die den einzelnen Behördenaufgrund ihrer Aufgabenzuweisungen und Zuständigkeiten zur Verfügung stehen. Erst das unmittelbare Zusammenwirken der Experten aus den unterschiedlichen Bereichen ermöglicht die gezielte Bekämpfung diesesfacettenreichen Kriminalitätsfeldes.
 
 
 
 

 
  http://www.enterprisemission.com/weblog/2005/10/somebody-tried-to-kill-hurricane-wilma.html
Tuesday, October 18, 2005

Somebody Tried to Kill Hurricane Wilma ... BEFORE She was Born! -- UPDATED 4:50 AM October 19th

With apologies for my unfortunate absence from this forum in recent days, for weeks now we have been presenting (in previous "Captain's Blogs") increasingly extraordinary images, archived radar data and expert testimony, all supporting the (to some) equally extraordinary new reality:
That, despite what experts tell us, the technlogy currently exists to actually control the weather -- and specifically, nature's most destructive type of storm: the hurricane itself.
And that "someone" has been using this technology this summer "in an undeclared, all-out 'weather war' against the United States" ... with (after Katrina) disasterous results ....
Tonight, we have discovered startling new evidence that we are right in this extraordinary model:
New MIMIC microwave imagery -- again, from the University of Wisconsin -- of the newly-formed Caribbean Tropical Storm, "Wilma."
The latest image "loop" (above) demonstrates an IDENTICAL "red tuning-fork interference signature" seen in a previous Tropical Storm-turned-Hurricane: "Ophelia!"
Here (below) is that archived Ophelia MIMIC loop ... complete with the same remarkable "tuning fork" interference pattern showing up now in recent "Wilma" images ....
 
 

 
 
Note how Ophelia responds -- both in terms of the wind intensity and the literal direction of the storm -- when this "tuning fork" pattern first appears.

It is our contention, based on the physics of these images (described at the official University of Wisconsin MIMIC site, here), that these bizarre "tuning fork" patterns -- note, geometrically aimed at the precise centers of these respective storms! -- are actually a "rainfall side-effect" of an unseen energy technology being applied to these respective storms ... in an effort to decrease both their wind velocities, and to simultaneously alter the storms' tracks themselves.

[In a future "Captain's Blog," we will lay out the complete physics (as we believe we currently understand it) behind what we are seeing in these astonishing microwave images.]

In the limited space we have here, suffice it to say that in this latest imagery of Wilma we seem to be seeing the first visible effort to reduce the strength of a potential hurricane; what we cannot see in this data, is the application of additional technology (by an "opposing team"), potentially attempting to enhance this same storm ... Wilma ... and then move it toward a specific "target" in this undeclared "war."

One important note: since we first called world-wide attention to these MIMIC microwave radiometry images in an earlier "Captain's Blog," the University of Wisconsin site has added a major "disclaimer" to all its posted MIMIC imagery. The new clam is that we are "only seeing imaging anomalies" -- created by the computer imaging process which creates these MIMIC imaging products themselves.

To which I have an obvious question:

If this is truly the case -- if we are seeing in these striking geometric patterns only "computer glitches" in the data -- why was this crucial "technical disclaimer" ONLY added to the MIMIC site AFTER we called attention here to the striking "geometric signatures" appearing on certain hurricane images within the archive!?

If this is truly just "a systemic computer problem," resulting from the nature of the satellite data involved and the algorithms being used to handle it, why was this disclaimer not posted on the site from the beginning ... for all the official users of this data?

Why not, indeed.

I think you know our answer ....

With that stated -- in the coming days, as additional MIMIC imagery of Wilma becomes available, it will be crucial for everyone here to watch for the appearance of additional "interference" signatures within new data ... as well as their direct physical effects (as with Ophelia!) on both Wilma's subsequent wind speeds ... and its direction of motion towards a landfall!

In this remarkable new data, we may be witnessing the first visible "confrontation" between two opposing forces (yet unknown ...) -- ushering in, as former Secretary of Defense, William Cohen first warned us in 1997, a totally new era of "global weather war" ....
 
 

 
 
Addendum

AP is now reporting (about an hour ago) "Tropical Storm Stalls in the Caribbean." This is in direct contradiction to overnight (and still prevailing) forecasts, that Wilma will strengthen into full hurricane status later this morning -- possibly reaching a Catagory 3 or 4 -- as it then moves northwest ... before looping northeast ... toward a Florida landfall by the weekend!

Is this evidence of the "interference technology/signature pattern" actually working ...?

Keep watching. :)
 
 

 

 
  Addendum 2

In the early hours of this morning, October 19th, 2005 -- less than 18 hours after going from a Tropical Storm to a full-fledged Catagory 1 -- "Wilma" reached a hurricane strength of Catagory 5, the maximum extension of the Saffir-Simpson Scale.

Her central pressure was measured at 882 millibars -- the lowest recorded in a hurricane since 1935! Her internal winds (relayed by a U.S. Air Force hurricane hunter aircraft in the eyewall just hours ago) were in excess of 175 miles per hour!

This hundreds of times increase in intensity (the energy of a hurricane goes up as the square of its peak wind velocity!) -- for a storm that was barely in existence less than a day before (!) -- remarkably, began precisely coincident with the cessation of the anomalous "red tuning fork" geometry recorded earlier: at about 01:45 GMT, October 18th, 2005.


This dramatic change in the overall intensity of this developing storm, simultaneous with the disappearance of this "anomalous geometry," strongly supports the idea that these mysterious "geometric rainfall patterns" -- seen in the MIMIC microwave imagery prior to this cut-off -- were, indeed, somehow responsible for actively suppressing the overall intensity development of Wilma ... in the hours just before their disappearance!

Again, this inversely correlated storm behavior argues compellingly that what is being seen on the MIMIC images from the University of Wisconsin is not the product of "a faulty computer program" -- but is, in fact, the signature of a partially successful technological effort to actively suppress this storm ... which, in this instance, was prematurely terminated!

If this model is correct, we may look forward to other attempts to dissipate this now extremely dangerous, Catagory 5 Hurricane before it makes landfall in the United States -- using this same "interference" technology, and leaving the same "geometric signature" -- across the coming days ....

Stay tuned.
 
 

 
 
 
  http://www.paranews.net/beitrag.php?cid=2032

Erfolgreiche UFO-Forscher Tagung zuende

18.10.2005  11:00 Uhr

Chalons en Champagne / Frankreich - Am vergangenen Sonntag Abend ging, nach Angaben der Veranstalter, die erste erfolgreiche Tagung der europäischen UFO-Forscher zuende. 10.000 Besucher hatten die über 50 Stände der verschiedenen UFO-Gruppen, Print-Zeitungen und UFO-Interessierten und die, an den drei Tagen, ununterbrochen gehaltenen Vorträge mit sehr großem Interesse verfolgt.
Startschuss des 50.000 km2 Megaevents war am Freitag um 15:15 Uhr die offizielle Pressekonferenz der Veranstalter. Nach der Einleitungsrede durch Alain Blanchard stellten sich die einzelnen UFO-Gruppen und Gäste der Tagung vor und berichteten kurz über ihre Arbeit.
Stargäste der Veranstaltung waren neben Budd Hopkins, dem renommierten Entführungsspezialisten aus den Vereinigten Staaten, und Lesslie Kean, vom Boston Globe, einer amerikanischen Zeitung, auch Professor Meesen, der durch seine Forschungen an der belgischen UFO-Sichtungswelle bekannt geworden ist. Auch Jean-Luc Rivera, Spezialist für die französische UFO-Forschung und Hopkins Kenner, erschien als Stargast auf der Tagung.
Neben der hauptsächlichen Veranstaltung wurde durch Edoardo Russo, dem Leiter des Zentrums für UFO-Forschung in Italien, eine interne Tagung von kritischen UFO-Forschern organisiert. Teilweise durfte der vertraute Gast-Redakteur von paranews.net und UFOzine Chefredakteur Ferhat Talayhan in dieser nicht-öffentlichen Sitzung zugegen sein.
Einige deutsche UFO-Forscher waren ebenso bei der Tagung vertreten. Neben Roland Gehardt vom Centralen Erforschungsnetz “Außergewöhnlicher Himmelsphänomene“ waren auch Mirko Moisilovic von der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e.V. und Reinhard Nühlen von der Deutschsprachigen Gesellschaft für UFO-Forschung e.V. anwesend. Roland Gehardt sollte als Ersatz für den verhinderten Christoph Kalka einen Vortrag halten.
Wie die Veranstalter erst kurz vor Beginn der Tagung bekannt gaben, konnte eine Simultanübersetzungsanlage aus Kostengründen nicht beschafft werden. Roland Gehardt hielt jedoch seinen Vortrag mit einem französischen Dolmetscher der Organisation S.P.I.C.A. aus Strassbourg und mit herausragender Leistung.
Die wissenschaftliche Vereinigung E.U.S. (European UFO Survey) trat erstmals richtig in der Öffentlichkeit in Erscheinung. Die E.U.S. ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern aus ganze Europa, die Forschung an dem UFO-Phänomen betreiben und diesen ermöglicht anonym unter dem Deckmantel der Organisation Ihre Ergebnisse zu veröffentlichen.
Auch einige deutsche Medien hatten sich für die Veranstaltung interessiert, obwohl in Mittelamerika, zur gleichen Zeit, die weltgrößte UFO-Forscher Tagung abgehalten wurde. Wie der deutsche Nachrichtensender N24 berichtete, war auch diese ein voller Erfolg.
© 2005 paranews.net, (JB)
 
 

 

 
 

 
     
  http://www.paranews.net/beitrag.php?cid=2058

UFO aus Flugzeug gesichtet

21.10.2005  11:00 Uhr

Oaxaca / Mexiko - Wie unser süd-amerikanisches Partnermagazin Inexplicata berichtet, wurde am 10. Oktober 2005 von den Fluggästen und der Crew einer Boing 737 — 200, während eines routinemäßigen Fluges, ein UFO beobachtet.
Gesehen wurde das unidentifizierbare Flugobjekt, laut dem Bordingenieur, welcher das Objekt als erster sah, um 0:30 Uhr morgens. Zu jener Zeit befand sich das Flugzeug in einer Höhe von 6.500 Meter, über Oaxaca im mexikanischen Luftraum.
Laut den Beschreibungen der Augenzeugen, hatte das Objekt die Form einer Scheibe, schien aus Platin gefertigt zu sein und leuchtete sehr hell. Das mysteriöse Objekt flog während der Sichtung, in ungefähr 18 km Entfernung neben dem Flugzeug her und durchquerte dabei mehrere Wolken.
Die Besatzung und die Fluggäste beschrieben, dass die Sichtung überaus beeindruckend war, sie sich jedoch nicht erklären konnten, was dieses seltsame Objekt gewesen sein könnte.
Schon am 9. Oktober 2005 berichteten wir über eine UFO-Sichtung im mexikanischen Luftraum, bei der es allerdings einem Passagier gelang, dass mysteriöse Flugobjekt von einem Flugzeug aus zu filmen.
© 2005 paranews.net, (MF)
 
 

Künstlerische Gestaltung zur Sichtungsmeldung

 
 
 
  http://jungle-world.com/seiten/2005/42/6477.php

Stimmung machen gegen Israel

Ein Resolutionsentwurf, der die EU auffordert, internationale Verträge mit Israel in Frage zu stellen, wurde im spanischen Parlament gebilligt. von maria schuberth und kerstin eschrich

Die Aversion gegen Israel eint in Spanien Nationalisten aller Couleur. Ohne Aufsehen und ohne wahrnehmbare Proteste billigte das spanische Parlament Ende September einen gegen Israel gerichteten Resolutionsentwurf an die Adresse der EU. Eingebracht hatte ihn die linksnationalistische Partei der Katalanen, Esquerra Republicana de Catalunya (ERC).

In dem Entwurf wird die Europäische Union aufgefordert, die internationalen Verträge mit Israel, »speziell die Teile, die den Waffenexport und die wissenschaftliche und technische Kooperation betreffen, zu überprüfen«. Kritisiert wird u.a. die so genannte »Isolationsmauer«, ohne dass die Angriffe palästinensischer Terrorgruppen erwähnt werden. Überwacht werden solle, ob sich Israel gemäß der »Werte und Prinzipien der Union, in Bezug auf Menschenrechte und die Anwendung des internationalen Rechts«, verhalte. Wenn dies nicht gewährleistet sei, sollten die Verträge mit der EU zur Disposition gestellt werden.

Protest dagegen kam nur von einigen pro-israelischen Gruppen. Die Verantwortlichen der Internetseite von es-israel.org riefen dazu auf, Protestbriefe an Ministerpräsident Jose Luis Rodríguez Zapatero zu schicken. Sie kritisierten, dass es sich »um eine Resolution handelt, die den islamisch-palästinensischen Terror in keiner Weise verurteilt« und die »Israel das Recht abspricht, sich gegen Terrorakte zu verteidigen«. Der Beschluss des Parlaments, den Resolutionsentwurf anzunehmen, sei nichts weiter »als eine Beleidigung der Israelis und des Staates Israel«.

Die ERC hatte Mitte Mai einen noch schärfer formulierten Antrag für einen Resolutionsentwurf im Parlament eingebracht. »Wir halten eine eindeutige Haltung der demokratischen europäischen Staaten gegenüber Ariel Sharons Politik der vollendeten Tatsachen für notwendig. Unter dem Vorwand der Sicherheit darf die andauernde Verletzung der Menschenrechte, unter der die Bevölkerung der besetzten Gebiete in Gaza und Westbank leidet, nicht weiterbetrieben werden«, begründete der parlamentarische Sprecher der ERC, Joan Puigcercós i Boixassa, damals das Ansinnen seiner Partei. Vorgesehen war, die Beziehungen zwischen Spanien und Israel bzw. Europa und Israel größtenteils sofort zu unterbrechen und erst dann wieder aufzunehmen, wenn alle Bedingungen, die an Israel gestellt werden, erfüllt seien. Die Partei hat den Antrag in den vergangenen Monaten noch einmal überarbeitet und das Ansinnen an die EU weniger fordernd formuliert. Grundsätzlich blieben die Anschuldigungen und Drohungen gegen Israel jedoch die gleichen.

Die ERC hat sich in den vergangenen Monaten international in Verruf gebracht hat. Der Parteiführer der katalanischen Linksnationalisten, Josep-Lluis Carod-Rivera, verließ im Juni unter Protest die Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag der Ermordung des israelischen Premierministers Yitzhak Rabin, da nur die spanische, nicht aber die katalanische Flagge aufgezogen war. Zudem entfernte er aus dem gleichen Grund die spanische Fahne auf dem Trauerkranz zum Gedenken an die Opfer des Holocaust.

Weniger Probleme hatte Carod-Rivera bei der Beerdigung von Jassir Arafat im vergangenen Jahr. Damals legte er unbeanstandet die katalanische Fahne auf das Grab. Der israelische Botschafter in Spanien hat in den vergangenen Monaten wiederholt verlangt, die Schulbücher, in welchen das amerikanische Gefängnis in Guantanamo mit NS-Konzentrationslagern verglichen wird, endlich aus den katalanischen Schulen zu entfernen. In dem Buch, das als didaktisches Lehrmaterial für die Oberstufe vorgesehen ist, werden die Schüler außerdem aufgefordert, Vergleiche zwischen NS-Deutschland und Israel zu ziehen.

Das spanische Parlament hat festgelegt, im Mai kommenden Jahres endgültig über die Resolution gegen Israel abzustimmen.
 
 
 
  http://www.timesonline.co.uk/newspaper/0,,2725-1833705,00.html

The Times October 20, 2005

Nazi photos reveal war's lost treasures

By Roger Boyes
An archive created under Hitler’s orders could help restorers

THOUSANDS of colour photographs commissioned by Adolf Hitler are to be released on the internet tomorrow, bringing back to life many of Germany’s lost art treasures.

Hitler, worried about damage being wrought by Allied bombers, ordered photographers to make records of frescoes in churches, monasteries and palaces across Germany and occupied Europe. The decision, made after the German defeat at Stalingrad in the winter of 1942-43, suggests that even Hitler sensed that the war could no longer be won.

About 60 per cent of the photographed church art was destroyed in air raids. One of the most impressive works lost was The War, painted inside the Berlin Zeughaus (armoury) by Friedrich Geselschap, the 19th-century artist.

Other lost works include the ceiling fresco of the Dresden Hofkirche, painted by Franz Karl Palkos, and Luca Antonio Colombo’s allegorical 18thcentury fresco Fanfare of the Angels in the Thurn und Taxis Palace in Frankfurt. Since the Frankfurt palace is set to be turned into an hotel, the architects will now be able to supply a replica of Colombo’s work.

The archive is regarded as a sensation in Germany. The painstaking reconstruction of the interiors of the Dresden Frauenkirche — due to be unveiled on October 30 in the presence of the Duke of Kent — could become the norm across the country.

After the war, bombed churches were either abandoned or rebuilt according to old architectural plans. The interiors, however, remained stark or were given a modern makeover, since it was not known exactly how the original decoration looked.

About 60,000 of the Nazi slides, originally stored in cellars, were handed over to the Central Institute for Art History in Munich and the Marburg Photographic Archive. But few architects, designers or church historians knew of their existence — and time was running out. The slides had been taken on Agfacolour, an innovation of the Nazi era, and the original colour tones were fading. The archivists started to digitise the pictures, of about 480 buildings, in 2002.

The photographers were hired by the Propaganda Ministry of Joseph Goebbels after the order came down from Hitler. At first, in 1943, it was a popular commission since the photographers were freed from service on the front and were well paid: 35 reichsmark for each frame, 300 for a ceiling, enough to live on for a month.

Ralf Peters, of the Central Institute of Art History, said: “The cost ran into several millions. As late as March 1945, the Propaganda Ministry was still receiving bills for the electricity costs of the photographers.”

The teams included university lecturers, art historians and chemists, and they conducted their work secretly: it would have been obvious to ordinary Germans that the Nazi leadership was expecting heavy bombardment and even defeat. Yet open expression of “defeatist sentiment” could, under Nazi law, bring the death sentence.

The release of the photographs will be particularly valuable for Wroclaw in Poland (its German name was Breslau), where art historians have been puzzling how to tackle some restoration work.

Not all of the frescoes are by famous artists. The photographs also show brightly painted wooden ceilings of village churches in former eastern Prussia, now in Russia.

These churches have long since ceased to exist. One art critic said yesterday that the photographs will help to restore personal memories of a long-lost world.

