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news & stories 3 |
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| Iran: Another Bloodbath is Coming by Kevin Alfred Strom Welcome to American Dissident Voices. I'm Kevin Alfred Strom. American Dissident Voices Broadcast of January 8, 2005 Artikel anzeigen |
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| Die nächste Krise: Persien im Visier der USA Im kommenden Jahr wird der sich zuspitzende Konflikt zwischen den USA und Israel auf der einen, Persien auf der anderen Seite wie ein Damoklesschwert über den Finanzmärkten schweben. Im schlimmsten Fall ist eine Ölpreisexplosion in Richtung 100 Dollar je Faß vorstellbar. Welche Auswirkungen dies auf die Aktien- und Rohstoffmärkte hätte, bedarf keiner näheren Erläuterung. Daß die Dimension dieses Konflikts bislang unterschätzt wird, liegt an verschiedenen Mißverständnissen. So ist es zwar richtig, daß die USA keinen Landkrieg gegen den Iran führen können und werden, weil ihnen dafür die Truppen fehlen; falsch ist aber die Annahme, daß die militärische Überlegenheit der USA einen nahezu risikolosen Luftschlag ermöglichen würde. Ganz im Gegenteil: es ist denkbar, daß die Amerikaner im Golf schwerste Verluste erleiden könnten, daß der Iran die Straße von Hormuz sperrt und daß die Schiffahrt im Golf (und damit die Ölexporte) für Wochen oder Monate zum Erliegen kommt. Warum das so ist, werden wir etwas später darlegen. Zunächst einige Richtigstellungen zum Thema Iran: * Behauptungen der westlichen Presse, darunter auch der FAZ, iranische Raketen würden Westeuropa bedrohen, sind substanzlos und pure Fabrikation der CIA, die von Washington aus in die Welt gesetzt werden. * Propaganda à la Irak ist auch die jüngste Behauptung von Außenminister Powell, der Iran versuche, Nuklearsprengköpfe auf seine Raketen zu installieren. Washington hatte zuvor selbst eingeräumt, daß der Iran keine Atomwaffen besitzt; mithin kann er auch keine installieren. * Irreführend ist die Unterstellung, der Iran habe nicht das Recht, Uran anzureichern und die Atomenergie zivil zu nutzen. Beides wird im Atomwaffensperrvertrag, den der Iran bekanntlich unterzeichnet hat, ausdrücklich garantiert. * Es stimmt auch nicht, daß der Iran der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die Inspektion seiner Anlagen verwehrt hat. Die Inspektoren haben bis heute Zugang zu allen Einrichtungen. Teheran hat 2003 sogar ein verschärftes Inspektionsprotokoll, das über den Atomwaffensperrvertrag hinausgeht, unterzeichnet. Richtig ist hingegen, daß die zivile Nutzung der Atomenergie immer eine Vorstufe zur Waffenentwicklung sein kann - das war im Falle Israels und Indiens nicht anders. Tatsächlich haben auch andere Länder (früher wohl auch Deutschland) Atomkraftwerke mit dem Hintergedanken gebaut, sich eine militärische Option offenzuhalten. Solange Israel nicht dem Atomwaffensperrvertrag beitritt und solange keine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten vereinbart wird, wird sich auch Teheran eine solche Option offenhalten wollen. Über die atomaren Ambitionen der iranischen Regierung kann man nur spekulieren; es liegen trotz aller Kontrollen keine harten Fakten vor. Mohamed El Baradei, der Generaldirektor der IAEA, sagte am 3. Oktober 2004: "Der Iran hat kein nukleares Waffenprogramm, aber ich persönlich ziehe keine übereilten Schlußfolgerungen, bevor alle Realitäten geklärt sind. Bis jetzt sehe ich nichts, das man eine unmittelbare Gefahr nennen könnte. Ich habe kein nukleares Waffenprogramm im Iran gesehen." Auch die USA können dafür keine Beweise vorlegen, wohl aber einige Indizien, die aber auch nichts daran ändern, daß Teheran so oder so weit vom Status einer Atommacht entfernt ist. Abgesehen davon, gehen die Intentionen Washingtons ohnehin erheblich weiter: Teheran soll auf jede Urananreicherung und auf die zivile Kernenergie überhaupt verzichten - eine für die Mullahs unannehmbare Forderung. Deutlich wird, daß die Regierung Bush ein übergeordnetes Ziel verfolgt, nämlich die Ausschaltung der letzten ernstzunehmenden, nicht von den USA beherrschten oder kontrollierbaren Regionalmacht im Großraum zwischen Ägypten und Afghanistan. An der Ausschaltung dieser Regionalmacht sind weder die Europäer noch die Russen noch die Chinesen interessiert. Wieder einmal, wie schon vor dem letzten Irakkrieg, versuchen sie, die kriegerische Zuspitzung zu verhindern. Daher auch die kürzlich getroffene Vereinbarung von Paris, wonach Teheran zunächst die Urananreicherung aussetzt, mehrere Arbeitsgruppen eingerichtet und "objektive Garantien" für ein rein ziviles iranisches Atomprogramm ausgehandelt werden. Selbst diese nicht endgültige Vereinbarung mußte gegen den Widerstand der Falken in Teheran durchgesetzt werden, obwohl sie zunächst den Druck von Persien nimmt und neuen diplomatischen Spielraum schafft. Das Weiße Haus wird sich damit nicht zufrieden geben. Die Drohkulisse und der Ablauf der Ereignisse ähneln - bisher jedenfalls - denen vor dem letzten Irakkrieg (mit dem die Amerikaner ironischerweise mit Saddam Hussein den Erzfeind der Perser aus dem Weg geräumt haben). Gut vorstellbar ist also, daß Washington im Laufe des nächsten Jahres einen UNSicherheitsratsbeschluß gegen den Iran beantragt und für den Fall, daß Moskau oder Peking ein Veto einlegt, eigenmächtig militärisch losschlägt. Vorstellbar ist auch, daß Israel angreift. Warum sonst hat das Pentagon kürzlich 5000 bunkerbrechende Raketen an Israel geliefert? Bei einem derartigen Militärschlag müßte die israelische Luftwaffe den amerikanisch kontrollierten Luftraum des Irak überqueren - Israel würde ohne jeden Zweifel mit amerikanischem Einverständnis handeln. Wenn soweit kommt, stellt sich sofort die Frage nach den militärischen Kapazitäten der Perser. Zur Beantwortung empfiehlt sich eine Rückblende auf den enorm verlustreichen irakischiranischen Krieg, der 1988 zu Ende ging. Damals war bekanntlich nicht Persien, sondern der Irak der Angreifer - und Saddam Hussein wurde von Washington mit Satellitenaufklärung, mit Geld und gewissen Rüstungslieferungen (auch zur Herstellung von Chemiewaffen) unterstützt. Ohne die Waffenlieferungen aus Rußland, China und Nordkorea hätte Persien den damaligen Krieg wahrscheinlich verloren. Die Russen lieferten gegen harte Währung, trotz ihrer traditionell guten Beziehungen zu Bagdad. An dieser Stelle müssen wir mit einem anderen Irrtum aufräumen: daß Rußland militärisch ohnmächtig und