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news & stories 7

 
     
     
 

 
     
  http://de.news.yahoo.com/050514/3/4jkaa.html

Samstag 14. Mai 2005, 11:06 Uhr
Neues Seebeben verängstigt Bewohner auf Sumatra
Jakarta (dpa) - Ein Seebeben der Stärke 6,9 hat Bewohner der indonesischen Insel Sumatra in Angst und Schrecken versetzt. Das Epizentrum habe vor Westsumatra im Indischen Ozean gelegen, teilte die Behörde für Meteorologie und Geophysik in Jakarta mit. Es gab keine Berichte über Verletzte oder Sachschäden. Das Beben war laut Experten in zahlreichen Städten Sumatras zu spüren. Sie rechnen aber nicht mit einem Tsunami.
 
     
  Large 6.9 Quake Hits Near Sumatra

by Mitch Battros ˆ ECTV
Large 6.9 Quake hits near Sumatra. No reports of deaths, damage or injuries at this time. Most likely a tsunami warning is in effect. The
new "Global Observation Center" is proving to be "worthless" at this time. The only report of this recent quake is by NOAA Pacific Tsunami Warning Center.
As you can see from the official report below, it is absolutely "worthless" to anyone outside the Pacific Region. Lets hope worldwide
government agencies can act fast. They may already be too late - (Mitch Battros)

TSUNAMI INFORMATION BULLETIN ...

THIS MESSAGE IS FOR INFORMATION ONLY. THERE IS NO TSUNAMI WARNING
OR WATCH IN EFFECT.

AN EARTHQUAKE HAS OCCURRED WITH THESE PRELIMINARY PARAMETERS

ORIGIN TIME - 0505Z 14 MAY 2005
COORDINATES - 0.6 NORTH 98.4 EAST
LOCATION - NORTHERN SUMATERA INDONESIA
MAGNITUDE - 6.9

EVALUATION

THIS EARTHQUAKE IS LOCATED OUTSIDE THE PACIFIC. NO TSUNAMI THREAT
EXISTS TO COASTLINES IN THE PACIFIC.

THIS WILL BE THE ONLY BULLETIN ISSUED FOR THIS EVENT UNLESS
ADDITIONAL INFORMATION BECOMES AVAILABLE.

THE WEST COAST/ALASKA TSUNAMI WARNING CENTER WILL ISSUE BULLETINS
FOR ALASKA - BRITISH COLUMBIA - WASHINGTON - OREGON - CALIFORNIA.

Although evidence has not yet been established in the way of solar
activity and earthquakes, I continue to seek causal effects for just
such a premise. However, we can provide ample evidence of a Sun-Earth
connection not only in the way of „climate‰ which is measured in
decades, centuries, and millennia; but in the way of „weather‰ which is
measured in hours, days, and weeks.

Equation:
Sunspots => Solar Flares => Magnetic Field Shift => Shifting Ocean and
Jet Stream Currents => Extreme Weather and Human Disruption (mitch
battros)

I‚m afraid more "extreme weather" is on the way. The extreme weather we
are experiencing tonight is most likely from geomagnetic storms from the
first series of solar charged particles beginning 3 days ago. The large
M8-Class flare we experienced yesterday will manifest its causal
effects sometime tomorrow May 15th.

Subject: ECTV/Breaking News - Large 6.9 Quake Hits Near Sumatra, From: newsletter@earthchangestv.com, Date: Sat, 14 May 2005 03:04:41 -0400
 
 
 
  http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,355844,00.html

13. Mai 2005
KALIFORNIEN
Geologen warnen vor gewaltigem Beben
Seit 148 Jahren wurde Kalifornien nicht mehr von einem sehr schweren Erdbeben verwüstet. Kein Grund zum Aufatmen, warnen Geologen. Die Wahrscheinlichkeit, dass in den nächsten 50 Jahren ein riesiger Erdstoß das Gebiet um Los Angeles erschüttert, beträgt bis zu 70 Prozent.

Mit Argusaugen beobachten Geologen seit Jahrzehnten den San-Andreas-Graben. Er gehört zu den gefährlichsten Erdbebenlinien der Welt und ist für das dichtbesiedelte Kalifornien eine ständige Bedrohung. Doch seit 148 Jahren scheint der Graben, an dem sich die Pazifische und die Nordamerikanische Erdplatte aneinander reiben, regelrecht Winterschlaf zu halten, berichten amerikanische Geologen in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes "Science". Das sei kein Grund zur Entwarnung, betont das Team um Ray Weldon von der University of Oregon in Eugene.
Katastrophale Beben kommen am San-Andreas-Graben etwa aller 200 Jahre vor. Beben der Stärke sechs bis sieben sind deutlich häufiger. Das letzte größere Beben traf Los Angeles am 17. Januar 1994 und hatte eine Stärke von 6,7. Damals starben rund 60 Menschen.
Die Geologen stützen sich bei dieser Vorhersage nicht allein auf die bisher von Seismographen aufgezeichneten Erdbeben. Diese Daten werden erst seit etwa 100 Jahren erhoben und können daher keine Anhaltspunkte darüber liefern, in welchen erdgeschichtlichen Abständen sich wirklich große Beben an einer bestimmten Spalte ereignen. Stattdessen bezogen sie geologische Daten über weiter zurückliegende Beben am südlichen Ende des San-Andreas-Grabens in ihre Studie ein. Darunter waren auch zehn Untersuchungen zu den großen Beben von 1812 und 1857. Heute wären von solchen Erdstößen Metropolen wie Los Angeles und San Diego betroffen.
Drei verschiedene, bereits bestehende Modelle unterstützen die Annahme der Forscher, dass Südkalifornien das nächste katastrophale Beben in den nächsten 50 Jahren bevorsteht. Jedem Modell liegt ein anderes Szenario zugrunde, wie sich der Graben faltet und reißt. Die Wahrscheinlichkeit eines großen Bebens in den nächsten 50 Jahren variiert je nach Ansatz zwischen 20 bis 70 Prozent. "Ein klareres Bild der Erdbeben im südlichen San-Andreas-Graben sollte sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren ergeben", schreiben die Geologen. Bis dahin wisse man genauer, welche Interpretationsmethode die richtige sei.
Sicher sei bereits jetzt, dass große Beben in der Region in den letzten 1600 Jahren aller 200 Jahre auftraten. Wenn die derzeitige Ruhephase des Grabens endet, würde er vermutlich zu einem großen Teil aufreißen: entweder in einem Stück oder in einer Serie von kleineren Rissen. Die Beben in den letzten hundert Jahren, die in Kalifornien eine Stärke zwischen sechs und sieben auf der Richterskala erreichten, wären dann nur der Auftakt gewesen. Doch auch sie kosteten bereits Tausenden Menschen das Leben und verwüsteten Städte wie 1906 San Francisco. Damals starben mehr als 3000 Menschen.
 
     
 

 
 
 
  http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050513020

Sonnenaktivität soll Wale zum Stranden bringen
Erdmagnetfeld stört auch Brieftauben
Kiel/London (pte/13.05.2005/11:32) - Eine Analyse von gestrandeten Walen zwischen 1712 und 2003 scheint [Bild:Datei:0.png]Forscher nun davon zu überzeugen, dass die verstärkte Sonnenaktivität das Erdmagnetfeld so verändert, dass sich Tiere nicht mehr orientieren können. Wale, ebenso wie Tauben orientieren sich bei ihren Wanderungen an diesem Erdmagnetsystem. Umweltschützer sehen aber immer noch die zunehmende Lautstärke in den Ozeanen durch Motorenlärm und Sonarsysteme als Hauptursache, berichtet BBC-online http://news.bbc.co.uk.
Die Forscher um Klaus Vanselow von der Universität in Kiel http://www.uni-kiel.de haben die Längen der solaren Zyklen errechnet und mit der Zahl der gestrandeten Pottwale in der Nordsee-Region verglichen. Sie sind dabei zum Ergebnis gekommen, dass 87 der 97 Wale während der vergangenen 300 Jahre dann gestrandet sind, wenn die Länge der Sonnenaktivität unterdurchschnittlich war. Taubenzüchter berichten von ähnlichen Problemen mit Orientierungslosigkeit, wenn die Sonnenaktivität besonders stark ist.
"Es könnte das Gleiche sein wie bei den Tauben", argumentiert Vanselow. "Pottwale sind über riesige Entfernungen hinweg unterwegs. Dabei orientieren sie sich nicht mit den Augen." Es sei nicht unvorstellbar, dass auch sie über magnetische Sensoren verfügen wie das zum Beispiel bei Tauben der Fall ist. "Wir glauben, dass die Zahl der gestrandeten Wale zu Zeiten, wenn die Sonne die Erdmagnetfelder stört, höher ist", führt der Forscher aus. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der gestrandeten Meeressäuger in Großbritannien verdoppelt.
Experten geben auch der vermehrten Fischerei Mitschuld am Verschwinden der Meeressäuger, wobei es immer häufiger zu unerwünschten Beifängen kommt. US-Forscher machen allerdings die zunehmende Lautstärke in den Ozeanen für die große Zahl an gestrandeten Walen verantwortlich. Schon vor zwei Jahren haben Experten vor den Gefahren von Sonarsystemen für Meeressäuger die Militärs gewarnt. Ein neues Sonarsystem, das U-Boote aufspürt, ist so laut, dass ein einziger Ton Tiere über eine Fläche von 3,8 Mio. Quadratkilometern stören kann, berichtete die Umweltorganisation Ecoterra http://www.ecoterra.org.uk. pte berichtete http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=040811033 (Ende)
siehe auch: http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-44345.html
 
     
 

 
     
 
http://www.hindustantimes.com/news/181_1361272,00040003.htm

Solar activity linked to whale strandings
Agence France-Presse
Paris, May 13, 2005

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Surges of solar activity may cause whales to run aground, possibly by disrupting the creatures' internal compass, German scientists suggest.
University of Kiel researchers Klaus Vaneslow and Klaus Ricklefs looked at sightings of sperm whales found beached in the North Sea between 1712 and 2003.
They then compared this record with another set of historical data – astronomers' observations of sunspots, which is an indicator of solar radiation.
More whale strandings occurred when the sun's activity was high, they found.
The sun experiences cycles of activity which range from eight to 17 years, with 11 years being the average.
Short cycles are linked with periods of high energy output, while long cycles are believed to be low energy.
Changes in levels of solar radiation have a big effect on Earth's magnetic field.
The most notable events are gouts of highly-charged particles, called solar flares, that cause shimmering lights, called aurorae, in the magnetic fields in polar regions.
Big solar flares can also disrupt telecommunications and power lines and knock out delicate electronic circuitry on satellites.
The researchers found that of the 97 stranding events reported around the coastal countries of the North Sea over the 291 years, 90 percent occurred when the sun cycles was below average in duration.
The Vanselow team speculate that whales may have a magnetic sense of orientation like pigeons, which are believed to navigate thanks to small magnetic crystals on their beaks.
What could happen is that male sperm whales, following a migratory path from the Norwegian Sea, could become disorientated by minor changes in the geomagnetic field as they enter the North Sea, the pair suggest.
"In this shallow-shelf sea with a contourless seabed, often with soft bottom sediments, their deep-water sonar and other adaptations to their normal habitat may not function properly," they say.
Previous studies have suggested that powerful marine sonar could be to blame for whale strandings by messing up the whales' sense of direction and depth.
An October 2003 study by British and Spanish marine pathologists, based on autopsies carried out on 10 beaked whales that beached in the Canary Islands a few hours after a Spanish-led naval task force passed by, found that the cetaceans had suffered a mortal attack of the "bends."
Tissue dissection showed that the whales' livers and other internal organs were filled with gas bubbles, and smaller blood vessels had been literally blown apart from inside.
The injuries were consistent with decompression sickness, in which nitrogen gas, absorbed into the blood stream, expands quickly as a submerged mammal rises to the surface, forming bubbles that can clot or breach blood vessels.
The latest study is published in the Journal of Sea Research, published by the Netherlands-based Elsevier group.
 