* The archive can be viewed at www.zi.fotothek.org
 
 

http://www.zi.fotothek.org/

 
  http://www.zi.fotothek.org/

Das Farbdiaarchiv steht Ihnen hier in einer vorläufigen Version zur Verfügung. Offizieller Start mit dem vollständigen Datenbestand ist der 21. Oktober.

Inhalte der Bilddatenbank

Das "Farbdiaarchiv zur Wand- und Deckenmalerei" enthält 39.000 digitalisierte Aufnahmen von bedeutenden Freskenzyklen und Wanddekorationen in Kirchen, Klöstern, Schlössern und anderen Profanbauten in den Ländern Deutschland, Österreich, Polen und Rußland (Ost- und Westpreußen) und Tschechien (Böhmen und Nordmähren).

Das Archiv entstand in den Jahren 1943-1945, mitten im 2. Weltkrieg, als Versuch des nationalsozialistischen Regimes, angesichts drohender Zerstörung die wandfeste Ausstattung bedeutender Baudenkmäler im gesamten "großdeutschen Reich" in Farbaufnahmen zu dokumentieren.
Ausführliche Informationen zur Genese und zum Verlauf dieses Projekts können Sie unter dem Menüpunkt "Geschichte" abrufen.

Die zeitliche Spanne der fotografierten Kunstwerke in insgesamt etwa 480 Bauwerken erstreckt sich vom 10. bis zum Ende des 19. Jahrhundert. Neben der Wand- und Deckenmalerei wurden auch Wandbespannungen und Tapeten, in geringem Umfang auch farbig gefaßte Architekturelemente, Stuckdekor, Tafelbilder und Altäre fotografiert. Aufnahmen der Gebäude selber stellen eine Ausnahme dar; sie waren den Fotografen von seiten des federführenden "Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda" sogar ausdrücklich untersagt.

Die Kriegssituation und die damit verbundenen logistischen Probleme sowie unstabile Farbemulsionen haben zwangsläufig dazu geführt, daß viele bedeutende Objekte gar nicht oder nur unzulänglich dokumentiert werden konnten. Manche Aufnahmeserien gingen im Bombenhagel oder in den Wirren der Nachkriegszeit verloren. Unsachgemäße Lagerung und Projektion der Diapositive in den vergangenen fünf Jahrzehnten haben zu empfindlichen Farbverlusten geführt. Dennoch bleibt das Farbdiaarchiv eine unersetzbare Bildquelle zur Geschichte der mitteleuropäischen Wand- und Deckenmalerei, da in ihm eine Vielzahl zerstörter oder beschädigter Kunstwerke, häufig in erstaunlichem Detailreichtum, für Forschung, Bildung und Denkmalpflege überliefert ist.

Zugang zur Bilddatenbank

Das Material ist in einer Datenbank nach kunsthistorischen Gesichtspunkten erschlossen. Drei verschiedene Zugänge stehen zur Verfügung: die Suche mit einem Künstlernamen (Künstlersuche), die Suche mit einem Ortsnamen (Ortssuche) und die Mehrfeldsuche (Indexsuche) in der mit einer Kombination mehreren Kriterien gesucht werden kann.
Nähere Informationen zu den einzelnen Suchen erhalten Sie unter dem Menüpunkt "Hilfe".
Von einer Trefferliste oder von der Bildanzeige aus kann ein spezielles Programm (digilib) zum Zoomen der Bilder aufgerufen werden.

Die Digitalisierung und Aufarbeitung des Farbdia-Archivs wurde unterstützt durch:

* Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Abteilung Kulturgutschutz
* Tavolozza Foundation, München
 
 
 
 

Pilgerhügel beim Papst-Besuch in Köln

 
  http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=20413

Sinnkrise bei Ufologen

Untertasse hat den Blues


18.10.05

Die Suche nach Unbekannten Flugobjekten ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Mangels Praxis zweifelt sogar Europas Ufologen-Elite an ihrer Mission.

Von Manfred Weber, Paris
Niemand kann seit vorigem Wochenende mehr behaupten, er habe es nicht gewusst: Die Ufologie steckt in einer Sinnkrise, nicht nur in Frankreich — in ganz Europa. In Frankreich hat es Gérard Lebat am vergangenen Wochenende immerhin geschafft, 200 Fachleute zu den „ersten europäischen ufologischen Begegnungen“ in Chalons in der Champagne zu bringen.
Auch die 10 000 Schaulustigen (erwartet waren nur 1000) konnten die Experten nicht in Champagner-Laune bringen. Die meisten Referenten kannten sie bereits. So wie den Jagdbomber-Flieger Jean („mir sind bizarre Objekte begegnet“). Oder einen Kameraden („da wurde ich im Raumschiff wach, so weit ich das von innen erkennen konnte“). Beide gehören bereits zu den Klassikern des Metiers.
„Natürlich gibt es Ufos“, spricht sich Organisator Lebat Mut zu. „Immerhin habe ich jahrelang ein Magazin über Ufos geleitet. „Die ersten Indizien gab es schon 322, zur Zeit Alexander des Großen.“
Wahrscheinlich waren Alexanders Zeitgenossen auch weniger quellenkritisch als das Europa von 2005.
Thema total unsexy

Die heutige Untertasse hat den Blues. Die einschlägige Fachliteratur kommt kaum mehr über 2000er Auflagen hinaus, das Phänomen interessiert weder Jugend, noch Lokalpresse und schon gar nicht die Frauen.
Das klassische Profil des arrivierten Ufologen: Männlich und auf dem Land lebend (wegen der Sicht, könnte eine Arbeitshypothese sein; scheint aber noch nicht hinlänglich geklärt). Gerade eine Hundertschaft von Hard-Core-Ufologen hat in Frankreich nach Expertenschätzungen überlebt.
Letzte große Sichtungen vor 30 Jahren

Doch selbst die stecken wie der Feuerwehrmann Bruno Bousquet in der Sinnkrise: „Früher lag ich Abende lang im Gras, habe andere Zeugen getroffen, viel diskutiert und Tausende Kilometer runtergefahren, um Zeugen zu treffen.“ Heute fühlt er sich manchmal nicht einmal mehr motiviert genug, um den Himmel abzusuchen.
Kein Wunder: „ Früher, in den 60er-Jahren, genügte es oft, die Lokalzeitung aufzuschlagen, und schon sah man Begegnungen der dritten Art“, schwelgt der Feuerwehrmann in Nostalgie. „Es ist schon mindestens 30 Jahre her, dass es die letzte Welle an Ufo-Sichtungen gab“.
Web verwässert Expertentum

Sollten die Außerirdischen die Lust am blauen Planeten verloren haben? Womöglich stecken die Halter der UFOs ganz banal in einer Treibstoff-Krise. „Nein, nein“, meint Bruno Bousquet, „der Niedergang kam mit dem Internet. Da kann sich heute jeder dahergelaufene User ´Ufologe´ nennen.“ Angeber, Wichtigtuer, Aufschneider, das Übliche halt.
Staatsgelder für Anomalien-Erforschung

Die Abschluss-Erklärung der ersten Ufologen-Tagung appellierte an alle Menschen guten Willens, „die die Phänomene auf rationale Art studieren wollen“. Dabei musste er nicht weit schweifen. Frankreich ist das einzige Land, in dem — bereits seit 1977 — staatlich finanzierte Wissenschaft im Namen der Ufos betrieben wird.
Die Aufgabe der Wissenschaftler des nationalen Luft- und Raumfahrt-Zentrum CNES, ist klar umrissen: Sie gehen Radar-Anomalien oder Pilotenberichten nach, nehmen Bodenproben etc., wie das ein Wissenschaftler eben macht. In den vergangenen 30 Jahren blieben von mehreren tausend Fällen immerhin 25 Prozent „nicht erklärbar“. Unbezahlbare Helfer für die „ersten ufologischen Tage“, müsste man denken. Doch keiner der CNRS-Wissenschaftler ist gekommen — sie hatten Angst davor, sich lächerlich zu machen.
 
 
 
  http://www.zeit.de/zeit-wissen/2005/05/Autobiographisches_Gedaechtnis.xml

05/2005 

Das betrogene Ich

Das Gedächtnis lügt. Aus Erzählungen, Familienfotos und Fernsehbildern schustert sich das Gehirn die Erinnerung zusammen. Neurobiologen und Psychologen erkunden jetzt gemeinsam, was dabei im Kopf passiert. Das Ich, so scheint es, muss sich selbst täuschen, um die Gegenwart zu bewältigen.

Von Andrea Schuhmacher

Auf irgendeinem Wege musste der Hase mit dem grauen Fell und den albernen Schneidezähnen in das Gehirn des Studenten gelangt sein. Denn auf Nachfrage konnte sich dieser plötzlich erinnern, wie er als Kind in Disneyland Bugs Bunny begegnet war. Er berichtete sogar, wie ihm die Comicfigur die Hand geschüttelt und eine Karotte präsentiert hatte. Es war mit Sicherheit eine falsche Erinnerung: Als Geschöpf des Entertainment-Konzerns Warner Brothers hatte Bugs Bunny schon immer striktes Hausverbot im Disneyland der Konkurrenz.

Mit einem schlichten Trick hatte das Team von Elizabeth Loftus, Psychologin an der University of Washington in Seattle, den Hasen in das Gedächtnis des Studenten geschleust. Die Forscher hatten ihm eine fingierte Werbeannonce des Disney-Konzerns gezeigt, in der er als Kind neben Bugs Bunny abgebildet war. Anderen ging es ähnlich: 16 Prozent der 167 Versuchspersonen entdeckten in diesem Experiment plüschige Hasenerlebnisse in ihrem Gedächtnis, in einer Folgestudie waren es sogar 35 Prozent.

Noch erfolgreicher manipulierten die Psychologen mit gefälschten Fotos. So montierte Loftus ein Kindheitsporträt des jeweiligen Probanden mit seinem Vater in das Bild eines Heißluftballons. Jeder zweite Befragte erinnerte sich daraufhin an eine Himmelfahrt, die nie stattgefunden hatte. Anderen Versuchsteilnehmern suggerierte Loftus mit ähnlich schlichten Mitteln, dass sie als Kinder beim Ballspiel ein Fenster eingeschlagen oder bei einer Hochzeit den Punsch über die Festtagskleidung der Gäste gegossen hätten.

»Eines sollten wir uns klarmachen«, sagt Loftus, »unser Gedächtnis wird jeden Tag neu geboren.«

Es ist eine irritierende These, schließlich bestimmen unsere Erinnerungen unsere Identität: Man ist zu einem großen Teil derjenige, der man glaubt, gewesen zu sein. Oft wird das Menschengehirn mit einer Festplatte verglichen, die dumpf-digital die Daten des Lebens speichert. Dieser Vergleich, das wird immer deutlicher, hinkt. Das Hirn ist ein höchst aktives Organ, das Erinnerungen filtert, redigiert, manchmal sogar erfindet und - das lehren die Loftus-Experimente - sich leicht manipulieren lässt.

Unser Gedächtnis gleicht einem Haus, in dem mäßig beaufsichtigte Bauarbeiter ständig Wände einreißen und Erker anbauen, Tapeten wechseln und neue Bilder aufhängen - und gelegentlich etwas unter den Teppich kehren. Deshalb werden Urlaubstage mit jedem Diaabend schöner, erscheinen selbst fragwürdige Lebensentscheidungen im Rückblick sinnvoll und ist Zeugen vor Gericht nur bedingt zu trauen.

Nach dem Flugzeugattentat von Lockerbie, dem Sprengstoffanschlag auf das World Trade Center 1993, beim Kriegsverbrechertribunal in Den Haag - in über 200 Fällen trat Elizabeth Loftus als Gutachterin auf. Sie besuchte Timothy McVeigh, den Bombenleger von Oklahoma, im Gefängnis und verteidigte den später zum Tode verurteilten Serienmörder Ted Bundy. Häufig vertritt sie die Angeklagten in Missbrauchsfällen.

Ihre Arbeit hat der Psychologin viele Feinde beschert: Ein Staatsanwalt beschimpfte sie vor Gericht als Hure, Angehörige von Opfern versuchen ihr in Prozessen schon mal ins Gesicht zu spucken, zu ihren Vorträgen begleiten sie inzwischen Bodyguards, nachdem anonyme Anrufer immer wieder drohten, sie umzubringen.

Loftus lässt sich nicht beirren: »Wenn meine Aussage die Geschworenen an der Schuld des Angeklagten zweifeln lässt, dann ist es nach den grundlegenden Prinzipien unseres Rechtssystems auch richtig, dass er freigesprochen wird.«

Leidenschaftlich berichtet sie von den einschlägigen Justizskandalen: Dem Amerikaner Ronald Cotton etwa raubte eine falsche Erinnerung elf Jahre seines Lebens in Freiheit. Erst danach ergab ein DNA-Test zweifelsfrei, dass die 22-jährige Studentin Jennifer Thompson sich geirrt hatte, als sie in ihm ihren Vergewaltiger zu erkennen glaubte. Zwei Jahre zuvor war der Seemann Kirk Bloodsworth aus der Haft entlassen worden, weil ein Gentest seine Unschuld bewiesen hatte. Ursprünglich hatte ihn ein Schwurgericht zum Tode verurteilt, weil fünf Zeugen ihn als brutalen Mörder eines neunjährigen Mädchens erkannt haben wollten.

Um zumindest wissenschaftliche Ordnung in das dubiose Geschehen zu bringen, haben Neurowissenschaftler die früher übliche Aufteilung der Erinnerung in Ultrakurzzeit-, Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis aufgegeben. Heute bevorzugen sie eine funktionelle Gliederung des Gedächtnisses, die sich in der Anatomie des Hirns widerspiegelt: Das prozedurale Gedächtnis speichert automatisierte Bewegungsabläufe wie Radfahren oder Klavierspielen. Im semantischen Gedächtnis lagern wir unser faktisches Weltwissen, das autobiografische Gedächtnis dokumentiert unsere persönliche Lebensgeschichte, die sich vor allem in den Synapsen des Stirnhirns niederschlägt.

Bildgebende Verfahren ermöglichen es seit wenigen Jahren, bei diesem Speicherprozess zuzuschauen. In der Forschungsgruppe »Erinnerung und Gedächtnis« am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen haben sich der Sozialpsychologe Harald Welzer von der Universität Witten-Herdecke und der Neurowissenschaftler Hans Joachim Markowitsch von der Universität Bielefeld zusammengetan, um der trügerischen Erinnerung auf die Spur zu kommen. Sie ergründen die Erinnerungsbildung gleichzeitig auf neurobiologischer und inhaltlicher sowie sozialer Ebene. »Es handelt sich vermutlich um das erste praktizierte interdisziplinäre Projekt von Neuro- und Sozialwissenschaften überhaupt«, sagt Markowitsch. Ein hochkarätiger Beirat kündet von der Bedeutung des Projekts: Mit Koryphäen wie der Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann aus Konstanz, dem Psychoanalytiker Dori Laub von der Yale University und dem Neurowissenschaftler Endel Tulving aus Toronto ist die Elite der internationalen Gedächtnisforschung vertreten.

Trotzdem muss Markowitsch gelegentlich erst einmal um Verständnis für die Methoden der Partnerdisziplin werben. Um an möglichst unverfälschte Informationen über die Lebensgeschichte der Probanden zu gelangen, hatte sich der Sozialpsychologe Welzer etwa zunächst gewünscht, dass die Versuchsteilnehmer im Kernspin locker erzählen sollten. »Dann hätten wir aber nur Bilder der Kaumuskulaturbewegung aufnehmen können«, kommentiert Markowitsch.

Schließlich einigten sich die Wissenschaftler darauf, die Testpersonen zunächst ausführlich zu befragen. Erst danach legen sich die Teilnehmer in die Röhre des Kernspintomographen. Mit funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRT) beobachten die Forscher dann das Geschehen zwischen den Neuronen, während die Versuchspersonen ihre Erinnerungen zu einem Stichwort aus dem vorangehenden Interview abrufen. Sportler vergegenwärtigten sich zum Beispiel einen bestimmten Marathonlauf, andere reagierten auf das Stichwort »Hochzeitstag« oder »Abschlussball«. Die Probanden sollen etwa eine halbe Minute lang rekapitulieren, was in dieser Episode passiert ist. Der Ort und die Intensität der Gehirnaktivität geben Aufschluss darüber, welche Erinnerungen in welchem Alter wirklich wichtig sind.

Mit Hilfe solcher Daten haben Markowitsch und Welzer das von ihnen »bio-psycho-sozial« getaufte Modell des autobiografischen Gedächtnisses entwickelt. In ihrem soeben erschienenen Buch Das autobiografische Gedächtnis (Klett-Cotta Verlag) stellen sie es vor. Die Kernbotschaft: Kleinkinder erinnern sich anders als Jugendliche, Oma und Opa anders als Erwachsene mittleren Alters; bestimmte Lebensphasen werden wichtiger, andere unwichtiger, manche Erinnerungen bleiben starr. Psychische und soziale Faktoren spielen dabei eine Rolle.

Das Gedächtnis formt unser Ich, zugleich aber ist es ein Produkt der Familie und der Erwartungen der Gesellschaft. Und vor allem muss es sich überhaupt erst einmal entwickeln.

Selbst auf der Couch des Psychoanalytikers wird kein Mensch je zu den Geheimnissen seiner allerersten Lebensjahre vorstoßen, obwohl diese Zeit - vor allem bei negativen Erfahrungen - tiefe Spuren in der Persönlichkeit hinterlässt. Alle Erlebnisse bis zum zweiten, dritten Lebensjahr fallen der kindlichen Amnesie zum Opfer. Erst dann entwickelt sich langsam das Ich und sein Gedächtnis, das anfangs noch unzuverlässig arbeitet. Wahrscheinlich können wir deshalb als Erwachsene kaum unterscheiden, ob unsere frühesten Erinnerungen auf eigene Erlebnisse oder Erzählungen anderer zurückzuführen sind.

Dies wiederum führt zu dem kaum lösbaren Streit um die false memories bei Missbrauchsprozessen. Begonnen hat die Debatte Anfang der 90er Jahre in den USA. Erwachsene beschuldigten ihre Eltern wegen eines vermeintlichen sexuellen Missbrauchs in der Kindheit, an den sie sich aber erst im Rahmen einer Psychotherapie erinnert hatten. Das Gehirn, so meinten die Therapeuten der Kläger, könne traumatische Erlebnisse wie eine Vergewaltigung abspeichern, ohne dass die Opfer sich dessen bewusst seien. Die verdrängten Erinnerungen beeinflussten aber das Gefühlsleben und lösten psychische Störungen aus, deren Ursache erst im therapeutischen Prozess erkannt würde. Kritiker wie die Psychologin Elizabeth Loftus bezweifeln diese Theorie. Sie vermuten, dass die Therapeuten ihren Klienten in durchaus bester Absicht den Missbrauch häufig nur eingeredet hätten. Vielen Psychotherapeuten fehlten eben grundlegende Kenntnisse über die Funktionsweise des Gedächtnisses.

