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news & stories 27 |
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| http://www.waynemadsenreport.com/ 'Muslim' Riots Only Hit Nations Opposed To Iraq War? By Wayne Madsen 11-10-5 "Muslim" Riots only hitting countries that opposed Iraq war??? France imposed a state of emergency as rioting continued for a 13th straight night and spread to more towns, including Calais, the French end of the "Chunnel" rail link to England; St. Raphael; Amiens; Grasses; Bassens; Savigny-sur-Orge, and Arras. Other cases of arson were reported throughout Belgium -- in Ghent, Antwerp, Lokeren -- and in Germany, where Cologne was hit for the first time with car arson. WMR has emphasized that the arson attacks are well planned, coordinated, and only plaguing the three major NATO countries that opposed the war in Iraq, For that reason, European law enforcement and intelligence agencies should place 24x7 surveillance on Israeli diplomatic and intelligence personnel who may be engaged in "Lavon Affair" and "911" style false flag operations. Such an operation aimed at Venezuela's President Hugo Chavez may have just been uncovered in Trinidad and Tobago. |
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| http://www.aktuell.ru/russland/politik/rechtsextremisten_oder_schafe_im_wolfspelz_2968.html Dienstag, 08.11.2005 Rechtsextremisten oder Schafe im Wolfspelz? Moskau. Am 4. 11. nahmen knapp 2.000 Menschen an einer Demonstration der Rechtsextremisten teil, doppelt so viel, wie die Organisatoren erwartet hatten. Die Faschisten kommen - warnt die librale Presse. Auf einer Pressekonferenz wehrten sich heute die Organisatoren der Eurasischen Union der Jugend ( Jewrasijskij Sojus Molodjoschi - ESM) gegen den Faschismus-Vorwurf. Fünf der führenden liberalen russischen Zeitungen (Kommersant, Nesawissimaja Gaseta, Gaseta, Nowaja Gaseta und das Boulevardblatt MK) hatten die Demonstration am vergangenen Wochenende als ersten Schritt zum Faschismus eingeschätzt. ESM-Sprecher Valeri Korowin nannte die Kommentare liberale Hysterie und kündigte an, gegen die genannten Zeitungen vor Gericht zu ziehen. Die ESM sei nicht faschistisch, sondern eine geopolitische patriotische Bewegung. Für uns sind alle Völker gleich , meinte Korowin. Tatsächlich war es auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche zwischen ESM-Sprechern und dem Vertreter der Bewegung gegen illegale Einwanderung , Alexander Below, fast zu Handgreiflichkeiten gekommen, weil dieser gegen kaukasische und mittelasiatische Wanderarbeiter in Moskau vom Leder zog. Dann aber hatte Below während der Abschlusskundgebung auf dem Platz vor der Präsidentenadministration dazu aufgerufen, die Okkupanten, die mit ihren Heroin-Säcken aus den Bergen kommen und Moskau besetzen, in Stücke zu reißen . Sterben und töten für das Dritte Imperium In einem Flugblatt der ESM heißt es, wer im Kampf um das Dritte Imperium nicht bereit sei zu sterben und zu töten, der sei kein richtiger Mann, sondern ein Stück Dreck. Die Organisatoren distanzierten sich nachträglich. Niemand wurde umgebracht , beruhigte Korowin. Bei der Demonstration habe es keine Exzesse gegeben. Die Situation sei ständig unter Kontrolle gewesen. Eine Hakenkreuzfahne sei erst nach dem Ende der Kundgebung entrollt worden. Mit Faschismus haben wir nichts zu tun , beteuert Korowin. Wenn man aber ständig nach den Wölfen ruft, kommen die irgendwann einmal, kommentierte ein anderer ESM-Sprecher, Pawel Sarifullin, mit Blick auf die Faschismus-Vorwürfe der liberalen Presse. (ada/.rufo) |
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Nationalpatrioten marschierten durch Moskau. (Foto: gim/rufo) |
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| http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1027774?&&template=artikel_bildlinks_stz_druck 08.11.2005 Schwarze Konten in Ankara Stuttgart ist die Bühne eines Behördenstreits um Leistungsmissbrauch türkischer Gastarbeiter STUTTGART. Das Ganze ist ein bizarrer Behördenstreit um schwarze Konten türkischer Gastarbeiter. Justizminister Goll wirft der Bundesagentur für Arbeit vor, sie blockiere die Fahnder. Dabei geht es nicht nur um Millionen, für die sich jetzt auch der Bundesrechnungshof interessiert. Von Michael Ohnewald Dies ist eine Geschichte, in der es um Geld geht, das dem Staat gehört. Weil dieser Staat aber die Bürokratie verabsolutiert, kommt er am Ende nicht zu seinem Geld. Das ist schade, denn es entgehen ihm viele Millionen. Genau genommen geht es in dieser Geschichte also gar nicht allein ums Geld, sondern mehr noch um einen sonderbaren Streit unter Bürokraten und um die Frage, warum an einigen bundesdeutschen Behörden nicht längst ein Schild mit der Aufschrift prangt: "Wegen Reichtum geschlossen!" Die Geschichte ist wahr und sie beginnt im Juni 2000 mit einer Bankdurchsuchung in Frankfurt. Steuerfahnder ermitteln gegen einen Anleger und stoßen dabei eher zufällig auf Ein- und Auszahlungsbelege türkischer Staatsangehöriger, die ihr Erspartes über die Dresdner Bank bei der Türkischen Nationalbank in Ankara (TCMB) angelegt haben. Insgesamt 220 000 Datensätze können die Beamten in Frankfurt sicherstellen. Damit die Geschichte keinen falschen Zungenschlag bekommt, ist an dieser Stelle zu sagen, dass es auch spanische oder griechische oder italienische Gastarbeiter gibt, die Geld in der Heimat anlegen und vielleicht nicht alles in ihrer Steuererklärung angeben. Unbestritten ist auch, dass jedes Jahr zigtausende Deutsche den Fiskus prellen. In diesem Fall handelt es sich, wie gesagt, um einen Zufallsfund, und also um türkische Konten. Die Steuerfahnder vom Main packen die dicken Kartons mit den Datenblättern und teilen sie nach Postleitzahlen unter den zuständigen Oberfinanzdirektionen auf. Insgesamt 24 000 Namen und Adressen landen auf diese Weise in Baden-Württemberg, einem Land, in dem 316 000 Türken leben. Die Beamten der Oberfinanzdirektion in Stuttgart nehmen die Sache ernst und speisen die Unterlagen in ihre Computer ein. Sie werten die gelieferten Daten steuerlich aus und bekommen heraus, dass Hunderte türkischer Gastarbeiter in ihren Steuererklärungen das Vermögen in Ankara verschwiegen haben. "Darunter sind auch steuerlich potente Fälle gewesen", erinnert sich ein Fahnder. Gemeint sind einige türkische Kleinunternehmer, die mehr als 500 000 Euro in der Heimat Gewinn bringend angelegt, ihre Reserven aber dem deutschen Fiskus nicht gemeldet haben. Die Steuerbehörden in Stuttgart und Karlsruhe verfolgen die Fälle, beschlagnahmen Vermögen, fordern Steuernachzahlungen. Aber dabei wollen es die tüchtigen Beamten im Land nicht belassen. Sie hegen den Verdacht, dass so mancher der türkischen Gastarbeiter aus der Datei staatliche Stütze bezogen hat, und da liegt die Vermutung für die Ermittler nahe, dass die türkischen Staatsangehörigen nicht nur in der Steuererklärung das Vermögen in ihrer Heimat verheimlicht haben, sondern auch in den Anträgen auf Arbeitslosenhilfe. Weil es um viel Geld geht, entschließen sich die Fahnder nach reiflicher Prüfung, das Steuergeheimnis großzügig auszulegen und das Landesarbeitsamt zu informieren. Dorthin schicken sie im Januar 2003 alles, was sie haben. Die zuständigen Arbeitsmarktinspektoren der Behörde sind hoch motiviert und machen eine Stichprobe. In einem ersten Schritt speisen sie die Namen von 4000 türkischen Sparern in ihre Leistungsempfängerdatei ein und finden heraus, dass 30 Prozent von ihnen zur fraglichen Zeit tatsächlich Arbeitslosenhilfe bezogen haben. In keinem einzigen Fall, so einer der Inspektoren, sei das in der Heimat gebunkerte Vermögen im Antrag auf Arbeitslosenhilfe aufgetaucht. Die meisten der betroffenen Arbeitslosen haben zwischen 5000 und 50 000 Euro verschwiegen, einige wenige von ihnen verfügen über erkleckliche Barschaften von bis zu 600 000 Euro und bekommen trotzdem jeden Monat einen Scheck vom deutschen Staat. Die Inspektoren des Landesarbeitsamts sind alarmiert. Sie beziffern den Schaden in Baden-Württemberg auf 30 Millionen Euro, bundesweit sollen 300 Millionen Euro Arbeitslosenhilfe zu Unrecht ausbezahlt worden sein. Von den 4000 Fällen der ersten Stichprobe führen 560 in Baden-Württemberg zu Strafverfahren. Die Rückforderungen belaufen sich auf 6,6 Millionen Euro. Den Experten beim Landesarbeitsamt schwant Böses - trotz oder gerade wegen der hohen Trefferquote bei ihrer Stichprobe. Denn die meisten Daten aus der Razzia sind noch gar nicht verarbeitet. Also ersuchen sie ihre Kollegen von der Bundesagentur um einen maschinellen Datenabgleich. Dies würde die Aufarbeitung aus ihrer Sicht gewaltig erleichtern. Doch die Nürnberger ziehen nicht mit. "Das ist zu teuer", bekommt einer der Arbeitsmarktinspektoren zu hören. Und ein zweiter bilanziert: "Die Rückforderung hatte nie gesellschaftspolitische Priorität." Die Inspektoren sind ernüchtert, machen aber trotzdem weiter. Es gehen Monate ins Land, und in dieser Zeit kommt es zu einer Behördenreform, die weit reichende Folgen hat. Insgesamt 290 Arbeitsmarktinspektoren werden 2004 zu den Hauptzollämtern Stuttgart, Karlsruhe, Ulm, Singen, Hannover und Lörrach versetzt. Die Stuttgarter Ermittler bleiben vorerst im Landesarbeitsamt in den angestammten Büros, haben aber ein neues Türschild - und vor allem keinen Zugriff mehr auf das Netzwerk der Arbeitsbehörden. In ihrer Not schicken die alten Inspektoren mit dem neuen Türschild insgesamt 13 Disketten mit den Daten türkischer Sparer an die Bundesagentur nach Nürnberg, verbunden mit der Bitte, einen umfassenden Datenabgleich zu machen. Der Brief ist datiert vom 2. März 2004. Sechs Monate liegen die Disketten samt Brief in Nürnberg. Dann schickt die Bundesagentur ihre Antwort: Aus Datenschutzgründen könne man den Wunsch nicht erfüllen, heißt es. Schließlich seien die Inspektoren jetzt bei einer neuen Behörde, und da blieben die sensiblen Daten nicht mehr im eigenen Haus, und das wolle der Datenschutzbeauftragte des Bundes nicht dulden. Zum Glück haben sich die Beamten in Stuttgart eine Kopie der Disketten gezogen. Sie verfolgen die Fälle unverdrossen weiter, auch wenn sie es schwer haben. Ihr Job ist mit einem riesigen Aufwand verbunden, weil sie für jeden Sparer einen separaten Prüfungsantrag bei den Arbeitsagenturen vor Ort stellen müssen. Am Ende können sie die Datei trotz der Widerstände aus Nürnberg abarbeiten. Auf die Staatsanwaltschaft in Stuttgart und auf die Gerichte kommen bald hunderte von Verfahren zu. 2000 weitere Verdachtsfälle sollen es in ganz Baden-Württemberg sein. Justizminister Ulrich Goll (FDP) kann da nur den Kopf schütteln. Für ihn grenzt es an eine Blockade, was die Bundesagentur aus Nürnberg veranstaltet hat. Goll hält sich nicht mehr zurück und fordert BA-Chef Frank-Jürgen Weise öffentlich zum Umdenken auf. Andernfalls setze sich die Behörde "dem Vorwurf aus, schützende Hände über Betrüger zu legen". Um diese Forderung zu unterstreichen, drängt der Minister im Kabinett auf eine Bundesratsentschließung. Auf diese Weise soll über die Bundesregierung eine Regelung geschaffen werden "die es der Bundesagentur in Zukunft nicht mehr erlaubt, die Interessen der Steuerzahler hinter vermeintliche Datenschutzbelange zu stellen". Inzwischen sorgt der Fall bundesweit für Schlagzeilen. Der Bundesrechnungshof arbeitet an einem Bericht an das Aufklärung verlangende Bundesfinanzministerium. Auch der Bundesagentur wird langsam die Dimension des Problems bewusst: Nicht nur in der Vergangenheit sind Millionen zu Unrecht an türkische Gastarbeiter bezahlt worden, auch aktuell sollen hunderte Arbeitsloser zu viel Hartz-IV-Geld beziehen und ihr Vermögen im Heimatland nicht angegeben haben. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet in dieser Woche über einen internen Vermerk für den Agenturchef Weise. Danach erscheine "die Wahrscheinlichkeit hoch" dass türkische Staatsangehörige über "Vermögen in nennenswertem Umfang" verfügen. Neu ist das allenfalls für die Bundesagentur. Der Stuttgarter Oberstaatsanwalt Eckart Jäger weiß das schon länger und hat auch immer wieder darauf hingewiesen. "Es ärgert mich, dass man diesem Treiben einfach zusieht", sagt er. Frank-Jürgen Weise will die schweren Vorwürfe von Staatsanwaltschaft, Justiz und Zollfahndung aus Baden-Württemberg nicht auf sich sitzen lassen. In einem Schreiben an Ministerpräsident Günther Oettinger bedauert er, "dass hier ein sachlicher Dissens zwischen Behörden mit einseitigen Schuldzuweisungen in die Öffentlichkeit getragen werde". Seinen Brief schließt der Agenturchef allen Ernstes mit der Bitte an den Stuttgarter Regierungschef, "die Bemühungen" seiner Bundesagentur zu unterstützen, "gesetzliche Grundlagen für den Datenschutz zur Aufdeckung von Leistungsmissbrauch zu initiieren". Da können sich die Arbeitsmarktinspektoren in Stuttgart nur verwundert die Augen reiben. Ihnen kommt der gute Weise ein bisschen vor wie der Hans-guck-in-die-Luft aus dem Märchen, welcher den weiten Himmel vor Augen hat, aber leider übersieht, was vor seinen Füßen passiert. Diese Geschichte hat bekanntlich kein Happyend. Auch die vorliegende nicht. Nach wie vor weigert sich die Bundesagentur, einen pauschalen Datenabgleich zu machen. Nach wie vor hat nur Baden-Württemberg die Daten aus der Razzia umfassend verwertet, um Geld zurückzufordern, das dem Staat gehört. In anderen Bundesländern liegen bei den Finanzbehörden noch immer Kartons mit Kontonummern und Namen türkischer Sparer. Sie liegen dort und verstauben. |
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| http://www.zeit-fragen.ch Artikel 3: Zeit-Fragen Nr.44 vom 7.11.2005 Ist die Vogelgrippe ein weiterer Schwindel des Pentagons? von F. William Engdahl Kaum wird Scooter Libby, Stabschef des Vizepräsidenten der VereinigtenStaaten, mit den Anklagepunkten der Lüge und der Vertuschung vonInformationen konfrontiert, die gezielt eingesetzt wurden, um dieTatsache zu unterdrücken, dass die Bush-Administration keinen"rauchenden Colt" gefunden hatte, mit dem sie hätte beweisen können,dass Saddam Hussein ein Arsenal von Atomwaffen aufbaute, da taucht einneuer Skandal auf, der in jeder Hinsicht genauso empörend und letztlichwahrscheinlich kriminell ist. Entgegen jeder wissenschaftlichen Vorsicht im öffentlichenGesundheitssystem wird die Weltbevölkerung durch unverantwortlicheBeamte des öffentlichen Gesundheitswesens der US-Administration über dieWHO bis zu den United States Centers for Disease Control in einenAngstwahn getrieben. Sie alle warnen vor der drohenden Gefahr, dass einbösartiger Virusstamm sich von infizierten Vögeln, primär von Vietnamund anderen asiatischen Zentren kommend, ausbreiten und die menschlicheSpezies in pandemischem Ausmass kontaminieren könnte. Oft wird dieGrippe-Pandemie von 1918, von der behauptet wird, sie habe weltweit 18Millionen Menschen getötet, als Beispiel dafür zitiert, was uns"bevorstehen könnte".Am 1. November, bezeichnenderweise einen Tag nach Halloween, hatPräsident Bush die National Institutes of Health in Bethesda, Maryland,besucht und die Strategie seiner Administration angekündigt, mit der mansich auf die nächste Grippeepidemie vorbereiten wird, sei es Vogelgrippeoder irgendein anderer Stamm. An dem Plan ist während eines Jahresgearbeitet worden. Es war nicht nur ein kleiner präsidialer Phototermin.Die Minister des Inneren, der Homeland Security, der Landwirtschaft, fürGesundheit und Soziales, für Transport, für die Angelegenheiten derKriegsveteranen und, nicht zu vergessen, der Generaldirektor der WorldHealth Organization (WHO), der extra aus Genf für dieses Ereigniseingeflogen wurde, nahmen teil. Der Präsident begann seine Ansprache mit der zwischenzeitlichobligatorischen Schreckensgeschichte von 1918: "Gegenwärtig gibt eskeine pandemische Grippe in den Vereinigten Staaten oder in der Welt.Aber wenn wir uns von der Geschichte leiten lassen, gibt es Grund,besorgt zu sein. Im letzten Jahrhundert wurden unser Land und die Weltvon drei Grippe-Pandemien heimgesucht - und Viren von Vögeln haben zujeder von ihnen beigetragen. Die erste, die 1918 zuschlug, tötete übereine halbe Million Amerikaner und mehr als zwanzig Millionen Menschenauf der ganzen Welt ..." Er war bemerkenswert aufrichtig hinsichtlich der drohenden Gefahr fürdas amerikanische Volk: "Wissenschaftler und Ärzte können uns nichtsagen, wo und wann die nächste Pandemie zuschlagen wird oder wie heftigsie sein wird, aber die meisten sind sich einig: Wahrscheinlich werdenwir es irgendwann mit einer erneuten Pandemie zu tun bekommen. Und diewissenschaftliche Welt ist zunehmend besorgt über ein neues Grippevirus,das unter der Bezeichnung H5N1 - oder Vogelgrippe - bekannt ist ..."Er fuhr fort und betonte: "Derzeit haben wir keinen Beweis dafür, dasseine Pandemie bevorsteht. Die meisten der Menschen in Südostasien, diekrank wurden, haben mit infizierten Vögeln hantiert. Und während sichdas Vogelgrippevirus von Asien nach Europa ausgebreitet hat, gibt eskeine Berichte über infizierte Vögel, Tiere oder Menschen in denVereinigten Staaten. Auch wenn das Virus gelegentlich in Vögeln anunseren Küsten ankommen wird, heisst das nicht, dass in unserem LandMenschen infiziert werden. Die Vogelgrippe ist immer noch primär eineTierkrankheit. Und bis jetzt ist es unwahrscheinlich, dass Menschen dieVogelgrippe bekommen, wenn sie nicht in direkten nachhaltigen Kontaktmit infizierten Vögeln kommen." Trotzdem rief der Präsident den Kongress auf, notfallmässig neue Mittelin Höhe von 7,1 Milliarden Dollar zur Verfügung zu stellen, um sich aufdiese (nicht bevorstehende, nicht pandemische) Gefahr vorzubereiten. Dasnennen wir Vorsicht. Vorrangig auf seiner Liste der Vorsichtsmassnahmenwar der Aufruf an den Kongress, eine weitere Milliarde Dollar fürTamiflu freizugeben. Am 28. Oktober verabschiedete der Senat als Reaktion auf die wachsendeVogelgrippen-Panik ein Gesetz über Sonderausgaben in Höhe von 8Milliarden Dollar. Mike Leavitt, Minister für Gesundheit und Soziales,teilte der Presse in einem ehrlichen Moment während der Debatte über dasGesetz des Senates mit: "Wenn es nicht das gegenwärtige H5N1-Virus ist,das zu einer Grippe-Pandemie führt, wird es irgendwann in der Zukunftunseres Landes irgendein anderes Virus sein." In der Zwischenzeit werdenMilliarden von Steuergeldern an eine Handvoll Pharma-Riesen geflossensein, die bereitstehen, um daran zu verdienen. Keiner erntet dabei mehrMammon als der schweizerisch-amerikanische Pharma-Riese Roche Holdingaus Basel. Uns wird gesagt, die einzige Medizin, die die Symptome der allgemeinenoder der saisonalen Grippe und die "möglicherweise" auch die Symptomeder Vogelgrippe mildern könne, sei ein Medikament namens Tamiflu.Derzeit besitzt die riesige schweizerische Pharmafirma Roche die einzigeLizenz, Tamiflu herzustellen. Dank der Medienpanik sind dieAuftragsbücher bei Roche heute zum Überlaufen gefüllt. Roche hatkürzlich die Anfrage des US-Kongresses zurückgewiesen, seine exklusivenPatentrechte zu lockern, um anderen Arzneimittelherstellern zu erlauben,Tamiflu herzustellen - und zwar mit der wenig glaubwürdigenEntschuldigung, es sei in Wahrheit zu komplex, als dass andere esschnell herstellen könnten. Jedoch ist der wirkliche Gegenstand des Interesses die Firma inKalifornien, die Tamiflu entwickelt und die Vermarktungsrechte an ihrerpatentierten Erfindung an Roche weitergegeben hat. "Rummy Flu" Tamiflu wurde 1996 von einer kalifornischen Biotechnologie-Firma namensGilead Sciences Inc. entwickelt und patentiert. Gilead ist eine an derNASDAQ (GILD) börsennotierte Aktiengesellschaft, die es vorzieht, beidem gegenwärtigen Sturm auf Tamiflu eine zurückhaltendeUnternehmenspolitik zu betreiben. Das könnte damit zusammenhängen, wermit Gilead in Verbindung steht. 1997, bevor er US-Verteidigungsministerwurde, war Donald H. Rumsfeld Vorsitzender des Aufsichtsrates von GileadSciences bis 2001, als er Verteidigungsminister wurde. Nach einerPressemitteilung der Firma vom 3. Januar 1997 war Rumsfeld seit 1988Mitglied des Aufsichtsrates von Gilead.Nach einem bisher noch nicht bestätigten Bericht hat Rumsfeld währendseiner Amtszeit als Verteidigungsminister ein zusätzliches Aktienpaketseiner früheren Firma Gilead Sciences im Wert von 18 Millionen Dollargekauft, was ihn derzeit zu einem der grössten, wenn nicht gar zumgrössten Anteilseigner macht.Der Verteidigungsminister, der Mann, der angeblich den Gebrauch vonkünstlich fabrizierten Geheimdienstinformationen zur Rechtfertigung desIrak-Krieges unterstützt hat, ist jetzt in der Position, riesige Gewinneaus der Grippe-Panik zusammenzuraffen, die die Regierung, der erangehört, nach Kräften geschürt hat. Es wäre hilfreich zu wissen, ob derNachfolger von Douglas Feith im Office for Special Plans im Pentagon dieStrategie der biologischen Kriegsführung entwickelt hat, die hinter dergegenwärtigen Vogelgrippe-Panik steckt. Vielleicht könnte einbetriebsamer Untersuchungsausschuss des Kongresses einmal das gesamteThema wahrscheinlicher Interessenskonflikte von Minister Rumsfelduntersuchen.Rumsfeld steht bereit, ein Vermögen mit Lizenzgebühren zu machen,während eine panische Weltbevölkerung sich abstrampelt, um einMedikament zu kaufen, das im Hinblick auf die Heilung der angeblichenVogelgrippe wertlos ist. Dieses Modell legt eine Parallele zu derschamlosen Korruption der Halliburton Corporation nahe, deren frühererVorstandsvorsitzender Vizepräsident Dick Cheney war. Cheneys Firma hatbis heute Bauaufträge in Milliardenhöhe für den Irak und anderswoerhalten. Ist es reiner Zufall, dass Cheneys engster politischer FreundVerteidigungsminister und Nutzniesser der Vogelgrippe Don Rumsfeld ist?Es handelt sich um eine weiteres Beispiel dessen, was jemand das Prinzipder modernen US-Sonderinteressenspolitik genannt hat: "Gewinneprivatisieren und Kosten sozialisieren". Präsident Bush hat derUS-Regierung die Anweisung gegeben, von Gilead Sciences Tamiflu im Wertvon zwei Milliarden Dollar zu kaufen. Das war vor seiner Rede vom 1.November vor dem National Institute of Health in Bethesda, Maryland, woer um eine weitere Milliarde Dollar für Tamiflu bat. Small Pox, Big Bucks ... [Wortspiel, wörtlich: Pocken und das grosse Geld] Es scheint, dass der Verteidigungsminister ein recht glücklichesHändchen darin hat, die Regierung dazu zu bringen, Impfstoffe von Firmenzu kaufen, an denen er direkt finanziell beteiligt ist. Viele werdensich an die Ängste direkt im Anschluss an die Ereignisse des 11.September 2001 erinnern, als die Bush-Administration laut über die"mögliche" Gefahr sprach, die von Usama bin Ladin ausging (fürdiejenigen, die es vergessen haben sollten, das war der Mann, derangeblich der Grund dafür war, dass die Vereinigten Staaten ihren Krieggegen den Terrorismus begannen). Damals wurde uns gesagt, eines dermöglichen Terror-Szenarios sei ein Angriff mit tödlichen Pockenviren,der die amerikanische Bevölkerung vernichten würde.Glücklicherweise war die Administration damals ebenso wachsam, wie siees heute im Hinblick auf die Vogelgrippe-Pandemie ist.Verteidigungsminister Rumsfeld befahl damals, dass Mitglieder derStreitkräfte gegen Pocken geimpft wurden, eine Impfung miterschreckenden Nebenwirkungen. Die Behandlung schloss auch die Injektioneines Medikaments namens Vistide ein, angeblich um die Nebenwirkungender Pockeninfektion zu behandeln, falls sie auftreten sollte.Vistide war auch ein Produkt von Gilead Sciences, Herrn Rumsfeldsfrüherer