 
 
  "Wir sind die Toten"

+++Pressemitteilung+++

Ein historischer Umzug von Flüchtlingen, Gefangenen und Verwundeten erinnerte am 8. Mai an die Ambivalenz des Datums.

8. Mai: Aktionskünstler zogen als Vertriebene durch Berlin / Bilder und Videos ab sofort abrufbar

„Tote mahnen für den Frieden“ hieß das Thema einer ungewöhnlichen und stillen Gedenkveranstaltung zum sechzigsten Jahrestag des Kriegsendes. Rund hundert historisch Kostümierte machten heute die „Stunde Null“ noch einmal lebendig. Auf Krücken, mit Leiter- und Kinderwagen, alten Koffern und einem originalen Pferdegespann zog der Flüchtlingstreck schweigend durch die Berliner Innenstadt. Man sah Großmütter mit Kopftüchern, kleine Mädchen mit Zöpfen oder Männer mit Verbänden - wie Geister aus einer anderen Zeit. Die Passanten zeigten sich meist fasziniert: „Das Beste, was ich heute gesehen habe“, sagte eine wirklich Vertriebene mit Tränen in den Augen.
Unter reger Aufmerksamkeit der Medien zogen die weißgeschminkten Aktionskünstler vom Checkpoint Charlie zur Siegessäule, um sich auch an der offiziellen Festveranstaltung „Tag für Demokratie“ am Brandenburger Tor zu beteiligen. Dabei gaben sie in- und ausländischen Zeitungs- und TV-Korrespondenten zahlreiche Interviews.
Veranstalter war die „Aktion GedenkZug“, eine parteiunabhängige Initiative von Studenten und Schauspielschülern. Die Teilnehmer
rekrutierten sich aus Freundeskreisen und dem familiären Umfeld. Mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit wollen die Initiatoren zu einem umfassenden und heilenden Gedenken beitragen. Hierzu gehört auch die Erinnerung an das deutsche Leid nach dem Kriegsende: Durch Vertreibung und Kriegsgefangenschaft kamen insgesamt noch über fünf Millionen Menschen
ums Leben. Dies kann bei dem Trubel der übrigen Gedenkveranstaltungen leicht vergessen werden.

Bilder, Videos und weitere Informationen unter 0173/795 80 99 oder unter Mahnzug@gmx.de


***
Am Sonntag gab es einen etwa hundertköpfigen Zug durch Berlin, der in
authentischen Kostümen und Masken einen Flüchtlingstreck in Ostpreußen
nachgestellt hatte.
Die TV - Medien verschwiegen ihn in der Berichterstattung
erwartungsgemäß.

***

Nur kurz zur allgemeinen Info: Ca. 100-120 Teilnehmer am vergangenen Sonntag
in der Zeit zwischen 11.00 und 15.30 Uhr im Berliner Zentrum (aus Richtung
Gendarmenmarkt nach Brandenburger Tor und Straße des 17. Juni) mit Pferden,
Wagen, Kleidung nach Vorlagen von 1945; nur Männeranteil leicht
überproportional. Ca. 2500 Flugblätter an Passanten verteilt, die auf das Leid der
Flüchtlinge und Vertriebenen aufmerksam machten und Kritik an den "Feierlichkeiten"
übten, Echo fast durchweg positiv. keine Störungen ...

Auf Nachfrage: Natürlich kann eine derartige Nachstellen nicht ganz
authentische Züge tragen. Das wesentliche wurde jedoch schnell klar. Vergewaltigungen
waren natürlich im Flugblatt erwähnt, nachgestellt wurden sie nicht ...

***
Junge Freiheit Nr. 20 - 13. Mai 2005

"Wir sind die Toten"
Kriegsende I: Junge Leute machen in Berlin mit einem spektakulären Gedenkzug
auf das deutsche Leid am 8. Mai 1945 aufmerksam
Moritz Schwarz

Ich habe eine richtige Gänsehaut“, wispert die alte Dame am Straßenrand. Sie blickt dorthin, woher das Schweigen kommt: auf die graue Kolonne hoffnungsloser Gestalten, die an diesem klarsonnigen Maisonntag durch Berlins Mitte zieht. Männer, Frauen und Kinder, manche davon mit Verbänden, aus denen „blutige“ Watte quillt, auf Krücken, hinkend, mit zerschlagenen bandagierten Gliedern, beladen mit Koffern, Beuteln, Bündeln und Rücksäcken. „Wir sind die Toten“, erklärt eine der trostlosen Gestalten auf die Nachfrage von Passanten, was es mit dem schauerlichen Umzug auf sich hat: „Wir sind die Opfer des 8. Mai 1945.“

Rund hundert überwiegend junge Leute hatten sich am Morgen versammelt – geschminkt, angezogen und ausgestattet wie deutsche Flüchtlinge 1945 –, um an die „andere Seite“ der Kapitulation vor 60 Jahren zu erinnern: „Denn für viele begann das Leid erst jetzt“, teilt man per Flugblatt mit. „Osteuropa erlebte den stalinistischen Terror ... Hunderttausende starben bei ‘nationalen’ Säuberungswellen in Frankreich ... Fast 15 Millionen Deutsche wurden vertrieben, zwei Millionen Frauen vergewaltigt, unzählige gingen in Kriegsgefangenschaft – insgesamt kamen noch über fünf Millionen Deutsche ums Leben.“

Als Veranstalter firmiert eine „Aktion Gedenkzug“, die sich selbst als „parteiunabhängige Initiative von Studenten und Schauspielschülern“
beschreibt und nur über Netzadresse und Mobiltelefon zu erreichen ist. Maike, 28, Teilnehmerin der Aktion, erklärt: „Wir haben Freunde und Bekannte mobilisiert. Die Teilnehmer sind aus ganz Deutschland angereist, sogar aus Wien.“ Jeder habe Keller, Dachböden und Flohmärkte durchforstet, um adäquate Kleidung zu finden. Die Veranstalter haben zudem einen Fundus angelegt, um all jenen auszuhelfen, die am Sonntag nur unzureichend kostümiert angereist sind. Die meisten Gesichter sind geschminkt, eine dünne weiße Farbschicht und blau untermalte Augen lassen sie bleich und ausgezehrt erscheinen. Darüber bei manchen rot durchtränkte Verbände. Ganze Familien sind gekommen, junge Familien mit Kindern, erstaunlich vielen Kindern. Sie tragen sie auf dem Arm, ziehen sie in Leiter- und Boller- oder schieben sie in Kinderwagen. Eine junge Frau gibt ihrem Kleinkind vor aller Augen Milch, eine alte Frau sitzt
in einer Pause erschöpft auf der Erde und kaut einen Kanten Brot.
Besonders stolz ist man auf ein Pferdegespann: Das historische Gefährt stammt aus dem Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg, mit ihm haben sich vor 60 Jahren tatsächlich Deutsche nach Westen gerettet. „Unsere Kosten decken wir durch Spenden“, so Reinhart, 31, einer der Organisatoren.

Zwar geht der Zug mitten durch Berlin, vom Checkpoint Charlie übers Brandenburger Tor bis auf die Straße des 17. Juni, doch fast überall
ist es hier sonntags menschenleer. Da fallen einige „Antifaschisten“ besonders auf: „Vertreibt die Vertriebenen!“ schreien sie drohend.

Dann nähert sich der Zug dem Platz des 18. März, wo ein „breites Bürgerbündnis“ vor dem Brandenburger Tor den „Tag der Demokratie“ und der „Befreiung“ feiert. Dort ist das Ende des Millionensterbens 1945 ein buntes Volksfest mit Bratwurst, Bier und lauter Musik. Die Spannung steigt: Wie werden die Feierlaunigen reagieren, wenn ihnen Tod, Leid und Grauen entgegentritt? Doch die Polizei stoppt den Zug. Aus Sicherheitsgründen darf der Platz nicht geschlossen passiert werden.
Und tatsächlich erweist sich der Platz als überfüllt – die Masse schluckt die versprengte Schar, die meisten Festbesucher bekommen von
den Elendsgestalten nichts mit.

Die, die Notiz nehmen, sind dafür wie gebannt. Fast einhellig stößt man bei Flaneuren auf Zustimmung: „Das ist besser als Guido Knopp“, meint ein junger Mann, „das macht richtig Eindruck“. Vereinzelt sieht man Zuschauer in Tränen ausbrechen. „Eine wildfremde Frau hat mich weinend umarmt“, berichtet Ulrich, 29, einer der Mitveranstalter, „und sich bei mir dafür bedankt, daß wir diese Schicksale nicht in Vergessenheit geraten lassen“. Am Ende hat man zwanzig Presseinterviews gegeben: zehn Zeitungen, acht Fernseh- und zwei Radiosendern. Eine chinesische Zeitung schießt Fotos, ein mexikanisches Kamerateam filmt. Am Abend wird man sich außerdem über einen Anruf aus Kolumbien freuen, Freunde haben dort in der Deutschen Welle von der Aktion erfahren. Auf dem
Heimweg werden Teilnehmer von „Antifaschisten“ angegriffen, entgehen durch Flucht knapp der Prügel, die „Antifaschisten“ zerstören oder klauen, was dabei zurückgelassen werden muß.

Mehr aber betrübt die zynische Analogie, für die der Zufall sorgt. Kaum hat der Treck sich am Ende der Straße des 17. Juni aufgelöst, rollt
eine Kolonne fahnengeschmückter sowjetischer Militärfahrzeuge dröhnend vorbei (siehe Bericht unten). In bitterer Symbolik findet so auch der Treck 2005 das Ende, das so viele deutsche Trecks 1945 gefunden haben: unter Rädern und Ketten der Roten Armee.

Fotos:
http://www.junge-konservative.de/vertriebene.htm
 
     
 

 
 
 
  http://www.diepresse.com/artikel.aspx?ressort=c&id=481965&nltag=TAGESTHEMEN

Spanien:
Skandal um angebliches KZ-Opfer
Von unserem Korrespondenten RALPH SCHULZE (Die Presse) 13.05.2005
Der Ex-Präsident von "Amical Mauthausen" war entgegen seinen Aussagen nie im KZ.

