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news & stories 26

 
     
     
 

 
     
  http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56104

Berlin schweigt

05.11.2005

BERLIN/WASHINGTON (Eigener Bericht) - Behörden der Bundesrepublik Deutschland sind in schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen verwickelt und haben Kenntnis von systematischen Folterungen im "Anti-Terror-Kampf" der USA. Dies erfährt german-foreign-policy.com aus Sicherheitskreisen in Washington und Wiesbaden. Demnach verfügen die deutsche Auslandsspionage (Bundesnachrichtendienst/BND), das ebenfalls geheimdienstlich operierende Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sowie das Bundeskriminalamt (BKA) über erstrangige Informationen aus der Folter-Praxis des US-Geheimdienstes und der ihm zuarbeitenden Organisationen in Drittstaaten. Einzelheiten des kriminellen US-Systems psychischer und physischer Vernichtungsmaßnahmen an deportierten Gefangenen enthüllte am vergangenen Mittwoch die Washington Post. Demnach werden Verdächtige verschleppt und in geheimen Gefängnissen ("black sites"), die sich u.a. in Osteuropa befinden, schweren Misshandlungen ausgesetzt. Wie mehrere Quellen bestätigen, erfolgt der weltweite Folter-Transport über deutsches Territorium. Trotz der Erkenntnisse deutscher Sicherheitskreise, die zum Einschreiten verpflichtet wären, weigert sich Berlin, die schweren Straftaten zu unterbinden.

Auf Anfrage dieser Redaktion erklärte das Berliner Bundesministerium des Innern (BMI) am gestrigen Freitag, für eventuelle Transporte verschleppter Personen, die über den Flughafen Frankfurt am Main der Folter zugeführt worden seien, seien nicht deutsche Behörden, sondern ausschließlich die USA zuständig. Die irrige Auskunft argumentiert mit einer angeblichen Exterritorialität des amerikanischen Flughafenteils ("Rhein-Main Air Base") und bezieht sich auf NATO-Verträge. Demnach könnten die USA auf dem ihnen überlassenen Gelände beliebige Straftaten verüben. Tatsächlich wurden den USA aber nur Nutzungstitel eingeräumt, die an die zugrunde liegenden Rechtsnormen gebunden bleiben. Ein Einschreiten wäre auch auf der "Rhein-Main Air Base" dringend geboten, sollten Handlungen bekannt werden, die den Verdacht systematischer Verletzungen von Grundrechten der UN-Charta begründen. Dieser Verdacht ist den deutschen Behörden längst bekannt, doch stellen sie sich unwissend.

Beihilfe

Wie Sicherheitskreise dieser Redaktion bestätigen, haben sich Beamte des Bundesnachrichtendienstes (BND) und des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) bei mehreren Auslandsreisen über die US-Foltermethoden kundig gemacht. In einem weiteren Fall wurde auch das BKA (Bundeskriminalamt) beteiligt. Dabei kam es zu direkten Kontakten mit den Folteropfern. Die Erkenntnisse haben zu Widersprüchen innerhalb der Behörde geführt und sind Gegenstand disziplinarischer Ermittlungen - nicht gegen die beteiligten Beamten, die ihre Meldepflicht verletzt haben könnten, sondern gegen den behördlichen Informanten. Er weiß über Stromfolter und andere Methoden zu berichten.[1] Zumindest diese Berichte und weitere, dem BND vorliegende Informationen reichen aus, um auf schwere Verbrechen in einem internationalen Foltersystem zu schließen. Dass dabei der Frankfurter Flughafen sowie der Flughafen Ramstein als Drehkreuze benutzt werden, ist spätestens seit den aktuellen Enthüllungen der Washington Post offenkundig [2]: Beide Basen dienen der Verbrechenslogistik in den osteuropäischen "black sites". Aber Berlin hüllt sich in Schweigen und hofft immer noch, einer naheliegenden Anklage zu entgehen - Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschheit ("Crimes against humanity").

Notorisch

Sehr viel sprachgewandter sind die deutschen Sicherheitsbehörden, wenn sie die kontinuierliche Ausweitung ihrer internationalen Aktionsradien begründen. So erklärte der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) auf einer am Donnerstag zu Ende gegangenen Tagung, es sei notwendig, dass "die Polizisten anderer Länder stärker vor Ort unterstützt" werden [3] - eine erneute Demonstration deutscher Selbstlosigkeit bei der "internationalen Verbrechensbekämpfung". Die angebliche Unterstützung dient der Beschaffung von Informationen, die das BKA mit den deutschen Geheimdiensten und der Bundeswehr austauscht, so dass Berlin ein ständig größer werdendes Nachrichtennetz durch fremde Staaten zieht. Wie auf der BKA-Tagung angekündigt wurde, soll dabei auch die deutsche Wirtschaft mitwirken. "Kooperationen" mit Firmen wie Daimler-Chrysler, Siemens, Volkswagen oder BASF seien in Vorbereitung, offenbarte der BKA-Präsident, ohne deswegen für Überraschungen zu sorgen. Seit Jahrzehnten bestehen zwischen den Sicherheitsabteilungen deutscher Großunternehmen und den staatlichen Stabsstellen enge Beziehungen. Der wechselseitige Personalaustausch und der Agenteneinsatz in den Auslandsniederlassungen deutscher Konzerne ist notorisch.

Verbrechensort
e
Neu ist die demonstrative Weltläufigkeit des BKA, das um die Erweiterung seiner Kompetenzen buhlt. Von der neuen Bundesregierung wünsche man sich "Präventivbefugnisse", um "bei Hinweisen selbst aktiv werden zu können" und das terroristische Vorfeld besser zu bekämpfen. In Frankfurt am Main und in Ramstein bestünde dazu aller Anlass. Auch in Polen oder Rumänien könnte das BKA Erkenntnisse nutzen, die zu den Verbrechensorten staatlicher Foltermaßnahmen eines NATO-Mitglieds führen. Aber Berlin schweigt.
[1] Fahndung mit Fallstricken; Süddeutsche Zeitung 16.09.2005
[2] CIA Holds Terror Suspects in Secret Prisons; Washington Post, 01.11.2005
[3] Bundeskriminalamt will mit anderen Behörden und Unternehmen kooperieren; Associated Press 03.11.2005
 
 
 
  http://www.queer.de/news_detail.php?article_id=3715

27.10.2005

Homo-Rechte: EU warnt Polen
Brüssel Die EU-Kommission hat Polen vor der Eindämmung der Bürgerrechte von Schwulen und Lesben gewarnt. In einem ungewohnt deutlichen Schreiben warnte die Kommission, Polen riskiere ansonsten seine Stimmrechte in der EU. Der Vertrag von Nizza sehen Stimmentzug vor, wenn ein Land gegen die Verfassung verstößt. Man werde die Situation in Polen sehr angestrengt verfolgen, sagte Kommissionssprecher Jonathan Todd. Indessen ist die künftige Regierungskoalition in Polen unklar: Der Vorsitzende der liberalkonservativen Bürgerplattform (PO) in Polen, Donald Tusk, hat Gespräche für eine Mitte-Rechts-Koalition beendet. Denkbar ist derzeit eine Minderheitenregierung unter dem schwulenfeindlichen Ministerpräsidenten Kazimierz Marcinkiewicz der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unter Parteichef Jaroslaw Kaczynski. Sein schwulenfeindlicher Bruder Lech war am Sonntag zum Präsidenten gewählt worden. (nb)
 
 
 
  http://www.dradio.de/nachrichten/200511032300/6

Donnerstag, 03. November 2005 23:00 Uhr

EU untersucht Berichte über geheime CIA-Gefängnisse in Osteuropa

Die EU-Kommission hat alle Mitgliedsstaaten und Beitrittskandidaten aufgefordert, Berichten über angebliche Gefängnisse des US-Geheimdienstes CIA in Osteuropa nachzugehen.
Ein Kommissionssprecher sagte in Brüssel, die Behörde bemühe sich ebenfalls um Klärung. Bislang habe man allerdings keine eigenen Informationen. Die "Washington Post" hatte gemeldet, die USA unterhielten in mehreren osteuropäischen Staaten, darunter Polen und Rumänien, geheime Haftanstalten. Vor allem Mitglieder des Terrornetzwerks El Kaida seien hier verhört worden. Diesen seien grundlegende Rechte verwehrt worden.
 
 
 
 

 
  http://phenomena.cinescape.com/0/editorial.asp?aff_id=0&this_cat=Area+51&action=page&obj_id=4197

Exopolitics: The Secret Political Process Surrounding UFOs and Undisclosed Extraterrestrial Presence

Author: Stuart Miller
Date: 11/2/2005


Ever since it stuck its head above the parapet of the Ufological citadel, Exopolitics has been regularly hammered. When you understand the essence of it, it’s not hard to see why. Exopoliticians work from the premise that there is already sufficient solid evidence to confirm the existence of UFOs and the alien presence on Earth and that the nuts and bolts people should give up trying to prove the minutiae of cases and instead look at other means of progressing with the Truth.

And for them, that means whistleblower testimony - the evidence of those who have worked on projects for the American government involving aliens and their craft and what they have to say about it.

That sounds all well and good until you get to the issue about proof. Because all most whistleblowers have to offer are their words, what they say they saw and did.

Which is fair enough. But further, when you go on to check out their credentials to see whether they’re telling the truth or not, some of their backgrounds don’t seem to match up with what they claim.

This, as far as the nuts and bolts folk are concerned, tips Exopolitics over the edge into fantasy land. In fact some allege it’s much worse than that and that it brings Ufology into disrepute. Strong stuff.

Dr. Salla is an articulate and highly intelligent individual who currently leads the charge on behalf of the Exopolitics cause. My own instincts say that Exopolitics might have something going for it but that perhaps it needs tightening up in some areas. I was curious to find out more.


SM: I’ve not looked at Exopolitics before but it’s been gradually chipping away at me. To be perfectly honest, there’s been so much negativity about it, it’s been easier to turn away from it than to take a serious look. But you’ve almost forced me to take it seriously and to consider it. Do you see Exopolitics as the way forward now?

MS: Definitely. I think a lot of people really are looking for understanding what is going on in terms of the secret policy-making that’s been going on. I think there’s a lot of evidence that people have accepted that there is a presence that hasn’t been divulged to the general public and people are interested and are asking, “What does that mean politically?” and they are looking for anyone who can give some kind of analysis of what is happening and I think that’s why the Exopolitics concept is beginning to take off.

SM: You said a moment ago that people are looking to see what’s happening politically. Aren’t they just not looking for confirmation that something really exists?

MS: Well, I think that’s part of it. I think that when people look at all the evidence that exists, they come away feeling there’s a lot of evidence there but there’s still the debate about whether it’s conclusive or not. But I think intuitively people feel there’s a lot happening and that points to some governmental cover up or something that the government is not fully disclosing and that’s a political process and so people become interested in what’s happening in the political arena.

SM: So you would define it as looking towards government to get some sort of confirmation or revelation that something’s going on as opposed to finding hard evidence of something physical happening.

MS: I think people have more or less accepted that there is sufficient hard evidence out there for something happening in terms of a UFO presence and an extraterrestrial association with that. And so they’re looking for not so much governmental acknowledgement of that but more an idea of what it is that the government have set up secretly to deal with this. I think people understand it’s unlikely the government are going to come out soon with some acknowledgement of this. But I think people are asking about what is the secret process that’s been set up from the very beginning when this whole arena was acknowledged to be something legitimate.

SM: Why do you think that Exopolitics concerns or infuriates or irritates the nuts and bolts Ufologists so much?

MS: I think they are really looking for hard evidence and wanting to be able to use whatever information they’ve gained to then go to the next step and give cautious statements about what’s needed to be done next.

So when they look at this concept of Exopolitics which is based on the idea that there is sufficient evidence substantiating an undisclosed extraterrestrial presence, they think that it’s really moving into the area of conjecture and speculation. We may say, “Well, we really need to build on the hard evidence” and of course those that are defending the Exopolitics concept are saying, “The hard evidence is there. You just haven’t taken it to the next step of looking at the political process that surrounds all things pertaining to UFOs and an undisclosed extraterrestrial presence.

SM: Do you think it’s possible for somebody to have a foot in both camps?

MS: I think that’s what people like Stephen Bassett and Steven Greer are doing. They do have a foot in both camps. Myself, I have much more of a political background. I do have that international politics training and so I’m looking really at the evidence I’ve found that there is a secret infrastructure set up to deal with this whole UFO arena. That’s really what I look at and so I’m not looking at the nuts and bolts aspect as does the traditional UFO researcher and I’m really in the exopolitics arena.

SM: What evidence have you found?

MS: A lot of it comes from multiple sources. Some of the key documents that emerged from the beginning of UFO research, such as the way in which the original Project Sign report was dealt with by the US air force when the Chief of Staff General Vandenberg got a report from the Project Sign team that was conclusive in terms of the UFO phenomenon and an Extraterrestrial hypothesis and he turned round in 1948 and sent that back down saying, “I don’t want a conclusive result, I want an inconclusive result”. And I looked at that particular process and realised that a political process was already set up whereby there was no chance that the air force would accept a conclusive result to any investigation by its own technical experts into the UFO phenomenon. That to me suggested a political system had been set up whereby this was going to be kept out of the public arena.

And then you look at things like the Project Blue Book process where they got junior air force officers like Captain Ruppelt to deal with a phenomenon which had enormous policy implications not only for the US but for the whole planet, but dealt with by these junior officers who had very few resources. Ruppelt himself described how he couldn’t even get a staff car to investigate the 1952 UFO sightings. So that to me suggests to me that there was already a cover up going on.

Then you have people such as Major Donald Keyhoe describing the official process that was covering up this information so I recognise that there was a political process in place here and that it was worth investigating that.

SM: What reasons have you discovered or that you assume for the cover up?

MS: I think that the main reasons pertain to the impact on the general public in terms of the culture and religion. I think there’s also the impact on the economic arena in terms of such industries as the energy sector which could become redundant virtually overnight. I think there’s also the national security implications in terms of the extraterrestrial races having an increased ability to communicate with the general public in ways that national security agencies might find a threat to continued stability.

SM: Do you feel that those reasons are justified or do you feel that the world in general, with all those components you’ve just gone through, could actually deal or cope with the revelation?

MS: I think it’s a really complex question. Certainly the government could do much more in terms of preparing the general public but I think that there is a real question over the preparedness of the general public to really handle the full scope of what is happening in terms of extraterrestrial races who, by all accounts, have been performing activities on the planet that are very worrying to the government.

I think these activities range from very positive encounters that many individuals have reported in terms of contactee reports, to very disturbing accounts of abductions and genetic experiments that abductees have been describing. So I think if this information was to be released without any kind of filtering process, I think there would be a lot of concern on the part of many who would be quite frightened by exactly what is happening. I think the government really has tried to deal with this in a very secret way but unfortunately they have not allowed enough information to get out to prepare the public for the truth and over time, this has taken on a characteristic of inertia where very little information is released by governments such as the US and the UK.

SM: Given what you’ve just said, how do you see your position? If you think that the public aren’t prepared and you’re trying to force this information out, let’s assume hypothetically that fairly soon you’re successful, arguably you could be accused of bringing on the downfall of humanity.

MS: Well, I think what happens when someone like me comes forward and releases a lot of information that’s based on the testimony of a lot of very credible people such as the whistleblowers who have appeared in Steven Greer’s Disclosure Project, those are the sort of people I like to focus on because I think they’re the most credible and they’re the ones that a lot of the general public are going to listen to, that when the public do read the kind of reports and papers that I put out, that they’re introduced to the concepts.

Now of course, because there is still a lot of controversy, a lot of debate over Exopolitics, a lot of people have a degree of speculation or denial that they can indulge in where they can look at this and say, “It’s very interesting” and they can work with it and sit on it for a while without it being thrust in their faces and I think that’s part of the preparation process because psychologically, I think there’s a vast difference between what happens when a researcher such as myself starts talking about governments having arrangements or agreements with extraterrestrials where extraterrestrials abduct citizens to where the government acknowledges that this has in fact happened.

SM: I was actually going to ask you, you mention about preparing the public and the filtering process, how do you envisage that? How do you interpret that? What would you like to see the government start doing? A slow steady trickle of a release of information?

MS: Definitely. I think something that would help tremendously would be to acknowledge the existence of, for example life on Mars. I think something along those lines would assist greatly in helping people open up to the truth about extraterrestrial existence. A graduated disclosure project like that whereby the public are slowly introduced to the idea of advanced extraterrestrial and then advanced civilizations on planets. And then eventually there would be some acknowledgement that this has been happening on Earth as well.

SM: But the moment you acknowledge that there’s even macro biological life on Mars, which is likely to be the very first step, surely that already begins to affect everything on Earth. Because it’s first and foremost an acknowledgement that Life exists off this planet however tiny, however powerful a microscope you might need to look at it, Life of some sort exists off planet earth. And it’s not a massive leap in the human imagination to assume from there that intelligent Life exists elsewhere. So already you’ve got that impact on religion right from the start.

MS: Well that’s correct, yes. I think that once you do have that acknowledgement of even macro biological life on a planet like Mars, that opens the speculation as to advanced Life all over the galaxy.

SM: There is this conflict really whereby we can acknowledge the likely

impact of the revelation of the announcement of intelligent life, we can foresee the possible consequences here on this planet, and yet we still want to know, we still want to find out, we still want to be told. There is that sort of juxtaposition, that conflict there. Whereas you and I and a great many other people can deal with it and process it, at the same time there’s going to be a great many people, probably the majority who will struggle with it.

MS: I agree. I think this is really the challenge - that people mistakenly assume it’s all about the government not disclosing the truth but I think it’s also largely due to the general public not being ready for the truth. I think that there’s a lot of information that’s been circulated freely for many, many years about UFOs and extraterrestrial sightings and so forth and the public haven’t picked this up and I don’t think it’s been entirely a result of government manipulation. I think the public has really shown that it’s too much for it to handle and I think there really does need to be a graduated disclosure project to deal with that. I think it does reveal some kind of collective psychology at play where advanced life on other worlds really is going to be a tough sell for a lot of people to incorporate into their lives.

SM: But could I put to you in response to what you just said the fact that a frequent series of polls over the years, particularly in America that show that the majority of people certainly seem to believe and accept that there is intelligent Life elsewhere.

MS: That’s right. I know that the polls are very encouraging and show more and more people opening up to that. And maybe that’s the result of the general media and films like “Star Wars” and television series like “Taken” and that this has really helped to open up the public to this possibility.

SM: Do you think there’s a difference between somebody answering a pollster by saying, “Yes, I believe there is intelligent Life elsewhere” and the actual reality of it being presented to them. Do you think there is a difference?

MS: I think there’s probably a difference in the level of commitment. A person might say in response to a poll question that yes, they believe there is Life out there and they believe that the government is covering up information about that. But if you ask them if they would like to read a book discussing this, they might answer, well, they don’t have time or they have too many commitments. So I think there’s a disjunct there between what their belief system is and what they’re actually prepared to commit themselves to.

SM: You mentioned a few moments ago the witnesses from Steven Greer’s Disclosure Project and you said you regarded them as very credible. Arguably, the biggest criticism from nuts and bolts Ufologists directed towards you is that the witnesses seem to be lacking credibility.

MS: Well this is the big issue here. There’s a question of what is an appropriate screening process for whistleblowers for example that come forward and reveal their information. Steven Greer put together a filtering process and that was very strongly criticised by the traditional nuts and bolts ufologist for not being critical enough because they were asking, “Where is the evidence substantiating the statements of these whistleblowers?”

I think the point that Steven Greer was making was because this is part of an official cover up, a lot of these witnesses aren’t going to have hard evidence supporting their testimonies because this was classified information and hard evidence is not easy to access and if you do have possession of hard evidence, you may be in fact breaking the law and there still are very severe penalties in place for those who do divulge classified information.

SM: So really what you’re asking of other people then is simply belief. Please believe these people; we can’t prove what they’re saying.