Biologische und soziale Faktoren wirken je nach Alter und Situation in unterschiedlicher Stärke. Einige Lebensabschnitte sind besonders kritisch für die Gedächtnisentwicklung, etwa die Pubertät: In dieser Phase lernen die Jugendlichen, so von ihren Erinnerungen zu erzählen, dass sie in ihrer Clique akzeptiert werden. Mit Hilfe frisierter Erlebnisse schärfen sie das Bild ihrer Persönlichkeit. So entstehen die tollen Hechte, von denen sie noch als Alte in fester Überzeugung erzählen.

In einer Emnid-Umfrage für ZeitWissen geben 19 Prozent der Befragten zu, dass sie ihre eigenen Geschichten manchmal ein bisschen »frisieren«, um sie interessanter zu machen. Wie viele Menschen ihre Autobiografie unbewusst verändern oder die kleinen Flunkereien bewusst leugnen, geht daraus natürlich nicht hervor.

Dass die Erinnerung sich mit der Zeit immer weiter von den Tatsachen entfernt, gilt inzwischen als gesichertes Ergebnis der Gedächtnisforschung. »Erinnerungen verändern sich mit jedem Abruf«, sagt Markowitsch, während er seinen Laptop auf einem Stapel Papier balanciert. Sie werden im jeweiligen Kontext der Situation abgelegt, sodass sie nach und nach umgeschrieben werden, so wie ein digitales Urlaubsfoto, bei dem man bei jedem Aufruf im Computer den Himmel per Photoshop noch ein bisschen blauer färbt.

Die Erlebnisse des jungen Erwachsenenalters türmen sich zu so genannten reminiscence bumps, Erinnerungsbergen, die meist bis zum Lebensende aus dem Nebel des Vergessens herausragen. Denn was zwischen dem fünfzehnten und fünfundzwanzigsten Lebensjahr meist zum ersten Mal passiert, wird von starken Emotionen begleitet und hat oft Auswirkung auf das ganze Leben: Studium, Heirat, erster Nachwuchs. Gefühle gelten als die besten Gedächtnisverstärker. »Sie filtern, bewerten und heben heraus, was erinnert und an die bestehenden Erinnerungen angebunden werden soll«, sagt Markowitsch. »Sie aktivieren verschiedene Hirnsysteme und tragen dazu bei, dass wir die passenden Assoziationen bilden.«

Wenn Opa ständig vom Krieg erzählt, dann liegt das auch daran, dass er damals ein junger Erwachsener war. Umgekehrt darf er sich auf seine Neuronen berufen, wenn er sich für die jüngste Beförderung seines Schwiegersohns weniger interessiert: Als Markowitsch und Welzer 62- bis 74-jährige Probanden im Kernspin untersuchten, entdeckten sie, dass Erinnerungen aus jüngster Zeit nur wenig Aktivität auslösten. Außerdem war primär die linke Gehirnhälfte aktiv, die eher für Faktenwissen zuständig ist. Die Forscher folgerten, dass alte Menschen frische Erinnerungen eher wie neutrales Wissen verarbeiten, an das keine Emotionen gebunden sind. Dagegen war bei Erinnerungen an das frühe und mittlere Erwachsenenalter die rechte Gehirnhälfte und damit das autobiografische Gedächtnis sehr aktiv. Offenbar vermag der alte Mensch diese Erinnerungen kaum noch infrage zu stellen.

Zahlreiche Fehlerquellen stören die historische Überlieferung. Typisch bei lange zurückliegenden Ereignissen ist etwa die Quellenamnesie, bei der die Betroffenen Medienberichte oder fiktive Erzählungen als eigene Erlebnisse interpretieren. So trat der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan im Wahlkampf wiederholt mit einer angeblich persönlich erlebten Geschichte aus dem Weltkrieg an. Zu Tränen gerührt, erzählte er von einem heldenhaften Captain, der mit einem schwer verwundeten Schützen im abstürzenden Flugzeug blieb. Die restliche Besatzung sprang mit Fallschirmen ab. Vermutlich erinnerte er sich aber nur an eine identische Szene aus dem Film A Wing and a Prayer von 1944.

Ähnliches erlebte Welzer bei einer Studie unter Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs. Da erzählte ein ehemaliger Wehrmachtsoldat seinen Kindern und Enkeln detailliert von seinen Erlebnissen als Flakhelfer. Er habe mit einem anderen Jugendlichen in einem Graben gelegen, als ein US-Panzer auf ihn zugesteuert sei. Ein amerikanischer Soldat habe ihm von jenseits der Bahnschienen etwas zugerufen. Panisch habe er auf den Panzer eingeballert. Das klingt nach Gänsehaut, nur: Die Szene ist fast identisch mit einer Sequenz aus dem Antikriegsfilm Die Brücke von Bernhard Wicki.

»Dennoch sollte man den Großvater nicht für einen Lügner halten«, sagt Welzer. »Die Erzähler verbinden hier ihre Autobiografie mit spektakulären und akzeptierten Erzählmustern und peppen so ihre Lebensgeschichte auf, ohne das selbst zu bemerken.« Die Szenen passen ganz einfach zu ihrem Leben.

Problematisch wird die Quellenamnesie allerdings dann, wenn es um Kriminalfälle geht. Die Psychologin Loftus führt den Fall des amerikanischen Gedächtnisforschers Donald Thompson an, der in einer TV-Show die Glaubwürdigkeit von Augenzeugenberichten diskutierte. Ausgerechnet nach dieser Sendung zeigte ihn eine Frau als ihren Vergewaltiger an. Zum Glück hatte der Mann ein hieb- und stichfestes Alibi, er saß ja zur Tatzeit in ebendieser Talkshow. In dem Psychologen aus der TV-Show sah die Frau ein Gesicht, das sie in ihrer Konfusion dem Täter zuordnete.

Das selbstmanipulierende Gedächtnis kann uns verwirren, oft stärkt es aber auch das Ich - und das Kollektiv. So lässt sich erklären, warum sich die Erinnerungen der Menschen an den Zweiten Weltkrieg mehr und mehr ähneln: Erinnern ist auch ein kollektiver Prozess. Über die Medien bilden sich Erinnerungsgemeinschaften, die sich immer wieder untereinander austauschen, bis sich die Berichte einander angleichen. Deutlich zeigte sich dies in der Kritik vieler Kriegsteilnehmer an der Wehrmachtausstellung: Trotz aller Belege für die Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht - die auch in der Neufassung der umstrittenen Ausstellung Bestand hatten - bestreiten viele ehemalige Soldaten die historischen Fakten immer noch auf das entschiedenste.

Als der Historiker Helmut Schnatz in einem Vortrag erklärte, die Menschenhatz der Tiefflieger bei der Bombardierung Dresdens sei nur eine Geschichtslegende, gab es Tumulte. Vor allem die älteren Zuhörer waren fassungslos. Sie erinnerten sich an die »silbrig schimmernden Tiefflieger vom Typ Mustangjäger« und die verzweifelt vor den Flammen über die Elbwiesen fliehenden Menschen. Schnatz verwies auf die Fakten, wonach das Flammeninferno vom 13. und 14. Februar 1945 jeden Tiefflug technisch unmöglich gemacht hatte.

Das kollektive Gedächtnis ist für Selbstbetrug mindestens so anfällig wie die individuelle Erinnerung. Typisch dafür ist der Umgang der Deutschen mit dem »Dritten Reich«. In einer Mehrgenerationenstudie ist der Sozialpsychologe Harald Welzer der Frage nachgegangen, wie die Erfahrungen der Kriegsgeneration an Kinder und Enkel weitergegeben werden und wie sich die Erzählungen dabei verändern. Schon die Statistik machte ihn stutzig: In der Zufallsauswahl berichteten zwei Drittel der Befragten von Vorfahren, die entweder Opfer des Nazi-Regimes gewesen seien oder als Helden des Alltags Widerstand geleistet hätten. Deutschland, eine Nation von Widerstandskämpfern? Das war offenkundiger Unsinn.

Wie sich über Generationen hinweg Legenden bilden, zeigt sich am Beispiel der Familie von Elli K.: Die zum Zeitpunkt der Befragung 92-Jährige sagte, sie habe gar nichts von KZs gewusst. Sie erzählte lediglich, wie sie versucht hatte zu verhindern, dass die britische Besatzungsmacht nach Kriegsende ehemalige KZ-Häftlinge aus Bergen-Belsen bei ihr einquartierte. Ihr Sohn Bernd erzählte von einer Geschichte, die er von seiner verstorbenen Ehefrau kannte: Die hatte bei einer Gutsherrin - Oma genannt - gearbeitet, die Flüchtlinge versteckt hatte. Die 26-jährige Enkelin Silvia schließlich berichtete, wie ihre Oma Elli schon mal Flüchtlinge aus Bergen-Belsen versteckt habe. Sie hatte also reale Elemente aus den Familiengeschichten und anderen Quellen zu einer Heldengeschichte zusammengemixt, die das eigene Selbstbild stärkt und die Ehre der Familie rettet.

Dafür lieferte Jörg Friedrichs Epos Der Brand über die alliierten Bombardements der deutschen Städte eine Initialzündung. Welzer spricht von einer »kumulativen Heroisierung«. »In vielen Werken findet derzeit eine Verschiebung vom Holocaust hin zu den Leiden der Deutschen statt.« Mittlerweile hat dies sogar zur Bildung einer ganz neuen Erinnerungsgemeinschaft geführt, den »Kriegskindern«, die ihre »Erinnerungen« an ihr leidvolles Erleben als Zwei-, Drei- oder Vierjährige auf Kongressen und in Erzählcafés austauschen.

Ähnlich gelagert sind die Werke der Ostalgiker, die in Film, Fernsehen und Literatur die DDR-Vergangenheit verklären. Nach den ironisch-kritischen Kinoerfolgen Sonnenallee und Good bye, Lenin! sorgten DDR-Shows im Fernsehen für hohe Einschaltquoten. Katarina Witt moderierte bei RTL im Pionierhemd, im ZDF antworteten 500 Studiogäste zum Sendungsauftakt auf die Frage »Für Frieden und Sozialismus - Seid Ihr bereit?« der Moderatorin mit einem schallenden »Immer bereit!«. Die zweite deutsche Diktatur des 20. Jahrhunderts kommt plötzlich harmlos und gemütlich daher.

Weil es nicht möglich ist, sich als Mitglied einer Gemeinschaft mit den Tätern und Mitläufern positiv zu identifizieren, beschönigt die Kinder- und Enkelgeneration oft im Nachhinein die eigene Familiengeschichte: Man entlastet Mütter und Väter, Omas und Opas - zurück bleiben ein paar wenige Schuldige. Die Tätergesellschaft fühlt sich als Opfergesellschaft.

Das Gedächtnis ist ein Opportunist. Es nimmt sich, was ihm weiterhilft, Ungeeignetes oder Unangenehmes sortiert es aus. »Das habe ich doch schon vorher gewusst«, verkünden deshalb nicht nur Wichtigtuer, nachdem ein Ergebnis bekannt geworden oder eine Entscheidung gefallen ist. Experten bezeichnen das als Rückschaufehler. »Etwas als zwangsläufig anzusehen ist bei frustrierenden Erfahrungen eine Quelle des Trostes«, sagt Hartmut Blank, Sozialpsychologe an der Universität Leipzig. So dient das Gedächtnis als ein effizientes System zur Gegenwartsbewältigung. Evolutionär gesehen, ist diese Anpassungsfähigkeit ein Vorteil, denn sie stellt ja diese Kontinuität nicht nur für das Individuum her, sondern auch für die Gesellschaft.

Auch nach politischen Wahlen häufen sich Rückschaufehler, hat Blank festgestellt. Im Nachhinein glauben viele Wähler, sie hätten das Ergebnis schon vorher gewusst. Bei der jüngsten Bundestagswahl sei dies jedoch unwahrscheinlich. »Überraschung ist eine der Randbedingungen, unter denen der Rückschaufehler geringer ausfällt.«

Für Historiker ergibt sich aus dem autobiografischen Selbstbetrug das Problem herauszufinden, wie glaubwürdig die Gedächtnisleistung von Zeitzeugen tatsächlich ist. »Das verrät keine Erinnerung aus sich selbst heraus«, sagt der Mediävist Johannes Fried von der Universität Frankfurt. »Täuschung, Irrtum und sachlich zutreffende Erinnerung lassen sich oftmals nicht unterscheiden.« Er provoziert seine Kollegen mit der Forderung einer neurobiologisch fundierten Quellenkritik: Von Herodot bis Mommsen - die Geschichte müsse im Lichte der Hirnforschung vielleicht neu geschrieben werden, meint der Historiker.
 
     
     
 
 
  http://news.web-hh.de/index.php?newsfull=1&lid=22906

 USA: nach dem Irak Saudi Arabien & Iran im Visier

(Independent) Nach einem geheimen Memo der englischen Regierung aus dem Jahr 2003 plant die US-Regierung nach dem Irakkrieg weitere Staaten anzugreifen mit der Begründung, dass sie Massenvernichtungswaffen entwickelten (die es im Irak nicht gab).
Nach einem Bericht der englischen Zeitung "Independent", der dies geheime Memo offensichtlich zugespielt wurde, war das Papier verfasst worden von Blairs Sekretär und Berater Rycroft mit dem Vermerk, es sollte nur Personen zugänglich gemacht werden, wenn aus Sicht der Regierung eine unmittelbare Notwendigkeit hierfür bestünde.
Es handelte sich dabei um die Aufzeichnung eines Gesprächs zwischen US-Präsident Bush und Premierminister Blair.
Englische Parlamentarier zeigten sich schockiert über die Enthüllung der Absichten der US-Regierung. Außer Saudi-Arabien wurde auch Pakistan als Angriffsziel genannt. Beide Länder galten bisher als Verbündete im "Anti-Terrorkrieg".

Originalartikel bzw. ergänzende Info: http://news.independent.co.uk/world/politics/article319993.ece
 
 
 
 

 
     
  http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,380545,00.html

19. Oktober 2005
MISSBRAUCHSVORWÜRFE
Erwerbslosen Forum spricht von Hetze gegen Hartz-IV-Empfänger

Die Debatte über Missbrauch beim Bezug von Arbeitslosengeld II spitzt sich zu. Die Bundesagentur für Arbeit hatte erklärt, mehr als zehn Prozent der Leistungsempfänger seien Betrüger. Das Erwerbslosen Forum Deutschland warf der BA daraufhin eine Diskriminierung der Hartz-IV-Empfänger vor.


Der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende der BA, Peter Clever, geht nach eigenen Angaben von einer Missbrauchsquote "von sicherlich über zehn Prozent" aus. Der Arbeitgebervertreter im Aufsichtsgremium der Bundesagentur sagte der "Passauer Neuen Presse", er halte die genannte Missbrauchsquote für den "unteren Rand seriöser Schätzung".

Clever bezog sich auf das "niederschmetternde Ergebnis" einer Telefonaktion bei 390.000 Arbeitslosengeld-II-Empfängern. 170.000 seien kein einziges Mal erreichbar gewesen, obwohl jeweils zehn Anrufe an unterschiedlichen Tagen und zu unterschiedlichen Zeiten gemacht worden seien. 43.000 Befragte, die erreicht wurden, hätten die Teilnahme an der freiwilligen Befragung abgelehnt. Und bei sieben Prozent der Verbliebenen habe sich herausgestellt, dass sie gar nicht arbeitslos seien.

Diese seien zum Teil in "betrügerischer Absicht" gemeldet gewesen, zum Teil hätten sie vergessen, eine Änderung wie etwa den Erhalt einer Lehrstelle zu melden. "Aber bei zirka 32.000 Personen spricht man von einer Grauzone", fügte Clever hinzu. Hier müsse noch weiter geforscht werden, erst recht bei den 170.000, die gar nicht erreicht worden seien.

"Ungeheuerliche Behauptung"

Das Erwerbslosen Forum Deutschland reagierte empört auf die Aussagen Clevers und erklärte, es erwarte sofort eindeutige Beweise für seine "ungeheuerlichen Behauptungen". Mit den Beschuldigungen suche die Bundesagentur nur Sündenböcke für ihre hausgemachten Probleme, nachdem zuvor schon das Bundeswirtschaftsministerium Arbeitslose pauschal stigmatisiert und als Parasiten bezeichnet habe.

Das sind schon wirklich abenteuerliche Konstruktionen, welche die Bundesagentur aus ihrer eher zweifelhaften Telefonaktion zieht. Sie muss sich fragen lassen, wie sie es denn mit seriöser Datenerhebung hält", sagte Pressesprecher Martin Behrsing in Bonn. Es müsse auch aber niemand von den Anrufaktionen der von der Bundesagentur beauftragten Callcenter belästigen lassen. Selbst der Bundesdatenschutzbeauftragte habe diese Aktion als sehr bedenklich bezeichnet.

Unangekündigte Hausbesuche seien nicht erlaubt, weil die Wohnung durch das Grundgesetz geschützt sei. "Wir stellen immer wieder fest, dass die Sozialgerichte den angeblichen Leistungsmissbrauch sofort kippen, wenn auf die eher zweifelhaften Erkenntnisse der Sozialdetektive zurückgegriffen wird", kritisierte Behrsing.

Landkreise wollen Geld zurück

Auch der Streit um die Unterkunftskosten für Arbeitslosengeld-II-Empfänger geht weiter. Statt diese Zuschüsse des Bundes für die Kommunen zu streichen, müsse der Bundesanteil im Gegenteil noch 29,1 auf 35 Prozent erhöht werden, forderte der Deutsche Landkreistag. "Nur so wäre sichergestellt, dass die Kommunen durch Hartz IV wie geplant um 2,5 Milliarden Euro entlastet werden", sagte der Sprecher des Landkreistages, Markus Mempel, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Dies ergebe sich aus einer Erhebung der kommunalen Spitzenverbände. Die so genannten Revisionsgespräche zwischen Bundesregierung und den Spitzenverbänden darüber sollen dem Bericht zufolge am 27. Oktober beginnen.
 