Firma, von der er bis heute grosse Mengen Aktien besitzt. HerrRumsfeld war derjenige, der den Befehl unterzeichnete, damals denUS-Truppen Vistide zu verabreichen. Wir können sicher sein, dass dieMänner und Frauen der US-Streitkräfte diesmal auch unter den ersten seinwerden, die Tamiflu von ihrem immer wachsamen Kommandeur bekommen.Seltsam, dass die "Washington Post" diesen auf den ersten Blickschamlosen Interessenkonflikt in der Person des Verteidigungsministersin einer Zeit nicht untersucht, wo die Medien entdeckt haben, dass dieLügen der Administration über angebliche Massenvernichtungswaffen desIraks berichtenswert sind. Genmanipulierte Hühner rächen sich Aber die Interessenkonflikte wegen Tamiflu sind vielleicht nur dieSpitze des Eisbergs bei der Vogelgrippe-Geschichte. In Grossbritannienund wahrscheinlich auch in den Vereinigten Staaten sind auf höchsterEbene Forschungen im Gange, um eine gentechnische Methode zu entwickeln,mit der Hühner und andere Vögel "resistent" gegen die Vogelgrippe-Virengemacht werden können. Britische Wissenschafter sollen Hühner genetisch verändern, um Vögel zuproduzieren, die gegen die tödlichen Stämme des H5N1-Virus resistentsind, die die Geflügelwirtschaft im Fernen Osten vernichten. LaurenceTiley, Professor für Mikrovirologie an der Cambridge University, undHelen Sang vom Roslin Institute in Schottland sind daran, "transgeneHühner" zu entwickeln, bei denen kleine Teile von genetischem Materialin die Hühnereier eingefügt werden, angeblich um die Hühner resistentgegen H5N1 zu machen. Tiley berichtete der "London Times" am 29. Oktober: "Wir gehen davonaus, dass es nach der Erteilung der behördliche Genehmigung nur vieroder fünf Jahre dauern wird, um genug Hühner zu züchten, um die gesamteWelt-(Hühner-)Population auszutauschen." Die eigentliche Frage imZusammenhang mit diesem zweifelhaften Unternehmen ist, welcheGenmanipulationsriesen diese Forschung und die Entwicklung dergenmanipulierten Hühner unterstützen und wer ihre Produkte kontrollierenwird. Es wird zunehmend klar, dass die ganze Wahrheit der Vogelgrippe inihren vollen Dimensionen nur langsam ans Tageslicht kommt. Was wirbisher erkennen können, ist in keiner Weise schön.Die Bush-Administration hat immer wieder versucht, die Öffentlichkeit,und vor allem das Gesundheitswesen und die Ärzteschaft, zu überreden,sich für die Massenimpfung gegen Pocken starkzumachen. 2002 haben dasCenter for Disease Control (CDC) und bestimmte höhere Regierungsbeamteeine präventive Pockenimpfung für grosse Teile der Bevölkerung alsSchutz gegen die Bedrohung durch von Terroristen verbreitete Pockenvirenverlangt. Die Regierung fing mit der Bevorratung von Hunderten vonMillionen Impfdosen an. Sie legte auch einen Vorrat von "Vistide" an. Mit jeder neuen offiziellen Verlautbarung durch Regierungsmitgliederwuchs die Angst der Bevölkerung vor den Pocken. Tatsache aber war, dassentgegen diesen Verlautbarungen die Pocken überhaupt keinehochansteckende Krankheit sind. Dr. Kuritsky, MD, Direktor desNationalen Impfprogramms und zuständig für Frühwarnung und Planung beiPocken beim CDC, sagte: "Pocken haben eine langsame Verbreitung und sindnicht hochansteckend." Sogar in dem Fall, dass jemand einem erkannten bioterroristischenAngriff mit Pocken ausgesetzt wäre, würde das nicht bedeuten, dass erdie Pocken bekäme, erläuterte Kuritsky weiter. Die Anzeichen undSymp-tome der Krankheit würden nicht sofort auftreten, und es gäbe genugZeit zu planen. Zunehmend wandten sich erfahrene Mitglieder desUS-Gesundheitswesens an die Öffentlichkeit und warnten ihrerseits vorden Nebenwirkungen der Immunisierung gegen Pocken, einschliess-lichschwerer Erkrankungen des Gehirns und des Herzens, Autismus, abnormalerChromosomenveränderungen, Diabetes, verschiedener Krebsarten undLeukämien sowie Demyelination des Nervengewebes noch Jahre nach derImpfung. Viele fanden, es wäre besser, das Risiko einesbioterroristischen Angriffs einzugehen als diese "Medizin" zu nehmen.Die Kampagne für Massenimpfung gegen Pocken war ein Flop. Doch in derZwischenzeit wurden Millionen Dosen von Vistide produziert und derUS-Regierung verkauft, um die Wirkungen der Pocken zu "dämpfen", fallsso ein hypothetischer Angriff tatsächlich stattfinden würde. DasPentagon war damals der Hauptkäufer von Vistide. Die Angstmache vor dem Pockenterror-Szenario erreichte mit dem Beginndes Irak-Krieges im Februar 2003 seinen Höhepunkt, als Horrorgeschichtendie Runde machten, Saddam Hussein könnte gestohlende russichePockenvirusvorräte in seinem Besitz haben, die er auf die amerikanischeBevölkerung loslassen würde. In seiner Rede an die Nation im Januar 2003schlug der Präsident ein "Bioschutz-Projekt" vor, bei dem Impfstoffe undArzneimittel gegen einen Bioterrorangriff - inklusive Pocken und Anthrax- entwickelt werden sollten. Am 21. Juli 2004 machte Präsident Bush durch Unterzeichnung einesentsprechenden Gesetzes das Projekt amtlich. Es sollten "neue Werkzeugeentwickelt werden, die die medizinischen Gegenmassnahmen zum Schutz deramerikanischen Bevölkerung vor chemischen, biologischen, radiologischenoder nuklearen Angriffen (CBRN) verbessern würden". Im Haushaltsjahr2004 waren von den Mitteln, die auf das Ministerium für InnereSicherheit entfielen, 5,6 Milliarden Dollar für den Kauf vonverbesserten Gegenmitteln gegen Anthrax, Pocken und andere CBRN-Agenzienfür die nächsten zehn Jahre vorgesehen. Rumsfeld wusste genau, was er seinen Soldaten verschrieb. Auch Vistidewar ein Produkt von "Gilead Sciences", der früheren Firma von Rumsfeld.Rumsfeld war die Person, die für die Entscheidung, den US-TruppenVistide zu verabreichen, verantwortlich zeichnete. Diese Entscheidungentsprang offensichlich nicht der Güte des Verteidigungsministers oderseiner Sorge um die Gesundheit seiner Soldaten, da er ja mit denNebenwirkungen des Mittels von Anfang an persönlich vertraut war, seitdie Firma es in den späten 1990er Jahren zunächst zur Aids-Behandlungentwickelt hatte. Wie Rumsfeld genau wusste, hatte Vistide ziemlichheftige Nebenwirkungen. Laut Dr. Christopher Hogan, MD, Professor an derAbteilung für Notfallmedizin an der Medizinischen Hochschule vonVirginia, gehören zu den Komplikationen, die bei Vistide auftretenkönnen: Nierenvergiftung, Neutropenie, Fieber, Anämie, Kopfschmerzen,Haarausfall, Uveitis Iritis (entzündliche Augenerkrankungen) undBauchschmerzen. Aber einmal abgesehen davon, dass hier jemand mit der Angst vor Pockenoder der Vogelgrippe Millionen scheffelt, wäre es eine gefährlicheUnterschätzung zu glauben, dass die Geldgier einer Person oder einerFirma schon das Ende der Geschichte ist. Das Alarmierende an Tamiflu,Vistide und den anvisierten neuen rechtlichen Bestimmungen für die"Impfstoffindustrie" ist die Tatsache, dass das alles ganzoffensichtlich Teil einer viel umfassenderen Strategie ist, die dieBush-Administration scheinbar seit längerem entwickelt. Während derPockenhysterie vor drei Jahren hat die Bush-Regierung republikanischeKongressabgeordnete dazu gebracht, einen Paragraphen in denGesetzesentwurf für Homeland Security aufzunehmen, der diePharmakonzerne von jeder Verantwortlichkeit für die von ihnenfabrizierten Arzneimittel freisprechen und ihnen Immunität gewährenwürde, und zwar diejenigen Pharmakonzerne, die Pockenimpfstoffeherstellen. Nürnberger Schutz der Menschenrechte bei Experimenten abschaffen Nun versucht die Bush-Regierung, diese Immunität für Pharmakonzerneauszuweiten, indem sie das Klima der Angst vor der Vogelgrippe ausnutzt.In seiner Rede vor dem National Institute of Health vom 1. Novemberschlug der Präsident vor, alle Arzneimittelhersteller vollständig vonder Möglichkeit, sie gerichtlich für ihre Produkte zu belangen,auszunehmen. Er verwendete für dieses Vorhaben explizit die Worte"Haftpflichtschutz für die Hersteller von lebensrettenden Impfstoffen".Wenn man diese Ankündigung von der harmlos klingenden vornehmen Rhetorikentkleidet, heisst das nichts anderes als: Die Arzneimittelherstellerkönnen produzieren und auf den Markt bringen, was immer sie den Menschenandrehen wollen, ob es nun Vistide, Tamiflu oder Thalidomid ist, ohnerechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen.Wir brauchen nur einmal eine Minute zu überlegen, was die Folgen wären,wenn man diese Errungenschaft eines Jahrhunderts bitterer Kämpfe einfachabschaffen würde, nämlich die, dass wir heute ein Minimum an Kontrolledarüber haben, welche Substanzen der Öffentlichkeit als Arzneimittelverkauft werden dürfen. Während der 1960er Jahre gründete Dr. Heinrich Mueckter, einberüchtigter Nazi-Arzt, der von der polnischen Regierung wegen seinerfurchtbaren Menschenexperimente mit Typhusbakterien imKonzentrationslager gesucht wurde, eine pharmazeutische Firma inWestdeutschland und entwickelte dort ein Arzneimittel, das er alsharmloses Schlafmittel vermarktete. Sein Produkt Contergan wurde als soharmlos beschrieben, dass es ohne Rezept verkauft werden konnte, undeine Million Deutsche benutzten es jeden Tag, um schlafen zu können. Erbot sein Mittel besonders "schwangeren Müttern" an, die Schlafstörungenhatten. Das Ergebnis wurde bald offenbar: Tausende von groteskdeformierten Babys. Das Mittel, das er entwickelt hatte, enthieltThalidomid. Zu der damaligen Zeit überliess es die deutsche Gesetzgebungder Pharmaindustrie oder einer lokalen Regierungsbehörde, in einer ArtSelbstkontrolle Bestimmungen über solche Arzneimittel zu erlassen. Oder denken wir an die riesigen Skandale, die mit dem antirheumatischenArzneimittel Vioxx verbunden sind, das mehr als zwei Millionen Menschenin der ganzen Welt benutzten, als es letzten September von Merck & Coaus dem Verkehr gezogen wurde. Ernsthafte Studien hatten das Ergebniserbracht, dass die Benutzer von Vioxx ein 400mal grösseres Risikohatten, einen Herzinfarkt oder Gehirnschlag zu bekommen. Das Risiko fürMerck, für die Folgen haftbar gemacht zu werden, war sicher einHauptgrund für die Firma, Vioxx vom Markt zu nehmen.Merck & Co begann Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Verkauf vonProdukten als "Arzneimittel", die Morphium, Kodein, Chinin und Strychninenthielten. Es gab damals keinerlei Bestimmungen für solche Hersteller.Der deutsche Erfinder des Aspirins, die Firma Bayer, verkaufte 1898Heroin als "hervorragenden Hustenstiller". Das war es wahrscheinlichauch, aber damals redete man noch nicht über die Nebenwirkungen. Das warzu einer Zeit, bevor viele solche Skandale und ernsthafte Folgen für diebetroffenen Menschen die Regierungen zwangen, gesetzlich zu regeln, wasals Medikament verkauft werden durfte. 1962 brachte Senator Estes Kefauver als Antwort auf denThalidomid-Skandal einen Gesetzesentwurf ein, der als "Ergänzung zumKefauver-Harris-Arzneimittelgesetz" im selben Jahr verabschiedet wurde.Dieses Gesetz verschärfte die Anforderungen an dieArzneimittelsicherheit und verpflichtete die Arzneimittelhersteller,oder, wie George Bush Sr. es gerne nannte, die "Impfstoffindustrie" zubeweisen, dass ein Arzneimittel wirksam ist, bevor es der Öffentlichkeitverkauft wird. Arzneimittel mussten bei der Food and Drug Administrationregistriert werden, und die FDA wurde "explizit befugt, der jeweiligenFirma angemessene Herstellungsmethoden vorzuschreiben". Sicherheits- undReinheitsstandards wurden definiert. Des weiteren musstenArzneimittelhersteller ab jetzt explizit die Risiken ihrer Produkteauflisten. 