MS: Well I think you would look at it in terms of you have a number of people here who are talking about a very similar phenomenon in terms of them being involved in classified projects or having had access to various documents or having witnessed radar sightings or that kind of evidence. When you put them together collectively, what you have is evidence of a pattern and so if you look at these witnesses collectively, you can say, “This is very credible evidence here” because here you have a number of very senior people who had very responsible positions in charge of nuclear weapons or secret aircraft. These people, who had very important responsibilities, all disclosing these stories about UFOs, cover ups by government agencies and sightings of extraterrestrial biological entities.

So you have a pattern and I think all of that together constitutes some very important evidence that people can consider.

SM: I think I remember you talking at some point in relation to these witnesses about official/unofficial tampering of their credentials. In other words, as if the government had made some attempt to cut away the legs from under these people by removing their records. As far as you are concerned, you feel that goes on?

MS: Oh definitely. I think a number of whistleblowers have spoken about it. I’ve interviewed a few people who have spoken about similar things themselves. I think a good example is someone like Bob Lazaar who described how he himself divulged information relating to his work on a flying saucer that had been recovered and was being reverse engineered and that was not built on Earth and how all his records had disappeared and he subsequently had a lot of difficulty proving that in fact he did work at Los Alamos and at S4 and that he did have credentials as a nuclear physicist because all his records that substantiated his degrees had been withdrawn. There were a few others who described a very similar phenomenon with themselves.

SM: Have you had any encouragement, however slight, or barely perceptible from any official authority in relation to the work that you’ve done, that’s hardened or confirmed your opinion?

MS: I haven’t had anything that I can cite as evidence one way or the other of government official support or effort to censor my work. I did have a very negative reaction from the university I had an academic affiliation with when I had an interview published by The Washington Post that the university were very disturbed by. They felt that somehow I was bringing them into some kind of disrepute and so they started a process where bye my affiliation was eventually not renewed and the programme that I had been setting up was summarily terminated. Who was responsible for that? It may have been entirely a university decision or there may have been an external agency at work to make it more difficult for me to have any kind of credibility with the general public.

SM: Indeed I do remember this Dr. Salla. It was fairly recently, was it not? Last year some point?

MS: Yes, that’s right.

SM: What reasons were given to you? You said before that the university was disturbed but they must have elaborated on that.

MS: When I did The Washington Post interview, I spoke to the associate director for the Centre for Global Peace where I had my affiliation and she said that the publication of the interview would not be very good for my association with the university.

SM: Their ploy was that a respected member of staff, talking about this sort of thing, would bring the university into disrepute?

MS: Not only that but I was doing a programme into which they felt I was wanting to introduce some of this extraterrestrial or Exopolitical methodology, which wasn’t the case and without consulting me, they terminated the programme.

SM: How personal a blow was this?

MS: Well it was very significant because it meant I had to leave the US because the university was my sponsor and come in under another visa, another arrangement. And of course now it means in terms of working with the university I have this black mark against my name because my last university and I parted ways in a very unpleasant manner.

SM: Do you feel bitter? Angry?

MS: I feel angry at the lack of support I got from within the university. I felt there were people there who could have at least allowed me to continue doing this research despite the public interest that was there. This research was still legitimate because I was doing it in a way that I felt was in conformity with the academic training that I’d received. I felt that people weren’t willing to support this in any way. It was like a red flag and they just wanted to get away from it.

SM: You have, over the course of your career within ufology sustained an incredible avalanche of criticism. It really is quite amazing actually just how much has been directed towards you at virtually every level. How do you cope with that because you seem to maintain a decorum. You don’t appear to lose it if you know what I mean.

MS: I understand that there are a lot of people with a long term vested interest in ufology. People who have been working in the field for 30 years or more and who believe that they’ve seen it all. They’ve investigated many of the outstanding cases and that they have this tremendous experience. And so when a relative newcomer such as myself comes along, and doesn’t adopt the same methodology that they do, they can be very critical and dismissive. I understand that and it’s like the old guard holding on to their methodology and not being prepared to consider alternatives. So I understand that I need to be circumspect in how I deal with these people because they are very well respected in the UFO community and have tremendous experience and so I need to be considerate of that while at the same time promoting the methodology that I feel is more appropriate.

SM: Have you had any contact with channelling and if so, what are your views on that method?

MS: It’s one of those sources of evidence that I describe in my very first study paper on Exopolitics where I list seven sources of evidence and channelling was the seventh, and I classified it as the weakest source of evidence because there’s very little to substantiate what different channellers have to say. I think it’s very interesting, I think there’s reason why we shouldn’t dismiss it out of hand but at the same time we need to be very wary of adopting what channelled information has to say. But I think there’s definitely something there that deserves investigating and it shouldn’t be dismissed out of hand.

SM: What ranks at the top of that list? Is it witness testimony?

MS: Yes. I basically put the witness testimony up there. Then I put the sightings phenomenon together with contact and abductee statements. Then I include other sources like remote viewing, independent archaeology, documentary sources and then channelling.

MS: What do you think is actually going on? Do you have a sense of where these aliens may be from; do you have any idea of how many different races might be out there? Do you feel they might actually be here and walking around?

MS: Definitely, yes. I believe that the government has been aware of a number of different extraterrestrial races that have been visiting, based on a number of whistle blower testimonies. For example, Robert Dean described a NATO document that he saw in 1964 when he was working in the intelligence briefing team for the Supreme Headquarters of the Allied Powers in Europe that he saw a document detailing at least 4 extraterrestrial races that the military were aware of, that were flying their ships, and he also described their physical characteristics. This was a 1964 NATO document and there have been other whistleblowers who have come forward to describe as many as 57 different extraterrestrial races. Others describe 60 or more so it seems that what we have here are many different ET races that some whistleblowers have been privy to in terms of documents that they have come across or information that they have received while working within the intelligence community or the military. I do believe there is a knowledge about the different ET races that are visiting and that the government agencies that are responsible for dealing with this whole area are keeping this from the general public for reasons we talked about earlier.

SM: Do you feel that the government has any control over this?

MS: I think that’s part of the problem. They probably believe they have very little ability to control the ET races that are visiting, that they are not sure exactly what the extraterrestrials that are here are doing and what they are up to and their long term motivation. So I think there’s a lot of uncertainty there with the government and that helps account for why they have been so slow to release a lot of information.

SM: What do you see as the way forward for exopolitics?

MS: I think the way forward is to have better ways of analysing the whistleblower testimonies that are emerging. Steven Greer started the ball rolling in assembling those large numbers of whistleblowers that came forward and gave testimony and what really needs to be done is to come up with more systematic criteria for analysing the whistleblower testimonies describing the UFOs and extraterrestrials when there isn’t sufficient hard evidence to substantiate that. That’s where I think there really needs to be a lot of hard work done in Exopolitics because that’s where we’re going to get a lot of the information. The same thing needs to be done with contactees and or abductees. Dr. John Mack had started to do something similar. So we really need to develop pretty rigorous social science criteria to investigate and analyse the testimony of these people. This is critical since we can use this whistleblower/witness testimony to develop a coherent picture of the secret government infrastructure created to deal with UFOs/EBEs, and the extraterrestrials themselves in terms of their motivations and activities here on Earth.

SM: That seems to be an acknowledgement on your side that witness testimony could really be a bit stronger or needs to be able to stand up to more rigorous scrutiny.

MS: I think we need to be more rigorous in terms of how we substantiate it. It doesn’t need to be done purely on the basis of hard evidence which is what the nuts and bolts people do. But I think we could do a much better job in terms of cross referencing what different whistleblowers have said and sort out what inconsistencies might apparently be there.

We also need to look at the way national security agencies interfere with the evidence, and seek to discredit whistleblowers and witnesses in ways that lead to them being dismissed by nuts and bolts researchers. This unfortunately introduces a conspiracy element that nuts and bolts researchers want to steer clear off, but it’s nevertheless necessary to do since that is what the evidence points to as taking place.

In short, we won’t understand what’s really going on until we better understand how the different government agencies interfere with the evidence and the credibility of witnesses.

SM: Dr. Salla, thank
Dr Michael Sallayou

Dr. Michael E. Salla, is a pioneer in the development of 'Exopolitics', the scholarly study of the main actors, institutions and processes associated with an extraterrestrial presence that is not acknowledged to the general public, elected officials or the mass media. His interest in exopolitics evolved out of his investigation of the sources of international conflict and its relationship with the undisclosed extraterrestrial presence. He cites evidence of as many as sixteen different extraterrestrial races currently interacting with humanity in a variety of ways, with a number of other races simply monitoring the Earth. His groundbreaking Exopolitics: Political Implications of the Extraterrestrial Presence (Dandelion Books, 2004) presents the first scholarly framework for understanding the political implications of the extraterrestrial presence. The Exopolitics website can be found at www.exopolitics.org.
 
 
 
  http://www.capital.de/heft/presse/267875.html

Banken schädigen Privat- und Firmenkunden um Milliarden

[26.10.05, 16:07]
Falsche Zinsberechnungen, verzögerte Gutschriften und unzulässige Gebühren summieren sich zu Milliarden-Beträgen.

Köln, 26. Oktober 2005 - Verzögerte Wertstellungen, falsch berechnete Zinsen und unerlaubte Gebührenpraktiken der Banken schädigen Unternehmer und Privatkunden um Milliarden-Beträge. Dies sagte der ehemalige FDP-Bundesinnenminister Gerhart Baum in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Capital (Ausgabe 23/2005, EVT 27. Oktober). Bestätigt wird dieser Sachverhalt durch die Ergebnisse einer exklusiven Umfrage von Capital und dem Bundesverband der Selbständigen (BdS) unter 1.500 Unternehmern. Dabei beklagten fast 90 Prozent der Befragten, schon einmal eine fehlerhafte Abrechnung moniert zu haben. 85,4 Prozent der Befragten beanstandeten zeitverzögerte Gutschriften, 42,1 Prozent überhöhte Gebühren, 13,5 Prozent fehlerhafte Zinsabrechnungen.
"Diese Zahlen sind alarmierend", sagte Baum gegenüber Capital, "denn bei Unternehmern steht schnell die Existenz auf dem Spiel". Der Ex-Politiker Baum, der heute als Rechtsanwalt in Köln tätig ist, erhebt in Capital schwere Vorwürfe gegen Teile der Bankenwirtschaft: "Ich möchte den Banken nicht generell Betrug unterstellen. Sofern die Computer allerdings vorsätzlich manipuliert werden, um Kunden unrechtmäßig zu belasten, liegt eindeutig Betrug vor." Er forderte eine stärkere Finanzdienstleistungsaufsicht, die bei systematischer Falschberechnung hart durchgreifen müsse. "Hier ist eine Sanktionierung durch Bußgelder erforderlich. Es reicht nicht, wenn die Bank lediglich die fehlberechneten Beträge zurückerstatten muss."

Auch bei Privatkunden greifen Institute bisweilen zu. Drei von vier Sparverträgen sind zu niedrig verzinst, stellte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen fest. Jedes dritte Institut erhebt Gebühren, die der Bundesgerichtshof längst für unzulässig erklärt haben. So wird häufig ein unzulässiges Entgelt kurzerhand umbenannt, bis der Karlsruher Gerichtshof es Jahre später wieder kassiert. "Das ist ein ständiges Katz- und Mausspiel zwischen Gerichten und Banken", sagt Markus Lietz, Bankrechtler bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.
 
 
 
  http://valis.cjb.cc/index.php?name=News&file=article&sid=80

Posted by : valis on Oct 12, 2005 - 01:35 PM
FBI had DNA samples of 9-11 terrorists before attack

"No names, just a K code, which is how the FBI designates 'knowns,' or specimens it knows the origins of," Shaler wrote. "Of course, we had no direct knowledge of how the FBI obtained the terrorists' DNA."

9/11 parts split by good and evil

BY PAUL D. COLFORD
NY DAILY NEWS STAFF WRITER

The city scientist who led the effort to identify 9/11 victims said officials made sure to keep the remains of the three terrorists identified away from those of the innocents killed.

The remains of the killers were removed from the medical examiner's makeshift memorial park on the East Side and "put in another place," Robert Shaler, former head of the medical examiner's forensic unit, told the Daily News.

In "Who They Were," his new inside account of the identification effort, Shaler writes that he believes the terrorists identified were in the back of the planes - and not the monsters who plowed the jets into the towers.

"I still doubt the pilots have anything remaining to collect or analyze," he writes. "Likely, they were vaporized along with many of the innocent victims."

Shaler recounts with fresh detail the scientific challenge and personal anguish that marked the more than three years it took to process the bodies and 20,000 body parts recovered from Ground Zero.

Though the remains of 1,594 of the 2,749 WTC victims have so far been identified by name, Shaler makes clear the terrorists were a case apart.

To begin with, Shaler's office could not identify the three by name. That's because the 10 DNA profiles used to make the first matches were supplied by the FBI without names attached.

"No names, just a K code, which is how the FBI designates 'knowns,' or specimens it knows the origins of," Shaler wrote. "Of course, we had no direct knowledge of how the FBI obtained the terrorists' DNA."

Terrorist remains were separated from the others, to allay families' concern that the killers might someday be commingled with the unidentified remnants of their victims, due to rest at the Trade Center site. Shaler said he didn't know where the terrorists' remains are now but assumed they are kept somewhere in the city.

"We didn't say where we put the terrorists' remains because it's not important," the medical examiner's spokeswoman, Ellen Borakove, said yesterday, adding she did not know the location herself.

Link [4]

[Note: If this is indeed true, it is highly suspect, leading some to believe that this information came from a military database. Keep in mind that according to NBC, over 25% of the hijackers trained at secure US military installations [5]. If it is false, then whoever is lying has some explaining to do.]
Note: If this is indeed true, it is highly suspect, leading some to believe that this information came from a military database. Keep in mind that according to NBC, over 25% of the hijackers trained at secure US military installations [6]. If it is false, then whoever is lying has some explaining to do.

FBI had DNA samples of 9-11 terrorists before attack | Log-in or register a new user account [7] | 2 Comments
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Re: FBI had DNA samples of 9-11 terrorists before attack
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by Anonymous on Oct 31, 2005 - 02:17 PM
there is a flaw with the entire premise that dna was recovered from the wreckage at the WTC, and that is that the engines recovered from the crashed planes were from a 737, not a 767 as the official story claims. and if the plane was not a 767, but a 737 as the photos reveal, then it couldn't have been flight 175 and no passenger's (or terrorist's) dna could have been recovered.
THE 911 ENGINE STORY [8]
[ Reply to this [9] | Moderate ]

* Re: FBI had DNA samples of 9-11 terrorists before attack [10] by Anonymous on Nov 01, 2005 - 05:44 AM
Links

  [1] http://valis.cjb.cc/index.php?name=News&catid=1
  [2] http://valis.cjb.cc/index.php?name=News&file=article&sid=80
  [3] http://valis.cjb.cc/index.php?name=News&catid=&topic=20
  [4] http://www.nydailynews.com/front/story/354992p-302463c.html
  [5] http://valis.cjb.cc/index.php?name=News&file=article&sid=5
  [6] http://valis.cjb.cc/index.php?name=News&file=article&sid=5
  [7] http://valis.cjb.cc/user.php
  [8] http://www.rense.com/general64/wth.htm
  [9] http://valis.cjb.cc/index.php?name=Comments&req=Reply&pid=22&sid=80&mode=thread&order=0&thold=0
  [10] http://valis.cjb.cc/index.php?name=Comments&req=showreply&tid=23&sid=80&pid=22&mode=thread&order=0&thold=0#tid23
 
 
 
  http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2005/10/29/AR2005102901396.html

Kurds Reclaiming Prized Territory In Northern Iraq

Repatriation by Political Parties Alters Demographics and Sparks Violence

By Steve Fainaru
Washington Post Foreign Service
Sunday, October 30, 2005; A01


KIRKUK, Iraq -- Providing money, building materials and even schematic drawings, Kurdish political parties have repatriated thousands of Kurds into this tense northern oil city and its surrounding villages, operating outside the framework of Iraq's newly ratified constitution and sparking sporadic violence between Kurdish settlers and the Arabs who are a minority here, according to U.S. military officials and Iraqi political leaders.

The rapidly expanding settlements, composed of two-bedroom concrete houses whose dimensions are prescribed by the Kurdish parties, are effectively re-engineering the demography of northern Iraq, enabling the Kurds to add what ultimately may be hundreds of thousands of voters ahead of a planned 2007 referendum on the status of Kirkuk. The Kurds hope to make the city and its vast oil reserves part of an autonomous Kurdistan.

Kurdish political leaders said the repatriations are designed to correct the policies of ousted President Saddam Hussein, who replaced thousands of Kurds in the region with Arabs from the south. The Kurdish parties have seized control of the process, they said, because the Iraqi government has failed to implement an agreement to return Kurdish residents to their homes.

But U.S. military officials, Western diplomats and Arab political leaders have warned the parties that the campaign could work to undermine the nascent constitutional process and raise tensions as displaced Kurds settle onto private lands now held by Arabs.

"If you have everyone participating, it'll be a clean affair and you can accomplish your goals," said Lt. Col. Anthony Wickham, the U.S. military's liaison to the Kirkuk provincial government for the past year. "But don't go behind people's backs, which they have a bad habit of doing," he said, referring to the Kurds. "Does that bring greater stability to Kirkuk? No. It brings pandemonium."

In late August, Arabs shot and killed a Kurdish official who was chalking out settlements in Qoshqayah, a disputed village 24 miles north of Kirkuk. An Iraqi soldier was also killed and six Arabs were wounded in skirmishes with Kurds before U.S. and Iraqi troops restored order, arresting two dozen Arabs and cordoning off the village. Arab residents said it was the latest of several violent incidents between security forces in the area over the past two years.

"Our patience is about to end," said Hussein Ali Hamdani, a 64-year-old Sunni Arab tribal leader. "There are 137 houses in this village now and in each there are at least five" Kurds. "We will protect our land and not abandon it. It's our honor."

"The Arabs will not give up Kirkuk," said Mohammed Khalil, the leader of an Arab bloc within the Kurdish-dominated Kirkuk provincial council. "If America really wants to help Iraq, it will try to stop the Kurds from gaining control over Kirkuk, which would start a civil war."

U.S. military officials said they had sought unsuccessfully to persuade Kurdish political leaders to avoid repatriating Kurds onto private lands, a practice they said had inflamed tensions across the region.
A City in Dispute

Kirkuk, a city of almost 1 million, is home to a combustible mix of multiple ethnicities, a contentious past and enormous potential wealth. Kirkuk's precise demographic makeup is a source of dispute, but Kurds are believed to represent 35 to 40 percent of the population. The remainder is composed primarily of Arabs, ethnic Turkmens and a small percentage of Assyrian Christians.

The Kurds, saying they have a historical claim, hope to anchor Kirkuk to Kurdistan, their semiautonomous region. Kirkuk holds strategic as well as symbolic value: The ocean of oil beneath its surface could be used to drive the economy of an independent Kurdistan, the ultimate goal for many Kurds.

"Kirkuk is part of Kurdistan as Washington D.C. is part of the United States," said Rizgar Ali, president of the Kirkuk provincial council and a top official in the Patriotic Union of Kurdistan, one of the two main Kurdish political parties. The other is the Kurdistan Democratic Party.

With the Kurds firmly in control of the provincial government, Kirkuk already shows signs of a remarkable transition. The names of many streets, buildings, schools and villages have been changed from Arabic to Kurdish. Thousands of Kurds who flooded into Kirkuk after Hussein's fall are still living in a soccer stadium, a city jail and vacant lots. The landscape is replete with ubiquitous gray concrete blocks of the new Kurdish settlements.

The city's fate has been one of the thorniest issues of Iraq's constitutional process. Under Article 136 of the document ratified by Iraqis on Oct. 15, a referendum on the status of Kirkuk will be held in the province no later than Dec. 31, 2007, but only after the Iraqi government takes measures to repatriate former Kurdish residents and resettle Arabs or compensate them. The constitution extended a March 2004 transitional law that assigned responsibility for the repatriations to the federal government.