 
 
  http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,380099,00.html

16. Oktober 2005
AUSFLUG INS ALL
Chinas Raumfahrer sicher gelandet

Chinas zweite bemannte Weltraummission ist erfolgreich beendet. Die Weltraumkapsel "Shenzhou 6" mit zwei Taikonauten an Bord kehrte nach fünf Tagen im All zur Erde zurück.


Peking - Um 4.32 Uhr Ortszeit setzte die "Shenzhou 6" sicher in der Steppe der Inneren Mongolei auf, nur einen Kilometer vom geplanten Zielpunkt entfernt. Den beiden Taikonauten Fei Junlong und Nie Haisheng, die an Bord der Weltraumkapsel fünf Tage lang die Erde umkreist hatten, gehe es gut, teilte die Regierung in Peking kurz nach der Landung mit.

Die beiden Männer waren am Mittwoch zum zweiten bemannten Raumflug in der Geschichte Chinas gestartet. Vor rund zwei Jahren hatte das Land zum ersten Mal einen Raumfahrer ins All geschickt. Yang Liwei umkreiste damals allerdings nur etwa 21 Stunden lang die Erde. China ist nach Russland und den USA das dritte Land, das Menschen ins All fliegen lässt.

Bei der jüngsten Weltraummission Chinas sollten die beiden Taikonauten unter anderem ihre Reaktionen in der Schwerelosigkeit testen. Die Experimente sollten die technischen Grundlagen für das weitere chinesische Raumfahrtprogramm legen. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua erwägt die Regierung in Peking, den Bau einer weiteren Ausgangsbasis für Weltraummissionen auf der Insel Hainan im Südchinesischen Meer. Hainan könnte Startplatz für die nächste Generation von Raketen werden, zitierte die Nachrichtenagentur den Raketenbauer Liu Zhusheng.

Die "Shenzhou 6" war vom Raumfahrtzentrum in der Wüste Gobi gestartet. Daneben gibt es noch kleinere Startplätze in Xichang im Südwesten und in der mittelchinesischen Stadt Taiyuan.
 
 

Sicher gelandet: Die Taikonauten Fei Junlong und Nie Haisheng

 
 
 
  http://www.freemarketnews.com/WorldNews.asp?nid=1352

EXPERT - U.S. HAS WEATHER CONTROL

Saturday, October 15, 2005 - FreeMarketNews.com

Ben Livingston, now 77, has a master's degree in cloud physics from the Naval Weapons Center and Navy Post Graduate School in California. He also recently appeared on alternative 'Net radio to claim that even in the 1960s, the U.S. Army was using weather technology to harass the enemy and cause storms and rain where there were none. "[Livingston] seeded clouds and dramatically increased rainfall in his theater of war, creating impassably muddy roads, slowing down the Vietnamese and Korean troops, and saving lives and entire towns from occupation," reads a recent 'Net post on an alternative news site describing the program.
Livingstone briefed then-President Lyndon B. Johnson on the effectiveness of weather control activities and asserted that at the time, "hurricane control was a national priority of the government ... and they had the ability to do it."
Today, he works at Weather Modification Inc., in Fargo, N.D., and his research has been confirmed by the Stanford Research Institute. His flying experience with some 265 hurricane "eyes" have him on record as "most disgusted" with the results of Hurricane Katrina, since he "knows that the storm itself could have been minimized." He apparently claims that as far back as 1974, the United States has had the knowledge and ability, "to reduce or redirect a ... hurricane. [It] would not be that difficult." He reportedly then outlined the process in detail, noting that it was possible both to minimize a storm's damage or exagerate its impact. - ST
 
 
 
  http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1739839,00.html.

Das Ende des UFO-Booms

UFO-Forscher aus Europa diskutieren derzeit in der Champagne ihre Arbeiten - mit unterschiedlichem Elan. Während Osteuropäer begeistert über Kornkreise rätseln, hat die deutsche UFO-Bewegung an Schwung verloren.
 
Das Treffen im französischen Chalons ist angeblich der erste europäische Kongress für Hobby-UFO-Forscher und Wissenschaftler überhaupt. Sein Programm lässt kaum einen Ufologen-Wunsch offen: Ein Spanier referiert über "Die Politik des Verteidigungsministeriums in Spanien in Bezug auf UFOs" und ein Pilot aus Frankreich erzählt von besonderen "Erfahrungen und Gegebenheiten". Auch der "Mythos Naziflugscheiben" um die angeblichen Wunderwaffen der deutschen Nationalsozialisten kommt nicht zu kurz. "Höhepunkt wird der Vortrag von Budd Hopkins", sagt Jürgen Bayer vom grenzwissenschaftlichen Online-Magazin "Paranews", dem deutschen Partner des Kongresses. Thema des amerikanischen Bestsellerautors und UFO-Veterans Hopkins: "Probleme der Alien-Entführung."
 
Aber nicht bei jedem UFO müssen gleich Außerirdische die Hand im Spiel haben. "UFO steht für 'Unbekanntes Fliegendes Objekt', nicht für fliegende Untertasse. Alle uns unbekannten, fliegenden Phänomene am Himmel sind UFOs", sagt UFO-Forscher Werner Walter, Gründer des "Centralen Erforschungsnetzes außergewöhnlicher Himmelsphänomene" (CENAP) in Mannheim.
 
Vom Gläubigen zum Skeptiker
 
CENAP wird auf der zum Ufologen-Kongress gehörenden Messe ebenfalls vertreten sein. CENAP-Gründer Werner Walter hat allerdings "überhaupt keine Lust" auf das Treffen in Frankreich. Das sei "was für UFO-Interessierte, aber nichts für richtige UFO-Forscher".
 
Nachdem Werner Walter dreißig Jahre lang den Ursachen für UFOs nachgegangen ist und "immer viel zu schnell" rationale Erklärungen gefunden hat, ist er Skeptiker geworden. Im Ufologen-Jargon ist das die Bezeichnung für jene UFO-Forscher, die - statt Aliens - Wetterleuchten, Meteoriten oder Leuchtraketen als Ursache für UFOS vermuten und das meist auch bestätigen können. In der deutschen Ufologen-Szene der Gläubigen gelten Walter und die CENAP-Mitarbeiter als Spielverderber.
 
Denn die UFO-Szene ist dreigeteilt: Neben den Skeptikern gibt es die Gläubigen und die Wissenschaftler. In Deutschland befassen sich statt Wissenschaftlern oder gar Forschungsinstituten vor allem Ehrenamtliche mit der UFO-Forschung. "Die Skeptiker und die Gläubigen trennt ein tiefer Abgrund", sagt Peter Hattwig von der Deutschsprachigen Gesellschaft für UFO-Forschung (DEGUFO). Seit er 1993 vier so genannte Dreieck-UFOs über Braunschweig gesehen hat, ist er Gläubiger. Auch wenn es "Leute gibt, die uns für Spinner halten".
 
UFO-Boom flaut ab
 
Doch in einem sind Werner Walter von CENAP und DEGUFO-Mitglied Peter Hattwig sich einig: "Der große UFO-Boom in Deutschland ist vorbei." Bei der bundesweiten UFO-Hotline von CENAP, bei der Menschen ungewöhnliche Phänomene am Himmel melden können, klingelt das Telefon viel seltener als früher. In Buchhandlungen findet man "UFO-Bücher nur noch in der Esoterik-Ramsch-Ecke", sagt Werner Walter. Vor zehn Jahren habe es oft eine ganze Ufologie-Abteilung gegeben.
 
Der Skeptiker Werner Walter gibt sich "ein wenig Mitschuld" daran, dass von der UFO-Begeisterung der 1970er-und 1980er-Jahren nicht viel übrig ist. "Ich habe wohl zu viele Phänomene aufklärt." Mit den vielen übertriebenen Sensationsmeldungen über die Sichtung von Alien sei zudem eine große Erwartungshaltung aufgebaut worden. "Viele Menschen haben geglaubt, dass im Jahr 2000 ein Außerirdischer samt Raumschiff im Museum stehen wird." Peter Hettwig sieht andere Gründe für das Abflauen des Booms: "In  der Ufologie ist eben alles gesagt oder geschrieben worden." Außerdem sei kaum ein anderes Land so UFO-skeptisch wie Deutschland.
 
Zu viel UFO-Kommerz
 
Mexiko, Italien, Frankreich und natürlich die USA seien UFO-freundlicher eingestellt, sagt auch Jürgen Bayer vom Internet-Magazin "Paranews". Einige osteuropäische Länder erleben erst jetzt ihren UFO-Boom. "Polen rätselt gerade über Kornkreise. Die Briten haben darüber von 20 Jahren geredet, die Deutschen vor zehn Jahren", sagt Werner Walter. Die Kommerzialisierung erreiche nun Osteuropa.
 
Sowieso gehe es in der UFO-Szene "fast nur um Kommerz", bedauert Walter. Der Blick auf die Sponsorenliste des Kongresses in Chalons verwundert in der Tat. Mit Peugeot und France Telekom unterstützen zwei sonst sehr bodenständige Großunternehmen den Ufologen-Kongress. "Woher das plötzliche Interesse?", fragt Werner Walter. "Ich glaube kaum, dass Peugeot bald ein neues UFO-Modell herausbringt, oder?"
 
 

 
 
 
 

UFO-Foto-Galerie

http://www.foren4all.de/ufos/galerie/index.php

 
 
 
  http://derstandard.at/?url=/?id=2047940

13. Oktober 2005

Mit Google auf UFO-Suche

Unbekanntes Flugobjekt über Florida – bei Google Maps ist ein unscharf zu erkennendes rundes Gebilde zu sehen

Der Suchmaschinenhersteller Google bietet bei seinem Landkartenservice Google Maps die Funktion, sich die gesuchte Gegend auch in Form eines Satellitenfotos anzeigen zu lassen.

Vom CIA-Hauptquartier bis hin zu jenem Teil der Universal Studios, wo die Sitcom "Desperate Houswives" gedreht wird, ist dabei alles zu finden (Der WebStandard berichtete ).

UFO

Nun wurde bei Google auch erstmals ein vermeintliches UFO gesichtet. Das unbekannte Flugobjekt schwebt über Palm Beach, angeblich sind ähnliche unscharf zu erkennende kreisrunde Gebilde bei anderen Bildern Floridas zu finden. (red)

http://derstandard.at/standard.asp?id=1995007
http://www.googlesightseeing.com/2005/05/12/ufo/
http://www.googlesightseeing.com/2005/05/12/ufo/#comment-1187

Links
UFO über Palm Beach
http://www.googlesightseeing.com/2005/05/12/ufo/

Noch mehr UFO-Bilder
http://www.googlesightseeing.com/2005/05/12/ufo/#comment-1187

Nachlese

Die Wahrheit ist da draußen!
http://derstandard.at/standard.asp?id=1995007

Die Welt aus Google-Sicht
http://derstandard.at/standard.asp?id=2026251
 
     
 

UFO über Palm Beach

 
  http://www.landkartenindex.de/spezial/spezial_googleufo.htm

Karten kurios: Luftbilder zeigen UFOs

UFO-Bilder bei Google-Maps

(mir) Die Suchmaschine Google bietet über ihren eigenen Kartenservice neuerdings auch Satelliten- und Luftbilder der USA an. Nun wurde in der Nähe von Palm Beach, im Bundesstaat Florida, kreisrunde unbekannte Flugobjekte fotografiert. Experten vermuten, daß es UFOs sein könnten.

Link:
http://maps.google.com/maps?q=33409&ll=26.748651,-80.074550&spn=0.005622,0.007875&t=k&hl=en

Links zu weiteren UFOs:

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http://maps.google.com/maps?q=33409&ll=26.748651,-80.189370&spn=0.005622,0.007875&t=k&hl=en
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http://maps.google.com/maps?q=33409&ll=26.901956,-80.245299&spn=0.008122,0.014956&t=k&hl=en
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http://maps.google.com/maps?q=33409&ll=27.002410,-80.243819&spn=0.008122,0.014956&t=k&hl=en
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http://maps.google.com/maps?q=33409&ll=26.902256,-80.076728&spn=0.008122,0.014956&t=k&hl=en
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http://maps.google.com/maps?q=33409&ll=26.902760,-80.302366&spn=0.008122,0.014956&t=k&hl=en
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http://maps.google.com/maps?ll=26.902041,-80.357265&spn=0.0,0.0&t=k
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http://maps.google.com/maps?ll=26.902041,-80.357265&spn=0.0,0.0&t=k
 
 

Irdische UFO

http://kalycharij-net.heim.at/consp/themen/ufos-aliens/Flugscheiben.htm

http://lexikon.idgr.de/u/u_f/ufo/ufo.php

 
     
 

 
  http://kalycharij-net.heim.at/KaNet/Consp_02_02.htm#Alternative%203

Alternative 3
 
Huntsville, Alabama hier trafen sich im Jahre 1957 die prominentesten Wissenschaftler der Welt zu einem Symposium.
Der Schluss zum dem die Wissenschaftler kamen war eindeutig, im Laufe den kommenden Jahrhunderts wird als Folge von Klimaverschmutzung und Überbevölkerung  dass leben auf der Oberfläche Erde unmöglich werden.
 
Als Folge dieser Ansicht wurde ein Plan erstellt, welcher das Überleben der Menschheit sichern sollte.
Der Plan trug den Namen „ALTERNATIVE 3“, der Name aufgrund der 3 Alternativen die er anbot:
 
Alternative 1 – Unter zu Hilfenahme von Nuklearsprengköpfen sollten Löcher in die Stratosphäre gesprengt werden, durch die Verschmutzungen und angestaute Wärme entweichen können. Des Weiteren sollte eine strenge Geburtenkontrolle und ein Stopp für die Entwicklung von umweltschädlichen Techniken eingeführt werden.

- Diese Alternative war die welcher man die wenigsten Chancen einräumte
 
Alternative 2 – Es sollte ein weitverzweigtes Netzwerk von unterirdischen Städten und Tunnelsystemen gebaut werden, in denen eine Auswahl aus allen Kulturen und Berufen überleben und für den Erhalt der menschlichen Rasse sorgen konnte. Der Rest der Menschheit würde an der Oberfläche seinem Schicksal überlassen.
 
Alternative 3 – Der angeblich durchgeführte Plan, nach diesem sollte unter Einsatz außerirdischer und konventioneller, menschlicher Technologie eine kleine Auswahl von Menschen die Erde verlassen und Kolonien im Weltall errichten.
Als einer der ersten, und bis jetzt wahrscheinlich einzigen Planeten wurde der Mars im  Jahre 1962 besiedelt.
 
Im Jahre 1977 recherchierte und berichtete die renommierte Wissenschaftssendung „Science Report“ über dass so genannte  „Brain Drain“, welches dass Abwandern von Wissenschaftlern und Führungspersönlichkeiten aus ihren Heimatländern bezeichnet.
Als Beispielland nahm  Science Report England, aus welchem in einem Zeitraum von 12 Jahren mehr als 4 Millionen Menschen abwanderten.
 
Bei den Recherchen stellte sich heraus, dass ein Drittel von den Ausgewanderten, hoch angesehen Wissenschaftler oder Spitzenmänner aus dem Bereich Verwaltung, Organisation und Ingenieurswesen waren.
Im Laufe der Ermittlungen stießen die Redakteure auf viele Ungereimtheiten, welche auf eine große Verschwörung schließen lassen.
 
Eine der ausschlaggebenden Hinweise war die Geschichte „Brian Pendelebury“, dieser war angeblich, auf Grund eines guten Jobangebots nach Australien ausgewandert.
Von dort schickte er in regelmäßigen Abständen Briefe und Postkarten an seine Eltern und Freunde.
 
Eine nahe Verwandte von Brian Pendelebury, hatte schon lange eine Australien-Reise geplant und sah nach der Briansauswanderung, einen weiteren guten Grund um die Reise durchzuführen. Sie wollte dass ein Überhaschungsbesuch wird, und informierte deshalb Brian nicht von ihren Plänen.
 
Als Brians Verwandte an dessen Haus angekommen war, musste sie feststellen dass irgendetwas nicht stimmt. Die Adresse von Brian Pendelebury gab es, jedoch wohnte dort jemand der noch nie etwas von Brian gehört hatte, auch die Firma bei der er angeblich arbeitete, hatte noch nie etwas von Ihm gehört.
 
Die Journalisten von Science Report entdeckten auch, dass die Fotos von Brian  Pendelebury und anderen Wissenschaftlern gestellt bzw. Manipuliert waren.
So stellte sich heraus dass viele Bilder ein und dieselben Hintergrundmotive verwendeten, auf welchen dieselben Wolkenformation, Sonnenstände, eben alles exakt dasselbe war.
Auch diese Personen waren nicht an den angegeben Adressen aufzufinden, einige waren sogar an derselben Adresse gemeldet oder arbeiteten sogar für dieselbe Firma.
 
Das unnachgiebige Stochern der Redakteure ergab, dass an der Adresse eine Zeitlang ein gewisser Dikson gewohnt hatte, welcher mit CIA zu tun hatte.
 
Da die Science Report Redakteure langsam gefallen an dem Thema fanden, welches sich immer weiter ausdehnte und ungeahnte Dimensionen annahm, fanden sie schließlich Personen die angaben Hintergrundinformationen zu besitzen.
Einige dieser Personen erklärten sich bereit, ihre Informationen weiterzugeben auch wenn es für sie, nach eigenen Aussagen ein persönliches Risiko darstellt.
 
Die Redakteure dachten ursprünglich dass einige dieser Personen einfach nur paranoid sind, und nahmen diese Aussagen nicht ernst.
 
Als aber plötzlich Personen verschwanden, schien die Sache aus dem Ruder zu laufen.
 
So kam zum Beispiel William Ballantine, ein Hochangesehener Radio-Astronom, welcher sich auf dem Weg zum Studio  befand im Februar 1977 von der Fahrbahn ab.
Er kannte diese Strecke, die er regelmäßig fuhr in- und auswendig, auch Freunde und Kollegen waren der Meinung dass dieser „Unfall“ kein Normaler sei.
 
Ballantine schien aber zu wissen, dass man ihn umbringen will, er hatte ein streng geheimes Band per Post zur Redaktion von Science Report geschickt,
 
Dieses Band enthält einen der Punkte die für die Alternative 3 sprechen, mögliche Beweise für ein unglaubliches, russisch-amerikanisches Projekt.
Und zwar eine Marslandung am 22.Mai 1962, was nun wirklich eine Sensation wäre.
 