Madrid. Kurz nach dem 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen durch die Amerikaner erschüttert nun ein Skandal die spanische Vereinigung Mauthausen. Der Präsident der KZ-Opfer-Organisation, bisher prominenteste Figur der spanischen Überlebenden des Naziterrors, gab zu, seine Leidensgeschichte als Deportierter erfunden zu haben. Er trat von seinem Amt zurück und ließ eine entsetzte Vereinigung der Überlebenden zurück, die nun beklagen muss, dass ihr bisheriger Chef  großen Schaden angerichtet habe.
Der 84-jährige Enric Marco hatte noch im Jänner in einer Gedenkstunde des spanischen Parlaments berichtet: "Als wir ins Konzentrationslager kamen, wurden wir ausgezogen, und die Hunde bissen uns." Anfang Mai hatte er bekräftigt: "In einem Konzentrationslager zu überleben, ist nicht nur eine Frage des Glücks, sondern der geistigen Stärke." Die geistige Stärke hatte jedoch den Mann, der seit 30 Jahren in Schulen und in Interviews über den Horror berichtete, im Stich gelassen. Er bekannte nun, "die Realität deformiert" zu haben.
Er habe sich seine Opfer-Biografie ausgedacht, entschuldigte sich Marco, "weil mir die Menschen so mehr zuhörten. Und ich so besser die Leiden der vielen Personen, die in den Konzentrationslagern waren, verbreiten konnte."
Im KZ Mauthausen im heutigen Oberösterreich starben mehr als 100.000 Gefangene. Darunter etwa 7000 republikanische Spanier, die auf der Seite der französischen Widerstandsbewegung Hitlers Truppen bekämpft hatten und dann in Gefangenschaft geraten waren.
Ein Historiker entdeckte den Betrug, als er die Liste der KZ-Insassen überprüfte und den Namen des Spaniers nicht entdeckte. Enric Marco hatte in seiner Biografie, die schon 1978 unter dem Titel "Erinnerungen der Hölle" erschienen war, angegeben, zunächst in Mauthausen und dann im KZ Flossenbürg interniert gewesen zu sein. Rosa Toran, die neue Präsidentin der spanischen Opfervereinigung "Amical de Mauthausen", reagierte mit Schmerz auf die Affäre - andere KZ-Überlebende nannten den Vorfall schlicht "schamlos".
 
 
 
 

 
 
 
  http://www.ndrtv.de/panorama/archiv/2005/0512/eu_verfassung.html

Die Franzosen dürfen, die Polen auch, die Luxemburger sowieso und die Spanier haben schon: abgestimmt über die EU-Verfassung. Die Deutschen dürfen nicht. Jedenfalls nicht in einem Referendum. Wir müssen die Entscheidung zwangsweise unseren Volksvertretern im Bundestag überlassen. Eine schwerwiegende Entscheidung, schließlich hat die EU-Verfassung im Zweifel Vorrang vor dem Grundgesetz. Und: 80% aller deutschen Gesetze haben ihren Ursprung in Brüssel. Aber wissen die Bundestagsabgeordneten überhaupt, über was genau sie da abstimmen?
PANORAMA hat nachgefragt.

http://www.ndrtv.de/panorama/data/abstimmung_ueber_eu_verfassung.pdf


PANORAMA Nr. 253 v. 12.05.2005
Abstimmung der Ahnungslosen — Die EU-Verfassung im Bundestag
Anmoderation
Anja Reschke:
Wie gut, dass wir keine Franzosen oder Niederländer sind. Sonst müssten wir uns jetzt in fünfhundert Seiten, 448 Artikel und 36 Zusatzprotokolle einarbeiten. Aber hier in Deutschland stimmt nicht das Volk, sondern das Parlament über die neue EU-Verfassung ab. Praktisch, sparen wir uns auch gleich teure Aufklärungskampagnen. Unsere Aufgabe als Bürger ist simpel, wir sollen Europa einfach gut finden und uns sonst möglichst nicht einmischen. Da uns ja der Blick auf das Große und Ganze fehlt, wie Politiker immer wieder beteuern, sollen wir uns nur auf unsere gewählten Volksvertreter verlassen. Und dass die 601 deutschen Abgeordneten heute morgen nach bestem Gewissen und vor allem aber Wissen abgestimmt haben, versteht sich ja von selbst — oder? Ein kleiner Test im Bundestag von Tamara Anthony, Gesine Enwald und Eilika Meinert lässt allerdings Zweifel aufkommen.
Berlin heute morgen. Die wackren Volksvertreter eilen ihrer ureigensten Aufgabe entgegen. Vom höchsten Rang ist die Mission, schließlich gilt es die Hand zu heben für die Verfassung der EU. Ein Vertragswerk, das im Prinzip über dem Grundgesetz steht.
Entsprechend ist der Bundespolitiker im Bilde, hat sich in den letzten Tagen in Fraktionen und Ausschüssen noch mal auf die Höhe der Information gepuscht.
Er wird dieses Werk kennen. Zum Beispiel sollte er wissen: Was schreibt die Verfassung fest in punkto demokratische Rechte des ganz normalen Menschen.

Erste Frage - ganz leicht. Zunächst FDP-Außenexperte Gerhard.
Frage: „Gibt es auf EU-Ebene die Möglichkeit für ein Bürgerbegehren?“
Richtige Antwort heißt: Ja, mit einer Million Unterschriften.

Antworten:
O-Ton
Wolfgang Gerhardt:
(FDP-Außenexperte)
„Soweit ich weiß, nein.“

O-Ton
Friedbert Pflüger:
(CDU-Außenexperte)
„Auf EU-Ebene glaube ich nicht.“

O-Ton
Horst Schild:
(SPD, MdB)
„Nein“

O-Ton
Ernst-Reinhard Beck:
(CDU, MdB)
„Nein, das ist nicht der Fall.“

O-Ton
Marga Elser:
(SPD, MdB)
„Das ist nicht vorgesehen.“

O-Ton
Joachim Hörster:
(CDU-Außenexperte)
„Die Verfassung regelt nicht das Bürgerbegehren, was das alleine nationalstaatliches Recht ist.“
Noch mal zur Erinnerung: Die richtige Antwort heißt: JA.
Bürgerbegehren sind möglich, verbrieft in der Verfassung und sogar nachzulesen in kleinen Broschüren fürs Volk.
Die Politiker kurz vor der Abstimmung, nach besten Wissen und Gewissen greifen sie nach den Stimmkarten.
Ihr Gewissen mag rein sein, ihr Wissen ist nicht unbedingt das beste.

Nächste Frage: „Auf welchen Politikfeldern zum Beispiel hat laut Verfassung dieser illustre Bundestag nichts mehr zu melden, wo ist allein die EU zuständig?“

Antworten:

O-Ton
Marga Elser:
(SPD, MdB)
„Ja, das ist die europäische Verteidigungspolitik.“

Verteidigungspolitik? Völlig falsch. Richtig ist: Zoll-Union und Wettbewerb im Binnenmarkt und Eurowährungspolitik.

O-Ton
Marga Elser:
(SPD, MdB)
„Allein die EU“
Auch noch gemeinsame Handelspolitik oder Erhalt der Meeres-Resourcen - fünf Bereiche.

O-Ton
PANORAMA:
“Schwierig, ne?”

O-Ton
Hans-Christian Ströbele:
(Grüne, MdB)
„Das kann ich Ihnen auch auswendig nicht sagen. Das sind sehr viele.“

O-Ton
Ortwin Runde:
(SPD, MdB)
„Mir, ehrlich gesagt, keine richtig bekannt als ausschließliche Kompetenz.“

O-Ton
PANORAMA:
„Fallen Ihnen da zwei ein?“

O-Ton
Petra Pau:
(PDS, MdB)
„Kann ich Ihnen jetzt so ganz konkret nicht beantworten.“

O-Ton
Silke Stokar:
(Grüne, MdB)
„Allein die EU, hm.....Außen....ich passe.“

Wissenslücken in dem sonst so wichtigen Kompetenzgerangel zwischen EU und Nationalstaat. Spätestens jetzt wissen wir, Abgeordnete brillieren vielleicht im Sport oder Verkehrsausschuss, aber in Sachen Verfassung folgen sie weitgehend blind der Fraktionslinie.
Und da war doch noch der Knackpunkt der Verfassung, um den mehr als ein Jahr gestritten wurde. Es ging um die sogenannte qualifizierte Mehrheit und deren Stimmgewichtung.

Welche Mehrheiten braucht es in der Regel, um im fernen Brüssel ein Gesetz zu verabschieden?

Es steht heute in den Zeitungen: 55% der Mitgliedsstaaten mit mindestens 65% der EU- Bevölkerung sind nötig, um im Ministerrat ein Gesetz zu verabschieden.

O-Ton
Marga Elser:
(SPD, MdB)
„Oh (lacht), in Zahlen und Prozenten habe ich mir das noch gar nicht überlegt.“

O-Ton
Silke Stokar:
(Grüne, MdB)
„Kann ich Ihnen nicht sagen.“

O-Ton
Cornelia Pieper:
(FDP, MdB)
„Ach, jetzt werden Sie aber sehr detailliert zum frühen Morgen (lacht).“

O-Ton
Friedbert Pflüger:
(CDU-Außenexperte)
„Das weiß ich nicht, das muss ich im Einzelnen nachschauen.“

O-Ton
Petra Pau:
„Oh, da passe ich jetzt.“

Endlich ist es so weit. Begierig stürzt sich das Stimmvieh auf die Urnen. Namentliche Abstimmung, blaue Karte: ein klares Ja für die Verfassung.

Es ist vollbracht, die Arbeit ist getan, bleibt Zeit für eine Frage, nachzulesen im Artikel 8 der Verfassung:

„Wie viel Sterne sind denn auf der EU-Flagge?“

O-Ton
Wolfgang Thierse:
(SPD, MdB)
„Gott, hab’ ich noch nie gezählt, ich hoffe, es sind dann 25, so viel wie Mitgliedsstaaten.“

O-Ton
Wolfgang Gerhardt:
(FDP-Außenexperte)
„Oh, das kann ich Ihnen nicht sagen.“

O-Ton
Wolfgang Clement:
(Wirtschaftsminister)
„Da zählen Sie selbst mal nach.“

O-Ton
Ortwin Runde:
(SPD, MdB)
„(Lacht) — hoffentlich bald 25 und mehr.“

O-Ton
Hans-Christian Ströbele :
(Grüne, MdB)
„Das kann ich Ihnen nicht sagen, wahrscheinlich sind’s 25, aber ich bin nicht ganz sicher.“

O-Ton
Rüdiger Veit:
(SPD, MdB)
„Da muss ich einen Augenblick nachdenken. Sie bleiben auch unverändert - (überlegt): vierzehn.“

O-Ton
Petra Pau:
(PDS, MdB)
„Sie ist nicht erweitert worden, d.h. sie hat so viel Sterne wie Mitgliedsstaaten vor der Erweiterung im vergangenen Jahr.“

O-Ton
PANORAMA:
„Das sind?“

O-Ton
Petra Pau:
(PDS, MdB)
“Blamieren Sie mich jetzt nicht (lacht).”