But throughout Kirkuk and across hundreds of remote farming villages, the Kurdish political parties are doing the job themselves.

In Alu Mahmoud, 20 miles north of Kirkuk, dozens of concrete houses are under construction in three subdivisions plotted by Patriotic Union of Kurdistan engineers. Rashaad Sultan, the village leader supervising the project, said the party provides $5,000 to each repatriated family. To ensure that the houses are completed, the money is distributed in installments: $500 to lay the foundation; $2,000 when the walls are erected; $2,500 upon completion.

"Any violation and they have to give the money back," said Sultan, who was born in 1963 as his family fled Alu Mahmoud en route to another village following a bloody attack by Baath Party loyalists.

Inside the house where Sultan is living temporarily, schematic drawings of the new subdivisions are taped to a wall next to a Google Earth satellite image of the village, printed from a friend's computer. On a desk are files on the 200 families who plan to move into the village and a party directive titled: "Instructions Related to Building Homes for the Resettlement of IDPs," or internally displaced people.

"All houses shall consist of two bedrooms," reads one of the instructions. "Each bedroom shall not be smaller than 3-by-4 meters."

Outside, laborers mixed cement and hammered nails on Sultan's soon-to-be-completed two-story home.

"We're not forcing people to come back, they want to come back," he said. "Look at me: My father was born here. My grandfather was born here."
Bold Moves

Lt. Col. Don Blunck, of Meridian, Idaho, operations officer for the 116th Brigade Combat Team, which has overseen security in Kirkuk since December, said "tens of thousands" of Kurds have resettled in the city and surrounding villages over the past year, many with the help of the parties. Arab and Turkmen politicians said as many as 350,000 Kurds have been relocated into the Kirkuk region since Hussein's fall.

Kurdish officials declined to provide exact numbers, but they said the parties had taken over the repatriations because the Iraqi government had moved too slowly and failed to provide resources to Kurdish families desperate to return to their homes.

The Iraqi Property Claims Commission, the agency charged with the resettlements, has received about 35,500 claims related to Kirkuk, primarily from Kurds, and adjudicated 2,589 cases, according to U.S. and Iraqi officials. But the agency has failed to provide compensation to Kurds seeking to relocate or to Arabs seeking to return to their homes in southern Iraq, as required under the transitional law and the constitution.

"This is what I think: I can sit around with my hand out waiting for the federal government or I can spend the money myself," said Rizgar Ali, the provincial council president and a Patriotic Union of Kurdistan official. Referring to Ibrahim Jafari, Iraq's Shiite Muslim prime minister, he said: "I'm not going to wait around for Jafari to sign a piece of paper. That time is gone, where the central government rules." He added that the Patriotic Union of Kurdistan would spend "every last dollar in the till" to bring Kurds back to Kirkuk.

Kurdish frustration over the government's sluggish progress to resettle Kirkuk surfaced earlier this month when a spokesman for the Patriotic Union of Kurdistan, the party of President Jalal Talabani, called for Jafari's resignation.

Abdul Rahman Mustafa, the Kurdish governor of Kirkuk province, said the central government had failed to help the Kurds with a growing humanitarian crisis. With thousands of people still without access to city services, Mustafa said, "We have been asking the central government to help us, but they haven't. This is this problem: Kids are dying, women and children are dying."

"They're trying to change the demography of Kirkuk," said Tahseem Mohammed Ali, a Turkmen on the council. "I see no problem as long as there are negotiations between the various ethnicities and they go about it in a legitimate way. But they are working now to move people from outside the province and increase the percentages to realize their dream."

"The Kurds are extremists," Ali said. "They make excuses for that. They say that they were oppressed for a long, long time, and they don't want to let that happen again."

The success of the integration of the displaced Kurds appears to vary by village.
Dreams for the Future

In Qoshqayah, known to Arabs as Amsha, villagers said tensions emerged shortly after the fall of Hussein's government in April 2003. Kurds flooded into village, aided by the two parties and backed by the pesh merga , the Kurdish militia.

"The Kurdish people are supported by the Kurdish parties, and no one supports the Arabs," complained Hamad Hammoudi Ishaqi, a Sunni Arab from Qoshqayah.

Hammoudi said the Kurds combined intimidation with financial incentives in an effort to persuade the Arabs to vacate the land. Armed groups killed off the Arabs' sheep, he said; many farmers remained in the area but decided to take jobs as taxi drivers in Kirkuk to make ends meet.

In August, said Hussein Ali Hamdani, the Sunni tribal leader, the Kurdish official showed up with officials of the Patriotic Union of Kurdistan and Iraqi security forces. The group was marking off plots for new Kurdish settlements when one of the Kurds swore at a group of Arab women who were trying to stop them, Hamdani said.

Hamdani said a group of Arab men then attacked the Kurds, killing the agricultural official and a soldier. U.S. military officials said that after American and Iraqi troops restored order, the Kurdish parties halted plans for further building in the village.

The process has proceeded more smoothly in Alu Mahmoud, a few miles down the road from Qoshqayah. After several returning Kurds threatened violence, Sultan, the village chief, said many Arabs agreed to leave peacefully in exchange for compensation from various Kurdish sources. They received between a few hundred and several thousand dollars for their houses, some of which were once occupied by Baath Party leaders.

One recent afternoon, on a plot just off the dirt road leading into the village, dozens of men worked quietly on their modest concrete dwellings, which were in various states of completion.

Ibrahim Khalel, 34, offered a tour of the home he plans to share with his wife, Joana Ali, and their 4-year-old son Abdullah. With 3,000 cinderblocks, the gray foundation and walls had been completed. Khalel had received $2,500. "This is our bedroom," he said, walking through the roofless home with a hammer looped through his belt. "This is where the bathroom will go."

In 1987, Khalel fled to Ramadi, a city about 200 miles south of Kirkuk, after the government ordered him out of the village. He returned a few months ago. He said he considered himself in Kurdistan, whether or not he was technically within its borders.

"I've come back to my homeland," he said
 
 
 
  http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/54549

(Irakisch) Kurdistan

04.11.2005

BERLIN/ERBIL/DAMASKUS (Eigener Bericht) - Das für heute geplante Treffen der designierten deutschen Bundeskanzlerin mit dem kurdischen Präsidenten des Nordirak, Barzani, nährt Befürchtungen um die Sezession der ölreichen Landesteile von Bagdad. Barzani werden Pläne zur Zerschlagung der staatlichen Einheit des Irak zugeschrieben. Berlin will dem Besucher eine engere Kooperation in Aussicht stellen und hat entsprechende Sondierungen durch die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) bereits Ende September in Istanbul vorgenommen. Wie es dort heißt, könne das türkische Militär der Gründung eines Staates "Kurdistan" auf irakischem Territorium unter Umständen zustimmen. Die sezessionistische deutsche Außenpolitik erfährt lebhafte Unterstützung aus Washington. Auch die USA behalten sich die Abspaltung des Nordirak vor und setzen gemeinsam mit Berlin auf eine "Neuordnung" des Mittleren Ostens.

Die für den heutigen Freitag geplante Zusammenkunft zwischen Angela Merkel und Masud Barzani knüpft an beidseitige Gespräche im Vorfeld des Überfalls auf den Irak an. Auch bei dem damaligen Treffen vor rund drei Jahren in der deutschen Hauptstadt ging es um Autonomiebestrebungen im Nordirak, die für die Führung des Angriffskrieges gegen Bagdad instrumentalisiert werden sollten. Damals wie heute stellen sich der deutschen Außenpolitik kurdische Nationalisten zur Verfügung, die den Zugang zum Ölreichtum der Region gegen Anerkennung eines zukünftigen Staates "Kurdistan" anbieten. Als führende Herrschaftsgruppe tritt in Erbil, der Regionalhauptstadt, ein Clan unter Masud Barzani auf. Barzani und seine Partei ("Kurdistan Democratic Party"/KDP) unterhalten einen eigenen TV-Sender, dessen europäische Basis bisher in Arnhem (Niederlande) stationiert war und jetzt nach Deutschland verlegt werden soll.

Alte Verbindungen
Gute Kontakte zum Barzani-Clan werden dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl und dem ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß nachgesagt; in dessen Nachfolge gelten heute die CSU-Politiker Edmund Stoiber und Günther Beckstein sowie Münchner Wirtschaftskreise als Interessenten für einen Ausbau der Beziehungen zu Erbil.[1] Mitglieder der nordirakischen Regionalregierung haben im Sommer an der 2. Deutsch-Irakischen Wirtschaftskonferenz in der bayerischen Landeshauptstadt teilgenommen und warben dort um deutsches Wirtschaftsengagement in "Irakisch-Kurdistan".[2]

Destabilisieren
Die Berliner Überlegungen, die Kooperation mit der nordirakischen Region Kurdistan zu intensivieren, gehen mit entsprechenden Plänen Washingtons einher. In Erbil errichten die Vereinigten Staaten derzeit ihren größten Militärstützpunkt im Irak, der auch nach einem eventuellen Rückzug aus den arabischsprachigen Landesteilen beibehalten werden soll.[3] Im Gegenzug sichert die US-Regierung den von ihnen ausgehaltenen kurdischen Eliten weit reichende Autonomierechte zu. Der Barzani-Clan, der die gegenwärtige Regionalregierung in Erbil dominiert, strebt langfristig die Sezession des Gebiets sowie die Verleihung eigenstaatlicher Hoheitsrechte an. Damit bedrohen die kurdischen Nationalisten nicht nur die territoriale Integrität des Irak; auch in der Türkei, in Syrien und im Iran wird befürchtet, ein eventuelles Staatsgebilde "Kurdistan" könnte die einheimischen Minderheiten kurdischer Abstammung zu Sezessionsforderungen veranlassen. Die weitere Munitionierung des kurdischen Nationalismus ist deswegen geeignet, die Region zusätzlich zu destabilisieren.

Selbstbestimmung
Wegen der Brisanz der Entwicklung hat die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Ende September in Istanbul gezielte Sondierungen unternommen. Bei einem KAS-Treffen ("1. Deutsch-Türkischen Think-Tank Forum") bemühten die deutschen Emissäre das bekannte Vokabular der Berliner Sezessionspolitik und wollten "die Frage des Anspruchs auf eine kurdische Selbstbestimmung" beantworten.[4] Galt das kurdische "Selbstbestimmungsrecht" bisher als hinderlich, weil es die Gesamtübernahme der irakischen Ressourcen durch die westlichen Angreifer in Frage stellte und das Okkupationsgeschäft unnötig diversifizierte, so steigt der völkische Rechtstitel neuerdings im Kurs. Grund ist die absehbare militärische Niederlage der Besatzer, die jetzt nach alternativen Lösungen suchen. Da die westliche Gesamtpräsenz im Irak nicht sicherzustellen ist, kann ein zukünftiger Teilstaat "Kurdistan" als Wagenburg dienen.

Abwandern
Auch Fraktionen des türkischen Militärs sind bereit, die Gründung eines Staates "Kurdistan" auf irakischem Territorium zu akzeptieren, sofern sich Istanbul eine hegemoniale Kontrollfunktion sichern kann - via EU-Mitgliedschaft und im Einvernehmen mit Berlin. Ein zukünftiger Staat "Kurdistan" sei "nicht (...) das bedrohlichste Szenario für die Türkei", erklärte bei dem KAS-Treffen in Istanbul ein türkischer Generalleutnant a.D.[5] Jüngste Pressemeldungen sprechen von einer neuen Annäherung zwischen Ankara und Erbil. Beide Seiten ventilieren, ob die kurdischen Nationalisten der Türkei in den Gründungsstaat "Kurdistan" abwandern könnten, ohne territoriale Forderungen an Istanbul zu stellen. Auf diese Weise ließen sich die kurdischen Ansprüche ohne neue türkische Verluste befrieden.

Überlagert
Die angestrebte Pazifizierung des kurdischen Nationalismus betrifft auch Teile der deutschen Opposition. Ungeachtet des zweifelhaften Charakters der "Selbstbestimmungs"-Forderungen engagierten sich bundesrepublikanische Sozialisten jahrelang für kurdische Organisationen oder ließen in der anti-türkischen Guerilla ihr Leben; jetzt zeichnet sich ab, dass die sozialen Inhalte der außenpolitischen Solidaritätsbewegung vollends überlagert werden - von der völkischen Programmatik kurdischer Autonomisten, die der Berliner Außenpolitik und der Okkupation des Irak zuarbeiten.

Verschwunden
Gegen die kurdischen Kooperationspartner Berlins, die heute mit Frau Merkel konferieren, werden schwere Vorwürfe erhoben. Berichten zufolge ist der österreichische Staatsbürger Kamal Said Qadir am 27. Oktober in Erbil vom Geheimdienst der Barzani-Partei KDP festgenommen worden, nachdem er zuvor angekündigt hatte, gegen den Barzani-Clan auf dem Klageweg vorgehen zu wollen: Wegen zahlreicher Grundrechtsverstöße durch Barzani und dessen Verwandtschaft. Seitdem gilt Qadir als verschwunden.[6]
[1] Irakische Kurden hoffen auf die neue Bundesregierung; Frankfurter Allgemeine Zeitung 03.11.2005
[2] s. dazu Tribale Elemente und Feudale Sonderbeziehungen
[3] Irakische Kurden hoffen auf die neue Bundesregierung; Frankfurter Allgemeine Zeitung 03.11.2005
[4], [5] Seminarbericht 1. Deutsch-Türkisches Think-Tank Forum. Istanbul, 28.-30. Sept. 2005
[6] Kurdistan Referendum Movement condemns the arrest of Dr Kamal Said Qadir; KurdishMedia.com 01.11.2005
 
 
 
  www.deutsche-stimme.de

Stand: 02.11.2005


Europa brennt!

Rund ein Jahr nach dem Mord an dem Filmregisseur Theo van Gogh undden anschließenden Rassenunruhen in den Niederlanden, lodert wiederder multikulturelle Flächenbrand, den eine unverantwortliche Politik deretablierten Politiker entfacht hat. Vor einigen Wochen krachte es inEngland. Nun wird Frankreich wieder von Gewalt heimgesucht.Schauplatz der Konflikte ist Clichy-sous-Bois. Die Berichterstattung inden bundesdeutschen Medien ist verschleiernd, wenn es heißt, daß sichHunderte »französischer Jugendlicher« nach dem Tod zweierJugendlicher mit der Polizei Straßenschlachten geliefert hätten. Es sindislamische Jugendliche aus den Vorstädten, die sich mit dem altenFrankreich jetzt schon schon zum wiederholten Male im Kriegszustandbefinden. Ähnlich wie in Deutschland sind die antinationalen Politiker inFrankreich mutlos. Sie nennen nicht einmal das Problem beim Namen.Die Vision des französischen Schriftstellers Jean Raspail , über den in derNovemberausgabe der Deutschen Stimme eine Themenseite erschienenist, scheint sich bereits erfüllt zu haben. Daß es sich nämlich um ethnischeund religiöse Konflikte handelt, wird auch in unserem Nachbarlandtotgeschwiegen. Die französische Datenschutzregelung erlaubt es derStadtverwaltung nicht, den Ausländeranteil beziehungsweise die Herkunftder Bewohner zu veröffentlichen. Man weiß nur, daß in dem Ort 80 %der Bevölkerung in Hochhäusern lebt. Die Wohnungen sind völligüberbelegt und gut die Hälfte der Menschen ist jünger als 25 Jahre.Rechtsintellektuelle, wie Guillaume Faye, warnen bereits seit langem, daßFrankreich in wenigen Jahren das erste moslemische Land sein wird —noch vor dem Eintritt der Türkei in die EU.

Ähnlich wie vor einem Jahr in den Niederlanden, erklärt jetzt auch der fürdie Integrationspolitik verantwortliche Innenminister Sarkozy dieseIntegrationspolitik wieder einmal für gescheitert und verspricht »Härte«,statt die verfehlte Ausländerpolitik an den Wurzeln zu verändern. DiePariser Libération redet sogar noch einer größeren Einwanderung dasWort. Angesichts der »Diskriminierung« wirtschaftlich unterprivilegierterAusländer, die sich gegen die staatlichen Institutionen wendeten, fragtsich die Systemzeitung: »Wieviele schwarze Feuerleute undnordafrikanische Postbeamte brauchen wir?«

Nicht nur in Frankreich regt sich der Widerstand. Der Vorsitzende derFront National Jean-Marie Le Pen kann sich in der nächsten Woche einergroßen Fernsehbefragung stellen, um die alternativen Konzepte einerneuen nationalen europäischen Politik vorzulegen. Hoffentlich muß derFlächenbrand multikultureller Gewalt nicht erst auch auf Deutschlandübergreifen, bevor eine breite gesellschaftliche Diskussion beginnen kann.
 
 
 
  http://www.memritv.org/Transcript.asp?P1=875

Head of "Radio Islam" in Sweden on Hezbollah's Al Manar TV:
The Muslims' War is with the Jews

Following are excerpts from an interview with Ahmad Rami, head of Radio Islam in Sweden. The interview was aired on Al-Manar TV on September 30, 2005:


Ahmad Rami: "Today, the Westerners harbor great respect for Hizbullah in their souls."

Host: "In public opinion?"

Rami: "Yes, in public opinion. They respect Hizbullah because it is waging Jihad."

Host: "Do you mean in Sweden, or Europe in general?"

Rami: "Europe in general. Sweden's greatest author, Jan Myrdal, said to me: 'You Muslims may need our support, but we need your Jihad. Otherwise, whom will we support?' If there is no Jihad and resistance, who will the free people in the West support? There are free people in the West."

[...]

"The Zionist control of the media imposes a kind of media terrorism and hypocrisy, in such a way that many Swedes have a public opinion which they express on radio and TV. If [a Swede] wants to live a normal life and have work, he must claim to be Israel's friend and the enemy of Israel's enemies. But when you talk to regular Swedes, and even authors, privately, they are all against Israel and against the Zionist occupation. Nevertheless, if Israel finds itself in danger and if we become stronger than it, no Westerner will come to its defense.

"The Jews in the West — and this has become a tradition — have 100% complete control of the media, of the political parties, of the trade unions, and of the publishing houses. They politically control all the parties, from Right to Left.

"We can say today... I gave a lecture in Berlin recently, and a young man said to me: 'If we, the free people, get to rule [this country], we will help the Palestinian people.' I said to him: 'Brother, if you liberate Germany from Israeli control and occupation, we will talk about Palestine. The problem is that Israel and the Jews are using you, your strength, and your technology to fight us.'

"Ninety percent of the Israeli infrastructure was built with West German money. Therefore, Israel is a criminal beggar who receives money and aid and imposes his terms on those who support him. Generally, the one giving aid is the one who dictates the terms — whereas Israel receives aid, yet humiliates Germany, for example, and imposes its terms upon it.

[...]

"If the Jews were satisfied with the occupation of Palestine, the Westerners might not have had a problem. The problem is that they are occupying America, they are occupying France and the West in general. in terms of media, and culture and politics. This is real occupation.

"The difference between the occupation of Palestine and that of the West is that in Palestine, the occupation is mechanical and military, whereas the occupation of the West is an occupation of values, of mind, of ideology, and of culture. The Palestinian and South Lebanese bodies still have antibodies, whereas the Jewish occupation of the West resembles a cancer, a cancerous tumor, which the body cannot feel, and thus it can spread. They are trying to do the same thing in the Arab world. They use the normalization of relations to make this tumor spread throughout the Arab and Islamic world, and to paralyze us, to turn into cancer."

[...]

Host: "Don't you distinguish between Jews and Zionists?"

Rami: "The Jew is proud of being a Jew. He has called his country 'the Jewish State.' Why don't we call things by their real names? I have interviewed Jews who said that 99% of the Jews support Israel and act to help it."

Host: "True, but the basic question I'd like you to answer is whether, in your opinion, there is no difference between Zionism as an ideological political movement and Judaism as a religion."