Schließlich kam es zur Ausstrahlung der Sendung, woraufhin der Sender ITV welcher die Rechte an Science Report hat, einen „Hinweis“ bekam dass falls sie weiter über dieses Thema berichten, einen Lizenzentzug befürchten müssten 
 
Aber zurück zu dem Band, auf diesem Band welches das Cockpit einer Landungsfähre zeigt, sieht man auch die Instrumente – diese zeigen einen Luftdruck von ca. 700 Millibar und eine Temperatur von 4° Celsius, im Hintergrund hört man die Stimmen der Astronauten :“ Es ist der 22. Mai 1962, wir sind auf dem Mars - und wir haben Luft!“, aus dem Fenster des Cockpits sieht man in einer Sandwüste etwas dass das sich unter dem Sand bewegt.
 
 

Könnte es wirklich sein das „wir“ schon 1962 auf dem Mars waren…?
Und was ist mit den Wissenschaftlern?

 
 
 
  http://www.wissenschaft.de/wissen/news/drucken/258372.html

18.10.2005 - Anthropologie

Schritt für Schritt aus Afrika


Neue Studie: Mensch besiedelte die Welt in Etappen

Der Mensch besiedelte die Welt von Afrika aus schrittweise und nicht in einem einzigen Zug. Das schließen amerikanische Forscher aus genetischen Untersuchungen von mehr als 1.000 Menschen. Die Ergebnisse bestätigen die so genannte out-of-africa-Theorie, nach der die Wurzeln der Menschheit in Afrika liegen. Von dort aus hat sich der Mensch dann etappenweise über die Erde ausgebreitet, schreiben die Forscher um Sohini Ramachandran von der Stanford-Universität in Palo Alto.

Das Erbgut zweier Populationen unterscheidet sich normalerweise umso mehr, je weiter entfernt voneinander sie leben. Bislang waren Studien über dieses Phänomen auf relativ kleine Regionen beschränkt. Ramachandran und ihre Kollegen untersuchten aber nun in ihrer Arbeit das Erbgut von 1.027 Menschen aus 53 Populationen weltweit.

Der Vergleich der genetischen Vielfalt verschiedener Menschengruppen im Verhältnis zu ihrer geografischen Distanz ließ auch global einen solchen Zusammenhang erkennen. Dies deute laut Ramachandran und ihren Kollegen darauf hin, dass sich der moderne Mensch von einem einzigen Herkunftsort aus ausgebreitet hat. In vielen kleinen Schritten wanderte er aus Afrika aus- und in neue Gebiete ein. Immer nur ein Teil der ursprünglichen Bevölkerungsgruppe sei dabei jeweils weitergereist und habe in einer anderen Region eine neue Population gegründet, vermuten die Forscher. Diese nun isolierte neue Population besaß folglich jedoch nur einen kleinen Teil der Gene der ursprünglichen Ausgangspopulation. Je mehr Migrationswellen also stattfanden, desto kleiner wurde die genetische Vielfalt in den neu entstehenden Populationen – ein Mechanismus, der von Fachleuten auch als "Flaschenhalseffekt" bezeichnet wird.

In einem weiteren Schritt untersuchten Ramachandran und ihre Kollegen auch die genetische Vielfalt innerhalb der einzelnen Populationen. Innerhalb afrikanischer Bevölkerungsgruppen ist die genetische Variation am größten und in Populationen aus Südamerika am kleinsten, stellten die Wissenschaftler fest. Diese Erkenntnisse lassen auf eine afrikanische Herkunft der Menschheit schließen, so die Forscher. Südamerika hingegen sei eine der letzten Regionen, die vom modernen Mensch besiedelt worden sei. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, woher der Mensch genau stammt.
Sohini Ramachandran (Stanford-Universität in Palo Alto) et al.: PNAS (Online-Vorabveröffentlichung, doi:10.1073/pnas.0507611102)
 
 
 
 

 
     
  http://www.tbrnews.org/Archives/a1911.htm
http://www.prisonplanet.com/articles/october2005/161005AOL.htm

The Great AOL-DHS Flap!
 
HOMELAND SEC. SURVEIL ALL AOL FILES

October 16, 2005

FreemarketNews.com

Comment: If you are still using AOL as your internet provider or to host your website, you need to dump them now. AOL is a shill for the corrupt actions of the criminal government usurpers. They care nothing for your custom. Switch to The Infowars Network now, surf in privacy and support freedom.

The U.S. Department of Commerce (DOC) claims America OnLine is providing the U.S. Department of Homeland Security (DHS) "unlimited surveillance" of their members, according to the London-based Financial Reporter newspaper. According to a recently released DOC report, "AOL works 'closely' with the DHS to supply information on any AOL customer. It reportedly allows agents from these entities 'free and unfettered' access to AOL Hq. at Dulles, Va. for the purpose of 'watching over and keeping surveillance' … on the millions of AOL customers."

The recent approval by Congress, of the Patriot Act extensions permitting "warrantless searches of persons and property," have apparently provided legal cover for this cooperation. And the Reporter notes, "[w]hile information gleaned from delving into personal computer messages is supposed to be kept confidential, it appears that the DHS has exceeded their brief and obtained what appears to be strictly personal information which is then circulated to entities outside the DHS."
It also quotes the DOC report as stating that since "news of this surveillance has leaked out" it is "causing serious concern in the American and European business communities." However, the DHS has downplayed privacy concerns and claims companies are merely worried that their information will end up in the hands of competitors.

A Statement from AOL concerning the above story and responses
From: Andrewwstn@aol.com
To: tbrnews@hotmail.com
Subject: TIMELY: AOL/DHS hoax correction
Date: Mon, 17 Oct 2005 12:30:39 EDT

I'm a spokesperson for America Online, and I was hoping you could update/correct a small story you posted that "DHS and AOL: An Unholy Alliance "  TBRNews.org
Unfortunately, that story is a hoax.  To our knowledge, the Department of Commerce has issued no such report, the media outlet credited for the article (The Financial Reporter) does not appear to exist, nor does the reporter who supposedly wrote it
More important, the claims in the mythical "report" are totally false.  AOL's privacy policy, a part of our contract with members, requires that we keep member communications confidential except in response to a valid "legal process (for example, a court order, search warrant or subpoena)".  We do not provide "unlimited surveillance" or "free and unfettered access" to member information to DHS or any other government agencies.  http://about.aol.com/aolnetwork/mem_policy
Please let me know if you have any questions

-- Andrew
Andrew Weinstein
Spokesperson
America Online, Inc.
703-265-0185 (work)
703-597-6175 (cell)
andrewwstn (AIM)

Response by tbrnews
To: Mr. Andrew Weinstein
AOL

Dear Mr. Weinstein:
Thank you for your inquiry.
We received this story from a hitherto reliable source, along with other stories on AOL, and, since it dovetailed with many stories we have received about AOL blocking access to sites they disliked or blocking receipt to their subscribers of emails from sources that AOL disliked, we published it in toto. I do not believe the entity 'Financial Reporter' was mentioned, other than as a description of the author's position with his company.
This information has been rampant in recent weeks, several internet sites having published it before we did, and our own experiences with AOL and those of others of our acquaintance have accurately mirrored a certain dissatisfaction with your services.. Therefore, a news article stating that AOL was in collusion with a federal agency, acting under the aegis of the Patriot Act, to conduct clandestine surveillance of AOL's many subscribers was of what might reasonably be called a timely, and of an entirely believable nature.
Since this was posted by tbr news on the fourteenth instant last, over 50,000 viewers have looked at and/or downloaded this story. As a result of this publication, we have received a very significant number of emails from current and former patrons of AOL expressing not only belief in the thrust of the article but complaining, in some cases very strongly, about what they claim to be the inadequate services provided by AOL, the difficulties in dropping the service (another article posted by us at the same time noted that AOL had been compelled by the office of the Attorney General of New York state to pay out millions of dollars to frustrated customers who were declined termination of service by AOL staffers, acting under corporate orders.)
If this story, and others of a similar nature, were true, it would not be unreasonable to assume that, because of the negative impact this news could have on AOL's customer base, a claim of 'hoax' or 'misinformation' would certainly issue from the company...which it now has.
That having been said, and as a matter of fairness, your comments and corporate views on this issue will most certainly be published, in toto,  in our forthcoming issue of the seventeenth instant.
I do not know if you are aware of this, but the story has been printed, unfortunately without attribution to tbr news, (due, no doubt, to the fact that it was initially published elsewhere ) in many and diverse places, including Russia, England, France, Singapore, Japan, Canada and several Arabic countries.
I regret to say that this appears to be a case of public perception of where there is smoke there must be fire.
As it is impossible to prove a negative, putting this story, genuine or a hoax, back into a bottle would appear to be a task difficult at best to perform.
A cursory search of Google and other informational services show a significant number of manifestations of dissatisfaction with AOL's service and if you are correct and this is indeed a hoax, its seeds have certainly fallen upon very fertile ground.
Most sincerely yours,
The Direction

Note: Readers might wish to access the following official DHS pages (and other important ones) to learn more about this fascinating subject:

www.dhs.gov/dhspublic/interweb/ assetlibrary/DHS_Daily_Report_2005-09-23.pdf — A most informative site. Ed.
www.dhs.gov/dhspublic/interweb/ assetlibrary/DHS_Daily_Report_2005-09-26.pdf — See above comment. Ed
www.craigslist.org/sfc/com/102541009.html
engforum.pravda.ru/showthread. php3?s=&threadid=146463
www.abovetopsecret.com/forum/thread176794/pg1 - 32k
forum.truthout.org/blog/ ?op=displaystory;sid=2005/10/12/16237/977 -
joi.ito.com/archives/privacy/ -
http://www.newsfactor.com/story.xhtml?story_id=37714

Note: In response to further protests from Mr. Weinstein of AOL, we include the following comments sent to him.

‘Because AOL has a privacy policy that prohibits the behavior described in the story is not any kind of proof that such practice has not been, or is being, implemented. I draw your attention to the regulations of both the FBI and the DHS  which preclude an entity such as AOL from ever mentioning official surveillance of customers of any computer network or, for that matter, any notification to a public library user who is under official surveillance. Here is a US Immigration and Customs Enforcement  website describing a child pornography case against a Scoutmaster, in which AOL turned over his complete email archives to the government. Indeed, any time a crime is suspected or alleged to have been committed, to include the broad and loosely interpreted Patriot Act, AOL will most certainly release information to the Government:

http://www.ice.gov/graphics/news/newsreleases/articles/fortworth033005.htm’

‘You have stated that there is no Department of Commerce report. Can you supply me an official statement, direct from that agency, that categorically denies ever having produced such a report? I would also like to see similar "proofs" on the non-existence of the "Financial Reporter'" and the similar non-existence of "Martin McKinney." In the event that you can, and do, present such proofs (that can be verified), rest assured that we will immediately print these along with our apologies for having inadvertently published an incorrect story. In the event there are no such proofs forthcoming, we can see no reason to continue this dialog.’

‘Note that a repetition of the stated policies of AOL is not necessary. We fully acknowledge that such a policy exists, having checked it personally, but the question here is not whether such a policy of alleged non-cooperation with a Federal investigative agency exists but whether is has been, and is currently being, strictly observed.’
 
 
 
  http://www.biallo.de

Erwerbsminderung:    
Rente nur noch auf Zeit      

Die Rentenversicherungsträger verzeichnen seit Inkrafttreten der Bestimmungen zu Hartz IV eine verstärkte Antragstellung auf Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Wer eine solche Rente erhält, darf sich aber nicht zu früh freuen. Nach Auskunft der Deutschen Angestellten-Krankenkasse hat der Gesetzgeber nämlich eine Befristung der Bewilligung vorgesehen.

Nach Paragraph 102 Abs. 2 Sozialgesetzbuch, Teil VI, werden Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit ebenso wie große Witwenrenten nur noch auf Zeit geleistet. Eine Rente ohne zeitliche Befristung wird nur dann bewilligt, wenn die Besserung des Leidens unwahrscheinlich ist. Ist die Krankheit in erster Linie unter Arbeitsmarktaspekten zu sehen, wird die Rente immer als sogenannte Zeitrente gewährt.

Das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz hatte sich mit einem entsprechenden Fall zu befassen. Dabei ging es um einen Versicherten, dem eine befristete Rente bewilligt worden war. Der Kläger war aber der Ansicht, dass auf Grund seiner gesundheitlichen Einschränkungen eine Dauerrente zu bewilligen wäre. Die Minderung der Erwerbsfähigkeit könne zwar wahrscheinlich behoben werden, hierfür sei aber ein vom Kläger zustimmungspflichtiger Eingriff notwendig - und diesem wollte er nicht zustimmen.

Das Gericht wies die Berufung als unbegründet ab, weil die Erwerbsminderung des Klägers behoben werden könne. Dass diese Besserung lediglich durch eine Operation erzielt werden kann, wurde in der Entscheidung berücksichtigt. Die Tatsache, dass es keine Garantie für den Erfolg der Operation gibt, ändere nichts daran, dass durch diese Operation die Chance auf Minderung der Erwerbsfähigkeit besteht, so die Richter. Nach neuem Recht bedürfe es einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit des Erfolgseintritts nicht. Aus diesem Grund sei die Rente als Zeitrente zu bewilligen.
 
 
 
  www.freie-nationalisten.info/portal

aus dem Forum:

Pädo-Seite hatte eine kleine "Sommerpause" eingelegt. Nun sind sie wieder aktiv

Zitat:
OLG Koblenz: FREISPRUCH im Trierer-Justizskandal 03.10.2005

Erlebnisbericht "Stefan" im PRD keine (Kinder)Pornographie

Das Oberlandesgericht(OLG) Koblenz hat die zu Unrecht Angeklagten Ilja S. und Dieter G. vom Vorwurf der Verbreitung "kinderpornographischen Schriften" freigesprochen. Die Begründung des Gerichtes in der 2. Revision folgt in Kürze...

Zugegeben, dass ist nur ein sehr kurzer Bericht, der kaum irgendwelche Informationen enhält. "Interessanter" ist allerdings der Link, der Unter dem Text steht:

http://www.paedosexualitaet.de/German/index.html


Das ist eine Seite, die für die Auklärung von Pädos sorgen möchte (á la das sind doch keine schlechten Menschen),
Zitat:
Informationen über Pädophile

Pädophile sind Personen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen. Dies ist somit eine sexuelle Orientierung.

Dies darf nicht verwechselt werden mit Personen, die sexuelle Kontakte zu Kindern (pädosexuelle Kontakte) haben. Es gibt Pädophile, die ihr Leben lang kein Kind anrühren, und nicht-pädophile, hetero- oder homosexuell Orientierte, die aus verschiedensten Gründen Sex mit Kindern machen, sogenannte Pseudo-Pädophile.


Zitat:
Mythen über Kindsbelästiger

Bevor die Psychologischen Merkmale der Pädophilen dargestellt werden, soll das Problem entmystifiziert werden, indem aufgezählt wird, was Pädophile nicht sind.


Mythos 1: daß Kindsbelästiger schmutzige alte Männer seien. Die meisten sind unter 35, können aber praktisch zwischen 14 und 73 sein.....

Mythos 2: daß Kindsbelästiger Fremde seien. In der Erhebung kannten 71% (der Täter) ihre Opfer, während nur 29% völlig Fremde waren. Inzestuöse Pädophilie kam in 14% der Fälle vor......Das Vorkommen von Inzest ist wahrscheinlich höher, bleibt aber im Dunkeln, da die Familien zögern, dies zu melden.

Mythos 3: daß der Kindsbelästiger geistig zurückgeblieben sei. Die Pädophilen weisen keinen geringeren Intelligenzgrad als die allgemeine Bevölkerung auf......

Mythos 4: daß der Kindsbelästiger Drogensüchtiger oder Alkoholiker sei. Der Gebrauch von Drogen und Alkohol war in dieser Gruppe nicht anders als bei normalen Männern.

Mythos 5: daß der Kindsbelästiger von Grund auf sexuell frustiert sei..... Der sexuelle Kontakt zu Kindern bedeutet nicht, daß die Pädophilen auf sexuellen Kontakt mit Erwachsenen verzichteten. Die meisten Kindsbelästiger waren in erster Linie durch das Bedürfnis nach Intimität motiviert und dem Wunsch, bewundert zu werden.

Mythos 6: daß der Kindsbelästiger geistig gestört sei. Keine dieser Personen war ein Psychopath. Nur 7% zeigten zum Zeitpunkt der Tat eine Psychose.

Mythos 7: daß Kindsbelästiger mit zunehmendem Alter agressiver werden........

Mythos 8: das homosexuelle Pädophile gefährlicher als heterosexuelle Kindsbelästiger seien. .....

Diese Daten stammen von Groth, aus einer Studie mit 148 verurteilten Pädophilen in der Strafanstalt von Conneticut.

Die aber auch gleichzeitig die Folgen von solchen Übergriffen auf Kindern aufklärt:


Zitat:
Generelle Untersuchung der Folgen von sexuellem Missbrauch in der Kindheit

Betrachtung einzelner Krankheiten und Syndrome
- Bulimia Nervosa.
- Impotenz
- Hystorien
- Multiple Personlity Disorder
- Madonna-Whore-Complex
- Einfluß von sexuellem Mißbrauch auf schulische Leistungen

Wie krank muss man sein, wenn man einerseits den Menschen versuchen möchte zu erklären, dass Pädos nicht "schlimm" sind und im nächsten Atemzug von den Folgen sprechen, die alles andere als harmlos sind?
 
 
 
 

 
  http://www.welt.de/data/2005/10/18/790529.html

Artikel erschienen am Di, 18. Oktober 2005

"Die Märkte warten nur darauf"

Baukonzerne und Finanziers aus dem In- und Ausland wollen Autobahnen übernehmen

von Hagen Seidel

Düsseldorf/Berlin - Die Einschläge kommen näher für Deutschlands Pkw-Fahrer: Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage diskutiert das politische Berlin jetzt die Einführung einer Pkw-Maut beziehungsweise eine Autobahn-Privatisierung. In der vergangenen Woche hatten die Landesverkehrsminister das Maut-Projekt noch abgelehnt. Am Wochenende nun erklärte der designierte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD), er müsse die Autobahnprivatisierung "prüfen, ich bin noch nicht festgelegt". Noch, so scheint es, will keiner raus mit der Wahrheit. Und doch werden sich die deutschen Autofahrer mittelfristig wohl von ihren rein steuerfinanzierten Schnellwegen verabschieden müssen - genau so, wie das viele westeuropäische Nachbarn längst getan haben.