O-Ton
Martin Dörmann:
(SPD, MdB)
„Es müssten 16, nee, 15 sein. Hm, ja, nicht? Habe ich daneben getippt? (Lacht)“

O-Ton
Klaas Hübner:
(SPD, MdB)
„Das sind ja unglaubliche Fragen hier (lacht). Hm, 25? 26? Sagen Sie mal.“

O-Ton
Renate Künast:
(Grüne, MdB)
„12 oder 15. Auf alle Fälle nicht die Zahl, die wir jetzt an Mitgliedsstaaten sind und sein werden.“

Wenigstens eine, die es fast gewusst hat. Es sind 12, das war schon immer so und dabei wird es bleiben.
Es dauert wahrscheinlich noch ein bisschen, bis wir alle Europäer sind.

Bericht: Tamara Anthony, Gesine Enwaldt, Eilika Meinert
Schnitt: Michael Schlatow

Abmoderation
Anja Reschke:
Was sie da heute beschlossen haben, ist also nicht allen Abgeordneten klar.
Um so klarer war allerdings das Ergebnis: 569 stimmten für die Verfassung, die sie wohl kaum gelesen haben.
Das sind satte 95 %. In Vielfalt geeint? So das Motto der EU. Heute muss es eher heißen: in Unwissenheit geeint.
 
 
 
  05.05.2005  
  Aufruf an die deutsche Luftwaffe

Wir, das deutsche Volk, fordern die Verteidiger unseres Landes auf, ihrem Auftrag gerecht zu werden und gegen die Vergiftung unseres Landes einzuschreiten. Sie wissen, daß die sogenannten Chemtrails real sind, und sie haben Anweisung, nicht darüber zu reden. Ihr Auftrag ist aber, Gefahren für Ihr Land, die aus der Luft kommen, abzuwenden. Bislang bekamen Sie Befehle von Mächten, die möglicherweise andere Prioritäten haben.

Am 8. Mai 2005 jährt sich das Ende des zweiten Weltkriegs durch die Siegermächte zum 60. Mal. Ein guter Zeitpunkt, die Eingriffe in unsere mFreiheit und Gesundheit zu beenden.

Wir fordern Sie auf, ab dem 9. Mai Flieger, die chemische Substanzen in den Himmel ausbringen, zunächst per Funk anzusprechen und zum Beenden aufzufordern und, sollte das nicht erfolgen, die ersten Flugzeuge aufzubringen. Dies sollte nach Möglichkeit mit friedlichen Mitteln
geschehen, aber ein absolut deutliches Zeichen setzen.

Auch wenn die Befehle Ihrer Vorgesetzten anders lauten sollten, da sie in der Befehlskette unter fremden Einfluß stehen, bekommen Sie Ihren Auftrag zur Landesverteidigung letztlich vom deutschen Volk (oder moderner, der Bevölkerung.)

Bitte verbreiten Sie diesen Aufruf über Ihre Luftwaffenverteiler, damit er in einer konzertierten Aktion vonstatten gehen kann.
Wenn Ihnen Ihr Beruf, nämlich Ihr Land gegen schädliche Eingriffe zu verteidigen, wirklich ernst ist, haben Sie auch das Recht, Befehle zu verweigern, die Ihnen die Erfüllung dieses Auftrags verbieten wollen, da die Aufgabenstellung eindeutig Ihrem Auftrag und Ihrer Ehre als Soldaten entspricht. Ebenso können die Sprühflugzeuge natürlich rechtzeitig ihre Aktionen beenden, so daß kein Eingreifen nötig sein wird. Die Zeit, in der wir jede Schädigung unserer Freiheit und Gesundheit weiterhin still hinnehmen, ist nach 60 Jahren endgültig abgelaufen.

Stichtag ist der 9. Mai, an dem die Vergiftung unseres Himmels beendet wird!
 
 
 
     
 

Mars Case For Live Surface Vegetation
From Norman Bryden
3-29-5
I have discovered and processed the following images. In the following sections of images there is evidence of live surface vegetation on Mars. I have brightened up a few of the images to help see the colors and detail. I have studied thousands of Mars images and it is my opinion that there is vegetation, and probable higher forms of life on Mars. Good luck to all.

 
 

 
     
 
 
  http://www.heise.de/newsticker/meldung/59361

07.05.2005 14:27

Enigma morst vermutlich zum letzten Mal

Seit heute Mittag 13 Uhr MEZ sendet eine Gruppe britischer Funkamateure unter dem Rufzeichen GB2HQ eine Nachricht im Morse-Code, die mit einer echten Enigma verschlüsselt wird, mit der die deutsche Wehrmacht während des zweiten Weltkrieges ihre Nachrichten verschlüsselte. Das Government Communications Headquarters (GCHQ), die Abhörzentrale der Spionagedienste ihrer Majestät, stellte der Scarborough Special Events Group dafür eine noch funktionstüchtige militärische 3-Rotor-Version des Chiffriergeräts zur Verfügung. Die britische Regulierungsbehörde Ofcom erteilte eine einmalige Ausnahmegenehmigung für den verschlüsselten Morsebetrieb über Amateurfunkfrequenzen.
Die Sendungen kommen aus der GCHQ-Außenstelle in Irton Moor bei Scarborough und beginnen begannen heute um 11 Uhr UTC (13 Uhr deutscher Sommerzeit); und werden um 13, 17, 18 und 19 Uhr UTC sowie am morgigen Sonntag ab 11 Uhr UTC wiederholt. Eingesetzt werden die Sendebetriebsarten SSB, PSK und CW auf unterschiedlichen Freqenzen, die die SSEG auf ihrer Website aufgelistet hat.
Die Nachricht besteht aus vier 5-Buchstaben-Gruppen, die nach der Entschlüsselung eine Nachricht in englischer Sprache ergeben. (Die SSEG verspricht, später Einzelheiten zur Entschlüsselung und zur verwendeten Einstellung der Enigma zu veröffentlichen.) Sie wird mit relativ moderaten 15 Wörtern pro Minute gesendet, die von "einigermaßen kompetenten Morse-Enthusiaten leicht zu erreichen" sei und auch Neulingen ein Abhören ermöglichen soll. Die Aussendung soll - je nach Wetterlage und Freqenz - in Europa, aber auch in Nordamerika und anderswo zu empfangen sein.
Das korrekte Abhören werde jedoch nicht einfach sein, glaubt die SSEG, da fehlende Buchstaben sich nicht erraten lassen. So entstehe ein Eindruck von den Abhör-Schwierigkeiten vor sechzig Jahren - und immerhin sind heute und morgen Sendezeit und Frequenz bereits bekannt. Heutzutage kann man sich eine Enigma auch relativ einfach selbst bauen.
Funkamateure, aber auch Laien, die eine vollständig korrekte Mitschrift der Nachricht einsenden, erhalten gegen eine Gebühr von fünf Euro ein Zertifikat; Dechiffrieren ist dabei nicht nötig. Zur Empfangsbestätigung auch ohne vollständige Nachricht wurde eine spezielle QSL-Karte aufgelegt, die eine Enigma und einen historischen Kurzwellenempfänger zeigt.
Das Ereignis ist den britischen Freiwilligen - sogenannten Voluntary Interceptors (VIs) - gewidmet, die während des Zweiten Weltkriegs deutsche Funksprüche abhörten und an die Entschlüsselungszentrale in Bletchley Park bei London weiterreichten. Mit Hilfe einer erbeuteten Original-Enigma waren die Alliierten zeitweise in der Lage, große Teile des deutschen Funkverkehrs zu entschlüsseln. Im Zuge der Entwicklung entsprechender Algorithmen und Hardware wurden einige Meilensteine moderner Computertechnik gesetzt, unter anderem durch den genialen Mathematiker Alan Turing, der damals in Bletchley Park arbeitete.
Eine Enigma-Nachricht sei seit rund 60 Jahren nicht mehr im Funkverkehr zu hören gewesen, stellen die SSEG-Mitglieder in einer FAQ zum Event fest -- und sie glauben, Sonntag sei gleichzeitig das letzte Mal: Nach dieser historischen Aussendung werde die Enigma womöglich für immer schweigen. (Udo Flohr) / (as/c't)
 
     
 

Enigma im Eigenbau
http://www.jancorver.org/en/bouw/enigma/index.htm

 
 

 
     
  An electronic variant
Once you've seen a real Enigma machine, you are likely to want one. However, due to the small number of machines available, and their high price, posession of a real machine is not an option for most of us. Hence the reason to create an electronic variant and make it available as a building kit: The Enigma-E. The electronic Enigma if fully compatible with a real Enigma and can therefore be used to echange real messages.
 
 
 
  http://www.welt.de/data/2005/05/07/715292.html

Artikel v. 07.05.2005 | Rubrik: Politik/Deutschland

Deutschland - die Bilanz zur Stunde Null

Die wesentlichen Zahlen und Fakten beim Neuanfang: Der Trümmerhaufen war 154mal massiver als die Cheops-Pyramide

2077 Tage

... dauerte der Krieg in Europa - genauer: 49 842 Stunden und 16 Minuten - vom 1. September 1939 um 4.45 Uhr bis zum 8. Mai 1945 um 23.01 Uhr.

45 bis 50 Millionen Menschen

... kostete dieses fürchterlichste Völkerschlachten aller Zeiten allein in Europa das Leben. Eine exaktere Angabe ist nicht möglich.

61 souveräne Staaten

... befanden sich während des Zweiten Weltkriegs offiziell im Kriegszustand miteinander. Nur anderthalb Dutzend unabhängige Staaten blieben weltweit neutral, in Europa sogar nur fünf Staaten.

Zu 98 Prozent außer Betrieb

... war das deutsche Eisenbahnnetz im Sommer 1945. Vor allem Knotenpunkte und Verschiebebahnhöfe waren schwer beschädigt.

390 Milliarden Reichsmark

... betrug die offizielle Staatsverschuldung des Deutschen Reiches 1945. Der Großteil davon, 342,6 Milliarden Reichsmark, war zur Finanzierung des Krieges verbraucht worden. Im März 1946 kursierte Papiergeld mit einem nominell 6,5mal höheren Wert als 1939 - bei einem zugleich rapide gesunkenen Bruttosozialprodukt. Inflation war die Folge.

Etwa 20 Prozent sämtlicher Wohnungen ...

auf dem Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches waren im Mai 1945 zerstört oder unbenutzbar.

Mit 99,2 Prozent Zerstörung ...

ist das alte Düren (bei Aachen) nicht mehr existent. Ähnlich schlimm traf es mit 95,6 Prozent Paderborn, mit 89 Prozent Bocholt und mit 88,6 Prozent Hanau. Köln ist - zu 70 Prozent zerstört - die am schwersten getroffene Großstadt. Es folgten Dortmund mit 65,8 Prozent, Duisburg (64,8 Prozent) und Dresden (etwa 60 Prozent).

4,2 Millionen Displaced Persons

... aus zwölf europäischen Ländern zählten allein die Westalliierten in ihren drei Besatzungszonen Deutschlands, vorwiegend Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und befreite KZ-Häftlinge. Davon waren 1,5 Millionen Bürger der Sowjetunion, 1,2 Millionen Franzosen, 600 000 Polen, 350 000 Italiener und je 200 000 Holländer und Belgier. Für die Sowjetische Besatzungszone liegen keine Zahlen vor.

Zu durchschnittlich 40 Prozent

... war der Wohnraum in Deutschlands Städten zerstört.