1948 nahmen die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen den sogenanntenNürnberg-Code an, ein Ergebnis des Militärprozesses, der 1946 inNürnberg gegen Nazi-Ärzte wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit undExperimenten mit Arzneimitteln und Viren an Menschen stattfand. Der Codewurde als allgemeines internationales Gesetz anerkannt, als Leitliniefür die medizinische Forschung. Wenn man nun gesetzliche Immunität gegenStrafverfolgung für die Wirkungen von Arzneimitteln gewähren würde,hätten die Pharmakonzerne nicht nur erfolgreich den Nürnberg-Coderückgängig gemacht, sondern auch ein Jahrhundert bitter erkämpfterErrungenschaften an Sicherheit für die Menschen durch Gesetze, die dieArzneimittelherstellung und deren Verkauf regeln. Mit seiner Forderung, der Pharmaindustrie vor gerichtlichenSchadensverfahren Immunitätsschutz zu gewähren, will der Präsident, wieer sagt, "Schranken niederreissen, die die Impfstoffherstellungbehindern". In Wirklichkeit ist er dabei, ein gesellschaftliches Umfeldzu schaffen, welches nicht einmal die Nazi-Ärzte und Pharmakonzerne imDritten Reich geniessen durften - sie mussten ihr Tun verheimlichen!Wenn Präsident Bushs Forderung Gesetz werden sollte, wäre das ein sehrgefährlicher Präzedenzfall. Die eigentliche Frage, die sich stellt, istdie: Was ist so wichtig, dass es den Präsidenten der Vereinigten Staatenveranlasst, seine eigene Bevölkerung derartigen Risiken einerentfesselten Pharmaumgebung auszusetzen?Dass es einen Virenstamm gibt, der Vögel befällt, besonders in Teilenvon Vietnam und China, kann nicht der Grund sein. Eher geht es wohl umdie politische Ausnutzung einer solchen Situation, um eine ganz andereAgenda einzuführen, eine Agenda, deren Folgen für das menschliche Lebenund Wohlergehen viel, viel schädlicher sein werden als eine vorstellbareGefahr, die von H5N1 oder irgendeinem anderen Virenstamm ausgehenkönnte. O heilige Globalisierung - deine technischen Industriehühner ... "Nein, die Stallhaltung ist eben nicht sicherer, sondern dieindustrielle Produktion - und das sieht man in Asien, wohin viele derindustriellen Produktionen ausgelagert wurden, wir haben inzwischeneinen grossen Fleisch- und Tiertourismus. Das Zusammentreffen vontraditionellen Rassen, von lokalen Rassen und technisch hochgezüchtetenHühnern machen genau das Problem aus. Genau wie bei den Zugvögeln, diedas Virus zum Teil in sich tragen, aber nicht klinisch krank werden,gibt es eine hohe Ansteckungsgefahr bei diesen technisch hochgezüchtetenHühnern. Wenn dann das Virus in diese Massentierhaltung kommt, dann istauch die Gefahr der Mutationen gegeben. Also die Massentierhaltung istnicht Auslöser, sondern sie ist - sagen wir mal - Aufmarschgebiet fürdiese Krankheit." "[...] die eigentliche Gefahr liegt darin, dass technisch hochgezüchteteund dann in Massenhaltung aufeinandersitzende Tiere, also in diesemFalle Hühner oder Hähnchen, dass das genau die gefährliche Haltung ist für Viren." "[...] die Gefahr für die Tiere ist hoch. Aber ich sage, dieWahrscheinlichkeit, dass es zu einer Ansteckung von Mensch zu Menschkommt, die ist bis jetzt noch nicht gegeben, auch weltweit nicht." Interview mit dem Europa-Parlament- Abgeordneten Graefe zu Bahringdorf im Deutschlandfunk am 20.10.2005 Artikel 3: Zeit-Fragen Nr.44 vom 7.11.2005, |
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| PRISONER NOT SADDAM? DOUBTS REGARDING THE CAPTURE OF SADDAM Centre for Research on Globalization http://globalresearch.ca/articles/CRG312A.html Dec. 22, 2003 CRG Editor: We present to our readers several key articles from both mainstream as well alternative news sources which cast doubt on the official story of Saddam Hussein's capture. Above URL contains 11 additional URLS, including the following from MSNBC quoting JOHN LOFTUS... Text of Interview with John Loftus MSNBC, July 25, 2003 http://www.john-loftus.com/msnbc_072503.asp According to John Loftus: "military intelligence is so convinced that he was killed on March 20. So, nobody has the body, so nobody's confirming it. But everyone in -- that I've talked to in Centcom and Special Operations Command are so certain that he's dead that they're not even bothering to look." ------------------- Note: my earlier Email... Why do you media people parrot the Bush/Pentagon lie that this "double" with ragged, uneven teeth, is Saddam? FURIOUS MRS. SADDAM SAID THE PRISONER (ON TRIAL) IS NOT SADDAM! June 18, 2004 - http://www.prisonplanet.tv/articles/june2004/061804saddamnotsaddam.htm Excerpts only... Sajida Heiralla Tuffah, after the Russians demanded she be allowed to visit her imprisoned husband Saddam in Qatar: "This is not my husband but his DOUBLE... You think I do not know my husband?" Sajida shouted furiously, "I was married to the man for more than twenty-five years!" Then she stormed off, never to return. This remarkable confrontation was reported by Pravda and four other newspapers in the east between 13 and 17 April (2004), but the New York Times and others made damn sure you didn't read or hear about it in the west. ------------------------------ NOT THE REAL SADDAM - PRAVDA.Ru http://english.pravda.ru/printed.html?news_id=13298 Excerpt: The man the Americans are parading is not the real Saddam Hussein. --------------------------- NOT SADDAM - DOESN'T HAVE REAL SADDAM'S EVEN TEETH! http://joevialls.altermedia.info/iraq/vaudeville.html When the "Saddam" double opened his mouth in court last year, his exposed ragged teeth and misshapen jaw bone, tipped off the (recently deceased) Australian Investigator JOE VIALLS... Excerpts only... ...expert dental service was free to all Iraqis, and President Hussein's teeth were and are in pristine condition. (The Saddam double) has ragged uneven teeth when compared to the even teeth of President Hussein... (See comparison photos.) ------------------ WHO'S THAT MAN? (Not Saddam!) http://www.thetruthseeker.co.uk/print.asp?ID=3717 October 20, 2005 Rixon Stewart wonders if SEVERAL Doubles are being paraded... Excerpts only... ... the real Saddam had employed the services of a small band of look-a-likes to thwart possible assassination attempts. Note the varied dental work on these 'Saddam Husseins.' (article has several comparison photos) |
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| Artikelhinweise - White House keeps dossiers on more than 10,000 'political enemies' http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/white-house-keeps-dossiers-on-more.html - Fujimori Vows to Fight Extradition--Arrested in Chile http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/fujimori-vows-to-fight-extradition.html - Ship Blasted Pirates With Sonic Weapon http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/ship-blasted-pirates-with-sonic-weapon.html - Revision Thing-A history of the Iraq war, told entirely in lies http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/revision-thing-history-of-iraq-war.html - After three years at Guantanamo Afghan writers found to be no threat to United States http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/after-three-years-at-guantanamo-afghan.html - Wag the Damascus? http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/wag-damascus.html - Riots Spread Into Rebellion http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/riots-spread-into-rebellion.html - A Deadly Interrogation--Can the C.I.A. legally kill a prisoner? http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/deadly-interrogation-can-cia-legally.html - The Supreme Court will hear a challenge to Bush administration plans for military tribunals to try foreign detainees. http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/supreme-court-will-hear-challenge-to.html - Another Saddam Co-Defendant's Lawyer Slain http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/another-saddam-co-defendants-lawyer.html - The media are minimising US and British war crimes in Iraq http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/media-are-minimising-us-and-british.html - President Bush's Walkabout http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/president-bushs-walkabout.html - Italian Satellite TV to Broadcast Evidence of US Use of ChemicalWeapons on Civilians http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/italian-satellite-tv-to-broadcast.html - Sarko and the French Strategy of Tension http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/sarko-and-french-strategy-of-tension.html - Osama: Dead Again Saturday November 05th 2... http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/osama-dead-again-saturday-november.html - Chalabi, in Tehran, Meets With Iranian President Before Traveling to U.S. Next Week http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/chalabi-in-tehran-meets-with-iranian.html - Don't Start Cheering Just Yet http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/dont-start-cheering-just-yet.html - Council of Europe calls for CIA inquiry http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/council-of-europe-calls-for-cia.html - Possible U.S. and Israeli Connection in Assassination of Rafiq Harari http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/possible-us-and-israeli-connection-in.html - Iran Says Finds Crashed US Spy Drones http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/iran-says-finds-crashed-us-spy-drones.html - Paris Burning: How Empires End http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/paris-burning-how-empires-end.html - Neo-con/fascist provocateurs behind French riots? http://qwstnevrythg.blogspot.com/2005/11/neo-confascist-provocateurs-behind.html |
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| http://www.chinaseite.de/China_loest_den_Yuan_vom_Dolla.1283.0.html China wertet die eigene Währung auf und löst den Renminbi (Yuan) vom Dollar Die chinesische Währung ist ab jetzt nicht mehr an den Dollar gekoppelt. Die chinesische Regierung lässt leichte Schwankungen zu bestimmten Währungen zu. Der Dollar ist in diesem Währungskorb weiter enthalten. Der Kurs des Yuan zum Dollar wurde jetzt auf 1: 8,11 festgesetzt. Zuvor hatte er bei 1:8,28 gelegen. Dies entspricht einer Aufwertung von 2%. Die Kurse zu den Währungen wird täglich neu festgelegt. Auf den ersten Blick kommt China damit den jahrelangen Forderungen der G7-Staaten, insbesondere den USA nach, allerdings handelt es sich bei dem neuen System wohl eher um einen sybmolischen Schritt, da die Änderungen weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Die USA, die unter einem hohen Handelsdefizit mit China leiden, klagen seit langem über Wettbewerbsvorteile für chinesische Firmen, die ihre Produkte durch den künstlich niedrig gehaltenen Kurs des Yuan günstig in andere Länder exportieren können. Die Änderung und die täglich möglichen Kursschwankungen sind jedoch so gering, dass sie dem Export Chinas in die USA und Europa kaum schaden werden. http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E3CD22F902B45419CACB63AF72AC428DC~ATpl~Ecommon~Scontent.html China weitet Währungsband zu Euro und Yen aus 23. September 2005 China hat am Freitag die zugelassene Handelsspanne für die Landeswährung Yuan gegen Nicht-Dollar-Devisen auf drei Prozent von 1,5 Prozent ausgedehnt. Damit setzt die chinesische Zentralbank die Serie von Reformen fort, die das Währungssystem des Landes Schritt für Schritt liberalisieren und flexibilisieren sollen. Ende Juli hatte China nach massivem Druck der Vereinigten Staaten die Kopplung seiner Währung an den Dollar aufgegeben und den Yuan damit faktisch aufgewertet. Seither kann sich der Yuan in engen von der Zentralbank kontrollierten Grenzen zu einem Korb aus mehreren Währungen bewegen. Weiterentwicklung des chinesischen Devisenmarktes Handel mit Yuan wird immer flexibler Nach Angaben der Zentralbank können die Banken bei Devisen-Geschäften mit ihren Kunden künftig ihre eigenen Angebot- und Nachfrage-Kursspannen für den Handel vom Yuan zu Nicht-Dollar-Devisen festsetzen. Die neuen Regeln