Rami: "I believe that the Jew is more dangerous than the Zionist. Why? Because the so-called settlers..."

Host: "You attack the Jews as Jews. But we know that historically, Jews lived in Islamic countries. In fact, if we compare the history of the Jews in Arab countries and in Western countries, we will discover a great discrepancy. Whereas Judaism is thousands of years old, Zionism is only a few centuries old."

Rami: "Do you allow me to respond?"

Host: "Go ahead."

Rami: "I do not agree with you, because... Today, the so-called settlers, who are now fighting Sharon, oppose Zionism even though they are Jewish. They even refuse to serve in the Israeli army. All the Jewish rabbinical schools belong to this Jewish stream, which does not even recognize Israel, because it wants Greater Israel, from the Nile to the Euphrates. They consider the Zionists to be infidels. The Orthodox Jews consider the Zionists to be infidels who violated the religion..."

Host: "Because they rebelled against the divine will."

Rami: "Precisely. But what do they want? These settlers, who oppose the withdrawal from Gaza, want [a state] from the Nile to the Euphrates..."

Host: "Who wants that?"

Rami: "The Jew, the Jews... the Orthodox Jews. These so-called extremist Jews do not recognize Zionism. There can be no Zionism without Judaism."

Host: "True, but there can be Judaism without Zionism. What you said in the beginning is only half the truth. Zionism is a political ideological movement among the Jews. Therefore, there is no Zionism without Judaism, but the opposite is true as well."

Rami: "I am a Muslim. I am not a Communist or a Marxist. I oppose both Marxism and Communism. This analysis of yours is a Marxist-Communist analysis, because the Koran says that our battle is with the Jews. Zionism is not mentioned in the Koran. Our war is against the Jews.

"We should not turn tactics into strategy. Yasser Arafat's problem was that he tried to use tactics, and he repeated these tactics and these lies so many times, until they turned into strategy. Just like the Jews say clearly that they want their state to be Jewish, not Zionist, we want an Islamic state on Palestinian land, because it is our land, and the land of the Christians as well...

"By the way, Radio Islam in Sweden... During the trial against Radio Islam, the Swedish church stood by my side and supported me and Radio Islam, arousing the wrath of the Jews in Sweden. We should...

"The definition of who is a Jew is their problem. The Jews will not be the ones to define Islam for us, and say who are Muslims and who are Islamists. At most, we can say that the difference between Zionism and Judaism is like the difference between a carpenter and his hammer, or between Islam and the Islamists. What is Islam without a movement for its realization? The Jews... Zionism seeks to realize Judaism.

[...]

"We are now resisting the Jewish invasion. In the West... You can't find a single Jew in Sweden..."

Host: "...who does not sympathize with Israel."

Rami: "...who is not both a Jew and a Zionist. It's the same thing."

[...]

"When I lived in Morocco, I could have criticized anything except the ruler, who is the king. When I reached Sweden, I found that I could criticize anything and anyone..."

Host: "Including the king."

Rami: "Including the king. But I have no right to criticize the true rulers, the Jews. Moreover, the Jews are trying to implement a policy of stages, like Kissinger's policy. First they fought to prohibit the criticizing of Jews and of Judaism. They succeeded in bringing about laws forbidding the criticism of Jews. The second stage, in which they have now succeeded, is the prohibition on criticizing Zionism.

"In the trial against me, which lasted six months, I was accused of lack of respect for the Jewish people. My lawyer told the general prosecutor that Ahmad Rami is criticizing only the Jews, not the Zionists... The general prosecutor responded: 'But when Ahmad Rami says...'"

Host: "You were jailed in Sweden."

Rami: "Yes, I was sentenced to six months in jail. The general prosecutor said: 'When Ahmad Rami says Zionist, he means Jew.' They read what's on my mind. [...]

"The Jewish organizations are very smart, and they control the situation in the West. They studied the political map and infiltrated all parties, from Right to Left. They have completely occupied the political parties."

Host: "And this is true for Sweden?"

Rami: "Yes. All the parties... In the Social Democratic Party, for example, all party members who control the ideology, the organization, and even the government are Jews. The police commissioner is a Jew... The head of the party... Even the party... From Right to Left, the Jews control all the parties.

[...]

"There is a battle between dead nations and living nations. The Jews are now active. They have occupied the entire world, and they are using their power worldwide to annihilate us and humiliate us, from inside and out. Their control stems entirely from the weakness of the Westerners. Even democracy is in decline in the West, because everything has its ups and downs."

Host: "Like a pyramid?"

Rami: "Yes. In the West today... For example, I, in Sweden, am fighting for freedom of speech for everybody in Sweden. In Germany I told them that now... I was asked: What is your Jihad? Why are you fighting? I told them: I am fighting so that the Swedes will have the same rights as the Jews in Sweden. I am fighting so that the Swedes will have the same rights as the Jews. The Jews in Sweden, Germany, France, and America have rights that even the citizens of those countries do not have."

[...]

"As far as I'm concerned, Judaism is not a religion. Judaism is a criminal and dangerous mafia."
 
 
 
  http://www2.welt.de/data/2005/10/31/796828.html

31. Oktober 2005

Betrug im Gesundheitswesen macht der Justiz schwer zu schaffen

Personalmangel behindert Ermittlungen

Wiesbaden - Betrug und Bestechung richten im deutschen Gesundheitswesen nach Auffassung der Anti-Korruptions-Initiative Transparency International jedes Jahr einen milliardenschweren Schaden an. Die Zeche zahlen Versicherte und Patienten. Eine erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung würde jede Gesundheitsreform zur Kostensenkung überflüssig machen, sagte der Mainzer Staatsanwalt Roland Steinhart auf der Korruptions-Tagung der Journalistenvereinigung "Netzwerk Recherche" in Wiesbaden.

Das Problem ist aber: Die Justizbehörden stoßen bei der Verfolgung und der Verurteilung schwerer Betrugsdelikte im Gesundheitswesen sehr rasch an enge Grenzen, wie der leitende Oberstaatsanwalt in Mainz, Klaus Puderbach, nach jahrzehntelanger Ermittlungstätigkeit im ärztlichen Bereich bilanziert. Erst im vergangenen Sommer ist er bei einem Mammutverfahren gegen Ärzte des zweitgrößten deutschen Medizinlabors, bei dem die Mainzer Staatsanwaltschaft ein Betrugsvolumen in dreistelliger Millionenhöhe vermutete, vor dem Landgericht Mainz gescheitert.

Nach Auffassung von Oberstaatsanwalt Puderbach ist eine erfolgreiche Verfolgung von Straftaten im Gesundheitswesen regelmäßig aus mehreren Gründen gefährdet: Polizei und Staatsanwälte haben nicht genügend Personal, um die Aktenberge, die sie nach polizeilichen Durchsuchungen in Arztpraxen sicherstellen, zeitnah und zugleich sorgfältig auszuwerten. epd
 
 
 
  http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,381627,00.html

Mittelalter und Moderne
 
Wie die Erde zur Scheibe wurde

Von Philip Wolff

Das Mittelalter wird aus der heutigen Perspektive gern als dunkle Zeit der Ignoranz und des frömmelnden Aberglaubens gesehen. Doch dass etwa die Erde eine Scheibe sei, glaubte im Mittelalter niemand. Diesen Mythos hat die Moderne geschaffen - zum eigenen Ruhm.

Am Vormittag ist Reinhard Krügers Welt noch in Ordnung. Er sitzt im Garten und blättert in alten Fassungen der Fahrtenbücher Marco Polos. Wie die Menschen es damals wohl erlebten, wenn sie auf fremde Völker stießen? Solche Fragen beschäftigen Mitte der 90er-Jahre den historisch versierten Romanisten - bis ihn eines Mittags seine Tochter unterbricht: "Im Mittelalter glaubten die Menschen, daß die Erde eine Scheibe sei, steht hier im Schulbuch. Ist das richtig geschrieben?" Natürlich, "daß" mit scharfem "S". Reinhard Krüger nickt, greift zu Marco Polo und liest, wie dieser um das Jahr 1260 so weit südlich des Äquators angekommen war, dass er den Polarstern nicht mehr sehen konnte.

Krüger stutzt: Ja, hatte Marco Polo denn gar keine Angst, von der Erdscheibe hinunterzufallen? Es sind die scheinbar unbedeutenden Momente, die festgefügte Weltbilder ins Wanken bringen können. Das vorherrschende Bild vom Mittelalter mit seinen religiös verblendeten Menschen zum Beispiel, die die Erde angeblich für so flach hielten wie eine Hostie. Angespornt vom Schulbuch seiner Tochter beginnt Krüger zu forschen. Zehn Jahre ist das her. Seitdem versucht der Romanist, der an der Universität Stuttgart lehrt, das in Köpfen und Büchern verankerte Missverständnis vom dummen Mittelalter auszuräumen. Mehr als tausend Seiten hat der 54-Jährige mittlerweile darüber geschrieben, in zwei Bänden, denen vier weitere folgen sollen. "Kürzere Richtigstellungen haben bislang kaum Wirkung gezeigt", sagt er.

Was Krüger erstmals in einer breit angelegten Untersuchung beweist: Kein kirchlicher oder weltlicher Gelehrter in Spätantike und Mittelalter glaubte, die Erde sei eine Scheibe - mit Ausnahme des ägyptischen Mönchs Kosmas Indikopleustes und der Kirchenväter Laktantius und Severianus von Gabala. Deren Weltsicht galt jedoch stets als abseitig und wurde im Mittelalter nicht gelehrt - bis neuzeitliche Gelehrte verstreute Dokumente von Laktantius und Indikopleustes fanden, ihnen zu unverdienter Aufmerksamkeit verhalfen und so den Mythos vom scheibengläubigen Mittelalter schufen.

"Seit der Aufklärung wollen wir uns als naturwissenschaftlich gebildet verstehen und werten die Vormoderne ab. Was aber ist das für ein Wissensstand, der sich auf Mythen gründet?" Vor allem die Hartnäckigkeit der Mittelalter-Lüge ärgert Krüger. Schließlich ist er nicht der Erste, der sie widerlegt. Schon vor 13 Jahren hat der Bonner Skandinavist Rudolf Simek in seinem Buch "Erde und Kosmos im Mittelalter" belegt, dass altnordische Schriften des 11. Jahrhunderts die Erde ganz selbstverständlich als Kugel beschreiben. Und die Kölner Historikerin Anna-Dorothee von den Brincken bewies unlängst, dass mittelalterliche Karten keine Erdscheibe, sondern didaktische Vereinfachungen der Kugel darstellen. Dennoch blieb die mittelalterliche Wissenschaftswelt für viele Historiker und Laien bis heute unbekanntes Terrain.

Krüger machte sich daran, das vernachlässigte Gebiet zu erforschen und durchsuchte als Erster das gesamte in Frage kommende Schrifttum. Er ackerte sich durch 221 Bände der "Patrologia Latina", der umfassenden theologischen Textsammlung des alten Christentums. Er untersuchte, welche Autoren sich auf welche Vorgänger beriefen - eine mühsame Lesereise durch mehr als 1800 Jahre Wissenschaftsgeschichte. Und er fand etwa 90 einflussreiche mittelalterliche Gelehrte, die seine Zweifel an der Dummheit des Mittelalters bestätigten. Auf der Gegenseite blieben nur jene drei Außenseiter übrig, die von einer flachen Erde geträumt hatten. Vermutlich hatte die Bibel sie dazu veranlasst: Da ist die Rede von den vier Enden der Welt.

Tatsächlich sei das Wissen über die Erdkugel, das seit dem antiken Philosophen Parmenides als gesichert galt, nur einmal kurzzeitig in Gefahr gewesen, sagt Krüger. Um das Jahr 300 nämlich, zur Zeit des Laktantius in der Spätantike, als die Kirche unter Kaiser Konstantin, dem Großen, zur Staatsreligion erhoben wurde und sich naturwissenschaftlich gebildete Patrizier und christliche Theologen die geistige Führung teilen mussten. Die Versuche, ihre konkurrierenden Weltbilder miteinander zu vereinen, radikalisierten damals manchen Denker. Der Kirchenvater Laktantius polemisierte jedenfalls in seinen "Göttlichen Unterweisungen" gegen die Verfechter der Weltkugel, "die glauben, dass es Antipoden gibt", also Menschen auf der anderen Seite des Globus. Dort müsste allerdings "der Regen von unten nach oben fallen und der Wald von oben nach unten wachsen". Doch diese Aussage sei nur eine rhetorische Kapriole gewesen, um das griechisch-römische Weltbild herabzusetzen, resümiert Krüger. Als Lehrmeinung habe sie im Mittelalter keine Rolle gespielt.

So konstatierte bereits der katholische Heilige und Kirchenvater Augustinus um das Jahr 400 unmissverständlich, die Erde sei eine Kugel und stehe als "moles globosa" im Zentrum des Weltalls. "Von diesem Moment an gab es keinen Zweifel mehr, von welcher Form die Erde ist", sagt Krüger. Die leidige Antipoden-Diskussion wurde ohnehin nur in theologischen Runden geführt: Ob der Sintflut auf einer anderen Seite des Globus Menschen entkommen sein konnten? Ob es weitere, besiedelte Kontinente gebe? Augustinus glaubte nicht daran, doch sein Wissen um die Erdkugel blieb von dieser Frage unberührt. Christliche Schöpfungsgeschichte und antike Kosmologie waren zu Augustinus' Zeit längst ausgesöhnt. Dafür hatten verschiedene Kirchenlehrer gesorgt, Basilius von Caesarea und sein Übersetzer Macrobius etwa. Bibelworte, nach denen "der Geist Gottes über den Wassern schwebte", erklärten sie damit, dass der Heilige Geist "wie ein Adler über seinem Ei brütete".

Ein Bild, mit dem der Kirchenlehrer Basilius ein römisches Weltmodell aufgriff: den in Sphären eingeteilten, kugel- oder eiförmigen Kosmos aus Erde (Eigelb), Wasser und Gas (Eiweiß) sowie dem schalenfesten Firmamentum. "Bereits vor dem Jahr 360 war dieses Modell in Rom verbreitet", fand Krüger heraus.

Seine Suche nach dem dunklen Mittelalter lief ins Leere. So waren bereits im 5. Jahrhundert Platons "Timaios" und die Geographie des Ptolemäus, der die Erde als Zentrum des Universums angesehen hatte, ins Lateinische übersetzt worden - und damit das gesamte astronomische wie geografische Wissen der Antike. Dank Ptolemäus wussten die Gelehrten damals sogar, auf welchen Breitengraden des Erdballs sich nördlicher und südlicher Wendekreis sowie die Polarkreise befinden. Dieses Wissen bedrohte keinesfalls das christliche Weltbild. Im Gegenteil: Bücher wie Ciceros "Der Traum des Scipio", eine fiktionale Reise durch das Weltall, konnten im Mittelalter kosmologisch wie theologisch schlüssig erläutert werden - als erste Vision der Raumfahrt, aber auch als christliches Streben zu den Heiligen, die man am Rand des Universums vermutete.

Und der kleine Mann in den Provinzen, der des Lateinischen nicht mächtig war? Auch er wurde mit dem Wissen um die Erdkugel versorgt, als nach dem 6. Jahrhundert die politischen Führer und Kirchenhäupter der Völkerwanderungsstaaten begannen, Ptolemäus in die Sprachen ihrer Volksstämme zu übersetzen. Alfred der Große etwa erklärte um 850 seinen Angelsachsen, die Erde sei "so kugelförmig wie die Schildbuckel, die an den Schildinnenseiten die Griffknäufe bilden". Und den Spaniern erklärten Philosophen unter Berufung auf Isidor von Sevilla, die Erde sei "rund wie der Ball, mit dem die Jungen auf der Straße spielen".

Ein helles, modern denkendes Mittelalter fand Krüger auf seiner literarischen Expedition. Darin mit Silvester II. einen Papst, der Abhandlungen darüber verfasste, wie man Erdgloben herstellt und welchen exakten Umfang der Originalplanet hat. Krüger stieß auch auf Kirchenlehrer wie Hermann den Lahmen, der Globen in seinem Unterricht einsetzte. "Auf dieses weit verbreitete Wissensfundament baute der Astronom und Mathematiker Johannes de Sacrobosco seine ,Sphaera mundi', den seit dem 13. Jahrhundert wichtigsten Text für den Astronomieunterricht an allen europäischen Universitäten", sagt Krüger.

Doch ausgerechnet mit dem Beginn der Neuzeit, in den ersten Vorwehen der Aufklärung, begann die heile kugelförmige Welt zu bröckeln. Als Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, war zwar die theologische Antipoden-Frage, ob entfernte Kontinente besiedelt sein könnten, empirisch beantwortet. Doch als dann Nikolaus Kopernikus die Erde aus dem Zentrum des Kosmos rückte und das ptolemäische Weltbild korrigierte, hatten die mittelalterlichen Vordenker ihre Schuldigkeit getan, sie wurden vergessen oder unterschlagen. "Kopernikus zitiert seitenweise Sacrobosco, gibt dessen Gedanken aber als eigene aus. Damit bestand der wohl wichtigste Text der frühen Neuzeit zu großen Teilen aus mittelalterlichem Wissen", sagt Krüger.

So war es zunächst die Rhetorik der Auslassung, ein Verschweigen der mittelalterlichen Quellen, das die "kopernikanische Wende" als historischen Bruch erscheinen ließ: hin zum modernen Weltbild mit der Sonne im Mittelpunkt. Kopernikus hätte es nicht nötig gehabt, seine Leistung auszuschmücken und auch die kugelförmige Welt als neue Idee zu reklamieren - ein heliozentrisches Weltbild hatte im Mittelalter wirklich niemand vertreten. Auch von den antiken Philosophen hatte nur Aristarch von Samos so weit gedacht und war niedergeschrieen worden. Und doch wertete der polnische Astronom seine Vorgänger ab und zitierte 1543 im Vorwort zu seinem Hauptwerk "Von der Umdrehung der Weltkörper" als erster maßgeblicher Gelehrter überhaupt den vergessenen Laktantius: Von dessen Zuschnitt seien auch die Kritiker seines Weltbilds, schrieb Kopernikus. Und so wurde mit Laktantius ein seltener Erdscheiben-Theoretiker zum Vertreter der vormodernen Gelehrtenschaft, die Kopernikus damit für dumm verkaufte.

Zugleich half der Buchdruck, das Wissen neu zu sortieren. "Vor allem Kopernikus und sein Gefolge wurden veröffentlicht, die mittelalterliche Überlieferungstradition dagegen kaum noch fortgesetzt und von den Renaissance-Gelehrten mit nebulösen Hinweisen auf die Tradition der Alten regelrecht abgetan", sagt Krüger.

Die unwissenden Alten, wie der Kirchenvater Augustinus, hätten ja noch an die Erdscheibe geglaubt, log bereits 20 Jahre nach Erscheinen von Kopernikus' Hauptwerk der hessische Mediziner Johannes Dryander in einem Vorwort zu zeitgenössischen Entdecker-Berichten. Dass Augustinus die Existenz von Antipoden bezweifelt hatte, wurde ihm nach der Entdeckung Amerikas schwer angelastet. Mehr noch: Es wurde ihm daraus der falsche Vorwurf gestrickt, er habe eine flache Erde gepredigt.

Illustration im Buch "Werk Gottes" der Hildegard von Bingen aus dem 12. Jahrhundert: Ein Erdball, auf dem gleichzeitig verschiedene Jahreszeiten herrschenKrüger ist empört. "Da schrieb einer vom anderen ab und jeder erfand neue, angebliche Erdscheiben-Theoretiker unter den mittelalterlichen Gelehrten", sagt er. Das schlimmste Pauschalurteil aber wurde Anfang des 17. Jahrhunderts gefällt, als der Herausgeber der "Acta Sanctorum", einer Heiligenlegenden-Sammlung, schrieb: "Die meisten unter den Kirchenvätern und der Philosophen bis zum 15. Jahrhundert" seien Anhänger des Irrglaubens an eine flache Erde gewesen. Eine Behauptung, die in der Aufklärung Konjunktur bekam.