1,5 bis 2,5 Millionen deutsche Zivilisten

... verloren durch den Krieg gewaltsam ihr Leben. Davon 500 000 bis 600 000 bei den alliierten Luftangriffen auf deutsche Städte, 250 000 bei der Eroberung des Deutschen Reichs ab Herbst 1944, 750 000 bis 1,7 Millionen bei Flucht und Vertreibung aus Ostmittel- und Osteuropa.

Mindestens 150 000 Leichen

... aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs vermuten Experten noch auf dem Territorium der Bundesrepublik.

532 726 Wehrmachtsangehörige

... fielen allein in den Endkämpfen des Frühjahrs 1945, weitere 697 319 Soldaten sind seit den Monaten zwischen Januar und Mai 1945 vermißt.

Rund 20 000 sterbliche Überreste

... vermißter Soldaten und Zivilisten hat Erwin Kowalke, Deutschlands einziger hauptamtlicher Umbetter und in Diensten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, seit 1991 geborgen - tote deutsche und sowjetische Soldaten ebenso wie KZ-Häftlinge oder verscharrte Zwangsarbeiter.

Etwa 500 000 weitere Todesfälle

... hat seither die Deutsche Dienststelle beurkundet.

4,8 bis 5,3 Millionen deutsche Soldaten

... fielen an den Fronten oder starben an direkten Kriegsfolgen. Genaue Zahlen gibt es nicht.

3,2 Millionen Sterbefälle

... von Angehörigen der Wehrmacht beurkundete die Wehrmachtsauskunftsstelle von 1939 bis zur Kapitulation 1945.

Artikel erschienen am Sa, 7. Mai 2005
 
 
 
  http://www.german-foreign-policy.com/de/news/art/2005/52988.php

Offensive 2005 - Nationale Küstenwache

05.05.2005
BERLIN (Eigener Bericht) Deutsche Regierungsstellen rechnen mit terroristischen Angriffen an Nord- und Ostsee als Reaktion auf die weltweite ökonomische und militärische Expansion Deutschlands. Im Zentrum der damit verknüpften Überlegungen steht die Errichtung einer ,,nationalen Küstenwache“ aus Kriegsmarine und Polizeitruppen (Bundesgrenzschutz/BGS). Innen- und Verteidigungsministerium haben zu diesem Zweck bereits eine ,,interministerielle Arbeitsgruppe“ eingerichtet. Diese verstößt mit ihren Planungen gegen die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland: Nach dem Ende des nationalsozialistischen Terrorregimes war die strikte Trennung von Polizei und Militär kodifiziert worden.
Die ,,nationale Küstenwache“ habe die Aufgabe, Deutschlands ,,ungehinderte Versorgung mit Rohstoffen“ auf dem Seeweg abzusichern und ,,maritimen Terrorismus“ zu bekämpfen, schreibt die Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in einem internen ,,Diskussionspapier“ .1) Da das projektierte Repressionsorgan aus Polizei und Militär einen klaren Verfassungsbruch darstellt, soll jetzt eine rechtliche Grundlage durch die Verabschiedung eines ,,Seesicherheitsgesetzes“ geschaffen werden. Gegenüber deutschen Medien bekräftigte ein Sprecher des Innenministeriums ,,den erklärten Willen von Bundesinnenminister Schily und Bundesverteidigungsminister Struck, ein solches Gesetz zu entwickeln“ .2) Damit trägt die deutsche Regierung auch den in letzter Zeit mehrfach von Oppositionspolitikern erhobenen Forderungen nach einer Zentralisierung aller deutschen ,,Sicherheitsdienste“ Rechnung.3)

Existentiell
Die Notwendigkeit einer ,,nationalen Küstenwache“ begründet die SWP mit ,,Deutschlands maritimer Abhängigkeit“ : Für eine ,,hochentwickelte Industrienation“ seien die ,,freie Seeschifffahrt“ und der ,,ungehinderte Warenaustausch“ von ,,existentieller Bedeutung“ - sowohl die ,,Versorgung mit Rohstoffen“ als auch die Expansion der Exportwirtschaft beruhten darauf. Für den Fall einer ,,Unterbrechung im weltweiten Warenaustausch“ werden Deutschland ,,drastische sozio-ökonomische Konsequenzen“ prognostiziert.4)

Apokalypse
Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)5) bereitet sich bereits seit längerem auf maritime Angriffe vor. Mit den Teilnehmern einer vertraulichen Tagung im Dezember 2004 wurde folgendes ,,Szenario“ durchgespielt: ,,Um drei Uhr nachts ist ein Kreuzfahrtschiff auf dem Weg von St. Petersburg nach Warnemünde. In der Mecklenburger Bucht wechseln einige der Reisenden ihren Smoking mit dem Tarnanzug. Die Terroristen besetzen die Brücke und übernehmen das Kommando. (...) Innerhalb einer Stunde verminen sie die Decks des Kreuzfahrtschiffes.“6) Die SWP entwirft die ,,apokalyptische Vorstellung“ von Schiffen, die ,,beladen mit nuklearen, biologischen oder chemischen Stoffen in einem Hafen, in Küstennähe oder in der Nähe einer Stadt zur Explosion gebracht“ werden.7)

Vorbilder
Das eine zentrale polizeiliche Überwachung und militärische Kontrolle deutscher Küsten erschwerende ,,Kompetenzgerangel“8) konkurrierender staatlicher Repressionsorgane will die Bundesregierung jetzt mit Hilfe eines ,,Seesicherheitsgesetzes“ in den Griff bekommen. Vorbild ist das ,,Luftsicherheitsgesetz“ vom September 2004, mit dem der deutschen Luftwaffe weitreichende Vollmachten für den Eingriff in den zivilen Luftverkehr übertragen wurden - bis hin zum Abschuss von Passagiermaschinen.9)
Die Überwachung des deutschen Luftraums und die Durchführung militärischer Gewaltoperationen sind Aufgaben der Führungszentrale Nationale Luftverteidigung in Kalkar (Bundesland Nordrhein-Westfalen). Ein solches polizeilich-militärisches Zentrum fordern auch hochrangige Offiziere der deutschen Kriegsmarine; der Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Wolfgang Nolting, sieht ,,akuten organisatorischen und gesetzgeberischen Handlungsbedarf“ .10)

1) s. Thomas Papenroth: Komplementärer Schutz für Deutschlands Küsten, SWP-Diskussionspapier, Berlin April 2005
2) s. Susanne Härpfer: Kein Schutz bei Terrorangriffen vor der Küste? Vom Luftsicherheitsgesetz zum Seesicherheitsgesetz. In: Streitkräfte und Strategien 07.02.2004, www.ndrinfo.de
3) s. z.B. Vorschlag für ,,Nationale Sicherheitsbehörde“ , Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.03.2004
4) s. Thomas Papenroth: Komplementärer Schutz für Deutschlands Küsten, SWP-Diskussionspapier, Berlin April 2005, S. 3
5) s. auch Hintergrundbericht: Bundesakademie für Sicherheitspolitik
6) s. Susanne Härpfer: Kein Schutz bei Terrorangriffen vor der Küste? Vom Luftsicherheitsgesetz zum Seesicherheitsgesetz. In: Streitkräfte und Strategien 07.02.2004, www.ndrinfo.de
7), 8) s. Thomas Papenroth: Komplementärer Schutz für Deutschlands Küsten, SWP-Diskussionspapier, Berlin April 2005, S. 3
9) s. auch Freie Fahrt für die ,,zivil-militärische“Bundeswehr
10) s. Susanne Härpfer: Kein Schutz bei Terrorangriffen vor der Küste? Vom Luftsicherheitsgesetz zum Seesicherheitsgesetz. In: Streitkräfte und Strategien 07.02.2004, www.ndrinfo.de
 
 
 
 

 
     
  Iran & Syria Armed With Russian S-300 Missiles 
During a visit to Ramallah in Palestine on April 29, 2005, President Putin commented: "Expecting Mahmoud Abbas to fight terrorism effectively, we have to realize that a slingshot and a handful of stones won't do the job." Then Putin paused, before adding, "Which Israel clearly understands."
...
see full article:
http://www.vialls.com/subliminalsuggestion/s_300.html
 
 
 
  http://www.heise.de/newsticker/meldung/59291

04.05.2005 12:32

Weizenbaum: Die Informationsgesellschaft ist eine Illusion
Das Internet ist nach Ansicht des bekannten US-Computerexperten und Philosophen Prof. Joseph Weizenbaum ein "Schrotthaufen" und verführt die Menschen zur Selbstüberschätzung. Weizenbaum, der in den 60er Jahren das Sprachanalyseprogramm ELIZA entwickelte, sprach im Rahmen einer Vortragsreihe beim weltgrößten Computermuseum in Paderborn. Weizenbaum, der sich vom Computerwissenschaftler zum Computerkritiker und folgerichtig zum Kritiker einer Gesellschaft, die solche Computer produziert, entwickelte, erneuerte seine Kritik am Internet: "Das Ganze ist ein riesiger Misthaufen, der Perlen enthält. Aber um Perlen zu finden, muss man die richtigen Fragen stellen. Gerade das können die meisten Menschen nicht."
Weizenbaum sagte weiter: "Wir haben die Illusion, dass wir in einer Informationsgesellschaft leben. Wir haben das Internet, wir haben die Suchmaschine Google, wir haben die Illusion, uns stehe das gesamte Wissen der Menschheit zur Verfügung." Kein Computer könne dem Menschen die eigentliche Information liefern. "Es ist die Arbeit der Interpretation im Kopf, die aus den Zeichen, die Computer anzeigen, eine Information macht. Wir kriegen auch meistens nicht die Zeichen, die wichtig sind für eine Entscheidung." Die wichtigsten menschlichen Errungenschaften seien es, kritisch zu denken und wahrhaft zuzuhören.
Der emeritierte Forscher des Massachusetts Institute of Technology kritisierte auch erneut scharf das frühe Heranführen von Kindern an den Computer: "Computer für Kinder -- das macht Apfelmus aus Gehirnen." Die Folge sei unter anderem, dass ein Großteil der Studenten nicht mehr kreativ schreiben könne und zum Teil bereits Programmen das Zusammenstellen der Hausarbeit überlasse. "Selbst an den besten Universitäten kann ein Viertel der Studenten nicht schreiben." Weizenbaum sagte weiter: "Das Fernsehen ist die größte kulturelle Katastrophe, die die Erde in der Zeit, an die wir uns erinnern können, erlebt hat." Er ergänzte: "Die höchste Priorität ist es, den Kindern Sprache beizubringen."
Menschen lernten in den Medien eine Handvoll Klischees, die auch in der Politik-Berichterstattung immer wieder aufs Neue auftauchten. Der Mangel an echter Aussage erkläre etwa den knappen Wahlausgang der USA, dessen 50:50-Proporz Ähnlichkeit mit Zufallsexperimenten habe.
Siehe zu Joseph Weizenbaum und seiner Kritik auch:
* Es gibt Inseln der Vernunft auf dieser Erde, Joseph Weizenbaum zum 80., c't 3/2003, S. 76
(dpa) / (jk/c't)
 
 
 
 

 
 
 
  http://www.rense.com/general65/sp.htm

S&P Drops GM And Ford To Junk Status
5-6-5
NEW YORK (Reuters) - U.S. stocks slid into negative territory on Thursday after Standard & Poor's cut General Motors Corp.'s and Ford Motor Co.'s debt ratings to junk status.
Shares of General Motors extended their losses, falling 4 percent to $31.38. Ford fell 5 percent to $9.64.
The Dow Jones industrial average was down 53.65 points, or 0.52 percent, at 10,330.99. The Standard & Poor's 500 Index was down 4.78 points, or 0.41 percent, at 1,170.87. The Nasdaq Composite Index was down 2.24 points, or 0.11 percent, at 1,959.99.
 