sollen den Devisenmarkt weiterentwickeln und den Yuan-Kursbildungsmechanismus weiter perfektionieren , erklärte die Notenbank. Diese Entwicklung führt am Freitag am Devisenmarkt zu Bewegungen. Sie setzt den Euro gegen den Dollar leicht unter Druck, da vermutet wird, die chinesische Zentralbank müsse nun weniger Euro als zuvor kaufen, um den Yuan stabil zu halten. Auch der Yen hat einen Teil der leichten Kursgewinne abgegeben, die er vor der Bekanntgabe gemacht hatte. Die Nervosität im Devisenhandel ist auf der einen Seite verständlich, da die Bindung des Yuan an andere Währungen nun offensichtlich Schritt für Schritt gelockert wird. Auf der anderen Seite ist der jüngste Schritt inkonsequent, da er die enge Handelsspanne zum Dollar beibehält, obwohl im Verhältnis zwischen dem Greenback und dem Yuan der größte Anpassungsbedarf besteht. Aus diesem Grund ist er als Einzelmaßnahme relativ unbedeutend. Allerdings änderte sich das Bild, wenn in den kommenden Wochen und Monaten ein solcher Schritt nach dem anderen folgen würde. Experten rechnen mit einer Strategie der kleinen Schritte Nicht nur der Euro ist im Tagesverlauf leicht in die Defensive geraten, sondern auch die Rentenmärkte. Auch hier wird vermutet, die Ausweitung des Währungsbandes würde die Nachfrage nach den Rentenpapieren in Europa und auch in Amerika reduzieren. Sollte sich das bestätigen, dürfte es die Kursphantasie der ohnehin schon hoch bewerteten Märkte wohl dämpfen, auch wenn die Trends zumindest in Europa weiterhin nach oben zeigen. Jim O'Neill, Chefvolkswirt von Goldman Sachs, und auch andere Experten rechnen nach und nach mit weiteren Schritten dieser Art. Wir werden verschiedenartige Maßnahmen in dieser Richtung sehen. Gelegentlich wird der Yuan dabei auch aufgewertet werden, sagte er der Nachrichtenagentur Bloomberg. Er rechnet allerdings nicht mit einer baldigen Freigabe des Wechselkurses. Tatsache ist jedoch, daß die chinesische Währung aufgrund der boomenden Exportwirtschaft - das amerikanische Leistungsbilanzdefizit und die massiv anschwellenden Devisenreserven Chinas sprechen Bände - weiter aufwerten muß, um auch nur annähernd zu einer Normalisierung der internationalen Handelsströme zu führen. Dieser Prozeß wird sehr wahrscheinlich auch die anderen asiatischen Währungen mitnehmen und sie mittel- bis langfristig sowohl gegen den Dollar aber auch in geringerem Ausmaß gegen den Euro aufwerten lassen. http://www.ftd.de/bm/ma/15309.html China koppelt Währung von Dollar ab China hat die Bindung der Landeswährung Renminbi an den Dollar mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Damit macht die Zentralbank einen ersten Schritt auf dem Weg von den führenden Industrienationen geforderten Flexibilisierung des chinesischen Wechselkurssystems. Streitpunkt: Den USA war das feste Verhältnis zwischen Dollar und Renminbi ein Dorn im Auge Die Stabilität des Renminbi soll nun mit Hilfe eines Korbs aus verschiedenen Währungen gesteuert werden, wie die Notenbank auf ihrer Internetseite bekannt gab. Ab 19 Uhr Ortszeit (13 Uhr MESZ) sei der Leitkurs des Renminbi mit 8,11 je Dollar festgelegt worden. Dies entspricht einer Aufwertung um 2,1 Prozent. Die Zentralbank werde ab sofort täglich nach Handelsschluss den Schlusskurs des Yuan festlegen. Dieser gelte dann als neuer Leitkurs für den folgenden Handelstag, von dem der Kurs dann um nicht mehr als 0,3 Prozent abweichen dürfe. In den vergangenen Jahren war der Druck auf die chinesische Regierung gewachsen, ihr festes Wechselkurssystem aufzugeben und eine Aufwertung der Landeswährung zuzulassen. Vor allem die USA warfen dem wirtschaftlich aufstrebenden Land vor, sich mit einem künstlich niedrigen Kurs unfaire Handelsvorteile zu verschaffen. Zu anderen Währungen soll der Renminbi der Notenbank zufolge ebenfalls in bestimmten Bandbreiten gehandelt werden. Die Zentralbank behielt sich vor, die Bandbreite zum Dollar wenn nötig den Entwicklungen an den Finanzmärkten sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Situation anzupassen. Insgesamt werde eine stabile Währung angestrebt, die anpassungsfähig sei. Ein Sprecher der Zentralbank erklärte, zu rasche Kursschwankungen des Renminbi könnten dem chinesischen Finanzsystem schaden und lägen nicht im Interesse der Regierung. Aktienmärkte ziehen an Chinas Leistungsbilanzsaldo und Chinas realer Wechselkurs Die Aktienmärkte reagierten positiv auf die Nachricht. Die Futures-Kontrakte auf US-Aktien weiteten ihre Gewinne vorbörslich deutlich aus und deuteten damit auf eine freundliche Handelseröffnung in New York. Der Dax baute seine Anfangsgewinne aus. Am europäischen Rentenmarkt drehte der Bund-Future ins Minus. Der japanische Yen legte zeitweise um zwei Prozent zum Dollar zu. Analysten erwarteten von der nur geringfügigen Aufwertung des Renminbi und der neuen Wechselkurssteuerung keine starken Auswirkungen. "Das sieht nach einem moderaten Zug aus - ein Versuch, ohne eine größere Anpassung der Wechselkurse etwas Druck abzulassen", sagte Kit Juckes von RBS Financial Markets. Auch Ralph Solveen, Volkswirt bei der Commerzbank, erwartete keine größeren Folgen für die deutsche Wirtschaft. "Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft wird durch die Wechselkursanpassung nicht dramatisch verändert. Eine Währungsveränderung um 2,1 Prozent ist nicht sehr groß", sagte er. Auch das Leistungsbilanzdefizit der USA, das sich vor allem wegen der hohen Importüberschüsse gegenüber China aufgebaut hat, werde dadurch nicht ausgeglichen. Unternehmen reagieren gelassen "Wir erwarten keinen großen Nettoeffekt wegen der gegenläufigen Effekte des Schritts auf die Importe nach China und die Exporte aus dem Land", sagte ein Sprecher des Chemiekonzerns Bayer. Die beiden Effekte würden sich zum Teil neutralisieren. Die Investitionen von Bayer in China würden aber als Folge wirtschaftlicher werden. Bayer zählt zu den großen Investoren im Reich der Mitte. Der Chemiekonzern Lanxess hält positive Auswirkungen der Liberalisierung auf seine Gewinnmargen für möglich. "Wir sehen diesen Schritt grundsätzlich und positiv, er könnte positive Auswirkungen auf unsere Margen haben", sagte ein Lanxess-Sprecher. Im Jahr 2004 steuerte die Region Asien/Pazifik 15 Prozent zum Konzernumsatz von Lanxess bei. |
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| http://de.news.yahoo.com/051105/286/4r3d4.html Samstag 5. November 2005, 13:31 Uhr Deutsche Technik für Militär in Iran und Syrien München (AFP) - Die iranische und die syrische Rüstungsindustrie werden offenbar über kriminelle Zwischenhändler in Moskau direkt mit deutscher Spitzentechnologie beliefert. Hochwertige Technik, die zunächst auf legalem Weg an russische Firmen und Forschungsinstitute verkauft worden sei, sei umgehend an iranische und syrische Raketen-Werkstätten weitergeleitet worden, berichtet der "Focus" unter Berufung auf ein so genanntes Frühwarnschreiben der Bundesregierung an zahlreiche deutsche Firmen. Die gelieferten Messgeräte sowie hochwertige Antriebs- und Steuerungssysteme würden in Teheran für die Weiterentwicklung der Mittelstreckenrakete Schahab 3 genutzt, die mit Atomsprengköpfen bestückt werden könne und bei einer Reichweite von 3500 Kilometern auch europäische Ziele treffen könne, berichtet das Magazin. Syrien nutze die über Moskau gelieferten deutschen Systeme für eine Modernisierung seiner veralteten Scud-Raketen, die insbesondere Israel bedrohten. Das amtliche Berliner Frühwarnschreiben nennt laut "Focus" 15 Firmen in Moskau, St. Petersburg und Samara, über die die illegalen Deals abgewickelt würden. Zu den Tarnfirmen zähle auch ein Institut der Staatlichen Technischen Universität Moskau. |
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Die iranische und die syrische Rüstungsindustrie werden offenbar
über kriminelle Zwischenhändler in Moskau |
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| http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56104 Berlin schweigt 05.11.2005 BERLIN/WASHINGTON (Eigener Bericht) - Behörden der Bundesrepublik Deutschland sind in schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen verwickelt und haben Kenntnis von systematischen Folterungen im "Anti-Terror-Kampf" der USA. Dies erfährt german-foreign-policy.com aus Sicherheitskreisen in Washington und Wiesbaden. Demnach verfügen die deutsche Auslandsspionage (Bundesnachrichtendienst/BND), das ebenfalls geheimdienstlich operierende Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sowie das Bundeskriminalamt (BKA) über erstrangige Informationen aus der Folter-Praxis des US-Geheimdienstes und der ihm zuarbeitenden Organisationen in Drittstaaten. Einzelheiten des kriminellen US-Systems psychischer und physischer Vernichtungsmaßnahmen an deportierten Gefangenen enthüllte am vergangenen Mittwoch die Washington Post. Demnach werden Verdächtige verschleppt und in geheimen Gefängnissen ("black sites"), die sich u.a. in Osteuropa befinden, schweren Misshandlungen ausgesetzt. Wie mehrere Quellen bestätigen, erfolgt der weltweite Folter-Transport über deutsches Territorium. Trotz der Erkenntnisse deutscher Sicherheitskreise, die zum Einschreiten verpflichtet wären, weigert sich Berlin, die schweren Straftaten zu unterbinden. Auf Anfrage dieser Redaktion erklärte das Berliner Bundesministerium des Innern (BMI) am gestrigen Freitag, für eventuelle Transporte verschleppter Personen, die über den Flughafen Frankfurt am Main der Folter zugeführt worden seien, seien nicht deutsche Behörden, sondern ausschließlich die USA zuständig. Die irrige Auskunft argumentiert mit einer angeblichen Exterritorialität des amerikanischen Flughafenteils ("Rhein-Main Air Base") und bezieht sich auf NATO-Verträge. Demnach könnten die USA auf dem ihnen überlassenen Gelände beliebige Straftaten verüben. Tatsächlich wurden den USA aber nur Nutzungstitel eingeräumt, die an die zugrunde liegenden Rechtsnormen gebunden bleiben. Ein Einschreiten wäre auch auf der "Rhein-Main Air Base" dringend geboten, sollten Handlungen bekannt werden, die den Verdacht systematischer Verletzungen von Grundrechten der UN-Charta begründen. Dieser Verdacht ist den deutschen Behörden längst bekannt, doch stellen sie sich unwissend. Beihilfe Wie Sicherheitskreise dieser Redaktion bestätigen, haben sich Beamte des Bundesnachrichtendienstes (BND) und des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) bei mehreren Auslandsreisen über die US-Foltermethoden kundig gemacht. In einem weiteren Fall wurde auch das BKA (Bundeskriminalamt) beteiligt. Dabei kam es zu direkten Kontakten mit den Folteropfern. Die Erkenntnisse haben zu Widersprüchen innerhalb der Behörde geführt und sind Gegenstand disziplinarischer Ermittlungen - nicht gegen die beteiligten Beamten, die ihre Meldepflicht verletzt haben könnten, sondern gegen den behördlichen Informanten. Er weiß über Stromfolter und andere Methoden zu berichten.