Zum einen fehlt dem Staat das Geld für die Instandhaltung und den Ausbau des Autobahnnetzes. Zum anderen könnte der Verkauf des nach Expertenschätzungen 127 Mrd. Euro wertvollen Netzes die Staatsschulden und damit auch die Zinszahlungen erheblich drücken - um bis zu sechs Mrd. Euro jährlich, heißt es. Interessenten, die die Straßen kaufen, sanieren oder erweitern und per Maut refinanzieren wollen, gibt es reichlich, vor allem aus der Bauindustrie und der Finanzbranche. "Die Märkte im In- und Ausland warten nur darauf", meint Friedrich Ludwig Hausmann, Partner der Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer, die sich seit Jahren mit Infrastruktur-Privatisierung beschäftigt.

Welcher klamme Finanzminister kann da lange widerstehen? Sozialdemokrat Peer Steinbrück jedenfalls ist aus seiner Zeit als Kassenwart in den Landeskabinetten in Kiel und Düsseldorf sowie später als NRW-Ministerpräsident als jemand bekannt, der keine Berührungsängste mit der Privatwirtschaft hat.

Neben den deutschen Groß- und Landesbanken kämen ausländische Finanzkonzerne wie Barclays, BNP Paribas oder Goldman Sachs in Frage, auch Infrastrukturspezialisten wie die Royal Bank of Scotland oder die Royal Bank of Canada oder die umtriebige australische Mcacquarie-Bank, die bereits an der privat finanzierten Warnow-Querung bei Rostock beteiligt ist. Auch internationale Fonds zeigen Interesse - schließlich verspricht das "Transitland" Deutschland verläßliche Einnahmen. Bisher dürfen freilich offene Immobilienfonds nur in sehr beschränktem Ausmaß in die Finanzierung solcher Projekte einsteigen.

Die Bauindustrie wünscht sich seit langem einen Umschwung in der Infrastruktur-Politik: Hochtief, Bilfinger Berger oder Strabag - alle würden ihre Maut-Erfahrungen aus dem Ausland (Nordamerika, Australien, Asien) nur zu gern auf dem Heimmarkt einsetzen und wären wohl bereit, dafür tief in die Tasche zu greifen. "Die Einführung einer Maut müßte aber mit einer Absegnung der Kfz- und Mineralölsteuer einhergehen", sagen Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel und Herbert Bodner, Vorstandsvorsitzender von Bilfinger Berger, unisono. Die Baukonzerne versprechen sich Milliardengeschäfte mit jahrelang weitgehend gesichertem Cash Flow aus fließendem - selbst aus stehendem - Verkehr.

Zumindest in der Bauphase könnten auch Tausende kleinere und mittlere Zulieferunternehmen von den Aufträgen für die Großen profitieren: Patrick Adenauer jedenfalls, Präsident der Arbeitsgemeinschaft selbständiger Unternehmen (ASU), jubiliert: "Eine Privatisierung der Autobahnen würde einen gewaltige Investitions-, Wachstums- und Beschäftigungsschub auslösen".

Seit wenigen Jahren sind in Deutschland solche Projekte im Hochbau möglich, etwa für die Sanierung und den baulichen Betrieb von Schulen oder Gefängnissen: Der Bereich zählt zu den Wachstumssparten der Bauindustrie. Würde das Modell auf Autobahnen übertragen, stünden auch ausländische Bewerber am Start, etwa die französischen Baukonzerne Vinci und Eiffage. Vinci hält bereits 23 Prozent am Autobahnbetreiber Autoroutes du Sud (ASF) und ist unter anderem mit "Teerbau" im deutschen Straßenbau vertreten. Sowohl Vinci und Eiffage haben jetzt für die drei Autobahnen in Frankreich geboten, die komplett privatisiert werden sollen. Auch Cofiroute könnte Interesse haben: Die Gesellschaft ist Mitglied im Konsortium von Toll Collect, das die deutsche LKW-Maut eintreibt.

Aus Italien könnten die Benettons mit ihrer expansionsfreudigen Autobahngesellschaft Autostrade ins Geschäft drängen. "Ein Unternehmen wie Autostrade ist immer aufmerksam, wenn sich etwas im Ausland tut", so CEO Vito Gamberale. Der mit 3408 Streckenkilometern größte europäische Autobahnbetreiber "Autostrade per l'Italia Spa" bietet mit einem italienisch-französischen Konsortium bereits für die Autobahn Paris-Rhones.

Beim Bieter-Wettstreit in Frankreich sind auch Spanier vertreten. Die Baugruppe Sacyr Vallehermoso wird unter anderem die Brücke über die Meeresenge von Messina bauen. "Wir suchen überall Chancen", so ein Sprecher von Albertis, das in Spanien 1500 Kilometer Mautstrecken betreibt. Dazu käme die zum Baukonzern Ferrovial gehörende Cintra, die 16 Autobahnen weltweit betreibt.

Wie der Umstieg vom staatlichen auf ein privates Autobahnnetz konkret ablaufen könnte, ist noch unklar. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie arbeitet seit Monaten an einem konkreten Vorschlag. Anfang November soll das Papier fertig sein. In den Konzernen ist zu hören, daß die Vergabe einzelner Strecken wirtschaftlich wenig Sinn macht. Um das Risiko besser zu streuen und eine Mischkalkulation von teuren und billigeren Strecken zu ermöglichen, favorisieren viele in der Branche die Vergabe größerer Netze an einen Betreiber oder ein Betreiberkonsortium. Möglicherweise einschließlich der Bundesstraßen - um mögliche Ausweichrouten dicht machen zu können.

Wahrscheinlich würde der Systemwechsel schrittweise erfolgen, von einzelnen Strecken hin zu Netzen. Dabei dürften als erstes an den am stärksten befahrenen Strecken Maut-Häuschen oder -Brücken aufgestellt werden: auf Teilen der A1 in NRW, an der A3 rund um Frankfurt und die A8 bei München. Der gefürchtete Alb-Aufstieg der A8 wird bereits als sogenanntes privatisiertes "F-Modell" geplant, als Maut-Insellösung. Bisher gibt es zwei derartige Projekte in Deutschland: die Warnow-Querung und den Herrentunnel in Lübeck.

"Die Autobahn-Privatisierung muß gar nicht zwangsläufig die Einführung einer Pkw-Maut zur Folge haben", meint Jurist Hausmann. Nach britischem Vorbild wäre eine "Schattenmaut" vorstellbar: Der private Investor, der ein Stück Autobahn gekauft oder für 25 Jahre gepachtet hat, bekommt vom Staat für jedes registrierte Auto eine Gebühr, die wie bisher aus Steuern finanziert wird. Der Autofahrer bräuchte weder Kleingeld noch Maut-Vignette. Hausmann:"Die gesetzlichen Voraussetzungen für ein solches System, bei dem der Staat die Straßen behält, die dann ein Privater betreibt, sind verhältnismäßig leicht zu schaffen."
Mitarbeit: Ute Müller, Karsten Seibel, Barbara Wörmann, Gesche Wüpper
 
 
 
  http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/10/16/aus_aller_welt/786009.html

Rumänischer Häftling klagt gegen Gott

Bukarest - Ein rumänischer Häftling will Gott verklagen. Der wegen Mordes zu 20 Jahren Haft verurteilte Mann beschuldigt Gott, ihn "nicht vor dem Teufel geschützt" zu haben. Durch die Taufe sei er einen Vertrag mit Gott eingegangen. Dieser habe sich verpflichtet, ihn vor dem Teufel und Unannehmlichkeiten im Leben zu schützen, behauptete der Häftling, wie die Nachrichtenagentur Mediafax meldete. In der Klageschrift, die er beim Gerichtshof in Timisoara (Temeswar) einreichte, forderte er die Eröffnung eines strafrechtlichen Verfahrens gegen "Gott, mit dem Wohnsitz im Himmel, vertreten in Rumänien durch die Orthodoxe Kirche" unter anderem wegen Betrugs und Amtsmißbrauchs.
 
 
 
  http://www.nytimes.com/2005/10/10/science/10arctic.html?ex=1129780800&en=651dc86c88ee462c&ei=5070&pagewanted=print

October 10, 2005
The Big Melt

As Polar Ice Turns to Water, Dreams of Treasure Abound
By CLIFFORD KRAUSS, STEVEN LEE MYERS, ANDREW C. REVKIN and SIMON ROMERO

CHURCHILL, Manitoba - It seems harsh to say that bad news for polar bears is good for Pat Broe. Mr. Broe, a Denver entrepreneur, is no more to blame than anyone else for a meltdown at the top of the world that threatens Arctic mammals and ancient traditions and lends credibility to dark visions of global warming.

Still, the newest study of the Arctic ice cap - finding that it faded this summer to its smallest size ever recorded - is beginning to make Mr. Broe look like a visionary for buying this derelict Hudson Bay port from the Canadian government in 1997. Especially at the price he paid: about $7.

By Mr. Broe's calculations, Churchill could bring in as much as $100 million a year as a port on Arctic shipping lanes shorter by thousands of miles than routes to the south, and traffic would only increase as the retreat of ice in the region clears the way for a longer shipping season.

With major companies and nations large and small adopting similar logic, the Arctic is undergoing nothing less than a great rush for virgin territory and natural resources worth hundreds of billions of dollars. Even before the polar ice began shrinking more each summer, countries were pushing into the frigid Barents Sea, lured by undersea oil and gas fields and emboldened by advances in technology. But now, as thinning ice stands to simplify construction of drilling rigs, exploration is likely to move even farther north.

Last year, scientists found tantalizing hints of oil in seabed samples just 200 miles from the North Pole. All told, one quarter of the world's undiscovered oil and gas resources lies in the Arctic, according to the United States Geological Survey.

The polar thaw is also starting to unlock other treasures: lucrative shipping routes, perhaps even the storied Northwest Passage; new cruise ship destinations; and important commercial fisheries.

"It's the positive side of global warming, if there is a positive side," said Ron Lemieux, the transportation minister of Manitoba, whose provincial government is investing millions in Churchill.

If the melting continues, as many Arctic experts expect, the mass of floating ice that has crowned the planet for millions of years may largely disappear for entire summers this century. Instead of the white wilderness that killed explorers and defeated navigators for centuries, the world would have a blue pole on top, a seasonally open sea nearly five times the size of the Mediterranean.

But if the Arctic is no longer a frozen backyard, the fences matter. For now it is not clear where those fences are. Under a treaty called the United Nations Convention on the Law of the Sea, territory is determined by how far a nation's continental shelf extends into the sea. Under the treaty, countries have limited time after ratifying it to map the sea floor and make claims.

In 2001, Russia made the first move, staking out virtually half the Arctic Ocean, including the North Pole. But after challenges by other nations, including the United States, Russia sought to bolster its claim by sending a research ship north to gather more geographical data. On Aug. 29, it reached the pole without the help of an icebreaker - the first ship ever to do so.

The United States, an Arctic nation itself because of Alaska, could also try to expand its territory. But several senators who oppose any possible infringement on American sovereignty have repeatedly blocked ratification of the treaty.

Indeed, not everyone agrees that warming of the Arctic merits concern. No one knows what share of the recent thawing can be attributed to natural cycles and how much to heat-trapping pollution linked to recent global warming, and some scientists and government officials, particularly in Russia, are dismissive of assertions that a permanent change is at hand.

"We are not going to have apple trees growing in Vorkuta," said the mayor of that coal-mining city, Igor L. Shpektor, who is also the president of Russia's union of Arctic cities and towns.

But the current thaw is already real enough for the four million people within the Arctic Circle, including about 150,000 Inuit. "As long as it's ice," said Sheila Watt-Cloutier, leader of a transnational Inuit group, "nobody cares except us, because we hunt and fish and travel on that ice. However, the minute it starts to thaw and becomes water, then the whole world is interested."

Increasingly, big corporations, the eight countries with Arctic footholds and other nations farther south are betting on the possibility of a great transformation. Energy-hungry China has set up a research station on the Norwegian island of Spitsbergen and twice deployed its icebreaker Snow Dragon, which normally works in Antarctica, to northern waters to conduct climate research.

Interest in Arctic-hardy vessels has picked up so much that in January, Aker Finnyards, a giant shipbuilder based in Helsinki, created a subsidiary just to develop ice-hardened ships. Its new double-ended tanker slips smoothly through open water bow first but can spin around and use an icebreakerlike stern to smash through heavy floes. A Finnish energy company bought two for about $90 million apiece, and after buying one Russia licensed the design and is building two more.

In January, the State Department's Bureau of Intelligence and Research held a closed two-day meeting to hear from experts on the implications of a warming, opening Arctic.

"There are likely to be a number of foreign-policy issues that must be addressed by the United States and other nations" if the climate trends persist, said a summary of the meeting. "These issues include the availability and potential for exploitation of energy, fisheries and other resources; access to new sea routes; new claims under Law of the Sea; national security; and others."

A look at a map of the globe with the North Pole at its center explains why a new frontier matters. Some countries that one might think of as being half a world part appear as startlingly close neighbors, and relatively speaking, they are.

In the days of empire, Rudyard Kipling called jockeying among world powers in Central Asia the Great Game. Christopher Weafer, an energy analyst with Alfa Bank in Moscow, says this new Arctic rush is "the Great Game in a cold climate."

The Petroleum Rush

To understand the practical terms of this new competition for territory, opportunity and resources, a good place to begin is Hammerfest, Norway, one of the northernmost towns in the world and one of 12 Arctic settlements visited over six months by correspondents of The New York Times preparing this series of articles.

Hammerfest, once an austerely beautiful fishing village burned to the ground by the Nazis in World War II, is starting to swell with young people from other parts of Norway, Finland, Russia and Asia, as well as with highly trained technical workers from Europe and North America. They are drawn by Snohvit (in English, Snow White), a mammoth complex being built to receive natural gas piped from the Barents Sea and liquefy the gas for shipping.

The Norwegian government, which controls Snohvit in part through its majority ownership of the energy company Statoil, is desperate for Snohvit to be a success and put the country in the forefront of Arctic energy exploration. Being first, however, has had its challenges in the severe operating environment of the High North, as Arctic areas are called in Norway. Overruns have put the price of Snohvit at $8.8 billion, almost 50 percent above its original estimate.

The project has a firm backer in John Doyle Ong, the blunt United States ambassador in Oslo. Snohvit is scheduled to start sending liquefied natural gas to the Cove Point port in Maryland in 2007, just as American imports of liquefied gas from competing sources in the Middle East and Africa are set to rise rapidly. Importing natural gas from a stable country like Norway - already the world's third-largest oil exporter, after Saudi Arabia and Russia - is a rare option these days.

"Norway's importance to the United States in terms of our national energy policy is increasing with every passing year," Mr. Ong said.

But the United States' interests go beyond that - too far beyond for many in Norway. In September, the opening of frontier areas in the Barents and Norwegian Seas emerged as a central issue in elections that brought a leftist coalition to power, with some coalition members favoring a ban on Arctic oil and gas exploration in environmentally sensitive areas.

And besides supporting Snohvit, Mr. Ong, a former energy executive, has stepped into disputes between Norway and Russia over a large gray zone in the Barents. His insistence that Arctic-related matters be "trilateral" rather than bilateral is viewed as belligerent by some Norwegians.

In private, Norwegian officials welcome the heft of the United States in its negotiations with Russia. Norway is eager to resolve the territorial dispute so that some order, and Norwegian drilling expertise and environmental standards, can be imposed on Arctic exploration. Because as large as Snohvit is, it is dwarfed by a far bigger gas field to the east in Russian waters. That field, called Shtokman, is being developed by Gazprom, Russia's gas behemoth.

In September, Gazprom selected five companies - Statoil and Norsk Hydro from Norway, Total from France and Chevron and ConocoPhillips - as finalists in a search for partners to develop Shtokman, in the Barents Sea, 350 miles north of Russia's Kola Peninsula. The development costs are estimated at $15 billion to $20 billion. The field is reported to hold more than double all of Canada's gas reserves.

"They're going to find more of them," Mr. Weafer, the Moscow-based energy analyst, said of Arctic gas deposits. "It's the next energy frontier."

And while natural gas is certainly valued, the prize that is generating the biggest interest is oil. Virtually every large international energy company is studying how eventually to win permission from Norway and Russia to explore in the Barents, and the Norwegian Polar Institute has been contacted repeatedly by oil companies to explore the feasibility of drilling in the icier waters north of Spitsbergen.

Jan-Gunnar Winther, director of the institute, said the seasonal melting of the polar cap might allow access to more petroleum deposits but also create more challenges.

"A warmer climate in the north would mean more icebergs, rather than less," he said. "There will be obstacles in getting to the petroleum, but if oil prices stay high there will be enticements as well."

A push into the Barents Sea could help redraw the politics of energy allegiances, and gas in particular puts Russia in a strong position. "It has a good chance of becoming a more effective counterbalance to OPEC," Mr. Weafer said.

As for Norway, the warming world gives it the chance to seek influence far beyond its size. Energy-hungry countries that might have written off the Arctic not long ago are showing considerable interest in Norway's opening of the Barents; one visitor to Oslo in September was India's oil minister, seeking a role in exploration. And if a route farther north opens just four or five months of the year, Norway could even become a major supplier of oil and gas to China, said Sverre Lodgaard, director of the Norwegian Institute for International Affairs.

Norway is trying to position itself as "a dwarf among giants," Mayor Alf Jakobsen of Hammerfest said. "We're attracting young people to Hammerfest instead of sending them away, for the first time in years. The opportunity to become a springboard into the Arctic is upon us."

Fisheries Head North

Charlie Lean easily recalls when he realized that big changes were sweeping the fish stocks along the northern shores of Alaska.

Just over 10 years ago, when Mr. Lean was the state's fisheries manager for the northwest region, a call came in from the tiny Eskimo outpost of Kivalina, on the Chukchi Sea 150 miles northeast of the Bering Strait. A village elder was reporting "a massive fish kill" in the Wulik River, Mr. Lean said. Everyone assumed it was from some toxic spill upriver at the giant Red Dog zinc mine.

"I rounded up a plane and blasted off and flew up there," he said. "Flying overhead I could see right away it was the end of a pink salmon run. They were dying of natural causes as they always do once they spawn."

The elders had never seen a run of this salmon species. But they have shown up every year since.

The colonization of new rivers by pink salmon is just one of many changes in fish and crab stocks that appear linked to retreating sea ice and warming waters in the Chukchi Sea and, farther south, the Bering Sea. The changes are important because the Bering is rich with pollock, salmon, halibut and crab, already yielding nearly half of America's seafood catch and a third of Russia's.