waffentechnisch den USA unterlegen sei. Zwar ist die Moral der Truppe offenbar in schlechtem Zustand, ihre Stärke ist weit entfernt von der der Roten Armee. Aber Forschung und Entwicklung in der russischen Rüstungsindustrie sind auf vielen Gebieten nach wie vor erstklassig; das russische Gerät ist teilweise sogar besser als die amerikanischen Waffensysteme. Das gilt z.B. für die Anti-Schiff-Cruise-Missiles mit der NATO-Bezeichnung SS-N-22 Sunburn, die erstens vergleichbaren amerikanischen Raketen weit überlegen sind und gegen die zweitens die US-Navy bisher kein geeignetes Verteidigungssystem besitzt. Die SS-N-22 Sunburn wurde in größeren Mengen nicht nur an China, sondern auch an den Iran geliefert. Peking bezog dazu gleich auch noch russische Zerstörer der neuesten Klasse, die als Träger der Cruise Missiles eingesetzt werden. Nun stellen Sie sich eine der großen amerikanischen Kampfgruppen vor, wie sie im Persischen Golf operieren: ein Flugzeugträger der Nimitz-Klasse, an die 70 Kampfflugzeuge und sieben oder acht Begleitschiffe. (Am größten Seemanöver in der Geschichte der USA im vergangenen Sommer waren sieben solcher Flugzeugträger-Kampfgruppen beteiligt.) Eine amerikanische Armada also, die im Kriegsfall im Golf wie auf einem Präsentierteller sitzen würde, bedroht von modernsten russischen Abwehrwaffen, die entlang der zerklüfteten iranischen Küste eingegraben sind. Wenn die uns zugänglichen Nachrichten stimmen, besitzt der Iran die Kapazität, der amerikanischen Marine eine verheerende Niederlage im Golf zu bereiten (womit die Gefahr eines Einsatzes amerikanischer Atomwaffen wachsen würde). Wie effektiv derartige Anti-Schiff-Raketen sein können, wissen wir aus dem Falklandkrieg. Damals konnte Argentinien mit Hilfe der französischen Exocet das britische HMS Sheffield und ein zusätzliches Schiff versenken. Hätten die Argentinier damals genug Exocets besessen (sie hatten wohl nur fünf), dann hätten sie den Falklandkrieg gewinnen können. Im Vergleich zur relativ langsamen Exocet fliegt die russische Sunburn mit zweifacher Schallgeschwindigkeit und trifft mit einer bisher unerreichten Zielgenauigkeit, wie die Amerikaner aus der Beobachtung chinesischer Seemanöver wissen, bei denen die Rakete getestet wurde. Fazit: Ein militärischer Spaziergang, wie er zu-nächst im letzten Irakkrieg möglich schien, ist gegen den Iran nicht wiederholbar. Zwar kann die israelische oder die amerikanische Luftwaffe der iranischen Infrastruktur erheblichen Schaden zufügen, angesichts der Moral und der Ausrüstung der Perser ist jedoch damit zu rechnen, daß sie massiv zurückschlagen und die amerikanische Flotte im Golf empfindlich dezimieren. Zugleich böte sich Rußland und China die theoretische Möglichkeit, einen versteckten Stellvertreterkrieg zu führen und die Kosten der amerikanischen Weltmachtpolitik in die Höhe zu schrauben. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, daß sich ein als begrenzt gedachter Konflikt durch den Automatismus von Aktion und Reaktion ausweitet. Grundsätzlich haben die USA immer noch die Alternative, sich mit der Existenz eines unabhängigen Iran, d.h. mit einer multipolaren Machtkonstellation abzufinden. Daß sie dies tun werden, darauf deutet bisher nichts hin. Unterdessen spielt Teheran auf Zeit, ohne an Unterwerfung zu denken. Ein gefährlicher Mix und eine weltpolitische Entwicklung, die Sie in den kommenden Monaten sehr genau verfolgen sollten. (Anmerkung: Noch hält die labile Kooperation zwischen Rußland und China einerseits, Amerika andererseits. Daß Moskau einer offenen Konfrontation mit den USA -in richtiger Einschätzung eigener Schwächen - vorerst ausweicht, ist Teil eines strategischen Kalküls und geht auf eine entscheidende Sitzung des russischen Sicherheitsrates zurück. In dieser Sitzung, die unmittelbar nach dem 11. September 2001 im Kreml stattfand, konnte sich Putin nach stundenlangen Diskussionen gegen den erheblichen Widerstand der Hardliner durchsetzen. Auch Putin sieht selbstverständlich die für Rußland bedrohlichen Einkreisung durch USA und NATO. Zuletzt hatte Washington, auch finanziell, massiv in den ukrainischen Wahlkampf eingegriffen, um den eigenen Kandidaten gegen den Favoriten Moskaus durchzusetzen. Eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine wäre der Ernstfall für den Kreml. Blick nach Peking: Dort reagierte das Außenministerium kürzlich mit verbaler Zurückweisung auf die amerikanische Drohung, die europäischen Galileo-Satelliten im Kriegsfall abzuschießen, sofern sie zur militärischen Aufklärung eingesetzt werden; Peking hatte sich an der Finanzierung des Galileo-Systems beteiligt.) (Aus: GOLD&MONEY INTELLIGENCE, Dezember 2004) |
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http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/FL16Ak01.html How Iran will fight back
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| NAZBOL JAILED FOR INSULTING PUTIN On 21 December, a raion court in Krasnoyarsk found the leader of the National Bolshevik Party's Krasnoyarsk branch, Andrei Skovorodnikov, guilty of insulting the president and sentenced him to six months' corrective labor with 20 percent of his salary being paid to the state budget, ITAR-TASS reported. Skovorodnikov created a website that was launched on 22 February and published an article mentioning Putin. In an interview with gazeta.ru, attorney Ruben Kirakosyan complained about the legality of the case against Skovorodnikov, because a website cannot be equated with a media outlet and is partly a means of private self-expression, which no one can restrict. Gazeta.ru correspondents did a search for the word "Putin," which generated tens of thousands of hits linked to sites using "non-normative" language. The website wondered how it will be possible to punish all of the violators. --RFE/RL RUSSIAN NAZBOL HQ RAIDED Law-enforcement officers raided the national headquarters of Eduard Limonov's National Bolshevik Party on 21 December. The previous day, seven activists from the party were sentenced to five years' imprisonment for their role in taking over several offices in a Health and Social Development Ministry building in Moscow on 2 August. They threw papers and firecrackers out of the windows and chanted slogans. Lawyers for the activists said that they will appeal the sentence to have it reduced. --RFE/RL NBP-INFO - NATIONAL BOLSHEVIK PARTY - THE OFFICIAL WEBSITE http://www.nbp-info.org/ |