Im Bemühen, das neuzeitliche Wissen als Resultat ihrer Gegenwart darzustellen, stöberten viele Aufklärer nach Hinweisen auf die Dummheit vergangener Epochen. So entdeckte zu Beginn des 18. Jahrhunderts der französische Gelehrte Bernard de Montfaucon in Florenz eine seit fast 1200 Jahren unbeachtet gebliebene Streitschrift - die "Christliche Topographie" des ägyptischen Mönchs Kosmas Indikopleustes. Darin hatte der ehemalige Handelsreisende Indikopleustes um 550 nach Christus einen biblischen Kosmos entworfen, nach dem die Erde den Boden eines gewaltigen Tabernakels bildet, der sich im Norden zu einem Berg auftürmt. Hinter diesem verschwinde die Sonne einmal täglich, fabulierte er. Ausgerechnet diesen Text publizierte und kommentierte Montfaucon nun als Beweis für ein fundamentalistisch bibeltreues Kosmologieverständnis der gesamten Spätantike und des Mittelalters. Ein Wendepunkt, von dem an die beiden Epochen rückblickend völlig neu betrachtet wurden: Bis in heutige Schulbücher und ins Allgemeinwissen hinein wirkt zum Beispiel die Tradition von Abhandlungen wie Thomas Paines "Age of Reason" von 1794/95 oder Washington Irvings "The Life and Voyages of Christopher Columbus" von 1828. Beide berichteten haarsträubende Unwahrheiten.

So erklärte der britische Publizist Paine den irischen Missionar Feirgil von Aghaboc, der im 8. Jahrhundert gelebt hatte, zu einem frühen Märtyrer im Geiste der Aufklärung. Feirgil sei auf dem Scheiterhaufen gelandet, weil er verbreitet habe, die Erde sei eine Kugel. Bis heute lebt diese Legende fort. Dokumentierte Wahrheit hingegen ist, dass der angelsächsische Bischof Bonifatius seinen Widersacher Feirgil zwar bei Papst Zacharias anschwärzte, weil Feirgil die Existenz von Antipoden predigte. Zacharias ließ den Mann jedoch nicht verbrennen, sondern erhob ihn zum Bischof: Als Vergil von Salzburg überlebte Feirgil den Angelsachsen Bonifatius um viele Jahrzehnte.

Ein ähnlich falsches Zeugnis vom Wissensstand der Europäer legte 1828 der amerikanische Schriftsteller Washington Irving ab und erdichtete: Spanische Wissenschaftler hätten einst Kolumbus' Reisepläne angezweifelt, denn wer auf der gekrümmten Erdscheibe so weit "nach unten" fahre, könne von dort schwerlich wieder "nach oben" gelangen. "Eine Legende, die belegen sollte, dass die dummen Spanier einst - im Zuge der bolivianischen Befreiungsrevolutionen - zu Recht aus Amerika vertrieben worden seien", sagt Krüger.

In diese Tradition fälschender Geschichtsschreibung reihten sich anschließend Aufklärungsmythen von angeblichen Meutereien, weil Kolumbus' Mannschaft gefürchtet habe, von der Erdscheibe zu fallen. "Was Schülern auch heute noch gern erzählt wird", sagt Krüger, "und zwar nur, weil ein Geschichtsbild einfacher zu verstehen ist, in dem die Alten dumm und die modernen Menschen klug sind."

Doch noch mehr als die Vereinfachung haben jene mutwilligen Brüche der Erinnerung geleistet, die eine Ordnung der Geschichte in Epochen wie Mittelalter, Renaissance, vor- und nachkopernikanische Zeit ermöglichen. "Sie helfen, das Jetzt aufzuwerten. Im Alltag ebenso wie in der Wissenschaft", sagt Krüger. "Allerdings um den Preis eines völlig falschen Selbstverständnisses der Gegenwart."
 
 
 
 

 
 
 
  http://n-tv.de/596829.html

Dienstag, 1. November 2005

Commerzbank kauft ... Hessens Polizei

Die Frankfurter Commerzbank kauft über ihre Leasing-Tochter CLI für 1,07 Mrd. Euro 18 Büroimmobilien des Landes Hessen. Die Transaktion wird praktisch komplett von der Münchener Hypo Real Estate Bank fremdfinanziert.
 
Das Portfolio gehe nach der Genehmigung durch den Landtag zum 1. Januar in den Besitz der CommerzLeasing und Immobilien Gruppe (CLI) über, teilte das hessische Finanzministerium in Wiesbaden mit. Zu dem Immobilienpaket gehören unter anderem das Innen- und Finanzministerium in Wiesbaden und das erst vor einigen Jahren errichtete Frankfurter Polizeipräsidium. Das Bundesland hatte für das Portfolio zunächst nur einen Verkaufspreis von 800 Mio. Euro veranschlagt.
 
Hessen miete die Immobilien für rund 55,3 Mio. Euro im Jahr zurück. Damit erhalte das Land mehr Flexibilität. "Dieses Vorgehen ist eine kluge Strategie im Umgang mit Immobilien", erklärte Hessens Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU). Von dem nun erzielten Erlös sollen 54 Mio. Euro in den Fonds "Zukunftsoffensive Hessen" fließen und für Bildung, Wissenschaft und Infrastruktur zur Verfügung eingesetzt werden.
 
An dem Portfolio mit knapp 397.000 Quadratmetern Fläche waren auch die US-Investoren Cerberus und Fortress sowie ein Immobilienfonds der Investmentbank Lehman Brothers interessiert. Hessen hat bereits angekündigt, nach den guten Erfahrungen mit dem ersten Verkauf 2006 eine weitere Transaktion in Angriff nehmen zu wollen. Das Portfolio soll mit 770 Mio. Euro jedoch kleiner ausfallen.
 
Für die Hypo Real Estate Bank, die deutsche Tochter der im Nebenwerteindex gelisteten Münchener Hypo Real Estate Holding, handelt es sich den Angaben zufolge um die größte Transaktion seit der im Herbst 2004 abgeschlossenen Neuausrichtung. Insgesamt habe die Bank Mittel von über einer Milliarde Euro zur Verfügung gestellt, hieß es.
 
 
 
  http://www.nwz-online.de/nwz/regionalausgaben/index_2965.php?imgaddi=/nwz-bilder/klein/2005/11/01/&showid=783728&navpoint=2

01.11.05

Einsatzkräfte von Guerilla-Taktik völlig überrascht

Polizeipräsident Wargel spricht von „neuer Dimension der Gewalt“ — Fahrradmelder und Späher
 
GÖTTINGEN/DPA - Militante Autonome haben nach Einschätzung der Polizei eine neue Gewalt-Strategie entwickelt. Göttingens Polizeipräsident Hans Wargel sagte am Montag, seine Beamten seien am Sonnabend von einer „Guerilla-Taktik“ überrascht worden. Etwa 1000 Autonome hätten zur gewalttätigen Verhinderung eines NPD-Aufmarsches in vernetzten Kleingruppen agiert. Die Errichtung brennender Straßenbarrikaden sei offenbar systematisch vorbereitet worden.
Die Linken aus mehreren Bundesländern waren nach Wargels Einschätzung zum Teil schon Tage zuvor in unauffälliger Kleidung „nach Göttingen eingesickert“. Erst unmittelbar bevor sie die Barrikaden errichteten und in Brand setzten, hätten sie die schwarze Autonomen-Kluft angelegt. Eine vergleichbare Vorgehensweise der gewaltbereiten Linken sei der Polizei bisher nicht bekannt gewesen.
Die Autonomen, die Fahrradmelder und Späher einsetzten, seien „strategisch gut aufgestellt“ gewesen, sagte Wargel. Etwa 500 von ihnen — so viele hatte die Polizei im Vorfeld erwartet — hatten sich zwischen die Demonstranten gemischt. Umso überraschter seien die Beamten gewesen, als dann rund 1000 weitere Autonome im Universitätsviertel brennende Barrikaden errichten. Dies sei offenbar gut koordiniert gewesen. Der Polizeipräsident sprach „von einer neuen Dimension der Gewalt“.
Um die nicht vorhergesehenen Ausschreitungen der autonomen Kleingruppen zu verhindern, wären nach seinen Worten „noch einige tausend Beamte mehr“ erforderlich gewesen. Innenminister Uwe Schünemann (CDU) wollte am Montag noch keinen Kommentar abgeben.
 
 
 
  http://news.scotsman.com/uk.cfm?id=2176562005

Scientists prove blind people can 'see' with sixth sense

RHIANNON EDWARD

THE uncanny ability of blind people to "sense" unseen objects has been demonstrated for the first time in sighted volunteers whose vision was blanked out by scientists.
The findings suggest "blindsight", which has been observed in blind people whose eyes function normally but who have suffered damage to the brain's visual centre, is a real and not imagined phenomenon.

In tests, the blind have been able to distinguish basic shapes of objects they cannot see, as well as their orientation and direction of motion. On other occasions a blind person has reported experiencing a "feeling" that an object is present, while not being able to see it.
A number of theories have been proposed to explain "blindsight". Generally, it is suggested that other parts of the brain besides the primary visual cortex respond to nerve messages from the eyes at an unconscious level.
Scientists from the University of Houston in Texas, temporarily blinded a group of 12 volunteers by using an
electromagnetic field to shut down the primary visual cortex. Images were then flashed in front of them on a screen.
In one experiment, volunteers were shown either a horizontal or vertical bar. In another, a red or green dot appeared.
Most of the time, the volunteers were unaware of the images with which they were presented. But they guessed either the orientation of the bar or the colour of the dot correctly more often than would have been expected by the law of averages.
The researchers wrote in the journal Proceedings of the National Academy of Sciences: "Despite unawareness of these 'targets', performance on forced-choice discrimination tasks for orientation and colour were both significantly above chance."
They said the findings suggested that a visual pathway bypassing the primary visual cortex must be responsible for "blindsight".
 
 
 
  http://www.ngz-online.de/public/article/nachrichten/wirtschaft/energie/deutschland/113513

"POLITISCHE KONTROLLE GREIFT NICHT"

Deutsche zahlen zwölf Milliarden Euro im Jahr zu viel für Energie

veröffentlicht: 30.10.05 - 14:16

Erfurt (rpo). Deutschlands Energieunternehmen stehen wegen der weiter sehr hohen Strom- und Gaspreise unter mächtigem Druck. Sie würden die angespannte Marktlage ausnutzen und ein paar Milliarden Extraprofit einfahren, wirft den Konzernen der Bund der Energieverbraucher vor. "Verbraucher, darunter auch Wirtschaftsbetriebe, zahlen zwölf Milliarden Euro im Jahr zu viel", sagte Verbands-Chef Aribert Peters.

Das schreibt die in Erfurt erscheinenden "Thüringer Allgemeinen". Sein Verband fordere, dass dieses Geld, das den Konzernen nicht gehöre, zurückgezahlt werde, entweder direkt oder in Form von Preisnachlässen in der Zukunft. Auch eine Sonderabgabe auf diese Gewinne sei wünschenswert, jedoch wegen der engen Verflechtung zwischen Politik, Verwaltung und Energiekonzernen in Deutschland nicht durchsetzbar.

"Die politische Kontrolle greift nicht. Allerdings haben die Verbraucher bei Strom- und Gaspreisen Einspruchsmöglichkeiten durch die Billigkeitskontrolle des Bürgerlichen Gesetzbuchs", sagte Peters.

Im Streit um die Gaspreise ist unterdessen etwas Bewegung gekommen. Der größte deutsche Energieversorger E.ON hatte in der vergangenen Woche, er erwäge, die Preiskalkulation für Gas bei allen seinen deutschen Regionalversorgern offen zu legen.

Signalwirkung für die gesamte Gasbranche

Ein solcher Schritt würde nach Einschätzung von Branchenkennern Signalwirkung für die gesamte Gasbranche haben. Gleichzeitig kündigten Verbraucherschützer weitere Klagen wegen überhöhter Gaspreise an.

Bereits am Mittwoch hatte die Konzerntochter E.ON Hanse als erstes Unternehmen die bis dahin geschlossene Front der Gasversorger durchbrochen und angekündigt, die bislang streng geheime Kalkulation offen zu legen.

Das Unternehmen steht unter besonderem Druck, da es Mitte September in der bundesweit ersten Sammelklage wegen angeblich überhöhter Gaspreise verklagt wurde. Das Gericht hatte nach dem ersten Verhandlungstag in einer vorläufigen Einschätzung erklärt, dass E.ON Hanse seine Gas-Bezugspreise sowie seine gesamte Preiskalkulation offen legen müsse.
 
 
 
 

 
  http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=28455

HINTERGRUND (31.10.2005 23:33)
Von Tamiflu zu ”Rummy Flu”:

Vogelgrippe lässt Rumsfelds Kasse gesunden

US-Verteidigungsminister profitiert von globaler Virus-Panik wie zuvor sein Kollege Dick Cheney von der Massenvernichtungsmittel-Lüge im Irak

Von FRANK KRÜGER
Washington/Basel. Ein Mordsgeschäft macht zur Zeit der Basler Pharmakonzern Roche mit dem Medikament Tamiflu, das angeblich nicht nur gegen die ordinäre Influenza, sondern auch gegen die asiatische Vogelgrippe helfen soll, obwohl es sich bei diesem Virus um einen Subtyp der Influenza handelt. Das Medikament war von der 1987 gegründeten kalifornischen Firma Gilead Sciences entwickelt worden. Das relativ kleine Unternehmen vergab die Lizenz zur Herstellung von Tamiflu 1996 exklusiv an den Basler Pharma-Riesen Roche, dem das Recht eingeräumt wurde, das Medikament bis 2016 herzustellen und zu vermarkten. Doch es entwickelte sich nicht gerade zum Renner. Außerdem war es sehr teuer. Noch bis vor kurzem war Tamiflu ein Ladenhüter und blieb in den Apotheken der Welt in den Regalen liegen. Die Kalifornier verdienten am Verkauf des Medikaments durch Roche mäßig und nur in bescheidenem Umfang mit.

Plötzlich, kurz nach den ersten Meldungen über eine Vogelgrippe in Asien, leitete der Tamiflu-Entwickler Gilead Science von Kalifornien aus eine Klage gegen den Basler Pharma-Konzern Roche ein und forderte die Lizenz zurück, weil das Unternehmen angeblich ”zu wenig für den globalen Vertrieb des Mittels getan habe”. Roche ”habe durch das Fehlen einer kosteneffektiven Herstellung die Wahrscheinlichkeit drastisch eingeschränkt, dass Tamiflu, sollte es unter Roches Kontrolle bleiben, sein volles Potential zum Schutz der Gefahr einer Pandemie entfalten könne”, dem weltweiten Ausbruch einer Grippe-Infektion.

Nach Pressemeldungen soll sich das kalifornische Unternehmen auf das TRIPS-Abkommen (”Übereinkunft über handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums”) der Welthandelsorganisation WTO berufen haben, nach dem Patentinhaber oder Eigentümer von Exklusiv-Lizenzen von Regierungen angeblich auch gegen ihren Willen gezwungen werden könnten, die Herstellung von Generika (wirkstoffgleiche Nachahmerpräparate) in epidemiologischen Notlagen durch andere Hersteller zuzulassen. Aber genau das hatten die amerikanische Pharma-Industrie mit Unterstützung der Regierung in Washington in den 1980er Jahren zu verhindern gewusst.

Diese preiswerte Nachahmung von teuren Medikamenten war in den 1980er Jahren auf den erbitterten Widerstand der USA gestoßen, als es um die Herstellung von Generika gegen Aids für afrikanische Staaten zu erschwinglichen Preisen ging, die sich die teuren Original-Medikamente amerikanischer Hersteller nicht leisten konnten. Schließlich aber konnten sich die Vereinigten Staaten dem internationalen Druck ohne Gesichtsverlust nicht völlig verschließen und mussten sich zu einer halbherzigen Erklärung im Sinne der afrikanischen Forderung nach preiswerten Generika-Medikamenten durchringen, die aber praktisch kaum wirtschaftliche Auswirkungen auf die Geschäftspolitik der amerikanischen Pharmahersteller hatte. In Afrika geht das Sterben weiter. Die ”Vertretung der pharmazeutischen Industrie der USA” (PhRMA) gab mit der ”Doha Declaration” 2001 lediglich widerwillig eine erläuternde Stellungnahme heraus, dass (afrikanische) Staaten durch das TRIPS-Abkommen nicht daran gehindert werden sollen, Epidemien wie AIDS zu bewältigen. Mehr nicht.

Geld kann heilen — die Pharmaindustrie


Seitdem arbeitet die amerikanische Pharma-Industrie mit Unterstützung der Regierung in Washington daran, die Auswirkungen dieser Erklärung für die US-Pharma-Industrie - zu Lasten von Dritte-Welt-Ländern und vor allem afrikanischer Staaten - so gering wie möglich zu halten. Dort geht das Sterben von AIDS-Kranken trotz der scheinheiligen Doha-Erklärung der amerikanischen Pharma-Industrie von 2001 mit steigender Tendenz weiter, da es sich bei der ”Doha-Declaration” nur um eine weitgehend unverbindliche Stellungnahme der USA zum TRIPS-Abkommen gehandelt hat, die so vage gehalten war, dass sie kaum zu Umsatzeinbußen oder entgangenen Gewinnen für die US-Pharma-Industrie geführt hat.

Im Zusammenhang mit Tamiflu konnte sich das Management von Gilead Science nun tatsächlich gerade nicht auf das von den USA vehement verteidigte TRIPS-Abkommen, das einen rigorosen Patentschutz absichert, berufen, sondern lediglich auf die von ihnen selbst höchst widerwillig und halbherzig abgegebene, nur erläuternde ”Doha-Declaration” zum TRIPS-Abkommen, die so allgemein und nichtssagend formuliert worden war, das die US-Pharma-Industrie die wirtschaftlichen Auswirkungen der Erklärung so gering wie möglich halten konnte. In Afrika geht das Sterben von AIDS-Kranken unvermindert weiter, weil die US-Pharma-Industrie Umsatzverluste durch die preiswerte Herstellung von Generika weitgehend zu verhindern wusste.

Jetzt aber, nachdem sich abzuzeichnen schien, dass Tamiflu ein Milliardengeschäft werden könnte, an dem die USA nicht teilhaben würden, da sie die Exklusiv-Lizenz zur Herstellung des Medikaments an den Basler-Pharma-Konzern verkauft hatten, bemühten Gilead Science und die US-Regierung plötzlich die ”Doha-Declaration”, um sie nun im Sinne ihrer wirtschaftlichen Interessen auszulegen und umzuinterpretieren, nachdem sie sie vorher dazu benutzt hatten, lediglich ihr Gesicht zu wahren, tatsächlich aber die wirtschaftlichen Auswirkungen der Stellungnahme auf US-Pharma-Unternehmen so gering wie möglich zu halten suchten und die generelle Herstellung von preiswerten Generika für arme Dritte-Welt-Länder weiterhin behinderten.

Im Falle von Tamiflu, das mit Auftreten der asiatischen Vogelgrippe zu einem Medikament mit Milliarden-Umsatz-Potential ausgebaut werden konnte, brauchten die USA eine drohende Epidemie, besser noch eine Pandemie, um den Basler Pharma-Konzern Roche damit unter Druck setzen zu können, die Lizenz an Gilhead Science für das Grippe-Medikament entweder zurückzugeben oder wenigstens Unterlizenzen an amerikanische Pharma-Unternehmen für die Herstellung von Generika zu vergeben. Eine drohende Epidemie, besser noch das Schreckensszenario einer Pandemie musste her, um Roche mit einer internationalen ”Notlage” gefügig zu machen.