Recent studies have projected that in a few decades there could be lucrative fishing grounds in waters that were largely untouched throughout human history.

In a 2002 report for the Navy on climate change and the Arctic Ocean, the Arctic Research Commission, a panel appointed by the president, concluded that species were moving north through the Bering Strait. "Climate warming is likely to bring extensive fishing activity to the Arctic, particularly in the Barents Sea and Beaufort-Chukchi region where commercial operations have been minimal in the past," the report said. "In addition, Bering Sea fishing opportunities will increase as sea ice cover begins later and ends sooner in the year."

But problems could emerge, as well, as stocks shift from the waters of one country to those of another. Snow crabs, for example, appear to be moving away from Alaska, north and west toward Russia, as the sea ice retreats. They depend on nutrients that sink to the bottom from algae growing under the ice. The valuable fishery could eventually move entirely out of American waters, some federal fisheries scientists said.

The fishing industry, a business where surviving one year to the next is the main worry, has largely not taken notice of the changes, although American crab boats are finding they have to steam farther and farther to haul in a decent catch.

"If the crabs move over into the Russian zone," said Glenn Reed, the president of the Pacific Seafood Processors Association in Seattle, "there's not much to be done about that except hope they come back someday."

Who Governs What

"Stalin once just drew a line from Murmansk to the North Pole and then to Chukchi and said, 'U.S.S.R. Polar Region' - and nobody worried about it," said Artur N. Chilingarov, an Arctic explorer and deputy speaker of Russia's lower house of Parliament.

Now, instead of Stalin, the lines will be drawn by an international commission and the geography of the seabed itself.

That means that the Arctic land grab could be decided in part inside a lab at the University of New Hampshire in Durham. There, at the Center for Coastal and Ocean Mapping, scientists are studying sonar scans of the seabed from a 2002 expedition on a United States Coast Guard icebreaker in waters north of Barrow, Alaska.

In the lab, Larry Mayer, the center's director, gave a reporter a joystick-driven virtual tour of the seabed two miles beneath the ice. The ocean appeared on a wall-size screen as a basin with ridges and valleys dropping into the depths around the edges, representing oceanographers' best guess at the topography before the expedition. Then Dr. Mayer pushed a button, adding depth data from the survey, which used new multibeam sonar. Suddenly a giant underwater mountain sprouted up 10,000 feet where the old chart had shown only a vague bump.

One of the old depth-sounding voyages had passed within a few miles but missed it. "That's the state of our knowledge," said Dr. Mayer, who named the undersea mountain Healy, after the icebreaker.

Such physical features matter enormously to nations seeking to expand their undersea territory under a murky clause, Article 76, in the Law of the Sea. With only fragments of the Arctic ever surveyed, by icebreaker or nuclear submarine, various countries are mounting new mapping expeditions to claim the most territory they can.

The exclusive economic zone controlled by a country generally extends 230 miles from its shores. But under Article 76, that zone can expand if a nation can convince other parties to the treaty that there is a "natural prolongation" of its continental shelf beyond that limit.

The shelf is the relatively shallow extension of a landmass to the point where the bottom drops into the oceanic abyss. But in many places, the drop-off is a gentle slope or is connected to long-submerged ridges that, if precisely mapped, might add thousands of square miles to a country's exploitable seabed.

Claims of expanded territory are being pursued the world over, but the Arctic Ocean is where experts foresee the most conflict. Only there do the boundaries of five nations - Russia, Canada, Denmark, Norway and the United States - converge, the way sections of an orange meet at the stem. (The three other Arctic nations, Iceland, Sweden and Finland, do not have coasts on the ocean.)

"The area does get to be a bit crowded," said Peter Croker, chairman of the Commission on the Limits of the Continental Shelf, which assesses claims. It is composed of experts appointed by countries that ratified the treaty.

Disputes over overlapping claims must be worked out by the countries involved, but the commission weighs control over areas that would otherwise remain international waters.

Countries that ratified the treaty before May 13, 1999, have until May 13, 2009, to make claims. Other countries have 10 years from their date of ratification.

Russia adopted the treaty in 1997, and four years later laid claim to nearly half the Arctic Ocean. The commission's technical panel rejected the claim, and now Russia hopes the recent voyage of its research ship Akademik Fyodorov to the North Pole will yield mapping data in its favor.

In June, Denmark and Canada announced that they would conduct a joint surveying project of uncharted parts of the Arctic Ocean near their coasts.

Denmark is particularly interested in proving that a 1,000-mile undersea mountain range, the Lomonosov Ridge, is linked geologically to Greenland, which is semiautonomous Danish territory. If it finds such a link, Denmark could make a case that the North Pole belongs to the Danes, Danish officials have said.

Canada could also claim a huge area, and then face challenges from the other Arctic nations. The United States could petition for a swath of Arctic seabed larger than California, according to rough estimates by Dr. Mayer and other scientists. But while the government financed Dr. Mayer's survey, it has not made a definitive move toward staking a claim.

American ratification of the Law of the Sea treaty has repeatedly been blocked by a small group of Republican senators, now led by Senator James M. Inhofe of Oklahoma. They say, among other things, that the treaty would infringe on American sovereignty.

In a Senate hearing last year, Mr. Inhofe said, "I'm very troubled about implications of this convention on our national security." The deadlock has persisted even though the Bush administration in 2002 described ratification of the Law of the Sea and four other treaties as an "urgent need."

Many proponents of the treaty, including the Pentagon, the American Petroleum Institute and Senator John McCain, Republican of Arizona, say this paralysis leaves the United States on the sidelines while others carve up an ocean.

"We need to be in the game, at the table, talking about fisheries management, mineral extraction, freedom of navigation," said Adm. James D. Watkins, a retired chief of naval operations who is chairman of the United States Commission on Ocean Policy.

Mr. McCain said, "I think what it would require really is a hard push from the president."

Treaty or no, territorial disputes ultimately imply questions about a country's ability to defend its interests. Here, too, the United States has shown less urgency while Canada has acted more aggressively to ensure sovereignty over a fast-changing domain it had long neglected.

Already, oil tanker traffic is rising and fishing boats are going farther north. The Royal Canadian Mounted Police is concerned that melting seaways could make it easier for narcotics traffickers to reach indigenous communities, and for organized crime to exploit the growing diamond trade. And the United States, which disputes Canada's control over parts of the petroleum-rich Beaufort Sea, has in the past sent vessels unannounced through other Arctic waters that Canada claims.

Three years ago Canada began patrolling the most remote Arctic reaches with army rangers, a mostly Eskimo force of 1,500 irregulars. Next year the military plans to launch Radarsat 2, a satellite system that will allow surveillance of the Arctic and sea approaches as far as 1,000 miles offshore.

The military is also buying three reinforced tankers to supply ships patrolling the north. The fleet of Twin Otters, the primary surveillance and transport planes in the north since the 1960's, will be replaced with bigger, faster transports. And senior officials are touring places that offer little but symbolic value.

Canada's aim is not only to tighten control of its territory, but also to establish a strong posture in future talks over the Northwest Passage, the long-sought shortcut from Europe to Asia across the top of Canada.

Bill Graham, the defense minister, said, "I don't see the Northwest Passage as something for another 20 years, but at the rate of present global warming, we know that it will be within 20 years and we have to get ahead now." This summer he made a point of visiting Hans Island, a two-mile-long rock claimed by both Canada and Denmark.

The Pentagon has focused elsewhere. The Navy spent up to $25 million a year on polar research in the 1990's, and in April 2001 produced a report warning that weapons and ships were not designed with arctic conditions in mind, and that charts, navigational systems and support networks were inadequate for the north.

"Safe navigation and precision weapons delivery capability," the report said, "may be significantly constrained unless these shortfalls are addressed."

But in the budget shake-up after the Sept. 11 attacks, the Navy severely reduced spending for polar research.

At the same time, America's three large icebreakers are deteriorating. One of them, the Polar Sea, is inoperable and docked in Seattle, where it is being readied for a year or two of repairs. No replacements are planned.

Three Shipping Passages

Churchill, Manitoba, and Murmansk, on the Russian Arctic coast, are unlikely sister cities.

Churchill is not a city at all, but a barren outpost of 1,100 people on the western shore of Hudson Bay. It survives on the 15,000 tourists who visit each year for the chance to see and photograph migrating polar bears.

Murmansk, by contrast, has a population of 325,000, making it the biggest city inside the Arctic Circle. Founded in 1916 as Romanov-on-Murman, just before the revolution wiped out the Romanovs, it is a place of stolidly attractive old buildings, newer high-rises, wide boulevards and green parks. Though it lies north of Churchill, which is ice-bound up to eight months a year, Murmansk's harbor is kept free of ice by the Gulf Stream, the ideal base for the Russian Arctic fleet and commercial shipping.

One thing the communities have in common, however, is hard times. Churchill, never much to begin with, lost most of its population when Canada finished phasing out the Fort Churchill military base in the 1980's. Murmansk, like much of the rest of Russia, lost economic ground with the collapse of the Soviet Union. But the more relevant connection is an accident of geography and a shared dream: that the thawing of the Arctic Ocean would help create the so-called Arctic Bridge, a shipping route with their ports as the logical terminals.

The advantage of maritime shortcuts across the top of the world can be startling. For example, shipments from Murmansk to midcontinental North America by the well-worn route through the St. Lawrence Seaway and Great Lakes to Thunder Bay, in western Ontario, typically take 17 days. The voyage from Murmansk to Churchill is only 8 days under good conditions, and from Churchill, rail links snake down through Manitoba, the American Midwest and points south all the way to Monterrey, Mexico.

For Murmansk, an extended shipping season in Arctic ports that are now frozen much of the year could mean a boon in traffic - to the west and, perhaps once again, to the Far East.

The city was once the anchor of the Soviet Union's Northern Sea Route, which stretched to nearly 3,500 miles to the rich nickel mines at Norilsk and on to newly established Arctic colonies at Dikson, Khatanga, Tiksi and Pevek before reaching the Bering Sea.

At its height, in 1987, more than seven million tons of cargo traversed the icy route. But when the Soviet Union collapsed, so did the Northern Sea Route. Today it handles only 1.5 million tons.

The Murmansk Shipping Company, newly privatized, now uses its icebreakers for tourist cruises to the North Pole - $15,000 to $20,000 a ticket, depending on the cabin.

The same way an Arctic Bridge could drastically cut the distance to Canada, a revived Northern Sea Route could shorten the journey for goods and raw materials from Northeast Asia to Europe by 40 percent.

Vladimir M. Chlenov, the transportation minister from the Siberian republic of Sakha, a vast region that borders the Laptev Sea, envisions dozens of ships carrying gold, timber and other resources up the Lena River to the port of Tiksi, and from there through ice-free seas to Europe and Asia.

The waters near the Siberian shore - when free of ice - are too shallow for giant cargo ships, and the infrastructure needed for navigation has deteriorated. But a study conducted from 1993 to 1999 by researchers from Russia, Norway and Japan found that a route once sustained by Soviet diktat could also be viable for private enterprise.



There is, of course, a third Arctic shipping route besides the Arctic Bridge and the Northern Sea Route: the Northwest Passage. It would be the last of the three main routes to succumb to the thaw. But some Canadian officials, eyeing what will happen in 20 years, say it is all the more justification for investing in the rebirth of Churchill.

"We're gearing up for the future," said Mr. Lemieux, the Manitoba transportation minister. "We look to be the gateway, the logistical hub of the world for circumpolar navigation."

A lucky winner would be Pat Broe, the American who bought the Port of Churchill in 1997 almost as an afterthought, for a token $10 Canadian. Looking to expand his railroad company, OmniTrax, he had already paid $11 million for 810 miles of denationalized tracks in Manitoba. He acquired the port at auction, figuring he would rather own it than have someone else use it as a "toll booth" for his railroad.

Mr. Broe, a private man, declined to be interviewed for this article.

Since his acquisitions, OmniTrax estimates it has spent $50 million modernizing the port to accommodate big ships carrying exports like grain and farm machinery to Murmansk, and incoming Russian products, including fertilizer and steel. By some hopeful estimates, Churchill's shipping season could eventually grow to 8 or even 10 months a year, compared with the current 4.

Michael J. Ogborn, OmniTrax's managing director, said he could see a future for Churchill when "the activity at the port will be as busy as an anthill, with machines, people, freight and ships at dock."

For now, though, there is a problem. While the port has continued to ship grain to Europe and North Africa, it is still waiting for its ship to come in - any ship from Russia, to demonstrate the advantages of the Arctic Bridge.

"There is still a huge marketing effort needed to educate shippers why they should ship through Churchill," Mr. Ogborn conceded.



And in an arena where sharp elbows are often the norm, there is great cooperation between Canada and Russia, not least through Russia's ambassador to Canada, Georgy E. Mamedov. A spreader of good will, the ambassador has even suggested using decommissioned nuclear submarines to transport cargo under the ice. On a visit to Churchill last year, he appointed his local driver honorary Russian consul, and stopped at the "jail" for polar bears that wander into town, laying his hand on the big black nose of one anesthetized inmate and addressing it fondly in Russian.

In the months since, Mr. Mamedov has talked ebulliently of the Arctic Bridge in meetings with Canadian officials, business groups and reporters. "Go to Churchill," he said in one interview. "Go there."

Clifford Krauss reported from Canada for this article, Steven Lee Myers from Russia, Andrew C. Revkin from New Hampshire and Washington, and Simon Romero from Norway. Craig Duff contributed reporting from Canada, Norway, Russia and Alaska.
 
 
 
  http://www.welt.de/data/2005/10/17/790295.html

Artikel erschienen am Mo, 17. Oktober 2005

Verbraucher essen Fleischmüll auf

Im Fleischskandal können die Behörden zunächst keine Reste sicherstellen. Vermutlich haben ahnungslose Supermarkt-Kunden den Abfall als vermeintliche Lebensmittel verzehrt

München - Ein Teil der mutmaßlich in bayerischen Betrieben zu Lebensmitteln umdeklarierten Fleischabfälle vom Geflügel ist auf den Tellern der Verbraucher gelandet. Zumindest aus einem Zwischenhandels-Betrieb seien die Fleischabfälle in die Supermarktregale gelangt und wohl schon verzehrt worden, sagte Roland Eichhorn, Sprecher von Bayerns Verbraucherminister Werner Schnappauf (CSU).

Bei Durchsuchungen zweier fleischverarbeitender Betriebe in Bayern habe man kein Restmaterial mehr auffinden können. Das Ministerium wollte den Fleischmüll, der aus der Schweiz importiert wurde und nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Memmingen für Menschen ungenießbar war, aus dem Handel zurückholen lassen.

Bei dem zweiten Betrieb liefen die Untersuchungen noch, es sei aber unglaublich kompliziert, den Weg der Ware nachzuvollziehen, sagte der Ministeriumssprecher. Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Franz Maget, warf der Regierung und dem Minister vor, beim Schutz der Verbraucher in der Frage des Ekelfleisches kläglich versagt zu haben. Im bayerischen Überwachungssystem gebe es schwere Mängel und Versäumnisse.
Falsch deklariert ausgeliefert


Insgesamt waren bis zu 2600 Tonnen "ekelerregendes Material" (Minister Schnappauf) falsch deklariert zur Weiterverarbeitung an Firmen im In- und Ausland geliefert worden. Eine Fleischfirma im niederbayerischen Deggendorf soll die Schweineschwarten und Geflügelgerippe, die nur noch als Tierfutter hätten verarbeitet werden dürfen, umdeklariert und vertrieben haben.

Ermittelt wird außerdem gegen eine verbundene Firma in Illertissen bei Neu-Ulm. Der dortige Betrieb durfte einen Tag nach seiner Schließung am 13. Oktober bereits wieder öffnen. Durchsuchungen hatten nach Angaben des Umweltministeriums keine Beanstandungen ergeben. Geschlossen blieben der Betrieb in Deggendorf sowie ein Unternehmen in Simbach.

Dort waren bei der Razzia in 39 Fleischbetrieben rund 500 Tonnen illegal gelagerte Schlachtabfälle gefunden worden. Der Betrieb habe aber mit dem aufgedeckten Skandal nichts zu tun, hieß es im bayerischen Verbraucherministerium.
Bayerische Regierung will Schlachtabfälle deutlicher kennzeichnen


Als Konsequenz aus dem Skandal will Bayern eine EU-Initiative starten, um Schlachtabfälle speziell zu kennzeichnen. Denkbar sei, die Ware zwangsweise mit Lebensmittelfarbe zu färben, sagte Eichhorn. Auch die Behälter könnten gekennzeichnet werden. WELT.de
 
 
 
 

GEZ abschaffen

http://www.gez-abschaffen.de

Mein Abmeldeschreiben
(und die Bestätigung durch die GEZ)

Im Folgenden nun mein Abmeldeschreiben, wie ich es am 28. Februar 2005 per Einschreiben mit Rückschein an die GEZ geschickt habe. Lediglich die Zusätze "mutmaßlich", "möglicherweise" oder Einschränkungen wie etwa "könnten" sind hier zum Zwecke der Veröffentlichung eingefügt (jeweils mit Stern* gekennzeichnet), um juristische Probleme von vorn herein zu vermeiden.

Abmelden meiner Rundfunkgeräte
Teilnehmernummer 151 806 585

28. Februar 2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit melde ich alle meine Rundfunkgeräte, also Fernsehen und Radio bei Ihnen ab. Nehmen Sie diese Abmeldung bis 31. März 2005 vor.

Begründung:

Als sog. „Teilnehmer“ habe ich bisher durch die Mitfinanzierung Ihres Systems an (mutmaßlichen*) Straftaten und anderen für mich unvertretbaren Handlungen „teilgenommen“.

Ich habe mittlerweile sehr viele Sachverhalte gesammelt, auf die Straftatbestände zutreffen (könnten*): Insbesondere handelt es sich dabei um Hausfriedensbruch (§123 StGB) und Nötigung (§240 StGB) durch (über-)eifrige Gebührenbeauftragte. Die Taktik Ihrer Fahnder (scheint zu sein*): Täuschen, drohen, einschüchtern und dann so schnell und so viel wie möglich Beute machen! Hierfür liegen mir schriftliche Zeugenaussagen vor.