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| http://www.freace.de/artikel/200501/120105c.html Spannungen zwischen Israel und Rußland 12.01.2005 Am Mittwoch fügte die israelische Haaretz in einem Bericht - oder vielmehr die russische Kommersant, auf die sich die Haaretz beruft - den Spekulationen über die Gründe für die derzeitigen "massiven Spannungen zwischen Israel und Rußland" eine weitere Variante hinzu. Der Kommersant zufolge hat Israel seinen Botschafter Arkady Mil-Man aus Moskau zurückberufen. Der Behauptung der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosty, der geplante Besuch des stellvertretenden russischen Außenministers, Alexander Saltanov, in Israel sei außerdem abgesagt worden, widerspricht die Meldung der Haaretz hingegen. Demnach kam dieser am Dienstag in Israel an und sprach mit dem israelischen Außenminister Silvan Shalom, dem stellvertretenden Premierminister Shimon Peres und hochrangigen Beamten des Außenministeriums. Grund für die "Spannungen" ist der Kommersant zufolge der geplante Kauf mehrerer in Rußland produzierter Iskander-E"-Raketensysteme (SS-26) durch Syrien. Dabei handelt es sich um von mobilen Abschußrampen abgefeuerte Raketen mit einer Reichweite von etwa 280 Kilometern und Streubomben-Sprengköpfen vom maximal 480 Kilogramm mit 54 einzelnen Sprengkörpern. Bei einem Einsatz nahe der Grenze zu Israel wäre der größte Teil Israels für diese Waffen erreichbar - einschließlich des zur Produktion von Atomwaffen genutzten Atomreaktors in Dimona, auch wenn nicht klar ist, inwieweit die Anlage gegen derartige Angriffe geschützt ist. Einigen Berichten zufolge ist die Rakete insbesondere daraufhin optimiert worden, von dem US-amerikanischen Abwehrsystem "Patriot" nicht zerstört werden zu können. Einerseits ist die Rakete auch nach dem Wiedereintritt in die Atmosphäre, also in der Phase des "Zielanflugs" noch in der Lage zu manövrieren, andererseits ist sie auch mit der Möglichkeit ausgestattet, Decoys abzuwerfen um so angreifende Abfangraketen zu verwirren. Angenommen, diese Waffe hat tatsächlich diese Fähigkeiten, so ist sie zweifelsohne dafür prädestiniert im Falle eines Angriffs die von den USA in Israel stationierten "Patriot"-Stellungen zu vernichten um so den Weg für weitere Raketen freizumachen, was eine "Beunruhigung" Israels sicherlich nachvollziehbar macht. Nun ist es allerdings so, daß Syrien mindestens schon vor über drei Jahren Interesse an der Lieferung dieser Waffen - und weiterer, wie beispielsweise der S-300PMU "Grumble", einer Raketenabfangwaffe vergleichbar der "Patriot" und Flugabwehrwaffen vom Typ SA-15 "Gauntlet" - bekundet hat. Schon damals wurde dieses Interesse von russischer Seite offenbar bereits äußerst wohlwollend - nicht zuletzt sicherlich angesichts der Auftragsvolumens von über einer Milliarde US-Dollar - betrachtet. Zweifellos wäre die "Drohung" einer solchen Lieferung an Syrien für Rußland ein massiver strategischer Vorteil. Neben den Einnahmen aus dem Rüstungsexport wären außerdem die USA praktisch gezwungen, Israel mit weiteren Waffenlieferungen zu unterstützen "um der Bedrohung zu begegnen" oder sogar neue Abwehrsysteme zu entwickeln. Gerade in der momentanen Situation wären diese Ausgaben sicherlich schmerzhaft. Dementsprechend wäre der Preis für eine Absage an Syrien als Ergebnis von Verhandlungen für die USA und Israel sicherlich ebenfalls äußerst hoch. Der mögliche politische Schaden einer Lieferung scheint dabei angesichts der derzeitigen politischen Weltlage vergleichsweise niedrig. Aus russischer Sicht scheint also sehr viel für diesen Plan zu sprechen. Die Tatsache, daß er allerdings bereits seit geraumer Zeit existiert ohne daß Israel sich hiergegen öffentlich geäußert hat wirft allerdings die Frage auf, ob dies wirklich der Grund für die Spannungen zwischen beiden Ländern ist - so es sie denn gibt. |
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| http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=p&ressort=a&id=461767 Cheney warnt den Iran: Israelischer Erstschlag möglich (diepresse.com) 21.01.2005 US-Vizepreäsident Dick Cheney hat den Iran an die Spitze der Liste der Krisenherde gesetzt und erhöht das Drohpotential: Die USA könnten nicht garantieren, dass Israel keinen Angriff auf den Iran plane. Kurz nach seiner Angelobung erhöht der US-Vizepräsident das Drohpotenzial. | (c) ap US-Vizepräsident Dick Cheney ließ in einem Interview mit dem Fernsehsender MSNBC aufhorchen: Er könne nicht für den Bündnispartner Israel bürgen. Das Land werde unter Umständen den Iran angreifen, falls dessen Ziel die Zerstörung des jüdischen Staates sein sollte. Wenn der Iran die Atombombe baue, werde Israel sich möglicherweise noch vor den USA zu einem Angriff entschließen. "Eine Befürchtung die wir haben, ist dass Israel es tut, ohne gefragt zu werden", so Cheney. Der Welt bleibe dann, anschließend das "diplomatische Chaos" zu beseitigen. |
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| Mossad beobachtet iranische Aktivitäten Cheneys Mutmaßung ist nicht unbegründet. Der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad beobachtet die iranischen Aktivitäten zur Uran-Anreicherung sehr genau. Israel geht davon aus, dass der Iran in zwei bis drei Jahren in der Lage sein könnte, eine Atombombe zu bauen. Langstrecken-Raketen mit einer Reichweite von etwa 2000 Kilometern hat der Iran bereits entwickelt. Die so genannte Shihab-4 ist nach Ansicht von Experten auch in der Lage, Atomsprengköpfe zu transportieren. Das israelische Militär hat bereits mehrfach deutlich gemacht, dass es nicht zögern würde, die iranischen Atomanlagen zu bombardieren, sollte der Iran tatsächlich die Atombombe bauen wollen. Israel sieht Ermahnung in Richtung Europa Israel betrachtet die Warnung der USA vor einem möglichen israelischen Angriff auf den Iran als Aufforderung an die Europäer, im Atomstreit mit der Regierung in Teheran eine schärfere Position zu beziehen. "Die Absicht war, den Europäern zu sagen: 'Wenn ihr nicht entschlossener in Richtung Sanktionen voranschreitet und generell entschiedener handelt, um das iranische Atomprogramm zu stoppen, dann sind wir nicht für das verantwortlich, was Israel tut'", sagte ein israelischer Regierungsvertreter am Freitag. Erst am Dienstag hatte US-Präsident George W. Bush einen Militärschlag gegen den Iran nicht ausschließen wollen. Vorwurf: Unterstützung des Terrorismus "Man sieht sich in der Welt nach potenziellen Krisenherden um, und der Iran steht dann gleich an der