Wirklich das Beste für Don Rumsfeld


George W. Bush gab sein Bestes - für die amerikanische Wirtschaft und für das Bankkonto seines Kabinettskollegen Donald Rumsfeld. Der amerikanische Verteidigungsminister nämlich war bis zu seinem politischen Karrieresprung nach Washington zwischen 1999 und 2001 Aufsichtsratsvorsitzender von Gilead Science und hält ein dickes Aktienpaket an dem Unternehmen. Jetzt bot sich für Don Rumsfeld die einmalige Chance, ein ganz dickes Geschäft zu machen. Dafür sicherte er sich die Unterstützung seines Präsidenten.

Zunächst impfte Präsident Bush seinen Landsleuten wiederholt und öffentlich Panik ein, indem er eine drohende Pandemie ”mit mindestens 200.000 Toten in den USA” an die Wand malte, es könnten aber auch ”bis zu zwei Millionen Tote” sein. Der erhoffte Effekt blieb nicht aus. Zunächst in den USA, dann weltweit, begann ein Run auf Tamiflu. Mehr noch: Die USA bestellten 80 Millionen Packungen des Medikaments und stellten ein Gesamtbudget für den Kauf von Tamiflu in Höhe von insgesamt zwei Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Somit war es der amerikanische Steuerzahler, der das Bankkonto von Bushs Verteidigungsminister Donald Rumsfeld seitdem unaufhörlich anschwellen lässt. Nicht die Vogelgrippe breitete sich als Pandemie aus, sondern eine internationale Panik zum Wohle der US-Wirtschaft und des amerikanischen Verteidigungsministers.

Der Basler Pharma-Konzern Roche knickte ein und erklärte sich schließlich mit gewundenen Formulierungen bereit, Unterlizenzen für Tamiflu an ausgewählte Unternehmen zu vergeben - überwiegend in den USA, da der Herstellungsprozess des Medikaments angeblich sehr kompliziert sei und nicht von jedem Pharma-Unternehmen bewältigt werden könne. Über die Klage von Gilead Science gegen Roche, die Lizenz von Tamiflu zurückzugeben, wurde öffentlich fortan nicht mehr diskutiert sondern nur noch hinter den Kulissen verhandelt. Schließlich hatte Merchandising-Manager George W. Bush mit seiner Panikmache letztendlich zum Verkaufserfolg von Tamiflu wesentlich beigetragen. Der Milliarden-Coup von Bush & Rumsfeld, von einem bereits verkauften Kuchen sich dennoch die dicksten Stücke zu greifen und mitzuessen, ist aufgegangen.

Die Geschäfte laufen wie geschmiert


Das Strickmuster dieses kapitalistischen Husarenstücks zum Wohle der amerikanischen Milliardärsoligarchie hatten Bush und sein Vize Richard ”Dick” Cheney, die ”fleischgewordene Verquickung von Öl- und Rüstungsinteressen”, schon im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg entwickelt, als sie mit der schamlosen Lüge, der Irak verfüge über Massenvernichtungswaffen, den Überfall auf das ölreiche Land im Nahen Osten erklärten. Einer der Hauptprofiteure des Überfalls auf den Irak war nach dem Sieg über Saddam Hussein das amerikanische Unternehmen Halliburton, dessen Kerngeschäft die Förderung und der Handel mit Erdöl ist. Präsident von Halliburton war bis zu seinem Karrieresprung auf den Sessel des amerikanischen Vizepräsidenten Richard Cheney, der noch 2004 einen dicken Abfindungsscheck in Millionenhöhe von Halliburton erhielt, als er schon längst zum Stellvertreter von George Bush aufgestiegen war. Dick Cheney wiederum ist mit Tamiflu-Profiteur Donald Rumsfeld eng befreundet, mit dem er 1997 den neokonservativen Think-Tank ”Project for the New American Century” gründete. Seitdem sie Staatsämter bekleiden, laufen die milliardenschweren Nebengeschäfte dieser und anderer US-Politiker wie geschmiert. So funktioniert Business in den Vereinigten Staaten - zum Wohle eines neuen amerikanischen Jahrhunderts, vor allem aber zum Wohle einer kleinen Machtelite, bestehend aus Dollarmillionären und -milliardären, die es verstehen, politische Ämter für eine unverschämte Anhäufung von Reichtum zu missbrauchen, während die Schere zwischen Arm und Reich in den USA immer weiter auseinanderklafft. Wenn es stimmt, dass amerikanische Verhältnisse mit einer Zeitverzögerung von fünf bis zehn Jahren die europäischen Gestade erreichen, können wir uns in Deutschland in naher Zukunft noch auf Einiges gefasst machen.

Dass dieses amerikanische Business-Prinzip zu Lasten einer benachteiligten und immer ärmer werdenden Bevölkerungsmehrheit in den USA gang und gäbe zu sein scheint, während sich immer mehr Kapital in der Hand der kleinen Gruppe von Politikern und Firmenbossen konzentriert, verrät eine Pressemitteilung von Gilead Science aus dem Jahre 1997, in der die Wahl von Donald Rumsfeld zum Vorsitzenden des Gilead-Aufsichtsrats bekannt gegeben wurde: ”Seine breit gefächerten Erfahrungen in Führungspositionen in der Industrie wie in der Regierung wird uns beim Aufbau unserer wirtschaftlichen Präsenz sehr dienlich sein.” Gilead-Aktionär Rumsfeld hat nicht zu viel versprochen.

Eine wahrhaft ehrenwerte Gesellschaft


Ob das Vogelgrippe-Virus H5N1 überhaupt zu einer Pandemie führen kann, ist jedoch umstritten. Denn erst die Übertragung von Mensch zu Mensch kann theoretisch zu einer Pandemie führen. Dafür aber müsste sich das Virus zunächst verändern. Ob ein solches verändertes Virus dann aber noch mit Tamiflu bekämpfbar ist, weiß im Augenblick niemand. Klinische Untersuchungen zur Wirksamkeit des Tamiflu-Bestandteils Oseltamivir bei der Vogelgrippe fehlen bislang aufgrund der geringen Anzahl an erkrankten Personen.

Pandemie hin, Panik her. Die Aktienkurse von Gilead Science steigen, und bei Rumsfeld klingelt die Kasse - dank kollegialer Unterstützung seines Präsidenten. In den Vereinigten Staaten wird die Vogelgrippe deshalb schon als ”Rummy Flu” bezeichnet. Und auch Busch profitiert von der Panikmache, kann er sich doch nun der Unterstützung seines Verteidigungsministers sicher sein. Der Präsident plant nämlich schon seit geraumer Zeit die Militarisierung auch des zivilen Amerikas. Künftig soll nicht mehr zwischen zivilen und nationalen Notfällen unterschieden werden. Der ”Homeland Security`s National Response Plan” (NRP) sieht vor, auch militärische Einheiten unter dem Dach des Heimatschutzes anzusiedeln. Das wiederum sorgt für dicke Auftragsbücher bei der Rüstungsindustrie und für Kick-backs in die Taschen von Politikern. Schmiergeld sagt man dazu in Deutschland.
 
 

Donald Rumsfeld versteht sein Geschäft, ganz besonders das eine. Dick Cheney steht ihm in nichts nach. Der eine zehrt intensiv von ”Gilead Sciences”, der andere von ”Halliburton”. Beide zusammen zehren von George W. Bush. Und alle Drei gehören zur neoliberalen Elite, die sich gerade anschickt, das eigene Land zu fressen. Aber es geht natürlich nicht nur um Rüstungsgüter und Öl, manchmal ist schon eine gewöhnliche Vogelgrippe bestens geeignet, Milliarden zu ergaunern. The american way of life.

 
  http://news.yahoo.com/s/ap/20051101/ap_on_he_me/bush_flu;_ylt=AlO1RDb5UfYZWYwG.WPJGzGs0NUE;_ylu=X3oDMTA2Z2szazkxBHNlYwN0bQ--

Bush to Unveil Super-Flu Strategy

By LAURAN NEERGAARD, AP Medical Writer

01. Nov. 2005

The Bush administration, battered by criticism over its hurricane response, is getting the nation prepared for a possible travel ban and other restrictions in the event of a worldwide flu outbreak.

Improving vaccines is expected to take center stage as President Bush announces his strategy Tuesday to battle the next flu pandemic, whether it is caused by the worrisome Asian bird flu or some other super-strain of influenza. Preparations are expected to cost at least $6.5 billion.

States and cities are awaiting their first specific instructions on such things as who should get limited doses of vaccines and the antiviral medications Tamiflu or Relenza.

Topping that list are workers involved in manufacturing flu vaccine, health workers caring for the ill, and other first responders such as police and ambulance drivers, said a public health specialist shown a recent version of the plan.

In his speech Tuesday at the National Institutes of Health, Bush will first note that it will take more than the federal government to battle a super-flu, said White House spokesman Trent Duffy.

"America has this tough-it-out strategy when you get sick," Duffy said. "You aren't helping yourself or the country going to work when you get ill. You are potentially threatening a greater health issue if you send children to school when they are sick."

Pandemics strike when the easy-to-mutate influenza virus shifts to a strain that people have never experienced before, something that has happened three times in the last century. While it is impossible to say when the next super-flu will strike, concern is growing that the bird flu strain known as H5N1 could trigger one if it mutates to start spreading easily among people. Since 2003, at least 62 people in Southeast Asia have died from H5N1; most regularly handled poultry.

The nation's strategy starts with attempting to spot an outbreak abroad early and working to contain it before it reaches the United States.

International cooperation "represents a best hope of stopping the lightning spread of a pandemic," Duffy said.

There is a possibility that a pandemic would force restrictions of international travel and commerce, he said – one reason the plan will stress improved vaccine manufacturing here.

Today, most of the world's vaccine against regular winter flu, including much of that used by Americans each flu season, is manufactured in factories in Britain and Europe.

The government already has ordered $162.5 million worth of vaccine to be made and stockpiled against the Asian bird flu, more than half to be made in a U.S. factory.

But the administration plan, to be released in more detail on Wednesday, calls for more than stockpiling shots. It will stress a new method of manufacturing flu vaccines – growing the virus to make them in easy-to-handle cell cultures instead of today's cumbersome process that uses millions of chicken eggs – as well as incentives for new U.S.-based vaccine factories to open.

Such steps will take several years to implement, but the hope is that eventually they could allow production of enough vaccine to go around within six months of a pandemic's start.

"The notion is that prevention beats therapy," said Dr. William Schaffner of Vanderbilt University, an influenza specialist who advises the government on vaccination and has received some information about the plan.

Hoping to spur the long-awaited pandemic plan, the Senate last week passed $8 billion in emergency funding for Bush to spend on the preparations.
 
 
 
 

 
 
 
  http://www.verbraucherselbstschutz.de/home.jsp?node_id=2005302214623318165

Pläne für Deutschland - 3...5 Mio Tote

Von sachkundigen Stellen, die zu Aufklärern und Wahrheitssuchern zählen, erhielten wir alle folgenden Beiträge.
Der klein-klein-verlag befaßt sich z.B. seit Jahren mit den wachsenden Impfschäden der Bevölkerung. Was mit der sog. "Vogelgrippe" geplant ist, übersteigt alles bisher gekannte und ist nur mit den ausschließlichen Impfschäden von mehreren Millionen Toten 1918 vergleichbar. Auch dort wurde ein Virus vorgeschoben, um Massenimpfungen zu organisieren!

Nur eine rechtzeitige und umfassende Aufklärung des Volkes vor den Gefahren des Impfstoffes kann vor dem Schlimmsten bewahren.
Zum persönlichen Schutz vor Chemtrails (Luft) und dem bereits häufigen Brauchwasser ("Trinkwasser") lesen Sie in der Broschüre (siehe oben).

H5N1 oder Chemtrailvirus?
" Dieses Verfahren für „künstliche Wolken“ wurde 1991 in Amerika entwickelt (Welsbach-Patent) und soll die Klimaerwärmung verringern. Dieses weltweite Shield-Vorhaben untersteht der UNO und deren internationaler Kontrolle. Bewerkstelligt wird dies von einer eigens dafür geschaffenen Abteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die die Ausführung an die NATO sowie die großen zivilen Flugverbünde delegiert, und dies koordiniert. Die Befehlsstruktur innerhalb des Shield-Projektes ist streng hierarchischer Natur. Informationen werden nur weitergegeben, wenn es für das Projekt notwendig ist. Bevor jemand neu eingeweiht wird, muss er sich vertraglich zur Geheimhaltung verpflichten"
aus raum&zeit 127/2004



Die Vogelgrippepanik
von Veronika Widmer

1997, im Grippepanikjahr, wurde durch den Tod von Lady Diana die geplante Grippepandemie verhindert. Im Jahr 2002 sollte mit SARS wieder eine Epidemie konstruiert werden, doch es hat über die behauptete Ansteckung der Menschen aus den asiatischen Ländern nicht funktioniert, jetzt versuchen sie es über die Zugvögel mit der Vogelgrippe.
Nur dieses Mal ist die Logistik vorbereitet. Dieses Mal wurden in Europa Pandemiepläne geschmiedet und die Hilfsorganisationen einbezogen und das, bevor das behauptete Humanvirus, das für die konstruierte Pandemie verantwortliche Killervirus, überhaupt als existent behauptet wird.
Die Panikaktion ist also lange und gut vorbereitet.
Diese Geschichte ist ernst, sie ist richtig ernst.

Am 9.8.2005 hat Susanne Kronzucker in Nachtjournal, RTL, die WHO-Prophezeiung ausgesprochen: "Es ist nicht mehr die Frage, ob die Pandemie kommt, sondern wann."
Die sind sich also ziemlich sicher, dass sie das Ding diesmal durchziehen können.
Auch Susanne Kronzucker verkündete, dass die Länder wohl Medikamente und Influenzaimpfstoffe bevorraten, dass diese aber keinesfalls für alle Erkrankte ausreichen würden.
Warum nicht? Sollen wir tatsächlich glauben, dass es der Pharmaindustrie nicht möglich ist, genügend Medikamente herzustellen? Wohl kaum. Warum verbreiten die Behörden, dass die Medikamente nicht ausreichen? Damit wollen die Behörden einen Bürgerkrieg anzetteln? Warum? Stefan Lanka wird es im nächsten Artikel ausführen. Tatsache ist, Angst macht die Menschen krank.

Anfang August wurde über die Medien verbreitet, dass in Amerika ein Impfstoff entwickelt wurde. Ein Impfstoff gegen das Virus, das noch gar nicht existent ist.
Ende Juli wurde der Wissenschaft ein Stäbchenvirus, was das Vogelgrippevirus sein soll, vorgelegt.
Das ist in etwa so, wie wenn morgen Menschen mit zwei Köpfen vorgestellt werden würden und keiner sich dafür interessiert, und keiner erstaunt fragt, was ist denn das, wo kommt das her und wie konnte sich das entwickeln?

Bereits in Oktober 2004 wurden Medikamente, sogenannte Virostatika entwickelt und laut dem Pandemieplan von Österreich wurde auch bereits die Dosierung dieser Virostatika festgelegt. Medikamente, die gegen etwas eingesetzt werden sollen, das es noch nicht gibt, nämlich das Humanvirus, das sich erst aus dem behaupteten Vogelgrippevirus entwickeln muss.
Medikamente die tatsächlich Chemotherapeutika sind.
So ein Wahnsinn und kein Arzt und kein Wissenschaftler widerspricht dem Konstrukt, das jeglicher Biologie widerspricht.

Im Nachtjournal am 9.8.2005 wurde veröffentlicht, dass die Behörden und die WHO befürchten, dass sich ein (nicht wissenschaftlich nachgewiesene) Influenzavirus mit dem behaupteten Vogelgrippevirus zu einem neuen Humanvirus, einem Killervirus vereinigen wird.
Das heißt, sie wollten schon wissen, dass nicht das Vogelgrippevirus mutiert, sondern dass durch Vereinigung mit einem Grippevirus ein neues Humanvirus entstehen wird.

Aber auch diese Meldung ist so durchsichtig, wie plump. Denn daraufhin haben die WHO mit der Pharmaindustrie gemutmaßt, dass man im Winter verhindern muss, dass sich die nicht wissenschaftlich nachgewiesenen Influenzaviren in der Population verbreiten und deshalb der Influenzaimpfschutz dieses Jahr besonders wichtig wird. Allerdings widerspricht das jeglicher schulmedizinischer Logik:

Dr. Rasch, RKI, schreibt bereits im Jahr 2002, dass sich die Schleimhäute der Geimpften durch das Lebend-Virus besiedeln. Das heißt, dass laut schulmedizinischer Meinung durch die behaupteten Viren im Impfstoff das Virus in der Population verbreitet wird. Demnach kann logischerweise, auch nach schulmedizinischen Ansichten, ein Schutz durch Impfungen nicht behauptet werden!

Dieser Wahnsinn, diesen Angriff auf die Bevölkerung, der da konstruiert wird, kann nur verhindert werden, wenn vielen Menschen bekannt wird, was da vorgeht.
Nur mit Aufklärung kann erreicht werden, dass die WHO, die Gesundheitsbehörden und die Pharmaindustrie mit ihren Plänen nicht durchkommen:

Einfach dadurch, indem die Menschen nicht mitmachen.


Wehe, wehe wenn ich auf den Pandemie-Plan sehe!
von Dr.Stefan Lanka:

Uns sind die konkreten Pläne zur Vorbereitung einer Massenhysterie und eines Bürgerkrieges im Rahmen der inszenierten Vogelgrippe-Panik zugespielt worden, die mir das Blut gefrieren lässt.


Wie aus den Medien, den Wegbereitern der Panik zu hören ist, rechnen die Macher in der amerikanischen Seuchenbehörde, einer Abteilung des Pentagons und deren Handlanger in der WHO und in unseren Gesundheitsbehörden mit 2 bis 5 Millionen Toten alleine in Deutschland.
Die öffentliche Ordnung, der Verkehr und damit die Versorgung sollen aufgrund von Quarantäne-Maßnahmen und Hysterie planmäßig zusammen brechen. Apotheken, in denen die zu Tode erschreckte Bevölkerung die vermeintliche Chemoprophylaxe gegen das Todesvirus vermutet, sollen vom Militär bewacht werden.

Es ist klar, dass alte und kranke Menschen, die zusätzlich zur Todesangst dann nicht mehr oder nicht ausreichend versorgt werden können, dieser gezielten Panik als erstes zum Opfer fallen werden. Den Rest wird ihnen und anderen geschwächten Menschen dann die Chemotherapie geben, die es nur für 5-30% der Bevölkerung auf Bezugsschein geben soll und um die sich dann auf den Straßen die verängstigten Menschen schlagen werden. Ein Schelm der in Bezug auf die unbezahlbaren Pensionen und die Alterspflege und die Alterspyramide Böses dabei denkt.

Wir tun unseren Teil, wie gehabt klein-klein und konstant, diesen Wahnsinn, die logische Konsequenz der Kapitalisierung der verbrecherischen Antibiose, ins Gegenteil - Harmonie und Rechtstaatlichkeit - zu transformieren. Sollten unsere und Ihre Kräfte nicht ausreichen den geplanten Bürgerkrieg zu verhindern, mag manch einer hoffen, dass das organisierte Verbrechen mit Ehrenkodex - im Gegensatz zum Angst-Pharma-Kartell ohne jegliche Ehre - die Mafia, auf die Idee kommt, weißes Pulver (Kokain etc.) als Rettung vor dem Todes-Vogelgrippe-Virus reichlich und günstig auf den Markt zu bringen, damit der geplanten Panik die Kraft zum Bürgerkrieg um die vermeintlich rettende moprophylaxe entzogen wird.

Letztendlich, und nun wieder Ernst, gibt es aber nur ein wirksames Mittel, das vor der Vogelgrippepandemie schützen kann: Es ist, worauf Emanuel Kant hingewiesen hat, der Mut sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.