 
 
  übrigens... diese Meldung über die SMS-Warnung vor dem WTC-Unglück wir häufig und immer wieder zitiert. Warum?  
 
 
  http://www.haaretzdaily.com/hasen/pages/ShArt.jhtml?itemNo=77744

Fri., May 06, 2005 Nisan 27, 5765| |Israel Time:  10:09 (EST+8)

Last update - 00:43 26/09/2001
Odigo says workers were warned of attack
By Yuval Dror
Odigo, the instant messaging service, says that two of its workers received messages two hours before the Twin Towers attack on September 11 predicting the attack would happen, and the company has been cooperating with Israeli and American law enforcement, including the FBI, in trying to find the original sender of the message predicting the attack.
Micha Macover, CEO of the company, said the two workers received the messages and immediately after the terror attack informed the company's management, which immediately contacted the Israeli security services, which brought in the FBI.
"I have no idea why the message was sent to these two workers, who don't know the sender. It may just have been someone who was joking and turned out they accidentally got it right. And I don't know if our information was useful in any of the arrests the FBI has made," said Macover. Odigo is a U.S.-based company whose headquarters are in New York, with offices in Herzliya.
As an instant messaging service, Odigo users are not limited to sending messages only to people on their "buddy" list, as is the case with ICQ, the other well-known Israeli instant messaging application.
Odigo usually zealously protects the privacy of its registered users, said Macover, but in this case the company took the initiative to provide the law enforcement services with the originating Internet Presence address of the message, so the FBI could track down the Internet Service Provider, and the actual sender of the original message.
 
 
 
 

 
     
  http://prorev.com/2005/05/bilderberg-sighting.htm

Sunday, May 01, 2005

BILDERBERG SIGHTING

THE BILDERBERG HUNTERS report that this year's session of the over-powered and under-sensible will be held at Rottach-Egern, Germany (05.-08. Mai 2005), about 40 miles from Munich. According to James P Tucker Jr:

Bilderberg is gathering at the Dorint Sofitel Seehotel Ueberfahrt, a five-star conference and business hotel with 188 luxury rooms. It is on a lake and near a golf course, typical Bilderberg requirements. High officials of the U.S. government and possibly a few congressional leaders will participate in three days of secret meetings to plan global policy. Heads of state and other high officials from Europe and Britain will participate, along with world financiers.

David Rockefeller and his valet, Henry Kissinger, are longtime Bilderberg regulars. Donald Graham, publisher of The Washington Post, and associate editor Jimmy Lee Hoagland regularly attend, upon their promise to report nothing.

The New York Times, LA Times and all major networks' ABC, CBS and NBC have participated. All participants are sworn to secrecy. Bilderberg denies its existence, and all the resorts at which they hold their meetings require their employees to lie and deny they are present.

Three times the Dorint told AFP they were fully booked but that Bilderberg was not there. All but Bilderberg participants and their staffs, wives or, in some cases, someone else's wife, will be required to leave. The hotel staff will be warned to reveal nothing of what they see and hear. Armed guards will patrol not only the main entrance but the perimeters.

Exposing Bilderberg meetings has provided advance warning months ahead of the mainstream media of U.S. wars, tax increases, and the downfall of Margaret Thatcher as prime minister of Britain, among other exclusives.

PROGRESSIVE REVIEW, 2002 - The 48th Bilderberg meeting took place in Brussels earlier this month. The Bilderbergers are a sort of elite version of a militia -- a covert organization dedicated to self-defense, the self in this case being the powerful of the world. They might also be called a hate group, since they hate public exposure of their activities.

The Bilderbergers are more a manifestation than a cause of our troubles. After all, you can't destroy the economy of whole continents, poison the planet, or dismantle democracy in just one three-day get-together. Still, the Bilderberg globapolists -- along with their allies on the Trilateral Commission and the Council on Foreign Relations -- exercise a large, unexamined, and undemocratic influence on events and should be regarded with a beady eye whenever they assemble in dangerous numbers.

DOWN BILDERBERG MEMORY LANE

2004

JONATHAN DUFFY, BBC - The Bilderberg group, an elite coterie of Western thinkers and power-brokers, has been accused of fixing the fate of the world behind closed doors. As the organization marks its 50th anniversary, rumors are more rife than ever. Given its reputation as perhaps the most powerful organization in the world, the Bilderberg group doesn't go a bundle on its switchboard operations. . . Not a word of what is said at Bilderberg meetings can be breathed outside. No reporters are invited in and while confidential minutes of meetings are taken, names are not noted.

SOME OF THE ATTENDEES

- Boot, Max - Neoconservative, Council on foreign Relations, Features Editor, Wall Street Journal

- Corzine, Jon S. - Senator (D, New Jersey), Chairman and CEO, Goldman Sachs

- Donilon, Thomas L - Vice-President, Fannie Mae, Council on Foreign Relations

- Edwards, John - Senator (D. North Carolina)

- Feith, Douglas J. - Undersecretary for Policy, Department of Defense

- Gates, Melinda F. - Co-Founder, Gates Foundation, wife of Bill Gates

- Graham, Donald E. - Chairman and CEO, Washington Post Company

- Holbrooke, Richard C - Vice Chairman, Perseus, former Director, Council on Foreign Relations, former Assistant Secretary of State

- Jordan, Vernon E. Senior Managing Director, Lazard Freres & Co LLC

- Kissinger Henry A. - Chairman, Kissinger Associates Inc.

- Kravis, Henry R. - Founding Partner, Kohlberg Kravis Roberts & Co., acquisitions financier

- Mathews, Jessica T. - President, Carnegie Endowment for International War Peace

- Perle, Richard N. - Resident Fellow, American Enterprise Institute for Public Policy Research, former Likud policy adviser, former chair Defence Policy Board, former co-chairman, Hollinger Digital

- Phillip, HRH Prince

- Rockefeller, David - Member JP Morgan International Council, Chairman, Council of the Americas

2003

AMERICAN FREE PRESS
- On May 21, Financial Times published a feature article mentioning Bilderberg by Martin Wolf. But the Wall Street Journal, which is always represented at Bilderberg by Paul Gigot, editorial page editor, is standing fast to its pledge of secrecy. AFP called Gigot at WSJ's New York office. He was "unavailable" said his secretary, identified only as "Marianne."

She sounded surprised by the question but acknowledged that Gigot was at the Bilderberg meeting in Versailles. Why does WSJ never report on Bilderberg? "He's a participant, not a reporter," she said.

"Participants don't report on this."

"But it is a major story being ignored," AFP said. "Why is it a story?" she challenged.

"When you have 120 world leaders in international finance, political leaders, including heads of state and high officials of the U.S. government, how can that not be a story?" AFP asked. A pause followed, then AFP added: "Bilderberg meetings are sealed off, reporters are not allowed in."

"That's their problem."

"And Mr. Gigot will report nothing?"

"I told you, he is a participant and participants don't report on these meetings."

In fact, "participants" are ordered to give no interviews and report nothing on what transpires.

"When your paper, The Washington Post and all three major networks participate and promise to not report, is this not a conspiracy?"

"I told you, you have to ask them," she said, terminating the conversation.

BBC - The Bilderberg meeting will be held in Versailles just before the start of the Group of Seven meeting of finance ministers in nearby Paris. Henry Kissinger is believed to be attending this year Bilderberg, which was founded in the 1950s by Prince Bernhard of the Netherlands, is said to steer international policy from behind closed doors. Its critics say that it is a capitalist organization which operates entirely through self interest.

By anyone's standards, it is a bit of a mystery. There are no members as such - instead, an invitation list is comprised each year by an unknown steering committee, but participants are mainly leading and powerful figures in the fields of business and politics. . .The meetings are cloaked in secrecy and participants rarely reveal their attendance, although this year's list is rumored to include the American banker David Rockefeller and Henry Kissinger. What the group actually does is no clearer either, although it's known to be an extremely influential lobbying group with a good deal of political clout on both sides of the Atlantic. . . Critics accuse Bilderberg of being sinister and conspiratorial - if what the delegates are discussing is really for the good of ordinary people they ask, then why can't they publiciZE it?

BILDERBERG SITE - The hotel has been cordoned off in such a way as to be completely impossible to see. Friendly staff say all the windows have been blacked out to stop photographers who get inside the riot barriers from snapping secret guests inside. The conference agenda is supposed to be secret but leaks strongly indicate management of the Iraq and Palestine invasions as well as a final push for a European Army are top of the list this year. . . BBC Radio 4 are making a documentary . . . and independent journalists from Iceland, Norway and Turkey too. Journalists from London magazine, The Economist, are inside Bilderberg every year but, since one curious 'mistake' in the 1980's, never mention the conference in their pages. The anti-globalisation French daily newspaper, 'Liberation', says it might cover the Bilderberg conference in a few weeks time. Many journalists are afraid of the power the Bilderbergers wield.

WORLDNET DAILY - The Bilderberg Group has been described as "50 people who run the world and 20 hangers-on." It's actually a slightly bigger conspiracy. In the words of another observer, it is comprised of "120 or so of the most influential men in Europe and North America." Since 1953, the Bilderberg Group has convened government, business, academic and journalistic representatives from the U.S., Canada and Europe. The locations and agendas of the conferences are closely guarded secrets. Last year, the BBC described the annual meetings this way: "It's officially described as a private gathering, but with a guest list including the heads of European and American corporations, political leaders and a few intellectuals, it's one of the most influential organizations on the planet." British journalist Jon Ronson, who is the author of a book on Bilderberg, had this to say: "I'm a sort of semi-conspiracy theorist when it comes to Bilderberg because I think they wouldn't go to that much trouble of having this incredibly expensive international conference every year and they'd go to all this trouble to keep themselves out of the press and be really secret and invite the world's most powerful people if it was just a chat and a game of golf, which is basically what they say it is. So I do think they have some impact on world affairs."

1999

NEWS, PORTUGAL - A massive security operation was launched in Sintra on Wednesday, in preparation for the arrival of some of the world's most powerful people. A special unit from the [Judicial Police] was reported to be sweeping Penha Longa for listening devices late Wednesday. A film crew from the UK's Channel 4 were being trailed by a team of plain clothes police and security men after they attempted to film inside the hotel on Tuesday afternoon.