Aber nicht nur Ihre freiberuflichen Beauftragten stehen im Verdacht, strafbare Handlungen begangen zu haben. Mir liegen diverse Fälle vor, in denen der Anfangsverdacht besteht, dass die GEZ selbst in betrügerischer Absicht Geräteabmeldungen (endgültige und befristete) fälschlicherweise für rechtswidrig erklärt. Auf diese Weise soll der Bürger entweder ganz von seinem Vorhaben, die Geräte abzumelden abgebracht, oder zumindest ein Zeitaufschub erreicht werden. Wenn überhaupt, wird die Kündigung dann erst Monate später vollzogen, wodurch die GEZ (möglicherweise*) unrechtmäßig das Vermögen der Bürger schädigt. Dieses mutmaßlich kriminelle Vorgehen (§ 263 StGB) wird nicht nur gelegentlich praktiziert, sondern, nach meinen Unterlagen zu urteilen, im ganz großen Stil. Da es hier insgesamt um große Summen und viele Geschädigte geht, liegen auch hier polizeiliche Ermittlung und Strafverfolgung im öffentlichen Interesse.

Auch die Beihilfe zu solchen Taten ist strafbar (§ 27 StGB). Sollten Sie durch ein deutsches oder europäisches Gericht zur Rechenschaft gezogen werden, sitzen auch diejenigen zusammen mit der GEZ auf der Anklagebank, die sie finanziell unterstützen oder unterstützt haben - also die sog. Rundfunkteilnehmer, in diesem Fall also ich.  

Ich möchte Sie nicht länger darin unterstützen, Behinderte, ehemalige Obdachlose, Hilflose und verarmte Menschen auszunehmen. Ihre Methoden entsprechen weder unserer demokratischen Kultur noch meinen persönlichen ethischen Vorstellungen.

Auch wenn eine gerichtliche Aufarbeitung ausbleiben sollte (weil z.B. gar nicht erst gegen Sie ermittelt wird...!), kann mir eine (finanzielle) Beteiligung an Ihren Machenschaften nicht mehr zugemutet werden. Ich berufe mich dabei u.a. auf das Grundrecht der freien Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2, Abs. 1 GG) „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“ Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass ich mich nicht an Handlungen zu beteiligen brauche, die die Rechte anderer verletzen, gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstoßen.

Ferner berufe ich mich auf Art. 5 Abs. 1 GG und Art. 10 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention. Auch hier sind Umkehrschlüsse zulässig: Jede Person hat demnach auch das Recht, sich NICHT aus den genannten Quellen zu unterrichten und sich NICHT zu äußern und sich NICHT an der (finanziellen) Unterstützung von Äußerungen zu beteiligen. Außerdem verbietet die EMRK behördliche Eingriffe in das freie Informationsrecht und die Meinungsfreiheit.

Rein vorsorglich weise ich Sie darauf hin, dass ich Strafanzeige gegen mich selbst wegen Beihilfe an den o.g. Straftaten bei der zuständigen Staatanwaltschaft erstatten werde, wenn Sie die hiermit von mir an Sie übermittelte Geräte-Abmeldung nicht vornehmen. Was ich von Ihnen erwarte, ist eine schlichte Bestätigung meiner Geräteabmeldung. Sie wissen ja: Abmelden ist nicht genehmigungspflichtig!

Meine Rundfunkgeräte habe ich im Übrigen verschenkt.

 
 

http://www.alster-net.de/pdf/als-06-05/12-13.pdf

 
 
 
  http://edition.cnn.com/2005/US/10/17/nazi.march.ap/index.html?section=cnn_latest

Mayor: Nazis had right to march in neighborhood

Monday, October 17, 2005 Posted: 1654 GMT (0054 HKT)

TOLEDO, Ohio (AP) -- The city was calm Monday after weekend violence triggered by a white supremacist group's march along the sidewalks of a racially mixed neighborhood.

A melee broke out Saturday when protesters confronted members of the National Socialist Movement who had gathered at a city park.

"They do have a right to walk on the Toledo sidewalks," Mayor Jack Ford said Sunday.

An angry mob, some of them gang members, threw baseball-sized rocks at police, vandalized vehicles and stores, and set fire to a bar. More than 100 people were arrested and one officer was seriously injured.

The march was called off after the rioting started.

Police Chief Mike Navarre said Monday there had been no trouble since Saturday.

"After the four-hour disturbance ended, we have not had a problem in the neighborhood since," Navarre said on CBS's "The Early Show."

Much of the anger erupted because residents were upset that city leaders allowed about a dozen white supremacists to walk through the neighborhood and shout insults.

"They don't have the right to bring hate to my front yard," said Terrance Anderson, who lives near the bar that was destroyed. Three other businesses were looted or damaged.

Others joined the mayor in saying the neo-Nazis had the right to march. "Too bad the people couldn't ignore them," said Dee Huntley.

Police arrested 114 people on charges including assault, vandalism, failure to obey police, failure to disperse and overnight curfew violations.

Twelve police officers were injured, including one who suffered a concussion when a brick came through a side window of her cruiser and hit her on the head.

Arraignments began Monday morning in Municipal Court for some of those arrested. A judge set bail at $10,000 for defendants accused of aggravated riot.

Donna Reid said two of her sons faced felony charges. She wasn't sure why they were charged and wished they had stayed away.

"They weren't thinking, wrong place and wrong time," she said.

The disturbances were confined to a 1-square-mile area, police said. At one point, the crowd grew to about 600 people.

Nearly all of the violence ended by late afternoon Saturday, and police set an evening curfew for the city through Monday morning.

The neighborhood northwest of downtown once was a thriving Polish community. Now it's a mix of Hispanic, Polish and black residents, many of them poor living in modest homes.

Police began hearing at the middle of last week from officers on the street that gangs planned to descend on the neighborhood, the police chief said.

"We knew during the preparation that it was going to be a tremendous challenge," Navarre said. "Anyone who would accuse us of being underprepared I would take exception with that."

However, he said the protest lasted longer and was more intense than expected.

Authorities delayed releasing the route of the march so protesters wouldn't have advance notice of where the demonstration would take place.

Community leaders organized an "Erase the Hate" rally to draw people away from the march. And the mayor spoke to 2,000 people at a Baptist church Friday night, urging them to ignore the neo-Nazis.

A spokesman for the National Socialist Movement accused police of losing control of the situation.

The neo-Nazi group came to the city, which relies heavily on the auto industry and has high unemployment in minority neighborhoods, because of a dispute between neighbors, one white and the other black.

"This is not a police problem," Navarre said. "This is a social problem."
 
 

 
  http://www.time.com/time/nation/article/0,8599,1118339,00.html?cnn=yes

What Triggered the Toledo Riots?

How a planned march by 14 Nazis from Virginia became a conflagration in an Ohio city
By CHRIS MAAG

Posted Sunday, Oct. 16, 2005
What caused Saturday's riot in Toledo, Ohio? And why did a neo-Nazi group come all the way from Roanoke, Va., ostensibly to protect the city's white residents against a wave of "black crime"? Were they invited? And if so, how could a mere 14 neo-Nazis have provoked perhaps a thousand mostly African-American counter-protesters into a five-hour melee that engulfed the North Toledo neighborhood of LaGrange, overturning cars, looting a gas station, burning down a tavern, attacking police, fire and emergency medical vehicles?

The National Socialist Movement of Roanoke, Virginia had applied two weeks ago for a permit to march through LaGrange. The Toledo police agreed to escort the group on a one-mile march that would start at noon. Saturday morning, a group of 300 counter-protesters, made up of LaGrange residents of various ethnicities, gathered across the street from the neo-Nazi staging area. Scattered along the same side of the street were about 70 people from outside LaGrange, members of organizations that espoused a wide range of beliefs, from anti-war activists to anarchists and skinheads.

Minutes before noon, elements of the crowd, which had grown with the day, began throwing bottles and rocks at the neo-Nazis. Police on horseback then forced the counter-protesters to move back before firing flash bombs into the crowd. "That made people very angry," says Pastor Mansour Bey of the local First Church of God, who was in the crowd and had helped organize the counter-protest. "Why do police protect the Nazis but when five African-Americans are standing around we get questioned and maybe frisked by police?"

Police Chief Mike Navarre decided the march would not be peaceful and ordered the neo-Nazis to return to their cars and leave Toledo. The rain of rocks and bottles continued, however, now directed at the police. Gathered with several other Toledo leaders near the march site, Mayor Jack Ford, the first African-American elected to lead the city, was warned by Navarre that the situation was getting worse and that the only way to restore order was to make mass arrests, probably in a hail of bullets. Mayor Ford said he would try to talk the crowd down, took a bullhorn and walked past a barrier formed by police officers to confront the mob. The mayor, accompanied by Pastor Bey, the fire chief and the city's safety director, were in front of perhaps 600 people who were screaming profanities and armed with rocks. One man within feet of the mayor wore a black ski mask and had a revolver jammed into his waistband. After pleading with the crowd for close to 45 minutes, Ford says he thought their tempers had cooled. But then, people attacked a bar across the street. "That's when I knew in my heart that things were going to get worse," says Pastor Bey, "that we had to get out of there."

Race relations in LaGrange had been tense recently. African-Americans had moved into the historically Polish neighborhood north of downtown Toledo for years without much visible tension. Last year, however, when organizers of the annual Polish Fest required that minors be accompanied by parents, many people noticed that only black kids were turned away while white kids were allowed in by themselves. It was an incident that still upsets many local African-Americans, says Toledo City Councilman Frank Szollosi. This summer, an argument over gang activity erupted when LaGrange resident Thomas Szych, who is white, complained that local African-American children were dealing drugs and made hundreds of calls of complaints to local police. In interviews with Toledo media, Szych described two African-American police officers as "gorillas with guns." But the police found little evidence of gangs in the neighborhood.

Many in LaGrange, including members of the police, now believe Szych may have had something to do with the Roanoke Nazis' deciding to visit Toledo. Szych denies any involvement. But soon after the police cordon began pushing back against the Saturday crowds, sending mobs of people through the neighborhood, one of the first buildings attacked was Szych's house, about three blocks away. Rocks and bricks were hurled through the windows and Szych appeared on his porch, firing warning shots into the air, according to news reports by the Toledo Blade. From there, the disturbance moved east, a gas station was looted, cars were stoned and an ambulance on its way to help the injured was forced to retreat. After the mayor's bullhorn negotiations failed, police marched into the crowd, firing tear gas and arrested 60 people. Ford then declared a city-wide curfew beginning at 8 p.m. "The mood here is still very tense," he said on Saturday night. "I'm going to be out in the neighborhood all night."
 
 
 
  Preußische Allgemeine Zeitung 15.10.2005

Der Druck wächst
Frankreich kann die Zuwanderung aus Afrika kaum noch verdauen
von Jean-Paul Picaper

Frankreich kann nicht das ganze Elend der Welt aufnehmen“, sagte einmal der französische Premierminister Michel Rocard, ein Sozialist. Es war Ende der 80er Jahre. Ein frommes Wort … Inzwischen hat sich die Schleuse geöffnet. Schwarzafrikaner, Nordafrikaner, Vietnamesen und Chinesen sind längst da. Letztere machen am wenigsten Schwierigkeiten, aber sie lieferten vor wenigen Jahren das größte Kontingent von Zuwanderern. Nun scheint die Waage sich wieder in Richtung des schwarzen Kontinents zu neigen. Fährt man zum Ostbahnhof oder zum Montmartre durch den 20. Bezirk von Paris, könnte man meinen, man sei in Ouagadougou oder Conakry gelandet. Kein einziger Europäer, alles Schwarzafrikaner und deren Cafés, Afro-Look-Friseure und Läden. Viele Männer, aber auch Frauen schweifen auf den Bürgersteigen umher, wohl arbeitslos. Bei aller Liebe zu unseren schwarzen Brüdern und Schwestern, die häufig hilfreich und freundlich sind, deren Mädchen gerade der zweiten Generation sich adrett kleiden, wie wir französisch sprechen und durchaus verdienen, qualifizerte Berufe zu bekleiden, stellen sich viele Landsleute die Frage nach der französischen Identität. Manche haben Angst. Manche werden wütend und aggressiv.
Wären in der gleichen Woche nicht die großen Streiks der Linksgewerkschaft CGT und der gewerkschaftlich-korsische Aufstand wegen der Privatisierung der Fährgesellschaft SNCM gewesen, um davon abzulenken, hätte die Menschenflut, die gegen die Zäune von Melilla prallte, in Frankeich große Sorgen ausgelöst. Aber die Franzosen sind sehr regierungsfixiert. Sie motzen und demonstrieren, aber sie folgen letzten Endes dem von oben herab dekretierten Haupttrend. Trotz aller Beteuerungen, man treffe Maßnahmen gegen die illegale Einwanderung und die „untergetauchten Zuwanderer“ (eine fluktuierende Zahl – niedrig geschätzt zwischen 200000 und 400000), die als Beruhigungspillen dienen, kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, daß der Staatspräsident und seine Getreuen bewußt aus dem überschwellenden afrikanischen Bevölkerungsreservoir mit vollen Händen schöpfen, um aus Frankreich auf längere Sicht eine europäische Großmacht zu machen. Ein weiteres Loch in der Barriere rührt auch daher, daß die Konservativen Angst davor haben, als Rassisten verhöhnt zu werden. Unter den Sozialisten Mitterrands war die Abwehr gegen die Überflutung wenn nicht effektiver, so doch leichter zu handhaben.
Stimmt, Frankreich hat die höchste Geburtenrate Europas. Fragt sich nur, welche Gruppen sich da vermehren. „Wir werden Europa zurückerobern“, sagte einmal ein hoher algerischer Politiker, „mit dem Bauch unserer Frauen“. Um eine ethnisch fremde Bevölkerung genetisch zu verdauen, braucht ein Volk etwa 500 Jahre, erklärte dem Verfasser dieser Zeilen einmal der große französische Anthropologe und Paläontologe Professor Yves Coppens. Aber die Zuwanderer dürfen eine kritische Masse nicht überschreiten. Wann wird dieser kritische Punkt überschritten werden? Wann wird Frankeich mohammedanisch oder … schwarz? Zumal dieses Erbe aus der Kolonialzeit nicht von heute stammt. Im Jahre 1990 wurden Schulklassen aus der noch bestehenden, befreiten DDR nach Frankreich eingeladen, damit die Kinder Westeuropa kennenlernen. Der Verfasser dieses Beitrags erinnert sich an Schüler aus Sachsen, die auf dem Bahnsteig im Pariser Nordbahnhof von ihren französischen Mitschülern empfangen wurden. Da sagte ein deutscher Schüler ganz unbefangen seiner Lehrerin: „Ich wußte ja nicht, daß die Franzosen schwarz sind.“
Zum demographischen Druck kommt zunehmend der kulturelle Druck hinzu. Denn die Zuwanderer aus Nord- und Zentralafrika kommen nicht nur nach Frankreich. Sie transportieren Afrika nach Frankreich und leben dort nach ihren Bräuchen, bringen ihre Kleidung, Eßsitten, Sprachen, die Vielweiberei und bei den Moslems die Religion mit, die jetzt schon die zweitgrößte Religion in Frankreich ist und weiter wächst. Die berühmte Assimilationspolitik Frankreichs – die sich dadurch von der deutschen oder niederländischen multikulturellen Gesellschaft zu unterscheiden anstrebte, daß sie die Fremden zu Franzosen machen wollte – ist ebenfalls im Begriff zu scheitern. Wir wollen hier nicht von den „Cités“, also von den Vororten reden, die zu betreten sich Verwaltung und Polizei nicht mehr trauten, bis der energische Innenminister Nicolas Sarkozy sich traute, diesem Unrechtszustand ein Ende zu setzen. Aber das Bildungsniveau sackt dort ab, wo diese wunderschönen, lieben Kinder direkt aus unterentwickelten Regionen in die moderne Zivilisation transportiert werden. Ganz abgesehen von ihrer Unkenntnis der französischen Sprache wissen viele nicht einmal, daß man in der Klasse sitzen und zuhören muß, um etwas zu lernen. Sie stehen auf und gehen … kommen später wieder … vielleicht.
Es scheint, daß die Schwarzen neuerdings die Algerier und Marokkaner an Zahl überbieten. Wäre nicht die Hautfarbe, die diesen Harlem-Eindruck erzeugt, würde man sich allerdings bei ihnen nicht so fremd fühlen wie in den moslemischen Bezirken, wo die Frauen mit Kopftuch schüchtern durch die Straßen schleichen, wo nur Männer in den Cafés sitzen und wo insbesondere in Marseilles, Perpignan und sonstigen südlichen Städten zu bestimmten Uhrzeiten der Asphalt unter lauter Köpfen, Rücken und Beinen von knienden Moslems verschwindet. Das erste Gesetz eines Staates sollte sein, daß alle seine Gepflogenheiten und Gesetze respektieren. Das ist besonders bei den Moslems bei weitem nicht der Fall. Die Schwarzafrikaner hingegen haben wegen ihrer Neigung zum Feiern und zur Gemütlichkeit eine gewisse Seelenverwandschaft mit den Franzosen.
Aber es gibt solche und andere. Die Leute von den Karibikinseln Martinique, Guadeloupe und anderen französischen Überseegebieten sind echte Franzosen und wollen nicht mit den Afrikanern verwechselt werden. Allerdings fangen bei ihnen auch die Probleme an. In der französischen Karibik und auf Mayotte im Indischen Ozean nimmt der Zuwanderungsdruck von anderen Gebieten so stark zu, daß die Regierung jetzt erwägt, das französische Recht der automatischen Aneignung der Staatsangehörigkeit durch die Geburt auf französischem Territorium zu reformieren und das Recht, durch die Eltern Franzose zu sein, zu verstärken.
Im Mai dieses Jahres fuhr der Autor dieser Zeilen einmal spät abends von der Pariser Mitte mit der S-Bahn (dem RER) zum Parc Montsouris im Süden der Hauptstadt. Er war unter vielen Menschen der einzige Europäer im Zugwagen. Das erinnerte an einen in Frankreich recht bekannten Witz: Ein Franzose fährt mit der Pariser Metro und befindet sich in einem Abteil, wo nur Afrikaner sitzen und stehen. Plötzlich sieht er einen weißen Menschen am anderen Ende des Abteils. Ergeht auf ihn zu, streckt ihm die Hand aus und sagt: „Mr. Livingstone, nehme ich an?“
Jean-Paul Picaper, langjähriger Deutschland-Korrespondent der französischen Zeitung „Le Figaro“, ist heute Berliner Korrespondent von „Valeurs Actuelles“ und „Politique Internationale“. sowie Chefredakteur des deutsch-französischen Internetmagazins www.glacis.org.
 
 
 
 

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