In diesem Sinne
Ihr Dr. Lanka und das klein-klein-team

Die geplante Chemo-Epidemie
von Karl Krafeld

Die Medien verbreiteten im Juli 2005 die Nachricht von der bevorstehenden Verehelichung des (nie nachgewiesenen) Vogelgrippevirus mit einem (nie nachgewiesenen) humanen Grippevirus.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verbreitet diese Warnung und verbreitet gleichzeitig die Warnung, dass die Verbindung des Vogelgrippevirus mit einem humanen Virus zu einer weltweiten Grippeepidemie (Pandemie) führen würde. 30 % der Deutschen würden erkranken und bis zu Hundert Tausende Menschen würden in Deutschland sterben.
Da kein Impfstoff zur Verfügung steht, bestellen die Landesgesundheitsminister (auf Kosten der Steuerzahler) Chemomedikamente, um die Bevölkerung vor diesem neuen noch viel gefährlicheren Grippevirus schützen zu können.

Da diese Chemomedikamente nicht so schnell, wie geplant, besorgt werden können, wird man frühestens im Frühjahr 2006 mit dem weltweiten Ausbruch dieser WHO-Vogelgrippe-Panik, dieser geplanten Chemo-Epidemie, rechnen müssen.
Der Bayerische Gesundheitsminister Schnappauf wird in der Ärztezeitung vom 4. Juli 2005 zitiert: "Die Frage sei nicht mehr, ob eine weltweite Epidemie ausbreche, sondern wann und wie stark sie auftrete, sagte der bayerische Gesundheitsminister Werner Schnappauf (CSU) (.)".
Ob hier eine zwangsweise Chemoprophylaxe in ganz Deutschland oder nur in einigen Bundesländern, als "Maßnahme der spezifischen Prophylaxe" nach § 20 Abs. 6 und 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG), als Chemoprophylaxe nach § 2 Nr. 10 IfSG, durchgeführt werden soll und durchgeführt wird, ist gegenwärtig noch nicht deutlich. In § 20 Abs. 6 u. 7 IfSG steht nicht nur in Bezug auf "Schutzimpfungen", sondern auch auf "andere Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe", dass zur Teilnahme verpflichtet werden kann. "Das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) kann insoweit eingeschränkt werden."

Die Vogelgrippeepidemie (-idiotie) ist ein weiterer Akt der gegenwärtigen globalen medizinisch-industriellen Selbstvernichtung der Menschheit, auf die Ivan Illich vor 30 Jahren erstmalig unter dem Titel "Die Enteignung der Gesundheit" (heutiger Buchtitel: Die Nemesis der Medizin) hingewiesen hat. Die Selbstvernichtung der Menschheit wird heute insbesondere durch die WHO betrieben. Diese fortschreitende Selbstvernichtungstendenz muss dadurch überwunden werden und kann nur dadurch überwunden werden, dass lebenswillige Staatsbürger von ihren Staaten, klein-klein, Rechtsstaatlichkeit abverlangen. Diese Selbstvernichtungstendenz (diese Selbstmordattentätertendenz der Industrienationen gegenüber den Völkern der Dritten Welt) ist überwindbar, einfach dadurch, indem in Deutschland das Grundgesetz nicht mehr nur als verbindlich "gilt", sondern tatsächlich in Deutschland verbindlich "ist".

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland räumt der Medizinwissenschaft keinen Freiraum jenseits der Pflicht zur Wahrhaftigkeit ein. Diesen Freiraum jenseits der Pflicht zur Wahrhaftigkeit räumt bis heute der Staat (Gesundheitspolitik) der Medizinwissenschaft ein, die ein X für ein U vormacht, die ein "gilt" als "ist" behauptet, die jetzt die geplante Ehe zwischen dem nicht nachgewiesenen Vogelgrippevirus und einem nicht nachgewiesenen humanen Grippevirus behauptet.

Chemotherapeutika für die breite Bevölkerung
Veronika Widmer

Die Gesundheitsbehörden in Österreich und Deutschland planen mit der Verbreitung, dass für die bevorstehende Grippepandemie nicht genügend Medikamente zur Verfügung stehen, mit denen die Erkrankten gerettet werden könnten, den Bürgerkrieg.

In Deutschland werden Virostatika, die in Wirklichkeit Chemotherapeutika sind, eingelagert.

Im Januar diesen Jahres haben die Gemeinden in Baden-Württemberg ihre Pläne für Massenimpfstationen an die Regierungspräsidien eingereicht. In diesen Massenimpfstationen sollen logistisch geplant innerhalb von 5 Tagen alle in den Gemeinden lebenden Menschen geimpft werden können.
Diese Pläne bekommen jetzt durch die, in der Presse propagierte Grippeepidemie einen realistischen Bezug, denn nach der Chemotherapie kommt der Impfstoff gegen das behauptete Vogelgrippevirus, das allerdings erst noch zum Humangrippevirus mutieren muss.

Das Phantom wurde jetzt abgebildet
Das behauptete Vogelgrippevirus H5N1, das bisher wie ein Phantom gehandelt wurde, wurde jetzt scheinbar im größten Salzwassersee Chinas gefunden und von der Presse vorgestellt. Der See wurde für Besucher gesperrt und es wurden Quarantäne- und Untersuchungsstationen eingerichtet.

Elektronenmikroskop-Aufnahme von behaupteten Vogelgrippe-Viren (H5N1), in Wirklichkeit nur Bestandteile von sterbenden Zellen. Foto: CDC.

Dass es sich bei dieser Abbildung nicht einmal theoretisch um isolierte und wissenschaftlich nachgewiesene Viren handeln kann, fällt jedem Laien auf, der sich mit dem Thema Virenisolation auseinander gesetzt hat. Lesen Sie hierzu die Informationen über Virenisolationen in der Informationsbroschüre Nr. 1: Macht Impfen Sinn? (2. Auflage).

In Österreich haben die Sanitätsbehörden einen Pandemieplan entworfen, der sich liest, wie ein schlechter Krimi.
Von bürgerkriegähnlichen Zuständen ist hier die Rede und dass Apotheken durch das Bundesheer vor den Bürgern geschützt werden müssen, weil die eingelagerten Medikamente nicht für alle Bürger zur Verfügung stehen werden. Ärzte werden darauf vorbereitet, dass sie die schwere Aufgabe zu bewältigen haben werden, zu entscheiden, wer bei dem Versorgungsmangel behandelt werden wird und wer nicht. Man nennt das Triage.

Heute gelten im Rettungsdienst klare Regeln, dass diejenigen als erstes versorgt werden, die trotz ihren schweren Verletzungen Überlebenschancen haben.
Wie diese Regeln in einer mit Angst und Chemotherapien hervorgerufenen Pandemie ausgelegt werden, ist offensichtlich.

Der beste und einzige Schutz vor einer konstruierten Pandemie wäre, wenn sich die Bevölkerung von der angst- und panikverbreitenden Pandemie, die von den Gesundheitsbehörden pharma-industriegläubig angezettelt werden, nicht beeinflussen lassen würde.


Wie aufgeklärt die breite Masse der Bevölkerung allerdings ist, wird sich zeigen müssen.


Eine Kindstötung und übelste Tierquälerei dienen als Beweis für das Vogelgrippevirus.
von Dr. Stefan Lanka

Ein Schweizer wollte es wissen und schrieb seine Gesundheitsbehörden des Kantons und des Landes an, um von ihnen wissenschaftliche Beweise über die Existenz behaupteter Influenza-Viren und Beweise über deren Krankheitsverursachung zu erhalten.

Von Dr. med. Markus Betschart, dem Leiter des Kantonsarzt-Amtes des Kantons St. Gallen, bekam er eine Seite, ein Ausdruck aus dem Internet, ohne jegliche Literaturangaben die eine Überprüfung hätten erlauben können und eine Kopie einer Empfehlung zur Grippeprävention des Bundesamts für Gesundheit vom August 2000, in der auch keine Literaturangabe über eine erfolgte Virusisolation zu finden ist.
Der Abteilungsleiter der Abteilung für übertragbare Krankheiten am Bundesamt für Gesundheit in Bern, Privatdozent Dr. med. Pierre-Alain Raeber gibt dagegen zu, dass - übrigens wie bei allen Viren, die in der Medizin als existent behauptet werden, "der erste Nachweis etappenweise bei verschiedenen Experimenten erfolgte und man daher den ersten Nachweis nicht auf ein singuläres Ereignis zurückführen kann." Und: "Aufgrund der Angaben können wir annehmen, dass das Influenza-Virus in den Jahren um 1934 nachgewiesen wurde."

Es wird also nur angenommen, dass das Virus nachgewiesen wurde. Geht man alle Reverenzen in den zitierten Lehrbüchern durch, stellt man fest, dass es auch bei den so genannten Influenza-Viren weder einen veröffentlichten Beweis ihrer Existenz, noch Fotos der isolierten Viren und schon gar keine Charakterisierung ihrer Bausteine gibt. Wer meine Analyse zu den Viren in der Informationsbroschüre Nr. 1: Macht Impfen Sinn? (2. Auflage) und im Zweimonatsmagazin Nr. 3/2005:
Leben mit Zukunft, gelesen hat, versteht, warum es keine krankmachenden Viren geben kann.

Dem Ahnungslosen stellt sich nun die Frage:
Was aber wird in den Labors getan, um die Existenz der Influenza-Viren zu behaupten?
In einer der maßgeblichen Publikationen, in der im Titel der Publikation die Isolation und Charakterisierung eines gefährlichen Vogelgrippevirus aus einem Menschen behauptet wird, kann man nachlesen, was getan wurde (Characterization of an avian influenza A (H5N1) virus isolated from a child with a fatal respiratory illness, SCIENCE 279, 16.1.1998, 393-395):
1997 war das Grippepanikjahr, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) inszenierte, in dem die verbreitete Panik zur Pandemie führen sollte, die nur durch den Tod von Lady Di am 31.8. gestoppt wurde.
1997 wurde Material von einem Luftröhrenabstrich eines 3-jährigen Jungen, der in Hongkong u.a. durch irrsinnige Antibiotikagaben getötet wurde, mit künstlichen Zellen in einer Plastikschale vermischt. Da die künstlichen Zellen nicht mehr wie zuvor verdünnt und ernährt wurden sind sie abgestorben.
Dieses Sterben, welches unter diesen Umständen ganz automatisch und immer einsetzt, egal was man zu diesen künstlichen Zellen gegeben hätte, wird dann als Isolation eines Virus und als Beweis für die Existenz eines Virus ausgegeben. Ein Virus taucht allerdings nirgendwo auf, nur das Binden, bzw. das Nicht-Binden von Eiweiß-Teilchen an die sterbenden künstlichen Zellen, wird zur Unterscheidung von anderen behaupteten Viren herangezogen.

Ein direkter Nachweis eines Virus, die Isolation des Virus und die Bestimmung seiner Zusammensetzung, taucht nirgendwo auf. Stattdessen kommen nur indirekte Nachweisverfahren zur Anwendung, die nirgendwo an einem Virus oder an einer viralen Struktur geeicht worden sind.

Diese Gemische aus sterbenden künstlichen Zellen werden in großer Menge via Luftröhre und/oder durch die Nase in die Lunge von jungen Hühnern gepumpt, die langsam daran ersticken, was von unseren Wissenschaftlern, unseren Gesundheitsbehörden und vor allem von unseren Journalisten dann als Beweis für die Gefährlichkeit dieser behaupteten Hühnergrippeviren ausgegeben wird. Mikroskopische und sonstige Untersuchungen an Organen und Geweben dieser erstickten Hühner, die sich durch nichts von mikroskopischen Untersuchungen ebenso zu Tode gekommener Hühner unterscheiden, werden als Beweis für das tödliche Wirken der behaupteten Hühnergrippeviren ausgegeben.

Dem Ahnungslosen stellt sich nun die Frage:
Was aber wird in den Laboren getan,um die Gefährlichkeit dieser Grippeviren für den Menschen zu behaupten?
In oben genannter Publikation kann man nachlesen, wie der kleine Junge im Grippepanikjahr 1997 durch Ärzte zu Tode gebracht wurde und wie plump-dreist vorgetäuscht wird, dass aus ihm das gefährliche Hühnergrippevirus H5N1 isoliert wurde, von dem behauptet wird, dass es ihn getötet hat. In einer weiteren maßgeblichen Publikation, die auch vom Abteilungsleiter der Abteilung für übertragbare Krankheiten am Bundesamt für Gesundheit in Bern, Privatdozent Dr. med. Pierre-Alain Raeber, als Beweis für eine gefährliche Krankheitsverursachung beim Menschen durch Hühnergrippeviren angegeben wird, findet man die Antwort hierzu (Pathogenesis of Influneza A (H5N1) Virus Infection in a Primate Modell, Journal of Virology, July 2001, 6687-91, Vol 75, No. 14):

Der Luftröhrenabstrich des getöteten 3-jährigen Jungen (s.o.), welcher mit künstlichen Zellen in Kontakt gebracht wurde, wurde mit weiteren sterbenden künstlichen Zellen in Kontakt gebracht und dieses Gemisch wurde als Virus-Isolat ausgegeben und eingefroren. Bei Bedarf werden kleinere Mengen davon aufgetaut und wieder zu sterbenden künstlichen Zellen gegeben, was dann als Virusvermehrung angegeben wird.

Als Menschenmodell für die Versuche, die die Gefährlichkeit des Hühnergrippevirus beweisen soll, dienen junge Javaneräffchen (Macaca fascicularis), die von ihren Eltern getrennt wurden. Diese Äffchen leben normalerweise in stabilen Gruppen von 20-70 Mitgliedern in den dichten Wäldern der südostasiatischen Inseln und wiegen ausgewachsen zwischen drei (Weibchen) und sechs Kilo (Männchen).

30 Tage vor dem Infektionsexperiment werden den Tieren Temperatursonden mitsamt Sendeeinrichtung in den Unterkörper implantiert. 5 Tage vor der Infektion mit den behaupteten Hühnergrippeviren werden die Tiere in einer Unterdruckkammer fixiert, der Unterdruck erschwert das Atmen und beides erzeugt Todesangst. 4 ml des Gemischs aus sterbenden künstlichen Zellen, was als Virus-Isolat bezeichnet wird, wird durch einen Tubus in die Luftröhren der Lungen der Äffchen eingebracht. Der Tubus ist so gesetzt, dass das Äffchen die Flüssigkeit nicht aushusten kann. Auf einen erwachsenen Menschen umgerechnet sind dies 80 ml Flüssigkeit, was dem Inhalt von 8 Schnapsgläsern entspricht. 0,5 ml dieses Gemischs werden in die Mandeln gespritzt, jeweils 0,25 ml in die Bindehaut der Augen. Kurz vor der sogenannten Infektion, dem Erzeugen konstanter Erstickungsanfälle durch die Gabe von 4 ml sterbender Zellkulturen via Tubus in die Luftröhren der Äffchen, werden die Tiere betäubt und Blut entnommen, ebenso am 3. und 5. Tag der sogenannten Infektion. Mehrmals werden den Tieren Nasen- und Rachenabstriche genommen, die zu weiteren Erstickungsanfällen führen. Mehrmals werden Bronchialwaschungen durchgeführt, die zu massiven Erstickungsanfällen führen.

Wenn die Äffchen in der Lösungsphase der akuten Todesangstkonflikte Fieber entwickeln, den Atemtakt von 30 Atmungen auf 100 Atmungsvorgänge pro Minute erhöhen, lethargisch werden, den Appetit verlieren, blau anlaufen und dauernd husten, wird dies als Beweis für die Gefährlichkeit der behaupteten Hühnergrippeviren ausgegeben. Damit der Lungenkrebs der durch die Todesangst durch Ersticken erzeugt wurde nicht manifest wird, werden die Äffchen am 7 Tag nach der sogenannten Infektion durch Ausbluten getötet.

Das ist die traurige Wahrheit über die behaupteten Influenza-Viren. Die Äffchen starben und sterben, um eine globale Angst-Paranoia zu erzeugen, die bei Ausrufung bei verängstigten, bei alten und kranken Menschen ebenso Todesangst und entsprechende Symptome hervorrufen wird, wie die gezielten Erstickungsanfälle der Äffchen:
Todesangst raubt nun einmal den Atem. Das Teuflische am derzeitigen Influenza-Pandemieplan ist, dass die zuständigen Gesundheitsminister der Länder die scheinbar rettende Influneza-Chemotherapie stark limitiert und so Verteilungskämpfe, sprich einen Bürgerkrieg vorprogrammiert haben.

In der Tat ist in den Detail-Plänen der Pandemie-Planung das Militär u.a. zur Bewachung von Apotheken vorgesehen, in denen die irregeführte Mehrheit der Bevölkerung rettende Medikamente vermuten wird. Mehr dazu in unserer nächsten Ausgabe von Leben mit Zukunft.

Furcht besiegt mehr Menschen als irgend etwas anderes auf der Welt.

Ralph Waldo Emerson (1803-82), amerikanischer Philosoph und Dichter
 
 
 
 

 
  http://www.graviflight.de/Bosnien-Pyramide/body_bosnien-pyramide.html

29.10.2005

Bosnien-Pyramide

Europa hat eine eigene riesige Pyramide: in Bosnien wurde eine 100 Metern hohe Pyramide entdeckt, die bislang als Hügel galt - 30 Km nördlich von Sarajevo.. Der Entdecker, ein amerikanischer Archäologe bosnischer Abstammung namens Semir Osmanagic, sagt dass monatelange Ausgrabungen ihn unglaubliche Entdeckungen machen liessen: unterirdische Kammern, Treppen aus Stein und sogar ein Altar auf der Hügelspitze. Der Entdecker behauptet ebanfalls dass die Pyramide von Prä-Illyrer gebaut wurde, vor 27.000 Jahren !
 
 
 
  http://www.paranews.net/beitrag.php?cid=2146

UFO-Welle über Oruro setzt sich fort
01.11.2005  10:40 Uhr

Oruro / Bolivien — Laut einem aktuellen Bericht unseres Partnermagazins "Inexplicata" setzt sich die UFO-Welle über Oruro weiter fort, weshalb sich nun der selbsternannte UFO-Experte Alvaro Munguia einschaltete, um die Geschehnisse vor Ort zu beurteilen.
"Oruro macht gerade eine wahre UFO-Sichtungswelle durch", erklärte Munguia, nach dem er Filmaufnahmen, Photographien und Zeugenberichte gesichtet hatte. Seit dem 8. Oktober sind dutzende von Aufnahmen von Schwebenden Lichtern und seltsamen Objekten am Himmel über der bolivianischen Stadt zustande gekommen. Diese wurden sowohl von Bürgern als auch von professionellen Kamerateams gemacht.
Bei der Durchsicht der Bilder beurteilte Munguia, dass viele der Aufnahmen von guter und einige sogar von beeindruckender Qualität sind: "Deshalb erachte ich die Bilder für ziemlich glaubwürdig. Ich sage "ziemlich glaubwürdig", da es zuhauf gute Trickbilder und Photomontagen gibt, welche die UFO-Forschung behindern. Doch in diesem Fall existieren viele Aufnahmen unterschiedlichen Ursprungs, welche die gleichen Motive und Objekte zeigen."
Ob die von tausenden Bewohnern der Stadt gesehenen Lichter und Objekte Raumschiffe von anderen Welten oder Dimensionen sind, dazu wollte sich der UFOloge derzeit noch nicht äußern.
Jedoch gibt Alvaro Munguia zu bedenken, dass auch in anderen Ländern und Orten ähnliche Aufnahmen entstanden: "Sie sind überaus ähnlich, des weiteren wurden die Bilder von mehreren Gruppen und Einzelpersonen gemacht. Wir werden sie digital analysieren, die Pixelzahl, Farben, Hitzeeffekte und andere Parameter ermitteln, welche Aussagen über die Echtheit geben könnten. Wir wollen auch möglichst atmosphärische und meteorologische Phänomene, ballistische Flugkörper und HiTec-Flugzeuge ausschließen.", erklärte der UFO-Forscher.
Im Gegensatz zu Alvaro Munguia, steht der deutsche UFO-Forscher Werner Walter der Sichtungswelle über Oruro deutlich skeptischer gegenüber und ist überzeugt dass diese auf künstlicher Medienmache beruht.
"Das erstaunliche Schauspiel lief nicht am Himmel, sondern in den Medien und daher in den Köpfen der Menschen ab", schildert Walter auf CENAP.de.
Der Mannheimer UFO-Forscher ist sicher, dass sich die angeblichen UFOs und die davon entstanden Aufnahmen durchaus auf natürliche Ursachen zurückführen lassen. So sind laut Walter zurzeit der Planet Mars und der Stern Capella weithin gut sichtbar und könnten durch fehljustierte Kameras leicht zu unidentifizierbaren Flugobjekten werden.
Auch für die verschiedenen Farben, in denen die zusehenden "Objekte" leuchteten hat Walter eine plausible Erklärung: "Alle Planeten und Sterne sind zunächst einmal weiß und aufgrund von in Horizontnähe sich befindlichen Wärmepolstern kann es zu Luftunruhen und damit zu Farbverschiebungen kommen."
© 2005 paranews.net, (MF)
 
 
 
  http://www.rtv.de/index.cfm?spID=preview&prID=3&pID=-15515

Fantasie und Spekulation
Außerirdische auf KABEL 1

Ein Alien ist im Englischen in erster Linie ein Fremder, ein Ausländer. Einwanderer ohne Aufenthaltserlaubnis nennt man „illegal aliens“, darunter stellt sich niemand Wesen von einem anderen Stern vor. Höchstens von einem anderen Kontinent. Und "Alienation" ist keine Verwandlung in ein Monster, sondern einfach nur Entfremdung. Bei uns bürgerte sich spätestens mit Ridley Scotts „Alien“ (1979) die übertragene Bedeutung ein. Außerirdische Wesen haben somit auch bei uns einen schicken Namen, KABEL 1 widmet ihnen eine ganze TV-Woche.