THE NEWS

PROGRESSIVE REVIEW - It is unlikely that you will hear elsewhere about what possibly could be the most important meeting of important people this year. It is the meeting of the Bilderberg Group, gathering in early June in Sintra Portugal. In fact, the location of the annual gathering of the barons and baronesses of the New World Order was secret until broken by Portugal's English language paper, The News. Even in that country, and after the national press agency decided to distribute the News' report, the rest of the media kept it a secret from readers. Writes the News:

"A quick search of the internet on the single keyword Bilderberg, will bring up some of the most extraordinary claims regarding the objectives and activities of this powerful group of industrialists, financiers and ex-politicians. It will also reveal many reports of the lengths to which this organization will go to maintain full secrecy over its meetings. Much of the information could be seen as scurrilous, even far fetched, with claims that these people are part of what is described as the New World Order. An hour or so of research will be enough to find the names of most of the members, details of their past meetings and claims of what has been discussed. It is not for this newspaper to become part of this speculation, yet it is extraordinary that even in a democracy such as Portugal, the very presence of what can only be described as one of the most prestigious meetings of powerful men and women from around the world, could remain unreported anywhere."

In this country, for a journalist to even mention the Bilderbergers is considered evidence of paranoia. So far this year, once again, none have taken the risk.

THE NEWS [PORTUGAL]: The tentative agenda for the Bilderberg meeting scheduled for June 3 to June 6 at the Penha Longa resort in Sintra [includes]global governance, including a review on the progress in the formation of an Asian bloc under the leadership of Japan; The Kosovo war, including the formation of an "independent" Kosovo; The ultimate replacement of NATO with a Western European Army and the appointment of a Y2K Czar (Mikhail Gorbachev could be a front runner for this post) to oversee global passage through the Y2K Emergency which they feel will be much worse than expected. . . . With the meeting now only a few days away, nothing has appeared in the Portuguese, European or international media, though the internet is 'alive' with speculation. One international press agency in Lisbon is reported to have said that it has been waiting for the international press to request stories or photos, yet so far not one single request has been received from anywhere.

1998

PROGRESSIVE REVIEW, 1998
- Bilderberg founder Prince Bernhard of the Netherlands himself once said, "It is difficult to re-educate people who have been brought up on nationalism to the idea of relinquishing part of their sovereignty to a supra-national body."

-- Writes Parascope: "Many members of the group are also members of the Council on Foreign Relations, the Trilateral Commission, and other secretive supra-national planning forums. Topics on the Bilderberg's agenda have been smoothly integrated into discussions at G-8 meetings, at the World Economic Forum's annual conference in Davos, Switzerland, and at other global policy venues. The seeds of consensus from these various meetings are then carried home to national governments and corporate boardrooms."

-- C. Gordon Tether, long-time London Financial Times columnist wrote in a 1975 column "If the Bilderberg Group is not a conspiracy of some sort, it is conducted in such a way as to give a remarkably good imitation of one." Every subsequent word that Tether wrote about Bilderberg was cut by his editors. Two years later he was dismissed.

-- At the 1998 conference, freelance journalist Campbell Thomas was detained for eight hours by local Scottish police after he began asking too many questions. "The holding cell I was put in was in a disgusting state, with excrement on every wall, and I was in that cell for the best part of five hours."

-- The Bilderberg's advisory committee includes Chase-Manhattan chairman David Rockefeller. Henry Kissinger and Vernon E. Jordan, Jr. are listed among the Group's steering committee. Past attendees include President Clinton (who attended in 1991 just before entering the scene as a possible White House contender), World Bank president James Wolfensohn, U.S. Secretary of Defense William Perry, International Monetary Fund managing director Stanley Fischer, and Ford Motor Company president Alexander Trotman, to name just a few participants.

PROGRESSIVE REVIEW - Media types who were guests at the Bilderberg conference and failed to tell their readers or viewers what happened there:

Henry Grunwald, Mortimer Zuckerman, Robert L. Bartley, Peter Robert Kann, Katharine Graham, Jim Hoagland, Osborn Eliot, Peter Jennings, Lesley R. Stahl, Sharon Percy Rockefeller, William F. Buckley, Joseph Kraft, James Reston, Joseph Harsch, George Will, Flora Lewis, Donald C. Cook, Albert J. Wohlstetter, Thomas L. Friedman, Hedley Donovan, Bill Moyers, William Kristol
 
     
 

 
     
 
http://www.staron.org/bilderberg2005/bilderberg.htm

Bilderberger-Konferenz 2005 in Deutschland
This is my short report.

I went to the venue since I live only about one hour away.
I witnessed the Bilderbergers arrive in dark Mercedes S500 limousines.
The cars for the Bilderbergers sport a "B" in the windshield so they won't be bothered
by another security check. Security was tight, private security people that did not have a clue
about what is going on (or just acted that way). Lot's and lot's of police.
CIA/U.S. Army Special Forces guys were also present. Some people say that is
ridiculous, and "where are the sharpshooters". "Where is the equipment of the
Army guys"? DUH! You think they drive around Bavaria in full combat gear or what?

Well, check out the guys with the military hairstyle. Daniel knows these people for 13 years so
I trust his judgement.

For the apparently "weak" security (white and red plastic ribbon) let me tell you:
I did not go beyond that point. I did not want to check how "good" the security
really was. And that would have only compromised my ability to take photo and video.
Since I was a good citizen they had no way to force me away.

On the second day the police checked my ID card, it took a looong time, they blamed
bad reception (sure, all the checks in the databanks take time!). They also checked my bag
for bombs (I did not have any).

I'm not that interested in the security guys. Only one guy took a picture of me,
so I will feature him!

Since it was raining (cold and ugly) all the time some photos are of real bad quality. I had to manage
photo, video and an umbrella!

Why the "Copyright" notice? Well, there were people that expressed interest in the pictures
for print, so I hope you understand.

On friday I missed the biggest fish! As I arrived Queen Beatrix also did. My camera was not
ready at that time - ARGH! But I can confirm she was there, as always.

Now for the pictures. Please help me identify the people! Just send me the info on what page
the picture is and the filename. Right click on the image and choose "View Image". It will tell you
the filename. Pages will be updated as I get the names! Updated 15.05.05
Thanks to the people that send me names.

Unfortunate news: Server will go down at the end of Mai. No, it's not because of pressure
from Bilderberg, but other events. You can of course create mirrors.

Thursday - taken with a digital camera
http://www.staron.org/bilderberg2005/thursday_dc.htm

Thursday - caps from my digital video camera
http://www.staron.org/bilderberg2005/thursday_dv.htm

Friday - taken with a digital camera
http://www.staron.org/bilderberg2005/friday_dc.htm

Friday - caps from my digital video camera
http://www.staron.org/bilderberg2005/friday_dv.htm

List of participants
http://www.fosar-bludorf.com/bilderberger/Liste.htm

AFP Article
http://www.americanfreepress.net/html/bilderberg_scared.html

Financial Times Article
http://www.bilderberg.org/2005.htm#Power

CNN Report
http://www.infowars.com/articles/nwo/bilderberg_cnn_report_on_meeting.htm


see also:

http://www.bilderberg.org/2005.htm#2005

http://www.bilderberg.org/2005.htm#part
 
 

 
 

 

 
 
 
     
 
Dear friends,

Im a European freemason and Im proud of it!

Regular freemasonry in Europe
(I cant say the same for american masons unfortunately ...) has nothing
to do with these evil satanic cults like the OTO used by the CIA to
controll and manipolate red and black propaganda.

WE CONSIDER THE OTO A DANGEROUS CIA DRIVEN AMERICAN SATANIC ORGANIZATION
THAT HAS ALREADY BEEN DECLARED ILLEGAL IN FRANCE SINCE THE YEAR 2000
WITH ANOTHER 150 SIMILAR ORGANIZATIONS (INCLUDING CHURCH OF SATAN,AMORC,
TEMPLE OF SET AND MORE).

I WANT TO MAKE IT VERY CLEAR TO ALL THE EUROPEAN GOVERNMENTS OUT THERE
THAT ARE NOT FOLLOWING THE EXAMPLE OF FRANCE INCLUDING OUR DEAR NORWAY ,
WE CANT TOLLERATE ANY LONGER SUCH ABUSE OF POWER AND THE ILLEGAL
ACTIVITIES OF THESE AMERICAN CULTS IN EUROPE AND YOU WILL EVENTUALY
REGRET NOT FOLLOWING THE CLEVER ADVICE OF FRANCE IN THIS DELICATE
MATTER IF YOU DECIDE TO IGNORE IT.

PLEASE REMEMBER IT IS ILLEGAL TO LET THEM CONTINUE IF FRANCE SAYS
OTHERQUISE MY DEAR BROTHERS .'.

Unfortunately the secret work of the CIA and the Pentagon in creating
these new cults and brainwashing people is the real problem of today so
please stop this nonsense discussion about the Illuminati and stop
accusing freemasonry when you dont have a clue of whats going on and
please check these sites...

http://www.ciagents.com/content/view/37/41

http://www.mindcontrolforums.com/alexfmsf.htm

http://user.cyberlink.ch/~koenig/


Israeli Supreme Court Building :

Alleged Masonic/Illuminati/Rothschild influence

http://www.solomonstemple.com/modules.php?name=News&file=article&sid=39

(yahoo-group 04-2005)
 
 
 
     
 

 
 
 
  http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1

"Langfristig wird die Arbeit verschwinden"
US-Ökonom Jeremy Rifkin: Deutschland führt Scheindiskussion

Stuttgart - Es gibt kein größeres Problem in Deutschland und Europa als die Massenarbeitslosigkeit. Politiker aller Parteien versprechen Abhilfe, doch die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung nimmt seit Jahren immer nur zu. Wo soll das enden? Der US-Professor Jeremy Rifkin befasst sich seit Jahrzehnten mit dieser Frage und ist gesuchter Ratgeber von Regierungen und Konzernen. Sönke Iwersen fragte ihn nach der Zukunft der Arbeit.

Herr Rifkin, eines Ihrer Bücher heißt: „Das Ende der Arbeit“. Das meinen Sie doch nicht wörtlich, oder?

Allerdings meinte ich das wörtlich. Als ich dieses Buch
1995 schrieb, waren weltweit 800 Millionen Menschen arbeitslos oder unterbeschäftigt. 2001 waren es schon mehr als eine Milliarde. Die Entwicklung ist eindeutig.

Aber es gibt doch Gewinner. In Europa gilt England als Vorbild. China wächst in irrem Tempo. Und in Ihrem Land läuft es auch gut. Die amerikanische Arbeitslosenquote ist doch traumhaft niedrig.

Das können Sie alles vergessen. Unsere Quote ist niedriger als Ihre, das stimmt. Aber zu welchem Preis? Das schmutzige Geheimnis hinter dem US-Wirtschaftsboom in den 90er Jahren ist die wahnsinnige Verschuldung der privaten Haushalte. Die Verbraucherkredite haben jedes Jahr um neun Prozent zugenommen. Die Mehrzahl der Amerikaner hat heute nicht mal 1000 Dollar an Rücklagen. 2005 wird die Zahl der Privatinsolvenzen die Zahl der Ehescheidungen übertreffen.

Wenn die USA nicht als Vorbild taugen, dann aber England? Dort gibt es so wenig Arbeitslose wie seit 30 Jahren nicht mehr.

England ist dasselbe in grün. Der durchschnittliche Engländer gibt heute 120 bis 130 Prozent seines Jahreseinkommens aus. Das ist Wirtschaftswachstum per Kreditkarte.

Bleibt China. Keine Wirtschaft wächst so stark wie die der Chinesen.