[1] Zumindest diese Berichte und weitere, dem BND vorliegende Informationen reichen aus, um auf schwere Verbrechen in einem internationalen Foltersystem zu schließen. Dass dabei der Frankfurter Flughafen sowie der Flughafen Ramstein als Drehkreuze benutzt werden, ist spätestens seit den aktuellen Enthüllungen der Washington Post offenkundig [2]: Beide Basen dienen der Verbrechenslogistik in den osteuropäischen "black sites". Aber Berlin hüllt sich in Schweigen und hofft immer noch, einer naheliegenden Anklage zu entgehen - Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschheit ("Crimes against humanity"). Notorisch Sehr viel sprachgewandter sind die deutschen Sicherheitsbehörden, wenn sie die kontinuierliche Ausweitung ihrer internationalen Aktionsradien begründen. So erklärte der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) auf einer am Donnerstag zu Ende gegangenen Tagung, es sei notwendig, dass "die Polizisten anderer Länder stärker vor Ort unterstützt" werden [3] - eine erneute Demonstration deutscher Selbstlosigkeit bei der "internationalen Verbrechensbekämpfung". Die angebliche Unterstützung dient der Beschaffung von Informationen, die das BKA mit den deutschen Geheimdiensten und der Bundeswehr austauscht, so dass Berlin ein ständig größer werdendes Nachrichtennetz durch fremde Staaten zieht. Wie auf der BKA-Tagung angekündigt wurde, soll dabei auch die deutsche Wirtschaft mitwirken. "Kooperationen" mit Firmen wie Daimler-Chrysler, Siemens, Volkswagen oder BASF seien in Vorbereitung, offenbarte der BKA-Präsident, ohne deswegen für Überraschungen zu sorgen. Seit Jahrzehnten bestehen zwischen den Sicherheitsabteilungen deutscher Großunternehmen und den staatlichen Stabsstellen enge Beziehungen. Der wechselseitige Personalaustausch und der Agenteneinsatz in den Auslandsniederlassungen deutscher Konzerne ist notorisch. Verbrechensorte Neu ist die demonstrative Weltläufigkeit des BKA, das um die Erweiterung seiner Kompetenzen buhlt. Von der neuen Bundesregierung wünsche man sich "Präventivbefugnisse", um "bei Hinweisen selbst aktiv werden zu können" und das terroristische Vorfeld besser zu bekämpfen. In Frankfurt am Main und in Ramstein bestünde dazu aller Anlass. Auch in Polen oder Rumänien könnte das BKA Erkenntnisse nutzen, die zu den Verbrechensorten staatlicher Foltermaßnahmen eines NATO-Mitglieds führen. Aber Berlin schweigt. [1] Fahndung mit Fallstricken; Süddeutsche Zeitung 16.09.2005 [2] CIA Holds Terror Suspects in Secret Prisons; Washington Post, 01.11.2005 [3] Bundeskriminalamt will mit anderen Behörden und Unternehmen kooperieren; Associated Press 03.11.2005 s. auch Der Weg nach Damaskus: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56095?PHPSESSID=ogfbbhgj7a8brtj371pjdva7v5 Der Weg nach Damaskus 25.10.2005 NEW YORK/BERLIN/DAMASKUS (Eigener Bericht) - Die heutige Erörterung des deutschen UN-Untersuchungsberichts zum Mordfall Hariri soll eine engere Kooperation der syrischen Regierung mit den westlichen Besatzungstruppen im Nahen Osten erzwingen. Der UN-Bericht, für den ein Berliner Staatsanwalt verantwortlich zeichnet, arbeitet mit unbewiesenen Verdächtigungen, die sich sämtlich gegen Damaskus richten. Demnach sei das familiäre Umfeld des syrischen Präsidenten in den Mordanschlag verwickelt gewesen, um Hariri, einen Politiker des Nachbarstaats Libanon, wegen mangelnder Loyalität zu bestrafen. Wie selbst Mitglieder des UN-Sicherheitsrats einräumen, geht es bei der heutigen Sitzung nur beiläufig um die Aufklärung des Attentats. Vielmehr habe Syrien seine operativen und strategischen Hilfstätigkeiten für die westliche Triade auszuweiten und vermehrte Repressionsaufgaben zu übernehmen oder müsse seine Führung wechseln. Bereits seit längerem erfreuen sich die USA syrischer Zuarbeit bei Folterverbrechen. Auch die Bundesrepublik Deutschland lobt Damaskus, aber erwartet die vorbehaltlose Unterordnung in militärischen und ökonomischen Fragen. Vor dem heutigen Treffen des UN-Sicherheitsrats räumte der britische Außenminister ein, "die bloße Tatsache" der Erörterungen auf hoher Ebene genüge bereits, um den eigentlichen Zweck des Untersuchungsberichts zu erfüllen: Damaskus solle "eine scharfe Botschaft" vernehmen, damit es "mit der internationalen Gemeinschaft" zusammenarbeite.[1] Gemeint ist die westliche Kriegspartei, die sich im Irak in einer aussichtslosen Lage befindet und das benachbarte Syrien zum offenen Kampf an der Seite der Besatzer bringen will. Folter Damaskus kommt seit längerem Aufträgen nach, die es für Regierungsstellen der USA und der Bundesrepublik Deutschland zuverlässig erfüllt. Beide Staaten sind in der syrischen Hauptstadt mit Bediensteten vertreten, die dem geheimdienstlich tätigen Personal angehören und intensive Kontakte zu entsprechenden Stellen des syrischen Staatsapparates unterhalten. So erledigen syrische Spezialisten für die USA Foltermaßnahmen, denen ein kanadischer Bürger zum Opfer fiel. Der Mann wurde im September 2002 bei einem Zwischenstop auf dem New Yorker Flughafen festgenommen, zehn Tage ohne Rechtsbeistand und Telefonkontakt in Einzelhaft gehalten und mit einer getarnten US-Regierungsmaschine nach Damaskus deportiert. Wie eine spätere Untersuchung ergab, übernahmen syrische Verbindungsleute die weitere Entrechtung des Entführten, der erfundener Kontakte zum afghanischen Widerstand beschuldigt wurde. Insgesamt zwölf Monate musste der Kanadier in einer unterirdischen Zelle verbringen, bevor er wegen internationaler Proteste freigelassen wurde.[2] Über Foltermaßnahmen im syrischen Zugriffsbereich sind auch Beamte des deutschen Bundeskriminalamts (BKA) erstrangig informiert. Öl Wie das Auswärtige Amt betont, haben sich die Beziehungen zwischen Berlin und Damaskus seit Amtsantritt des gegenwärtigen syrischen Präsidenten "deutlich belebt" [3] und gelten als gut bis befriedigend. Bundeskanzler Schröder besuchte im Oktober 2000 die syrische Hauptstadt, um Fragen des syrischen Schuldendienstes zu klären. Bashar al-Assad wurde im Juli 2001 in Berlin empfangen. Im Verlauf der Verhandlungen gelang es der deutschen Seite, in mehreren syrischen Ministerien eigene Spezialisten zu plazieren, die dort als "Berater" tätig sind.[4] Einsatzgruppen des "Technischen Hilfswerks" (THW) und der "Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit" (GTZ) arbeiten u.a. im syrischen Aleppo [5], das Auswärtige Amt unterhält in mehreren Landesteilen archäologische Grabungsstellen. Deutschland ist für Syrien das wichtigste Lieferland und führt nach Damaskus elektronische Erzeugnisse, Maschinen, chemische Produkte und Kraftfahrzeuge aus. Umgekehrt bezieht die Bundesrepublik aus Syrien vor allem Öl - fast hundert Prozent der Einfuhren. Einvernehmen Mit ihrer deutlichen Öffnung in Richtung Westen hoffte die syrische Führung, wirtschaftliche und politische Ansprüche der USA und der EU zufrieden stellen zu können, ohne die eigenen Ressourcen zu verlieren. Gleichzeitig betonte das Regime in Hintergrundgesprächen, dass es im Libanon Ordnungsaufgaben wahrnehme, um palästinensische Kräfte unter Kontrolle zu halten und dem Westen kriegerische Interventionen zu ersparen. Für diese Zwecke stellte Damaskus mehrere zehntausend Soldaten bereit, die den Libanon einer faktischen Militärverwaltung unterwarfen - im Einvernehmen mit dem Gros der libanesischen Eliten, mit den USA und Israel. Desinteresse Das Einvernehmen zerbrach nach der westlichen Besetzung des Irak und dem Niedergang der Intifada. Seitdem setzen die USA auf Eigenpräsenz und bedingungslose Gefolgschaft der regionalen Regierungen. Damit einher gehen Funktionsverluste der syrischen Machtpolitik im Libanon, die vor kurzem zum vollständigen Rückzug des syrischen Militärs führten. Als Ersatz sind EU-Truppen im Gespräch, ausdrücklich auch Bundeswehreinheiten.[6] Ohne seine bisherigen Ordnungsaufgaben im Nahen Osten verfällt Damaskus westlichem Desinteresse. Seine politische Führung wird zur Übergabe bisheriger Pfründe angehalten, ersatzweise mit blutiger Demission bedroht. Freundliche Unterstützung Die absehbare Kapitulation der Familien um den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad weckt deutsche Begehrlichkeiten im bisherigen Einflussbereich der Damaszener Außenpolitik. Von erheblichem Wirtschaftsinteresse ist die Übernahme der elektronischen Medien des Libanon und Syriens, die sich zu großen Teilen in den Händen des Assad-Clans befinden. Um die Teilhaberschaft an dem lukrativen Mobilfunkgeschäft und an umfangreichen Zementvorkommen konkurrieren Pariser und Berliner Interessengruppen - mit freundlicher Unterstützung aus dem UN-Sicherheitsrat, der den Weg nach Damaskus heute mit Sanktionen pflastern will. [1] Son of Slain Lebanese Seeks Special Tribunal; The New York Times 24.10.2005 [2] Maher Arar: Timeline; www.cbc.ca/news/background/arar/ [3], [4] Beziehungen zwischen Syrien und Deutschland; Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amts [5] s. dazu Wasser [6] s. dazu Kriegserklärung |
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| http://www.welt.de/data/2005/11/07/800112.html Mo, 7. November 2005 Rechtsrat zum Schnäppchenpreis Anwälte bieten in Ladenlokalen, am Telefon und im Internet günstige Hilfe bei juristischen Fragen an von Julia Löhr Grellgrün leuchtet die Filiale der Rechtsanwaltskette Juraxx in der Mainzer Fußgängerzone - zwischen einem Friseursalon und einem Bekleidungsgeschäft. Im Schaufenster steht eine grüne Sitzgruppe, auf einem grünen Regal liegen grüne Broschüren aus. Ihr Versprechen: "Anwalt geht auch anders." Das bedeutet: Rechtsrat ohne Terminvereinbarung, von Montag bis Samstag und zu niedrigen Preisen. Eine Beratung gibt es schon ab 20 Euro. In 19 Städten ist die Anwaltskette vertreten, weitere sollen folgen. Juraxx ist nur ein Beispiel für den immer schärfer werdenden Wettbewerb in der Rechtsberatung. Mehr als 130 000 Anwälte buhlen in Deutschland um die Kundschaft. Ein Messingschild an die Tür zu schrauben und wie Liebling Kreuzberg auf Mandanten warten - das war einmal. Vor allem der Markt der Telefon- und Online-Beratung boomt. Anwalt-Suchservice, Anwaltshotline, Anwalt.de - Verbraucher können angesichts der zahlreichen Angebote schnell den Überblick verlieren. Gegen den Vorwurf, die Billig-Anbieter würden schlecht beraten, wehrt sich die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) vehement. "Die günstigsten Anwälte sind nicht unbedingt die schlechtesten", sagt BRAK-Geschäftsführerin Julia von Seltmann. Schnelle und bequeme Hilfe versprechen Hotlines. Das Prinzip ist immer das gleiche: Der Kunde wählt eine 0190- oder 0900-Nummer und wird mit einem Anwalt verbunden. Bei einigen Anbietern gibt es für unterschiedliche Rechtsgebiete unterschiedliche Rufnummern, damit Fragen zum Arbeitsrecht nicht beim Strafrechtler landen. Im Schnitt dauert ein Gespräch sechs Minuten und kostet etwas mehr als elf Euro. Zum Vergleich: Für die Erstberatung bei einem gewöhnlichen Anwalt werden laut Rechtsanwaltsvergütungsgesetz je nach Streitwert bis zu 190 Euro fällig. Allerdings eignet sich die telefonische Beratung nicht für jeden Ratsuchenden. "Man muß eine klare, einfach zu beantwortende Frage haben", sagt Thorsten Höft, Rechtsexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Umständliche Schilderungen treiben die Telefonrechnung schnell in die Höhe. Auch sollte der Anrufer alle wichtigen Dokumente zur Hand haben. Probleme kann es bei der Haftung geben: Zwar verfügt jeder zugelassene Anwalt - und nur solche dürfen beraten - über eine Haftpflichtversicherung. Doch im Ernstfall läßt sich schwer beweisen, daß ein Anwalt falsch beraten hat. Dieses Problem stellt sich bei der Rechtsberatung per E-Mail nicht - der Kunde erhält die Antwort auf seine Frage schwarz auf weiß. Aber: "Die Qualität der Antwort hängt sehr stark davon ab, wie gut die Frage gestellt ist", warnt Verbraucherschützer Höft. Das falle juristischen Laien oft schwer. Wer Nachfragen hat, muß in der Regel erneut zahlen. "Das Internet eignet sich weniger zur individuellen Beratung, sondern mehr zur ersten Orientierung", sagt Michael Zahrt, Vorstand des Rechtsrat-Anbieters Janolaw. Auf der Janolaw-Seite gibt es eine Datenbank, mit der sich zu zahlreichen Standard-Rechtsfragen ein Gespräch zwischen Anwalt und Mandant simulieren läßt - kostenlos. Danach kann jeder einschätzen, ob sich ein Rechtsstreit lohnt. "Spätestens wenn es darum geht, Unterlagen zu sichten oder Schriftsätze anzufertigen, führt am Besuch in einer Kanzlei kein Weg vorbei", sagt Swen Walentowksi, Pressesprecher des Deutschen Anwaltsvereins. Doch auch der klassische Anwalt muß nicht teuer sein. Grundsätzlich rechnen Anwälte nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ab. Was viele Ratsuchende nicht wissen: Solange ein Streit nicht vor Gericht geht, können Anwalt und Mandant ein Honorar vereinbaren, das unter den gesetzlich vorgesehenen Gebühren liegt. "Verhandeln lohnt sich", weiß Walentowski. Ab Juli 2006 müssen Anwalt und Mandant das Honorar in jedem Fall aushandeln. Dann nämlich fällt auf Druck der EU der gesetzliche Gebührenrahmen im Bereich der außergerichtlichen Beratung komplett weg. Außerdem hat das Bundesjustizministerium einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, wonach in Zukunft auch Nicht-Anwälte Rechtsrat erteilen dürfen. Was die Anwälte ärgert, kann die Kunden freuen: Die Preise für Rechtsrat dürften weiter fallen. Ob das auch für die Qualität gilt, bleibt abzuwarten. |