Spitze dieser Liste", sagte Bushs Vize Cheney. Der Vizepräsident gilt als eine der treibenden Kräfte hinter dem Irak-Feldzug von 2003. Teheran habe ein handfestes Atomprogramm entwickelt und unterstütze bekanntermaßen den Terrorismus, sagte Cheney. Die Vereinigten Staaten wollen sich nach den Worten von Cheney weiterhin um eine diplomatische Lösung bemühen, um den Iran von der Entwicklung von Atomwaffen abzuhalten. "Wir wollen keinen Krieg im Nahen Osten, wenn wir ihn vermeiden können", sagte der Vizepräsident. Sollte der Iran sein Atomprogramm nicht vollständig offen legen, wollten die USA das Land vor den UNO-Sicherheitsrat bringen. Rhetorische Drohung Diplomaten in den USA sehen im Interview Cheneys aber vor allem eine rhetorische Drohung. Henri Barkey, Außenamtsmitarbeiter unter Bill Clinton, sagte der "Los Angeles Times": "Wir haben hier eine rhetorische Eskalation. Sie erhöhen das Drohpotential, indem sie Israel ins Spiel bringen." Iran droht Der iranische Präsident Mohammad Khatami hatte nach Bushs Aussage über einen Militärschlag gewarnt, sein Land werde nicht zögern, Raketen auf Israel zu feuern, sollte Israel seine nuklearen Anlagen angreifen. Die Gefahr eines US-Angriffs schätzte Khatami als gering ein. (ag./felb) |
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| http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/die_seite_3/?cnt=620031 KOMMENTAR Europas kluge Iran-Strategie VON MARTIN WINTER Der Schlüssel zum Frieden mit Iran liegt in Europa. Nun muss nur noch das passende Schloss gefunden werden. Keine leichte Aufgabe, der die deutschen, französischen und britischen Diplomaten da in zähen Genfer Gesprächen mit ihren iranischen Kollegen zu Leibe rücken. Sie müssen Teheran von etwas abbringen, von dem die Iraner behaupten, es gar nicht zu betreiben: den Bau einer Atombombe. ... http://213.187.75.204/fr_home/startseite/?cnt=621158 USA klopfen Thyssen weich Iraner muss Aufsichtsratsposten abgeben Auf Druck der USA hat der deutsche Stahlriese Thyssen-Krupp seinen Aufsichtsrat umgebildet. Der iranische Vizeminister Mohamad Navab wurde bei der Hauptversammlung nicht für eine Wiederwahl in das Gremium aufgestellt. ... http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,2251192,00.html Bundesgrenzschutz soll in Bundespolizei umbenannt werden Kabinett stimmt Gesetzesentwurf von Schily zu Das Bundeskabinett hat der Umbenennung des Bundesgrenzschutzes in Bundespolizei zugestimmt. ... |
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| http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,337941,00.html 21. Januar 2005 ANDERE LÄNDER, ANDERE SITTEN Wirbel um Bushs Longhorn-Gruß Viele Europäer, die Bushs Amtseinführung im Fernsehen verfolgten, staunten nicht schlecht: Der US-Präsident reckte breit grinsend vor laufenden Kameras Zeigefinger und kleinen Finger nach oben. Hatte der mächtigste Mann der Welt da etwa vor laufenden Kameras einen satanistischen Gruß vollführt? |
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| http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,PB64-SUQ9NTgyOCZucj0x,00.html Um es gleich vorweg zu nehmen: Der bekennende Christ Bush hat nicht die religiösen Fronten gewechselt. Die Handbewegung, die in Europa als Satansgruß gilt, hat in Bushs Heimatstaat Texas eine andere Bedeutung. Denn schließlich hat nicht nur der Teufel Hörner, sondern auch Longhorn-Rinder - dem Namen entsprechend sogar besonders lange. |
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Satan Displays Bush 'Hook 'em' Hand Gesture;
Is The Devil a UT Fan Too? |
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| http://www.szon.de/news/politik/aktuell/200501210496.html Analyse: Bush will die Welt verändern Washington (dpa) Der historische Ehrgeiz von US-Präsident W. Bush scheint grenzenlos: «Die Tyrannei in der ganzen Welt» soll beendet werden. Die USA werden sich für die «Verbreitung der Freiheit ... der Menschenrechte und Menschenwürde ... bis in die dunkelsten Ecken unserer Welt» einsetzen. Mit fast missionarisch wirkendem Sendungsbewusstsein legte Bush bei nasskaltem Wetter am Fuße des festlich geschmückten Kapitols vor über 100 000 Menschen seinen Amtseid ab - und schickte der Welt eine äußerst brisante Botschaft. Er will die Welt verändern, er will in die Geschichte eingehen als der Präsident, der mit «der Macht unserer Ideale» eine bessere Welt geschaffen hat. In der Antrittsrede verbergen sich politisch explosive Aussagen: Weltweit ermutigte er Reform- und Demokratiekräfte, sich für die Freiheit einzusetzen, er versicherte ihnen die Unterstützung der USA. Auch befreundete Staaten - die Botschaft ging sicher vor allem in den Nahen Osten - sollten wissen, dass das Maß der Unterdrückung der eigenen Bevölkerung künftig die Beziehungen zu den USA entscheidend beeinflussen werden. Hier sprach - ganz anders als vor vier Jahren - ein selbstbewusster, vor Optimismus strotzender Bush. Sein Programm, innen- wie außenpolitisch, erscheint außergewöhnlich anspruchsvoll. Kein Wunder, dass 80 Prozent der Amerikaner einer jüngsten Umfrage zufolge nicht daran glauben, dass Bush alles verwirklichen kann. Aber nicht nur die Liberalen in den USA, sondern Politiker weltweit fürchten die Ambitionen des gläubigen, «wiedergeborenen» Christen und Republikaners aus Texas. Nach dieser Rede kann Bush niemand vorwerfen, er verberge seine Absichten: «Die beste Hoffnung für Frieden ... ist die Verbreitung von Freiheit in aller Welt. Das Überleben der Freiheit in unserem Land hängt zunehmend vom Erfolg der Freiheit in anderen Ländern ab.» Amerika brauche nun «Mut und Idealismus». Bush hat sich herkulischen Aufgaben verpflichtet - einen baldigen Frieden allerdings verspricht er nicht. Im Gegenteil: Bush glaubt, dass die USA existenziell herausgefordert sind. Nur eine Politik der Entschlossenheit und Stärke könne gegen «Aggression und bösen Willen» Erfolg haben. Schon in der ersten Amtszeit hat Bush bewiesen, dass er tut, was er sagt - nun will er seine Politik - bestärkt vom Wahlsieg - fortsetzen. Geprägt von den Anschlägen vom 11. September 2001 war er in die Offensive gegangen: er führte Kriege in Afghanistan und im Irak, schuf die «Bush-Doktrin» über die Notwendigkeit präventiven und offensiven Eingreifens im «globalen Krieg gegen den Terrorismus» und im Kampf gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Daran wird sich sicher nichts ändern, wenngleich Bush derzeit mit betont moderaten Tönen Brücken zu verprellten