Der Sender setzt uns Unappetitliches aus dem Labor glibbrig-schleimiger Allesfresser vor. Dazu gehören Klassiker wie „Blob“ oder „Invasion vom Mars“. „Alien — Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ steht als Hauptgang auf der Menüliste. Zwischendurch gibt es auch dokumentarische Leckerbissen für den nüchternen Verstand wie „Extraterrestrial“. Als Dessert am Donnerstag serviert KABEL 1 eine Reportage und eine Dokumentation über Ufos.
Mit den Kreationen genialer Filmemacher sind wir mittlerweile restlos bedient, „Extraterrestrial“ tischt nun Kost aus dem Reagenzglas wissenschaftlicher Spekulationen auf. Die Dokumentation entwirft Visionen außerirdischen Lebens und zeigt Modelle von Welten, wie sie sein könnten. Fliegende Riesenwesen, Pflanzen aus Fleisch und Blut oder Flugwale kämpfen gegen Feinde und um Lebensraum — was den Bildschirm bevölkert, ist ein buntes Getümmel natürlicher Möglichkeiten. Für Weltall-Touristen und gefräßige Aliens sind wir Erdlinge im Vergleich todlangweilig.

Außerirdische Woche bei KABEL 1:

"Blob":
Sonntag, 6.11., 13.35 Uhr
"Starflight One":
Sonntag, 6.11.,15.10 Uhr
"Invasion vom Mars":
Sonntag, 6.11., 23.50 Uhr
"Extraterrestrial":
Montag, 7.11., 20.15 Uhr
"Akte X":
Montag, 7.11., 22.05 Uhr
"Abyss":
Dienstag, 8.11., 20.15 Uhr
"Alien":
Mittwoch, 9.11., 23.00 Uhr
"UFO gesichtet!":
Donnerstag, 10.11., 23.15 Uhr
"UFOs":
Donnerstag, 10.11., 0.15 Uhr
 
 
 
 

 
  http://www.luebeck-zeitung.de/brodersen/neu_67.html

Schröder-Freund VW-„Nutten“-Hartz im Zwielicht

01. Nov. 2005

Brodersen

Schröder-Freund VW-„Nutten“-Hartz im Zwielicht

Auf dem Weg in die Bananenrepublik

Eigentlich war mir schon immer klar, dass wir uns seit Jahren auf dem Weg in eine Bananenrepublik befinden. Ob in Lübeck, in den Ländern oder im Bund bereichern sich Politiker und Manager rund um die Uhr. Und das nicht immer legal. Die Bevölkerung hat sich um Korruption, Schmiergelder, Betrug, Bestechung, Veruntreuung und Unterschlagung im großen Stil gefälligst nicht zu scheren. Wen wundert es da, wenn SPD-Veteranen wie Sheriff Schily die freie, unabhängige Presse am liebsten ganz abschaffen würden. Wühlen diese lästigen Journalisten doch immer im Dreck, den manche Politiker und Wirtschaftsbosse viel lieber unter ihre Perserteppiche kehrten. Dabei ist die unabhängige Presse der einzige Garant, dass kriminelle Selbstbediener in Politik und Wirtschaft nicht immer ungeschoren davon kommen. Oft genug gelingt es ihnen ja, wie das unrühmliche Beispielvon Kohls Ex-Staatssekretär Pfahls zeigt. Im Nachhinein muss der sich geärgert haben, vor deutschen Richtern davon zu laufen. Ja, auf die Justiz allein kann man sich schon lange nicht mehr verlassen, wie der aktuelle Fall des ehemaligen VW-Personalvorstands und Schröder-Freunds Peter Hartz belegt. Trotz erdrückender Beweise wartete die zuständige Staatsanwaltschaft über ein Vierteljahr, ehe sie meinte, die Arbeitsräume von Hartz durchsuchen zu müssen. Faulheit? Dummheit? Politische Hörigkeit? Wollte man die Durchsuchung bewusst erst nach den Bundestagswahlen durchführen? Was glaubte man jetzt noch zu finden? Will man noch etwas finden? Wem schadet es noch, wenn man etwas findet? Fragen über Fragen, die wahrscheinlich wieder einmal eher Journalisten als Juristen beantworten werden.

Dank der hergestellten Öffentlichkeit kommt IG-Metall-Mitglied Hartz jetzt nicht mehr umhin, etwas zu tun, was er bisher nur in kleinster Runde tat: die Hosen herunter zu lassen. Und zwar vor allen.

Wie sich dem STERN entnehmen ließ, hat der Ex-VW-„Nutten“-Manager Klaus-Joachim Gebauer bei der Staatsanwaltschaft ausgepackt und ausführlich über die Lustreisen der Betriebsräte und Manager zu Lasten der VW-Kasse berichtet. Laut Gebauer sei eine Dienstreise ohne bestellte Nutten kaum mehr denkbar gewesen.

Auch der von der SPD gepriesene Radikalreformer und „Freund der kleinen Leute“, Peter Hartz, ließ sich nach Gebauers Aussagen jahrelang auf Firmenkosten Nutten nach Paris einfliegen. In Pariser Luxushotels traf sich Hartz dann mit knackigen Brasilianerinnen (die ja schließlich aus einer echten Bananenrepublik kamen) wie Joselia R. (35) zum ausgiebigen Schäferstündchen.

Davon können viele arbeitslose Hartz4-Empfänger oder Golf1-Fahrer nur träumen. Ihr Jahreseinkommen würde nicht einmal für ein einziges Schäferstündchen (einschließlich Flug, Hotel und Spesen) mit einer „Hartz-Nutte“ reichen, da ihre Tätigkeit nicht in den Bereich der 1-Euro-Jobs fällt. Ja, so sind die feinen Herren im eleganten Tuch öfter als man glaubt, eher unappetitlich. Eng verbandelt mit der Politik wäscht eine Hand die andere, weil beide meistens schmutzig sind. Bei VW, dem sich selbst beutelnden, ursprünglichen Autokonzern, haben sich leitende Manager und Betriebsräte wie Ferkel benommen. Dick ist auch der Filz zwischen dem VW-Konzern und einigen besonders abgebrühten SPD-Abgeordneten, die ohne jegliche Arbeitsleistung jahrelang monatlich horrende Summen auf ihre Konten überwiesen kriegten. Frei nach dem Motto „Sozial ist, was mir ganz persönlich nützt!“ Bisher flog keine dieser zwielichtigen Figuren aus der Schröder-Partei.

Das Ansehen des SPD-dominierten VW-Betriebsrates ist völlig im Keller. Bleibt zu hoffen, dass einige anständige Männer und Frauen den Betriebsrat wieder zu dem machen, was er eigentlich sein sollte: eine Arbeitnehmervertretung und kein Freudenhausersatz.

Am kommenden Montag erfahren die Leser des FOCUS, dass die SPD-Abgeordneten Uhl (Bundestag) und Lenz (nieders. Landtag) voll in den VW-Nutten-Skandal verstrickt sind. Sie sollen eifrig an teuren Nuttenparties und Lustreisen nach Prag und Barcelona teilgenommen haben. Wie üblich, wird erst einmal wieder dementiert und abgestritten.

Ob sich Fast-Ex-Autokanzler Schröder, der SPD-Manager der neuen Armut, jetzt noch gerne an seinen Freund Peter Hartz erinnert?

Anstatt endlich zuzugeben, dass Fehler bei der Planung und Berechnung zum Arbeitslosengeld 2 gemacht und somit Missbrauch erst ermöglicht wurde, jagt Wirtschafts-und Sozial-Flop Clement (SPD) jetzt eifrig Hartz-4-Betrüger. Er und seine hoch bezahlten Planungsnieten haben zu verantworten, dass fast 300.000 angebliche Langzeitarbeitslose zu Unrecht Leistungen beziehen. Dabei geht es um Gelder, die wir als arbeitende Bevölkerung erwirtschaften. Clements Slogan lautet: „Vorrang für die Anständigen — Gegen Missbrauch, Abzocke und Selbstbedienung im Sozialstaat“. Dafür für sind wir wohl alle. Angesichts der Skandale, in die SPD-Funktionsträger, Gewerkschafter und Betriebsräte verwickelt sind, klingt SPD-Clement´s Aufruf allerdings besonders zynisch. Also, lieber Herr Clement: Schreien Sie diesen Appell besonders laut in die verstopften Ohren Ihrer Mandatsträger. Und tun Sie nicht so, als ob es nur einige schwarze Schafe im roten Sumpf gäbe.

Meine Mutter Svea (76) ist mittlerweile der Auffassung, dass es die SPD unter Schröder und Müntefering geschafft hat, den Bürgern die Lust an der Politik gänzlich zu vergraulen. Vielleicht mit der Absicht, dass dann immer weniger Leute die große Masse hinters Licht führen können. Mutter Svea, die einst den Willy Brandt so toll fand, ist da noch etwas strenger. Sie sagt: „Wer sich heute für die Schröder-Münte-Partei entscheidet, muss in sich eine Sehnsucht nach Endzeit haben oder an, in, mit der SPD oder über sie sein Geld in Politik, Gewerkschaft oder Wirtschaft machen. Ähnlich muss es in Palermo zugehen. Nur, dass es bei uns unblutiger zugeht.“

Eines sollte jedenfalls schnellstens geschehen: Der Begriff „Hartz4“ muss bei der Bundesagentur für Arbeit aus dem Sprachgebrauch verschwinden. Es darf nicht sein, dass Millionen anständige Arbeitslose durch einen Begriff diskriminiert werden, dessen Namensgeber im Visier staatsanwaltlicher Ermittlungen ist. Oder darf man unter „Hartz4“künftig verstehen, das jeder Empfänger einen Anspruch auf 4 Damen (alternativ: 4 Herren) aus dem „VW-Lustprogramm“ hat?

Gut, dass ich keinen VW fahre. Ich hätte ein schlechtes Gewissen, mit der solchen „Anschaffung“ indirekt die Nutten für Manager, Betriebsräte und SPD-Abgeordnete zu finanzieren. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Meint — bis zum nächsten Skandal —

Tjarck Brodersen
 
 
 
  http://www.indiadaily.com/editorial/5287.asp

Pakistani link to Delhi bombings
- Prime Minister manmohan Singh reminds Pakistan of its promises and eventual consequences
Balaji Reddy, Nov. 1, 2005

Indian intelligence has found some evidence of Pakistani link. They are quiet about it. But PM office provided some hints.

Indian Prime Minister Manmohan Singh indicated to Pakistani President Gen. Pervez Musharraf that there are signs of foreign link to the bombing in New Delhi. Singh reminded Musharraf of his country's promise to combat cross-border terrorism when Musharraf called Singh to expresses his condolences.
 
 

 
  http://www.indiadaily.com/editorial/5285.asp

The trail of Indian thieves of Baghdad
- 129 Indian companies made illicit payments to the tune of $22 million towards contracts
worth approximately $425 million

Sonia Chopra, Oct. 31, 2005

It ranges from top of the Government to 38 companies — the trail of the money is extensive is totally embarrassing for India. It exposes the level of corruption In Indian politics, business and society! It is a shame!

According to media reports, as many as 38 Indian companies made illicit payments of over $100,000 to the Saddam Hussein regime in Iraq for doing business under the United Nations’ oil-for-food programme, according to the report of the independent inquiry committee headed by former US Federal Reserve chairman Paul Vocker.

Some of these companies are Rites, Tata International, Ranbaxy Labs, Ajanta Pharma, Alembic Chemicals, Godrej Boyce, Kirloskar Bros, Kirloskar Oil Engines, LT Intl, Mohan Exports, NSIL Exports, United Phosphorous, Priyanka Overseas and IndoAsian Fusegear, the report said.

According to the report, 129 Indian companies made illicit payments to the tune of $22 million towards contracts worth approximately $425 million. The payments were ostensibly for inland transportation and after-sales service.

The committee said such payments were not only outside UN-approved contracts for humanitarian supplies but also excessive.

Most of the Indian companies listed in the report are alleged to have paid relatively small kickbacks “routinely pegged at 10% of the total value of the contract executed”.

Significantly though, the Volcker report has admitted that the companies named may not have known about the “illegal” flow of funds to various officials. “The committee emphasises that identification of a particular company’s contract as having been the subject of an illicit payment does not necessarily mean that such company – as opposed to an agent or secondary purchaser with an interest in the transaction – made, authorised or knew about an illicit payment,” the report said.

It said only a few companies cited by it had responded, either denying having made any payments or arguing that these payments were duly authorised. An overwhelming majority of the companies chose not to respond to its initial findings.

The few that responded either denied having made any payments or argued that these payments were duly authorised under the UN-approved contracts and were towards services legitimately rendered to it in executing these contracts.
 
 
 
 

 
  http://de.news.yahoo.com/051101/12/4qw02.html

Dienstag 1. November 2005, 12:04 Uhr

Ein Mord, der den Friedensprozess erschütterte

Frankfurt/Tel Aviv (AP) Auf dem zentralen Platz der Könige in Tel Aviv fand eine Großkundgebung für den Frieden im Nahen Osten statt. Prominenteste Gäste auf der offenen Bühne waren der damalige israelische Ministerpräsident Jizchak Rabin und sein Außenminister Schimon Peres. Mit tausenden Aktivisten stimmten sie in ein Friedenslied ein und bewegten sich im Takt der Musik. Doch als sie die Bühne verließen, fielen plötzlich Schüsse. Rabin wurde tödlich getroffen.

Der Mord am späten Abend des 4. Novembers 1995 erschütterte die Welt, geschah er doch in einer Phase, in der im Nahen Osten echte Hoffnungen auf Frieden aufkeimten. Gut zwei Jahre zuvor, im September 1993, hatte Rabin auf dem Rasen des Weißen Hauses in Washington dem damaligen PLO-Vorsitzenden Jassir Arafat erstmals die Hand gereicht. Mit dieser historischen Geste wurde das Gaza-Jericho-Abkommen besiegelt - der erste Schritt zur Autonomie der Palästinenser. Damit allerdings zog Rabin den Zorn jüdischer Rechtsextremisten auf sich.

Dass der Attentäter ein radikaler Siedler war, ein junger Student namens Jigal Amir, löste vielerorts eine Mischung aus Schock und einer gewissen Erleichterung aus. Alle Beobachter waren sich darin einig, dass die politischen Folgen viel gravierender gewesen wären, hätte ein palästinensischer Extremist den israelischen Ministerpräsidenten erschossen. So aber wuchsen in Israel die Sympathien für den Friedensprozess, der mit der Madrider Nahost-Konferenz im Oktober 1991 begonnen hatte und in Oslo in zähen Verhandlungen mit Inhalt gefüllt wurde.

Erstes Ergebnis war besagtes Abkommen über eine Teilautonomie für die Palästinenser im Gazastreifen und in Jericho im Westjordanland, das am 13. September 1993 in Washington unterzeichnet wurde. Im kommenden Jahr wurden Rabin, Peres und Arafat mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Bei der Umsetzung der Gaza-Jericho-Vereinbarung - auch Oslo I genannt - kam man trotz vieler Schwierigkeiten so gut voran, dass schon im September 1995 Oslo II erzielt wurde. Dieses Abkommen beinhaltete eine stufenweise Ausweitung der Autonomie auf zusätzliche Teile des Westjordanlands bei gleichzeitigem Abzug israelischer Truppen. Jüdische Siedler sprachen vom Ausverkauf Israels und schürten unter ihren Anhängern ein Klima, in dem der Mord an Rabin möglich wurde. Gleichwohl gilt Amir, der zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, als Einzeltäter.

Lange Zeit hätte wohl niemand erwartet, dass ausgerechnet Rabin, der Held des Sechs-Tage-Krieges, einmal zum Märtyrer für den Frieden werden könnte. Im Juni 1967 eroberte er als Generalstabschef der israelischen Streitkräfte das von Jordanien verwaltete Westjordanland, die ägyptische Sinai-Halbinsel und die syrischen Golan-Höhen. Erst danach entschied er sich für eine politische Karriere, ließ sich 1973 für die Arbeitspartei ins Parlament wählen und wurde 1974 Ministerpräsident. Drei Jahre später trat er wegen eines Devisenvergehens seiner Frau Lea zurück.

1984 berief der damalige Ministerpräsident Peres Rabin zum Verteidigungsminister. In dieser Zeit zeigte er sich als gnadenloser Hardliner gegenüber der ersten Intifada der Palästinenser. Man sollte ihre Hände und Beine brechen, soll er einmal über die Aufständischen gesagt haben. Andererseits vollzog er den Rückzug der israelischen Streitkräfte aus dem Libanon.

Anfang der 90er Jahre wurde Rabin zum wichtigsten Fürsprecher des fortschreitenden Friedensprozesses und gewann mit diesem Programm 1992 als Spitzenkandidat der Arbeitspartei die Parlamentswahl. In seine zweite Amtszeit als Regierungschef fielen die Friedensverträge von Oslo, die ihn schließlich das Leben kosteten. Unter Rabins Nachfolger Peres und dessen späteren Nachfolgern Benjamin Netanjahu vom rechtskonservativen Likud-Block und Ehud Barak von der Arbeitspartei gingen die Friedensgespräche trotz gelegentlicher Rückschläge weiter, doch scheiterten sie trotz Vermittlungsbemühungen des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton im Juli 2000 in Camp David.

Daraufhin nahmen die Spannungen zu. Als der damalige israelische Oppositionsführer und heutige Ministerpräsident Ariel Scharon dann am 28. September 2000 den Jerusalemer Tempelberg besuchte - eine der heiligsten Stätten der Muslime -, lief das Fass über. Seitdem dreht sich eine Spirale der Gewalt und Gegengewalt.

Dennoch gab es immer wieder Hoffnungsschimmer. Die so genannte Road Map hat den Friedensprozess mehrfach neu angekurbelt. Der im Februar geschlossene Waffenstillstand hat zweifellos zur Eindämmung der Gewalt auf beiden Seiten beigetragen. Und inzwischen hat sich Israel aus dem Gazastreifen und vier Siedlungen im Westjordanland zurückgezogen. Doch die gewaltsamen Auseinandersetzungen der letzten Tage lassen wieder an den Erfolgsaussichten eines dauerhaften Friedens zweifeln. Rabins politisches Vermächtnis ist noch lange nicht erfüllt.
 
 
 
 

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