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Die Krawalle in Frankreich haben fast das ganze Land erfasst. |
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| http://www.nwz-online.de/nwz/index_2593.php?imgaddi=/nwz-bilder/klein/2005/11/07/_heprod_images_foto_3_9_20051107_frankreich2_sw.jpg&showid=788515&navpoint=1.1 Katz-und-Maus-Spiel mit Polizei KRAWALLE 07.11.05 Randalierer in Frankreich gut organisiert Keine politischen Parolen VON HANS-HERMANN NIKOLEI Die Krawalle in Frankreich haben fast das ganze Land erfasst. PARIS - Wir haben 15 Autos abgefackelt. Wie viele sind's bei Euch? Wie in einem Städtewettbewerb wetteifern Jugendliche aus französischen Sozialsiedlungen miteinander, wer in der Nacht die meisten Brandsätze geworfen hat. In Internetforen prahlen Brandstifter mit ihrer Erfolgsquote. Randale wird fast schon zum Trendsport . Auch in fernen Provinzstädten nehmen Pubertierende und junge Männer aus dem Einwanderermilieu die Herausforderung aus Paris an. Politische Parolen skandieren sie nicht. Aber überall wird Hass auf Innenminister Nicolas Sarkozy spürbar, der das Pack mit dem Hochdruckreiniger vertreiben wollte. Jetzt vertreiben wir Dich mit dem Kärcher (Hochdruckreiniger), heißt es. Sind Fernsehkameras da, erschallt oft auch ein Gott ist groß . Dann ist das Bild in den Abendnachrichten sicher. Aus anfänglichen Straßenschlachten mit der Polizei ist ein allnächtliches Katz-und-Maus-Spiel geworden. Bewaffnet mit Handy, Brechstange und Brandsatz ziehen jeweils meist zwei bis fünf Randalierer los. Ein schneller Schlag mit dem Kuhfuß in die Windschutzscheibe, ein Molotowcocktail fliegt in den Wagen und schon sind die Jugendlichen verschwunden. Seit die Polizei mit Greiftrupps unterwegs ist, werden auch Motorräder eingesetzt. Damit sind die Kommandos der Brandstifter noch mobiler. Über Handys werden Polizeibewegungen weitergegeben. Es ist eine Taktik der Stadtguerilla. Wir machen hier jede Nacht Bagdad , sagt ein Vermummter in Sevran bei Paris. Doch wie eine politische Aussage wirkt das nicht. Eher wie eine Orientierung an Fernsehbildern. Warum habt ihr mein Auto angezündet, warum gerade meins? , ruft ein junger Mann verzweifelt. Hilflos muss er zusehen, wie sein Wagen in Flammen aufgeht. Er kenne die Täter, sagt er. Es sind Nachbarn. Aber nennen will er sie nicht, zeigt sogar Verständnis. Es wäre besser, nach Paris zu ziehen, als hier bei uns alles kaputt zu machen , bemerkt ein Kumpel noch. Denn die Opfer, das sind vor allem die eigenen Nachbarn und Freunde. Die Idee scheint auch anderen gekommen zu sein. Am Sonntagmorgen brennen erstmals auch im Herzen von Paris nahe am Platz der Republik Autos. Das sind unsere eigenen Jungs , sagt Mohamed Rezzoug. Jede Nacht ist der Vizepräsident des Fußballclubs von Blanc-Mesnil auf der Straße, um zu verhindern, dass seine Sporthalle in Flammen aufgeht. Jede Nacht redet er beruhigend auf die Jugendlichen ein. Sie antworten mir: Momo, wir hauen alles kurz und klein. , sagt er. Beim Starren auf die Hitparade der brennenden Autos gerät in den Hintergrund, dass es bei der Randale auch um Leben und Tod gehen kann. In der Nacht zum Sonntag rettet die Feuerwehr in Nogent sur Oise bei Paris ein Rentnerehepaar in höchster Not: Jugendliche hatten Autos angezündet und die Flammen hatten auf das Haus, in dem sie wohnten, übergegriffen. |
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| http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArtPic!204455,204493,985655/SH/0/depot/0/ Auch in Berlin, Bremen und Brüssel brennen Autos Die Unruhen in Frankreich stiften offenbar erste Nachahmungstäter an: Auch in Berlin, Bremen und Brüssel wurden in der Nacht zum Montag jeweils mehrere Autos von Unbekannten in Brand gesetzt. In Brüssel und Bremen weist die Polizei nach Brandserien zwar Vermutungen nach einem Zusammenhang zurück. In Berlin wollen die Behörden sie dagegen nicht ausschließen. HB DÜSSELDORF. In Berlin zündeten im Stadtteil Moabit Unbekannte haben fünf Autos an. Das kann man nicht ausschließen , sagte ein Polizeisprecher am Montag auf die Möglichkeit von Nachahmingstaten angesprochen. Bisher gebe es keine Hinweise auf die Täter, die die Fahrzeuge binnen drei Stunden in verschiedenen Straßen von Moabit in Brand gesetzt hätten. Die Polizei werde ihre Präsenz in der Gegend verstärken. Die Ermittlungen habe die Staatsschutzabteilung beim Landeskriminalamt an sich gezogen. Auch in Bremen legten in der Nacht zum Montag Unbekannte mehrere Feuer. Nach Angaben der Polizei wurden bei einem Autohändler drei Autos angezündet. Es sei ein Schaden von mindestens mehreren zehntausend Euro entstanden. Danach habe es ein Feuer in einer ehemaligen Schule gegeben. Nach dem Brand in einem Gebäudeteil, der abgerissen werden soll, seien zehn Personen überprüft worden, sagte eine Polizeisprecherin. Es sei aber unklar, ob sie an der Tat beteiligt gewesen seien. Außerdem zündeten Unbekannte nach Polizeiangaben einen Müllcontainer und einen Laubhaufen an. Die Sprecherin sagte, in dem betroffenen Stadtteil habe es in jüngster Vergangenheit generell Probleme mit Jugendlichen gegeben. Ein Zusammenhang mit den seit einer Woche anhaltenden Jugendkrawalle in Frankreich sei aber nicht zu erkennen. Die mutmaßlichen Täter hätten nicht wie in Frankreich die Konfrontation mit Polizei oder Feuerwehr gesucht. In der Nähe des Brüsseler Hauptbahnhofs wurden fünf Fahrzeuge Opfer von Flammen. Ähnliche Ausschreitungen wie in Frankreich habe es aber nicht gegeben, betonte die Polizei. Fünf Fahrzeuge wurde an drei verschiedenen Stellen angezündet , sagte Polizeisprecher Albert Roosens. Wenn sie nach Ähnlichkeiten zu den Unruhen in Frankreich suchen, es gibt keine. Ermittlungen wurden eingeleitet. HANDELSBLATT, Montag, 07. November 2005, 12:06 Uhr |
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| http://www.jungewelt.de/2005/11-07/002.php 07.11.2005 Kommentar Werner Pirker Elend der Migration Gerechter Aufstand in Frankreich Irgendwann hatte es dazu kommen müssen. Daß sich in Paris und inzwischen auch darüber hinaus die Wut der Vorstadtkinder gewaltsam Ausdruck verschafft. Ein Funke der Tod zweier Jugendlicher auf der Flucht vor der Polizei hat einen Flächenbrand entfacht. Doch es sind keineswegs brutale Banden, die das bürgerliche Frankreich gegenwärtig in Angst und Schrecken halten. Es finden keine mörderischen Exzesse statt. Bisher hat es keine Toten und kaum Verletzte gegeben. Der Aufstand der Migrantenjugend folgt keinem Plan und keinen politischen Überzeugungen. Er hat in seinem spontanen Verlauf auch keine politische Zielrichtung, kein Forderungsprogramm entwickelt. Er existiert aus sich selbst heraus und sucht nicht nach Verbündeten in der französischen Mehrheit. Er wird in sich zusammenbrechen, sobald seine Energie verbraucht ist. Am Rand und nicht im Kern der Gesellschaft stattfindend, kann er das Mehrheitsbewußtsein nicht erreichen. Doch es ist eine gerechte Rebellion, weil sie den Anspruch der sozialethnisch Ausgegrenzten auf menschliche Würde geltend macht. Im Grunde findet auf dem Boden Frankreichs ein Konflikt zwischen der entwickelten kapitalistischen Welt und jener Welt statt, die von ihr in Abhängigkeit und Unterentwicklung gehalten wird. Die Wanderbewegung aus den Elendszonen in die reichen Länder erfolgt nicht freiwillig, sondern aus Not. Als Objekte verschärfter Ausbeutung sind Einwanderer stets willkommen, nicht aber als Subjekte, die soziale Rechte für sich in Anspruch nehmen. Und schon gar nicht in Zeiten einer allgemeinen sozialen Regression. Wenn heute der liberale Mainstream bemüht ist, die Notwendigkeit integrativer Maßnahmen ins öffentliche Bewußtsein zu rücken, dann geschieht dies aus Furcht vor dem Entstehen von »Parallelgesellschaften«, die sich außerhalb des liberalen Konsenses bewegen. Das Gerede von der Integration ist auch deshalb so verlogen, weil der herrschende neoliberale Geist auf eine Verschärfung der sozialen Polarisierung nicht nur entlang ethnischer Trennlinien zielt. Wenn unter Integration mehr gemeint sein soll als Anpassung, dann setzt sie Gleichberechtigung voraus. Die kann es aber nur bei einer grundlegenden Veränderung der herrschenden Ordnung geben. Die Migration hat sich als Sackgasse erwiesen. Mit der weiteren Liberalisierung des Arbeitsmarktes und dem Zuzug hochqualifizierter Arbeitskräfte aus Osteuropas wird sich die Situation für Einheimische und Migranten noch weiter verschlechtern. Nicht unbegrenzte Zuwanderung kann deshalb linkes Anliegen sein, sondern die volle Durchsetzung von Migrantenrechten. |
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| http://www.nwz-online.de/nwz/index_3348.php?imgaddi=/nwz-bilder/klein/2005/11/07/_heprod_images_foto_1_1_9_20051107_bildschiff.jpg&showid=788551&navpoint=6 07.11.2005 Granatenangriff auf Kreuzfahrtschiff SCHIFFFAHRT Schwer bewaffnete Piraten greifen vor Somalia einen Luxus-Liner mit 600 Passagieren an Ein Besatzungsmitglied wird verletzt. Das Kreuzfahrtschiff entkommt auf das offene Meer. [Bild:Datei:0.png]Die Seabourn Spirit ist auf den Bahamas registriert und wird von der Seabourn Cruise Lines in Miami betrieben. BILD: ARCHIV NAIROBI/LONDON/AFP - Ein Kreuzfahrtschiff mit 600 Touristen an Bord ist vor der Küste Somalias nur knapp einem Überfall schwer bewaffneter Piraten entkommen. Die Angreifer verfolgten den Luxusliner MV Seabourn Spirit am Sonnabendmorgen mit drei Schnellbooten, wie das kenianische Seenot-Rettungszentrum SAP mitteilte. Sie beschossen das Schiff nach Angaben von Augenzeugen mit Granaten und Maschinengewehren. Kapitän Sven Erik Pedersen setzte einen Notruf ab, fuhr mit voller Kraft aufs offene Meer hinaus und hängte die Piraten so schließlich ab. An Bord der Seabourn Spirit waren hauptsächlich Briten und Amerikaner; Deutsche waren Angaben zufolge nicht darunter. Ein Besatzungsmitglied wurde verletzt. Ich war noch wach, als ich kurz vor sechs Uhr morgens einen Knall an der Außenwand des Schiffes hörte , erzählte der Brite Norman Fisher. Als ich aus dem Fenster sah, erblickte ich ein kleines Boot mit fünf Leuten an Bord. Zwei von ihnen hatten Gewehre und einer eine Art Raketenwerfer. Es war fast surreal, mit so etwas rechnet man doch nicht auf einer Kreuzfahrt. Mindestens ein Geschoss traf nach Angaben Fishers: Es schlug durch die Schiffswand in einer Suite ein. Das Paar war drin, das war für sie natürlich ein bisschen unangenehm , sagte der 55-jährige Anwalt mit typisch britischem Understatement. Kapitän Pedersen habe zunächst versucht, eines der Piratenboote zu rammen und so zum Kentern zu bringen, so Fisher. Die Seabourn Spirit , ein 10 000-Tonnen-Schiff, war im ägyptischen Alexandria zu einer 16-tägigen Reise gestartet und unterwegs nach Mombasa in Kenia. Nach dem Zwischenfall änderte das Schiff seinen Kurs und wird heute auf den Seychellen im Indischen Ozean erwartet. Vor der Küste Somalias wurden seit Mitte März bereits 23 Schiffe angegriffen und zum Teil entführt. Mehrere Schiffe samt Besatzungen befinden sich derzeit in der Gewalt von Piraten. |