Verbündeten zu schlagen versucht. Die Demokratisierung der islamischen Welt bleibt Kernstück seiner «Vision» einer neuen Weltordnung. Bush ist Idealist und Optimist. Trotz all der Gewalt im Irak glaubt er, dass dort wie in Afghanistan Demokratie möglich sei. Aber «der Irakkrieg bleibt sein Schicksal» schrieb die «New York Times» skeptisch. Und selbst Republikaner schließen ein Scheitern dort nicht mehr aus. Doch Bush hat schon andere Staaten im Visier. «Vorposten der Tyrannei» nannte die designierte Außenministerin Condoleezza Rice fast drohend die Staaten Iran, Nordkorea, Birma, Kuba, Weißrussland und Simbabwe. Bush glaubt an seine «Mission», obwohl im In- und Ausland der Irakkrieg und das Vorgehen gegen Terroristen und Verdächtige auf Skepsis und scharfe Kritik stoßen. Der Moralist Bush, der seinen Glauben als Quelle seines Handels und Denkens beschreibt, der in seiner Rede immer wieder die Bedeutung der Menschenwürde hervorhob, ist selbst der Verletzung der Menschenrechte angeklagt - beispielsweise im Gefangenenlager Guantànamo. Aber auch innenpolitisch will Bush die USA radikal verändern. In der ersten Amtszeit realisierte er eine radikale Steuerreform. Nun will er das komplizierte Steuersystem radikal vereinfachen, Steuersenkungen dauerhaft festschreiben. Auch das Schulsystem und das Gesundheitswesen sollen weiter reformiert werden. Als geradezu revolutionär gelten die Absichten, das Sozialversicherungssystem teilweise zu privatisieren. Die US-Bürger sollen einen Teil der Sozialversicherungs-Pflichtbeiträge in steuerbegünstigten, private Sparanlagen investieren können. Bush träumt von der «Eigentümergesellschaft.» 2009 sollen die USA und die ganze Welt anders aussehen als heute - daran ließ die Rede, die zumindest aus republikanischer Sicht sicher eine «historische» war, keinen Zweifel. (Stand: 21.01.2005) |
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| http://www.context.themoscowtimes.com/story/139228/ Global Eye American Terror By Chris Floyd Published: January 21, 2005 More than two years ago, we wrote here of a secret Pentagon plan to foment terrorism by sending covert agents to infiltrate terrorist groups and goad them into action -- in other words, committing acts of murder and destruction. The purpose was two-fold: first, to bring the terrorist groups into the open, where they could be counterattacked; and second, to justify U.S. military attacks on the countries where the terrorists were operating -- attacks which, in the Pentagon's words, would put those nations' "sovereignty at risk." It was a plan that countenanced -- indeed, encouraged -- the deliberate murder of innocent people and the imposition of U.S. military rule anywhere in the world that U.S. leaders desired. This plan is now being activated. In fact, it's being expanded, as The New Yorker's Seymour Hersh revealed last week. Not only will U.S.-directed agents infiltrate existing terrorist groups and provoke them into action, but the Pentagon itself will create its own terrorist groups and "death squads." After establishing their terrorist "credentials" through various atrocities and crimes, these American-run groups will then be able to ally with -- and ultimately undermine -- existing terrorist groups. Top-level officials in the Pentagon, the U.S. intelligence services and the Bush administration confirmed to Hersh that the plan is going forward, under the direction of Defense Secretary Donald Rumsfeld -- just as we noted here in November 2002. Through a series of secret executive orders, George W. Bush has given Rumsfeld the authority to turn the entire world into "a global free-fire zone," a top Pentagon adviser says. These secret operations will be carried out with virtually no oversight; in many cases, even the top military commanders in the affected regions will not be told about them. The American people, of course, will never know what's being done in their name. The covert units -- including the Pentagon-funded terrorist groups and hit squads -- will be operating outside all constraints of law and morality. "We're going to be riding with the bad boys," one insider told Hersh. Another likened it to the palmy days of the Reagan-Bush years: "Do you remember the right-wing execution squads in El Salvador? We founded them and we financed them. The objective now is to recruit locals in any area we want. And we aren't going to tell Congress about it." Indeed, we reported here last summer that Bush has already budgeted $500 million to fund local paramilitaries and guerrilla groups in the most volatile areas of the world, a measure guaranteed to produce needless bloodshed, destruction and suffering for innocent people already ravaged by conflict. The activation of the Pentagon terrorist operation is part of Bush's second-term expansion of the "war on terror." Despite some obfuscating rhetoric about "diplomacy," the Bush regime is pressing ahead with a hard-line strategy aimed at opening new military fronts in the "global free-fire zone." Any dissenting voices within the government are being ruthlessly purged. The Pentagon's secret forces are set for operations in at least 10 countries, and Bush insiders "repeatedly" told Hersh that "Iran is the next strategic target." Iran has long been a focus of the small clique of "global dominationists" -- led by Rumsfeld, Paul Wolfowitz, Dick Cheney and their acolytes -- who engineered the invasion of Iraq. This group is determined to "whack Iran," as one insider put it, and they're not at all discouraged by the debacle in Iraq; indeed, to them it's a rousing success. Their first objective -- openly stated years ago, before Bush took office -- was the overthrow of Saddam Hussein's regime and the planting of a U.S. "military footprint" in Iraq. This has now been done. The fact that it has plunged the Iraqi people into a hell of violence, chaos, terror and extremism is of no real concern to the clique. Their lofty rhetoric about "freedom" and "liberation" is meaningless sham, shuck and jive for the rubes. By the admission of the clique's own publications, they seek strategic control over the world's energy resources in order to preserve and expand American geopolitical and economic hegemony in the new century. Everything else -- including the security of the American people, put at increasing risk by the clique's reckless policies -- is of secondary importance. Annotations The Coming Wars New Yorker, Jan. 17, 2005 http://www.newyorker.com/printable/?fact/050124fa_fact Into the Dark: The Pentagon's Plan to Foment Terrorism CounterPunch, Nov. 1, 2002 http://www.counterpunch.org/floyd1101.html http://www.context.themoscowtimes.com/story/139228/ Cry Havoc: Bush's Own Personal Janjaweed CounterPunch, Sept. 7, 2004 http://www.counterpunch.org/floyd09072004.html American Dominance Bergen Record, Feb. 23, 2003 http://www.makethemaccountable.com/floyd/030223_AmericanDominance.htm Preparing for an attack on Iran? Salon.com, Jan. 18, 2005 http://salon.com/news/feature/2005/01/18/iran/print.html America's Death Squads Antiwar.com, Jan. 10, 2005 http://antiwar.com/justin/?articleid=4308 Deadlier Face of Torture Emerges The Times, Jan. 16, 2005 http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2089-1442125,00.html Pro-Government Death Squad Surfaces in Irag Focus News, Jan. 11, 2005 http://www.focus-fen.net/index.php?catid=138&ch=0&newsid=55553 Neocons turn their attention to Iran Financial Times, Jan. 18, 2005 http://news.ft.com/cms/s/90ab5f5a-68e4-11d9-9183-00000e2511c8.html Bush Planned Iraq 'Regime Change' Before Becoming President Glasgow Sunday Herald, Sept. 15, 2002 http://www.sundayherald.com/27735 Rebuilding America's Defenses Project for a New Century, September 2000 http://www.newamericancentury.org/RebuildingAmericasDefenses.pdf Statement of Principles Project for a New American Century, June 3, 1997 http://www.newamericancentury.org/statementofprinciples.htm Seymour Hersh: Rumsfeld's Dirty War on Terror The Guardian, Sept. 13, 2004 http://www.guardian.co.uk/print/0,3858,5014360-111575,00.html Osama: A Texas-Style Republican in Islamic Clothing Online Journal, Sept. 12, 2004 http://www.onlinejournal.com/Special_Reports/091204Madsen/091204madsen.html Bush Team Knew of Abuse at Guantanamo The Guardian, Sept. 13, 2004 http://www.guardian.co.uk/guantanamo/story/0,13743,1303105,00.html The Hidden History of CIA Torture TomDispatch.com, Sept. 9, 2004 http://www.tomdispatch.com/index.mhtml?emx=x&pid=1795 To Our Readers Has something you've read here startled you? Are you angry, excited, puzzled or pleased? Do you have ideas to improve our coverage? Then please write to us. All we ask is that you include your full name, the name of the city from which you are writing and a contact telephone number in case we need to get in touch. We look forward to hearing from you. Email the Opinion Page EditorU.S. forces are already conducting military reconnaissance inside Iran in preparation for strikes on alleged nuclear weapons facilities, Hersh reports. The Pentagon is feverishly updating war plans for a "maximum ground and air invasion of Iran," incorporating the new staging areas now available in Iraq, Afghanistan and Pakistan, while employing an Iranian terrorist group, MEK, to launch covert ops and terrorist acts against Tehran. MEK was once given sanctuary by Hussein, who used the group as a brutal enforcer against Kurd and Shiite insurgents. Now Bush, "riding with the bad boys," has embraced the MEK murderers as his own. In their ignorance and arrogance, the Bushists will almost certainly strike at Iran -- despite the fact that even Iranian dissidents support the effort to make their nation a nuclear power and would join the mullahs in retaliation. The result will be a conflict far surpassing the horror and magnitude of the Iraq disaster. In our original report on the Pentagon's terror scheme, we wrote: "Bush and his cohorts are plunging the world into an abyss, an endless night of murder and terror -- wholesale, retail, state-sponsored, privatized; of fear and degradation, servility, chaos, and the perversion of all that's best in us." Now the night has come. Now the United States stands openly -- even proudly -- for terrorism, torture and the Hitlerian principle of aggressive war. America has fallen into the pit -- and the hopes of the world go with it. |
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| Is Big Brother watching you while you surf? John Jerney / Special to The Daily Yomiuri We tend to think that our Web browsing is mostly anonymous and private, but just how much of our online activity is being monitored by the U.S. government? And under what circumstances? It turns out that it is impossible to tell, not because it is technically too difficult to determine but because the government refuses to tell us. read Article |
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| Forget the spam, look what they're doing to our pizza! The government and corporations are aggressively collecting information about your personal life and your habits. They want to track your purchases, your medical records, and even your relationships. The Bush Administration's policies, coupled with invasive new technologies, could eliminate your right to privacy completely. Please help us protect our privacy rights and prevent the Total Surveillance Society. http://www.aclu.org/pizza/ |
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| http://www.fas.org/sgp/crs/RS21024.pdf CRS Report for Congress Received through the CRS Web Order Code RS21024 Updated January 7, 2005 Martial Law and National Emergency pertaining to military and Coast Guard personnel.2 Harold C. Relyea Specialist in American National Government Government and Finance Division Summary Crises in public order, both real and potential, often evoke comments concerning a resort to martial law. While some ambiguity exists regarding the conditions of a martial law setting, such a prospect, nonetheless, is disturbing to many Americans who cherish their liberties, expect civilian law enforcement to prevail, and support civilian control of military authority. An overview of the concept of, exercise of, and authority underlying martial law is provided in this report, which will be updated as events warrant. Occasionally, when some national emergency or crisis threatens public order in the United States, the comment is made that the President may ultimately resort to imposing martial law in order to preserve discipline and good behavior. Such was the case when it was thought that year 2000 (Y2K) technology problems might result in situations threatening life, property, or the general welfare in American society. The almost flawless transition to the year 2000, of course, rendered such an action unnecessary. More recently, at least one newspaper erroneously reported that the September 14, 2001, declaration of a national