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| http://www.BerlinOnline.de/berliner-zeitung/berlin/498342.html Montag, 07. November 2005 Zustände wie auf einem gekaperten Schiff Nun wird auch gegen den Finanzchef der Jüdischen Gemeinde ermittelt Marlies Emmerich In der Jüdischen Gemeinde zu Berlin ziehen immer mehr Mitglieder gegeneinander vor Gericht. Inzwischen gibt es fünf Strafanzeigen. Neuer Höhepunkt: Die Staatsanwaltschaft bestätigte Ermittlungen gegen den neu in den Gemeindevorstand gewählten Alexander Licht wegen angeblicher Geldwäsche. Der 39-Jährige will erst durch eine "Spiegel"-Veröffentlichung von den Ermittlungen erfahren haben. "Mir war vorher davon nichts bekannt", sagte Licht am Sonntag. Zu den Vorwürfen sagte er: "Ich habe damit nichts zu tun." Licht ist in der Gemeinde seit Neuestem zuständig für Finanzen. Um "Untreue zu Lasten der Gemeinde" geht es bei einer Anzeige gegen Ex-Chef Albert Meyer und Ex-Vorstandsmitglied Dan Moses. Beiden wird vorgeworfen, die Firma Dussmann bei der Vergabe von Reinigungsarbeiten bevorzugt zu haben. Ex-Vizechef Fredy Gross hat Anzeige wegen Beleidigung gegen den neuen Vorsitzenden Gideon Joffe und Vizechef Arkadi Schneidermann gestellt, weil diese ihm falsche Spesenabrechnungen vorwerfen. Im Dezember muss sich das Parlamentsmitglied Peter Feldmann vor Gericht verantworten. Schneidermann bezichtigt ihn der Falschaussage. Feldmann aber bleibt dabei, bei einst hohen KGB-Mitarbeitern in Kiew nach Akten zur angezweifelten jüdischen Identität einer Gemeindemitarbeiterin gesucht zu haben. "Schneidermann hat mich darum gebeten", sagte Feldmann. Und Dan Moses kündigte mit Blick auf die Dussmann-Affäre am Sonntag "rechtliche Schritte" gegen Schneidermann an. Jeden Tag kommen weitere Streitpunkte ans Licht. So wurde bekannt, dass sich das stellvertretende Vorstandsmitglied Mav Heymov einen Privatkredit von 15 000 Euro geben ließ, um für seinen Sohn die Bar-Mizwa-Feier in Israel finanzieren zu können. "Ein rechtswidriger Eingriff in die Gemeindekasse", wie die Gemeindeältesten "mit Entsetzen und Empörung" feststellten. Für den Ex-Vizechef der Gemeinde Fedy Gross hat diese Geschichte das "Fass zum Überlaufen" gebracht. Er ist zurückgetreten. Gross erklärte den von allen Vorstandsmitgliedern ursprünglich gebilligten Vorgang mit einem "Kuddelmuddel" bei der Diskussion. Meyer rechtfertigte seine Unterschrift unter die Vereinbarung damit, dass "zu viel los gewesen" sei. Inzwischen ist nach Protesten der Kredit zurückgezahlt worden. Bei den Ermittlungen im Fall Dussmann betonte Staatsanwaltssprecher Michael Grunwald erneut, dass "ein Vorstandsmitglied ein anderes Vorstandsmitglied" beschuldige - "unabhängig davon, wie Vorstandsmitglieder in der Öffentlichkeit auftreten." Alle fünf Vorstandsmitglieder hatten eine Anzeige bestritten. Dussmann soll seit langem für die Gemeinde als Reinigungsfirma tätig sein - für 500 000 Euro jährlich. Später wurde der Auftrag in zähen Verhandlungen auf rund 270 000 Euro jährlich heruntergehandelt. Einige der 14 Mitbewerber fühlen sich benachteiligt. Dan Moses wies alle Vorwürfe zurück: "Bald kommt die Wahrheit ans Licht." Dan Moses hat als Repräsentant der Israel Discount Bank ausgerechnet Räume in der Dussmann-Niederlassung. Der Banker fühlt sich deshalb "sehr unwohl". Der Weltkongress der russischsprachigen Juden ruft unterdessen zu Neuwahlen auf. Geschäftsführerin Larissa Sysseova sagte: "In der Gemeinde ist es wie auf einem Schiff. Eine Piratengruppe bemächtigt sich des Schiffes, bringt das Schiff zum Wanken und es beginnt zu sinken." Es gehe jedenfalls nicht um einen Konflikt zwischen deutschen und russischen Juden. |
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| JDL Member Imprisoned in Bomb Plot Killed A Jewish Defense League activist imprisoned for his role in a plot to bomb a California mosque and the office of a Lebanese-American congressman was killed at a federal prison in Phoenix, an FBI spokesman said Saturday. Posted Nov 5, 2005 07:10 PM PST Category: ISRAELI SPYING Three days at the prison, and he is struck from behind with a cement block and killed. For people who have been following this case, this is a replay of the fate of Krugel's partner in crime, former JDL chief Irv Rubin, who only days from court was "suicided" in jail by having his throat cut, THEN being thrown over the walkway rails down to the floor below. Amazingly, he survived this double threat and was reported well on his way to recovery when he died in the hospital of undisclosed "complications". So now Earl is silenced the same way. read more: http://abcnews.go.com/US/wireStory?id=1285052&CMP=OTC-RSSFeeds0312 "If one really wishes to know how justice is administered in a country, one does not question the policemen, the lawyers, the judges, or the protected members of the middle class. One goes to the unprotected - those, precisely, who need the laws' protection most - and listens to their testimony." -- James Baldwin (1924-1987) |
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UFO-Link |
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| http://www.giga.de/index.php?storyid=127621 07-11-2005 Science UFO-Alarm in Deutschland! (Mike) Bisher war nicht viel davon zu lesen, aber die Telefone der deutschen UFO-Meldestelle stehen nicht still. Über 200 Sichtungen haben besorgte Menschen in Deutschland schon gemeldet, das sind mehr als sonst in einem ganzen Jahr! Ist es diesmal ernst? Bekommen wir tatsächlich Besuch von Außerirdischen? Gruppierungen von Verschwörungstheoretikern sind sich sicher: Es gibt Außerirdische und ja, am Himmel sind UFOs zu beobachten. Es hört sich ein bisschen wie bei "Akte X" an. Kaum fällt der Begriff "AREA 51", weiß auch schon jeder, was los ist. Außeridische in UFOs sind unterwegs, wollen uns unterwandern und untersuchen und womöglich in den Hintern gucken! Wer wäre da schon begeistert?! In den letzten Tagen und Wochen scheinen sogar außerordentlich viele unbekannte Flugobjekte unterwegs zu sein. Über 200 Sichtungen sind schon gemeldet worden. Bei Werner Walter vom Zentralen Erforschungsnetz außergwöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) stehen die Telefone nicht mehr still. Der Leiter der UFO-Meldestelle in Mannheim hat ungewöhnlich viel zu tun. Die Objekte werden als sehr große, bunte Feuerbälle wahrgenommen, die wie Blitze über den Himmel schießen. Manche leuchten so grell, dass es sogar am Boden hell wird , erklärte er in einem Interview. Und die mangelnde Berichterstattung der deutschen Presse sorgt bei Verschwörungstheoretikern für Unruhe. Scheint so, als wolle man die Nachricht nicht weiter anheizen. Sollen die UFO-Sichtungen geheim gehalten werden oder gibt es vielleicht gar kein UFOs über Deutschland? Es sah aus wie eine riesige Rakete mit einem roten Feuerstoß, dann schimmerte es grün-blau und verschwand , erklärte ein weiterer Anrufer der Meldestelle. Auch in Amerika stehen die Himmelsphänomene unter Beobachtung. So berichtete CNN über die UFO-Meldungen in Deutschland und informierte über weitere Sichtungen in den Vereiningten Staaten, Kanada, den Niederlanden, Nordirland und Japan. Wenn es aber nach Walter geht, sollten sich die Menschen über die ungewöhnlichen Schauspiele am Himmel keine Sorgen machen: Ich will nichts ausschließen. Aber wahrscheinlicher ist, dass es sich um einen besonders heftigen Tauriden-Schauer handelt. Tauriden-Schauer entstehen, wenn Meteoriten aus dem Sternbild Taurus (Stier) mit einer Geschwindigkeit von über 100.000 Kilometern pro Stunde druch die Erdatomsphäre huschen und dabei verglühen. Ihr könnt Euch jedoch selbst ein Bild machen, ob es sich bei den Sichtungen am Himmel um UFOs handelt, denn unter den RELATED LINKS findet Ihr ein Amateurvideo des Spektakels. HIER findet Ihr das Video! http://cenap.alien.de/cenapnews/ |
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| http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2005/11/07/ufo__alarm/ufo__alarm.html BILD sagt, was wirklich dahintersteckt Ufo-Alarm in ganz Deutschland Werner Walter im Büro der Ufo-Meldestelle Mannheim Es sah aus wie eine riesige Rakete mit einem roten Feuerstoß, dann schimmerte es grün-blau und verschwand. Ein Anrufer bei der Ufo-Meldestelle in Mannheim. Ufo-Alarm über Deutschland. 200 Sichtungen meldeten besorgte Menschen allein in den letzten Tagen. Deutlich mehr als sonst in einem ganzen Jahr! Was ist da los am Himmel? Werner Walter (48), Leiter der Ufo-Meldestelle, faßt die Beschreibungen der meisten Augenzeugen so zusammen: Die Objekte werden als sehr große, bunte Feuerbälle wahrgenommen, die wie Blitze über den Himmel schießen. Manche leuchten so grell, daß es sogar am Boden hell wird. Ungewöhnlich sei vor allem die Größe der Flugkörper: Das sind richtig fette Dinger. Wegen einer normalen Sternschnuppe hätte uns niemand angerufen. Also Ufos über Deutschland? Walter, ein anerkannter Hobby-Astronom, nimmt alle Sichtungen sehr ernst: Ich will nichts ausschließen. Aber wahrscheinlicher ist, daß es sich um einen besonders heftigen Tauriden-Schauer handelt. Tauriden sind besonders helle Feuerkugeln. Sie entstehen, wenn Meteoriten-Brocken aus dem Sternbild Taurus (Stier) mit 100 000 Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre eintreten und dabei verglühen. Dieser Meteor-Strom entfaltet seine Hauptaktivität zwischen dem 5. und 12. November. In diesem Jahr ist der Tauriden-Schauer extrem stark, die Himmelskörper sehr groß. |
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| http://www.giga.de/index.php?storyid=112743 News UFO Basis im Himalaya? (Marko) Immer wieder erreichen uns Nachrichten über vermeintliche UFO-Sichtungen, die dann jedoch immer wieder im Boden versinken. Genau dasselbe soll sich schon seit mehreren Jahren zwischen Indien und China ereignet haben. Die Region Ladakh, die zwischen Indien und China mitten im Himalaya liegt, ist das Grenzgebiet der beiden Staaten. Dennoch haben sich beide Länder darauf geeinigt, in die Region keine Grenzpatrouillen auszusenden. Gerade dieser Umstand lässt so manchen Verschwörungstheoretiker aufhorchen, gerade wenn die Einheimischen von seltsamen Lichtern berichten. Erst kürzlich reisten einige Hindu-Pilger auf dem Weg zu dem Berg Kailash durch diese Region und konnten dabei auch die seltsamen Lichterscheinungen beobachten. Als sie die Umstände näher beleuchten wollten, wurden sie von chinesischen Beamten zur Rückkehr bewegt. Die Pilger zogen ab und versuchten ihr Glück auf der indischen Seite der Region. Dabei waren sie jedoch ebenso erfolglos, aber wenigstens waren sie in der Lage ein Gespräch mit indischen Beamten anzufangen. Diese bestätigten die Lichter am Himmel, gaben aber an, sich zu diesem Phänomen nicht äußern zu dürfen. Die Region ist bekannt dafür, dass sich hier die eurasische und die indische Erdplatte überlagern und sich somit eine "doppelte" Erdplatte ergibt. Die Theorie, die von einigen UFO-Strategen verfolgt wird, ist kaum zu glauben: Sie gehen davon aus, dass sich in der doppelten Erdplatte eine außerirdische Basis befinden könnte. Getoppt wird diese Story noch von einer chinesischen Schulklasse, die bei einem Schulausflug die Landschaft zeichnen sollten. Mehr als die Hälfte der Kinder hatten auf ihren Zeichnungen fremdartige Objekte im Himmel! Viele dieser Kinder wussten sogar wo und wann diese Objekte zu suchen waren. |
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