emergency by President George W. Bush in response to terrorist attacks in New York City and Washington, DC, “activated some 500 dormant legal provisions, including those allowing him to impose censorship and martial law.”1 In accordance with the requirements of the National Emergencies Act, the President’s declaration actually activated nine selective provisions of statutory law, identified in his proclamation, pertaining to military and Coast Guard personnel.2 Such comments, nonetheless, suggest a consideration of what martial law constitutes, as well as when and how it might be invoked. According to one definition, martial law “exists when military authorities carry on government or exercise various degrees of control over civilians or civilian authorities in domestic territory.” More significantly, it “may exist either in time of war or when civil authority has ceased to function or has become ineffective.”3 Constitutional scholar Edward S. Corwin agrees with this understanding, but also offers important qualifications. A regime of martial law may be compendiously, if not altogether accurately, defined as one in which the ordinary law, as administered by the ordinary courts, is superseded for the time being by the will of a military commander. It follows that, when martial law is instituted under national authority, it rests ultimately on the will of the President of the United States in his capacity as Commander-in-Chief. It should be added at once, nevertheless, that the subject is one in which the record of actual practice fails often to support the niceties of theory. Thus, the employment of the military arm in the enforcement of the civil law does not invariably, or even usually, involve martial law in the strict sense, for ... soldiers are often placed simply at the disposal and direction of the civil authorities as a kind of supplementary police, or posse comitatus; on the other hand, by reason of the discretion that the civil authorities themselves are apt to vest in the military in any emergency requiring its assistance, the line between such an employment of the military and a regime of martial law is frequently any but a hard and fast one.4 The Record of Practice Probably utilized by the federal government for the first time in 1814 when proclaimed by the victorious General Andrew Jackson, martial law was not part of the experience of a great many Americans in the period prior to the Civil War, and, therefore, its potentially arbitrary and authoritarian nature was not especially fearsome to the populace. In this regard, an observation by historian James G. Randall might be recalled. That martial law was not always considered oppressive is shown by the fact that citizens sometimes petitioned for it. Some Philadelphians, for instance, requested the President to declare martial law in their city at the time of [Confederate General Robert E.] Lee’s invasion to enable them to put the city in a proper state of defense. Nor should we suppose that the existence of martial law necessarily involved a condition of extensive or continuous military restraint. Beginning with September, 1863, the District of Columbia was subjected to martial law, and this state of affairs continued throughout the war, but it should not be supposed that residents of the capital city were usually conscious of serious curtailment of their liberties. The condition of martial law was here used as a means of military security. That martial law should be declared in areas of actual military operations was, of course, not remarkable.5 As territory of the Confederacy was overtaken by Union forces, it was governed under military authority and martial law. This state of affairs in the South, with regard to martial law, continued into the Reconstruction period. “Since the Civil War era,” notes Joseph E. Kallenbach, “there have been no proclamations of martial law by Presidents directly on behalf of the national government, although President Hayes very seriously considered issuing such a proclamation during the railroad strike crisis of 1887. There have been conditions of limited martial law established with the explicit or implicit approval of the President by officers in the field, however,” he adds.6 These occasional invocations of martial law during the post-Civil War period occurred most often in labor disputes, but, as one chronicler recounts, other disturbances of the public order were involved as well. Qualified martial law was twice declared ... by federal military officers in the period after the [first] World War when presidential control of troop activities was so greatly relaxed. According to the report of the Secretary of War, as a result of the race riot in Omaha, Nebraska, General Leonard Wood “took personal charge of the situation, and on October 1, 1919, proclaimed the city under qualified martial law.” Five days later, because of the danger of violence in Gary, Indiana, during the steel strike, General Wood, after conferring with the municipal authorities, placed that city also under qualified martial law. There have been other instances where the modified form of martial law existed in fact, though undeclared. General Merriam placed restrictions on travel into and out of the mining camps of Idaho’s Coeur d’Alene in 1899. In the Colorado disturbance of 1914, saloons were closed (a common practice), the sale of arms was forbidden, arms and ammunition were seized, and the opening of mines was forbidden as was also the importation of strike-breakers. Public assemblies were forbidden and arms were taken in the West Virginia strike zone in 1921. 7 The military has been utilized on a number of occasions since World War I when Presidents have sought to maintain public order, but have not invoked martial law. Such examples include the routing of the Bonus Army in 1932 in the District of Columbia; maintaining public order during desegregation efforts at Little Rock, AR, in 1957, the University of Mississippi in 1962, and the University of Alabama the following year; and quelling civil disturbances within Washington, Detroit, Chicago, and Baltimore during 1967 and 1968. With the bombing of Pearl Harbor on December 7, 1941, the territorial governor declared a condition of martial law, which “was approved by the President.”8 The action was authorized by the Organic Act of the Territory of Hawaii, which provided for a declaration of martial law by the governor, with the President being informed of such action.9 The military remained in control of the islands until October 24, 1944. On February 19, 1942, President Franklin D. Roosevelt issued E.O. 9066, which authorized the Secretary of War “and the Military Commanders whom he may from time to time designate” to establish “military areas” from which “any or all persons” might be excluded in order to prevent espionage and sabotage.10 The following day secretary of War Henry L. Stimson delegated this authority to Lieutenant General J. L. DeWitt, commanding the so-called Western Defense Command. General DeWitt in his turn established by proclamation “Military Areas Nos. 1 and 2,” consisting of three westernmost states and part of Arizona. By a series of 108 separate orders he then, with the aid of the troops under his command and the War Relocation Authority (established by another executive order on March 18, 1942), proceeded to remove all persons of Japanese ancestry from these two areas.11 This action did not involve martial law, although martial law was established within at least one of the internment camps.12 Roosevelt issued the order as President and Commander in Chief in fulfillment of his statutory responsibilities to protect national defense material, premises, and utilities from espionage and sabotage.13 Since the conclusion of World War II, martial law has not been presidentially directed or approved for any area of the United States. Federal troops have been dispatched to domestic locales experiencing unrest or riot, but in these situations the military has remained subordinate to federal civilian management. Technological corrections and adjustments averted the need to invoke martial law due to Y2K failures and resulting public disorder. The September 11 terrorist attacks on the World Trade Center in New York City clearly demonstrated that civilian law enforcement authorities were adequate to managing the situation without resort to martial law or even the introduction of federal troops. Relevant Authority In fulfilling constitutional responsibilities to put down insurrection, rebellion, or invasion, the President may resort to invoking martial law. His action, in this regard, is subject to judicial review.14 The President may also exercise certain authority to create a condition similar to, but not actually one of, martial law. In the event “the President considers that unlawful obstructions, combinations, or assemblages, or rebellion against the authority of the United States make it impracticable to enforce the laws of the United States in any State or Territory by the ordinary course of judicial proceedings, he may call into Federal service such of the militia of any State, and use such of the armed forces, as he considers necessary to enforce those laws or to suppress the rebellion.”15 Such use of troops may be under the management of federal civilian authorities, such officials of the Department of Justice, or, in the event circumstances so merit, under armed forces command, in which case the commanding officer in the field may be ordered, at least temporarily, to invoke martial law. The President may order units of the Ready Reserve to active duty status 16 or call units of the National Guard into federal service.17 As active duty military, these forces could also be deployed to enforce federal law. While some ambiguity exists regarding the conditions of a martial law setting, such a prospect, nonetheless, is disturbing to many Americans who cherish their liberties, expect civilian law enforcement to prevail, and support civilian control of military authority. As long ago as 1962, sensitivity to these values was apparent when the Kennedy Administration reportedly instructed a high-level emergency planning committee that “nationwide martial law is not an acceptable planning assumption” in preparing for the survival of the nation following a nuclear attack.18 Veteran news correspondent Walter Cronkite stated the case a few years later when he wrote that “we must not merely prepare for the survival of individuals but also for the survival of our democratic system,” and, indeed, “to be certain that everything is done to preserve the post-war population’s confidence in government.”19 1 See Frank J. Murray, “Wartime Presidential Powers Supersede Liberties,” Washington Times, Sept. 18, 2001, pp. A1, A12. 2 See Proclamation 7463, Federal Register, vol. 66, Sept. 18, 2001, pp. 48197-48199; the provisions of the National Emergencies Act may be found at 50 U.S.C. 1601-1651. 3 Henry Campbell Black, Black’s Law Dictionary, 6 th edition (Saint Paul, MN: West Publishing, 1990), p. 974. 4 Edward S. Corwin, The President: Office and Powers, 1787-1957, 4 th revised edition (New York: New York University Press, 1957), p. 139. 5 James G. Randall, Constitutional Problems Under Lincoln, revised edition (Urbana, IL: University of Illinois Press, 1964), p. 170. 6 Joseph E. Kallenbach, The American Chief Executive: The Presidency and the Governorship (New York: Harper and Row, 1966), p. 553. 7 Bennett M. Rich, The Presidents and Civil Disorder (Washington: Brookings Institution, 1941), p. 210 (footnotes omitted). 8 Robert S. Rankin and Winfried R. Dallmayr, Freedom and Emergency Powers in the Cold War (New York: Appleton-Century-Crofts, 1964), p. 47. 9 31 Stat. 141 at 153. 10 3 C.F.R., 1938-1943 Comp., pp. 1092-1093. 11 Clinton L. Rossiter, The Supreme Court and the Commander in Chief (Ithaca, NY: Cornell University Press, 1951), pp. 42-43 (footnotes omitted). 12 Robert S. Rankin and Winfried R. Dallmayr, Freedom and Emergency Powers in the Cold War, p. 46n. 13 Prior to full-scale implementation of the President’s order, congressional approval of its intent was sought and obtained with the legislating of supporting criminal penalties; see 56 Stat. 173; these penalties, codified at 18 U.S.C. 1383, were repealed by the National Emergencies Act in 1976, 9 Stat. 1255 at 1258. 14 See, for example, Ex parte Milligan, 31 U.S. 2 (1866); Sterling v. Constantin, 287 U.S. 378 (1932). 10 U.S.C. 332. 16 10 U.S.C. 12302. 17 10 U.S.C. 12405-12406. 18 Edward Zuckerman, The Day After World War III (New York: Viking, 1984), p. 216. 19 Walter Cronkite, “Introduction,” in Eugene P. Wigner, ed., Who Speaks for Civil Defense? (New York: Charles Scribner’s Sons, 1968), p. 11. Congressional Research Service ˜ The Library of Congress |
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