China ist faszinierend, ja. Aber schauen Sie mal genau hin. In den letzten sieben Jahren sind 15 Prozent aller chinesischen Jobs verschwunden. Auch der chinesische Boom kann an der Wahrheit nichts ändern.

Welche Wahrheit meinen Sie?

Die Wahrheit über die Unumkehrbarkeit dieser Entwicklung. Langfristig wird die Arbeit verschwinden.

Warum?

Schauen Sie in die Vergangenheit. Zehntausend Jahre haben sich Menschen andere Menschen als Sklaven gehalten. Nun reden wir uns gern ein, dass die Sklaverei abgeschafft wurde, weil wir so human geworden sind. Aber die Wahrheit ist: Durch die industrielle Revolution ist die Sklaverei überflüssig geworden. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war es billiger, den Ofen eines Kohleofens zu füllen, als den Mund eines Sklaven.

Und da sehen Sie Parallelen zu heute?

Wir sind mitten in einer Umwälzung, die die industrielle Revolution noch übertrifft. Durch die ersten Mechanisierungsschübe verloren Millionen von Menschen ihre Jobs und wanderten vom Land in die Städte, um dort mit den Maschinen zusammen zu arbeiten. Aber die Computer und Informationstechnik von heute machen immer mehr Menschen ganz überflüssig. Selbst die billigste menschliche Arbeitskraft ist teurer als die Maschine.

Aber entstehen durch die neue Technik nicht auch neue Arbeitsplätze?<

Das ist die Hoffnung, an die wir uns seit Jahrzehnten geklammert haben. Die kapitalistische Logik sagt, dass technologischer Fortschritt und gesteigerte Produktivität alte Jobs vernichtet, dafür aber mindestens genauso viele schaffen. Aber die Zeiten sind vorbei.

Sind Sie da sicher?

Ganz sicher. Sehen Sie, ich verdiene einen Teil meines Einkommens damit, die Chefs großer Konzerne zu beraten. Wenn ich die frage, ob sie in Zukunft noch Zehntausende von Mitarbeiter haben werden, dann lachen die laut los. Die Wirtschaftsführer wissen längst, wo die Reise hingeht.

Wohin geht sie denn?

Wir vollziehen gerade einen Wandel hin zu einem Markt, der zum allergrößten Teil ohne menschliche Arbeitskraft funktioniert.
Bis 2010 werden nur noch zwölf Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Fabriken gebraucht. Bis 2020 werden es weltweit nur noch zwei Prozent sein.

Das klingt unglaublich.

Nicht unglaublicher, als was wir schon erlebt haben.
Von 1982 bis 2002 stieg die amerikanische Stahlproduktion von 75 auf 102 Millionen Tonnen. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der Stahlarbeiter von 289.000 auf 74.000 ab. In den 20 größten Volkswirtschaften der Erde sind zwischen 1995 und 2002 mehr als 30 Millionen Arbeitsplätze abgebaut worden. Wohin sie schauen, dasselbe Bild: Die Produktion steigt, die Produktivität steigt, aber die Arbeitsplätze nehmen ab.

Aber was ist mit Service, mit Dienstleistungen, mit hochqualifizierten Jobs?

Die haben längst dasselbe Problem. Die amerikanische Telefongesellschaft Sprint ist seit Jahren dabei, menschliche Vermittler durch Spracherkennungsprogramme zu ersetzen. 2002 sprang die Produktivitätsrate bei Sprint um 15 Prozent nach oben, der Gewinn stieg um 4,3 Prozent, und 11.500 Jobs wurden abgebaut. Die Net-Bank in Australien hat 2,4 Milliarden Dollar Einlagen. Eine herkömmliche Bank dieser Größe hätte um die 2000 Angestellte. Aber die Net-Bank benötigt nur 180 Mitarbeiter.

Wie kann so etwas funktionieren?
Dank Internet, Satellitentechnik und Breitbandleitungen kann die Information heute praktisch mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus rasen. Es gibt da eine nette Formulierung von Paul Saffo vom Institute für die Zukunft in Kalifornien. Er sagt, dass sich das Geschäft in den 80ern darum drehte, dass Menschen mit Menschen reden.

Jetzt geht es um Maschinen, die mit Maschinen reden. Der Mensch wird überflüssig.

Sie beraten doch Regierungen. Was sagen Politiker eigentlich, wenn Sie denen von Ihren Thesen erzählen?

Mit den Politikern ist das so eine Sache. Im Jahr 2000 haben sie die Europäischen Regierungschef getroffen und beschlossen, Europa bis 2010 zum leistungsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Und was ist geschehen? Nicht viel.

Und das liegt daran, dass die Politiker ihnen nicht zugehört haben?

Es liegt daran, dass viele Politiker Europa lieber als Sündenbock missbrauchen, anstatt sich dem Grundproblem zu stellen: Die Arbeit verschwindet. Das will kein Politiker seinen Wählern erzählen.
Statt dessen betet man immer wieder dieselben drei Pseudotheorien herunter.

Drei Pseudotheorien?

Immer dieselben drei, ja. Erstens: Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Zweitens: Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Und drittens: Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind absurd.

Wissen Sie, dass genau diese Argumente gerade in Deutschland diskutiert werden?

Natürlich weiß ich das. Ihre Regierung hat mich ja gerade erst wieder zu einem Vortrag eingeladen. Aber der Reihe nach.
Erstens: Die Zahl der Jobs die in Deutschland verschwinden weil sie zum Beispiel nach Osteuropa oder China verlagert wird, ist verschwindend gering. Sie macht gerade mal ein Prozent der abgebauten Stellen aus. Der wirkliche Jobkiller ist der technologische Fortschritt. Aber davon hören Sie von den Politikern kein Wort. Maschinen machen sich als Buhmann eben schlechter als Chinesen oder Polen.

Was ist das zweite Pseudoargument?

Das ist auch so eins für die Wahlreden: Wir müssen die Leute nur richtig ausbilden oder weiterbilden und schon ist das Beschäftigungsproblem gelöst. Nehmen wir mal an, man könnte tatsächlich alle fünf Millionen Arbeitslosen in Deutschland so fortbilden, wie sich die Politiker das vorstellen. Was wäre denn dann? Es gebe immer noch nicht genug Jobs. Die Zeiten der Massenarbeit ist vorbei. Wir werden nie wieder Tausende von Leuten sehen, die aus den Fabriktoren strömen. In Zukunft wird Arbeit etwas für die Eliten sein. Für besondere Aufgaben wird man immer noch die Top-Ärzte, Top-Anwälte oder Top-Designer brauchen. Aber Durchschnittsqualität kann ein Computer oder ein Roboter billiger liefern.

Wo liegt der dritte Fehler?

Ah, die sozialen Systeme. Darüber sprechen Sie hier schon seit Jahren, nicht wahr? Nun, ich will nicht sagen, dass es in Deutschland keinen Reformbedarf gibt. Aber wenn jemand daran denkt, den Weg der USA einzuschlagen, dann kann ich davor nur warnen. Je härter sie die Sozialsysteme beschneiden, desto eher tauchen die Probleme an anderer Stelle wieder auf. Schlechtere Gesundheit, größere Armut, weniger Sicherheit, mehr Kriminalität. Natürlich ist die US-Arbeitslosenquote niedriger als die deutsche. Aber bei uns sitzen allein zwei Millionen Leute in den Gefängnissen. Meinen Sie, das ist keine versteckte Arbeitslosigkeit? Glauben Sie mir, sie sind hier immer noch besser dran.

An den Problemen ändert das aber nichts - und Sie sagen, dass alles noch schlimmer wird. Sehen Sie sich eigentlich als Apokalyptiker?

Weil ich das Ende der Arbeit vorhersage? Nein. Erstens: Ich ziehe nur logische Schlüsse aus Dingen, die ich in der Wirtschaft jeden Tag beobachten kann. Und zweitens: Ich halte das Ende der Arbeit durchaus für eine positive Sache.

Aber was sollen all die Leute denn machen, wenn sie keine Arbeit mehr haben?

Sehen Sie, so verbogen sind wir heute. Ich sage, die Menschen werden für den Produktionsprozess nicht mehr gebracht und Sie fragen, was sie dann bloß machen sollen. Als ob es die Erfüllung des Menschen wäre, Tag für Tag dieselbe stupide Tätigkeit auszuführen.
Dasselbe Blech zu formen oder dieselben Fragen am Telefon zu beantworten. So eng definieren wir uns. Ich sage: Lasst die Maschinen das übernehmen. Aber viele Leute können sich einfach nicht vorstellen, was sie ohne Arbeit anfangen sollen. Das ist traurig.

Entschuldigen Sie, aber die Frage ist doch nicht, was die Menschen mit ihrer freien Zeit anfangen, sondern mit welchem Geld Sie ihre Miete und ihr Essen bezahlen, wenn alle Jobs verschwinden.

Sie haben ja Recht. Also, es gibt verschiedene Ansätze. Besonders wichtig ist der so genannte Nonprofitsektor. Gemeint sind hier Aktivitäten von der Sozialarbeit über die Wissenschaft, Kunst, Religion bis hin zum Sport. In den Niederlanden sind heute bereits 12,6 Prozent aller Vollzeitstellen im Nonprofitsektor angesiedelt. In Deutschland sind es erst 4,9 Prozent. ier gibt es ein Potenzial für Millionen von Arbeitsplätzen.

Aber wie soll dieser Nonprofitsektor finanziert werden?

Durch Steuerumschichtung. 90 Prozent der Regierungseinnahmen weltweit stammen aus der Besteuerung von Arbeit und Kapital. Wir müssen viel stärker zur Besteuerung von natürlichen Ressourcen kommen. Warum sollen sich die Unternehmen einfach frei bedienen? Eine Besteuerung von Ressourcen würde sowohl zur Schonung der Umwelt führen wie zur Senkung von Unternehmensgewinnen. Die Steuereinnahmen könnten dann in den Nonprofitsektor fließen und dort Mehrbeschäftigung stimulieren. Man könnte auch über etwas anderes nachdenken. Wenn Maschinen immer mehr Menschen ersetzen, warum sollte es in Zukunft nicht genau so eine Maschinensteuer geben, wie es heute eine Einkommenssteuer gibt?

Haben Sie noch mehr Anregungen?

In meinem Land gibt es 250 Zeitdollar-Projekte. Es handelt sich dabei um eine Parallelwährung, die ganz auf der Zeit basiert. Für jede Stunde Arbeit erhält man einen Zeitdollar, für den man wiederum Waren oder Dienstleistungen kaufen kann. Die Idee dahinter ist, das in einer sozialen Gemeinschaft jenseits von Gewinnmaximierung die Zeit eines jeden von uns gleich wertvoll ist — sei er nun Arzt, Müllmann oder Taxifahrer.

Und das soll im großen Stil klappen? Das klingt sehr utopisch.

Wir brauchen ja gerade Utopien. Generationen von Ökonomen haben sich damit beschäftigt, die Marktwirtschaft zu analysieren und Vorschläge zu machen, wie sie besser funktionieren könnte. Dabei ist der Mensch aus dem Blickpunkt geraten. Es ist doch so: Die Globalisierung hat versagt.

Warum hat sie versagt?

Weil sie zu viel Geld von unten nach oben verteilt hat. Die 356 reichsten Familien besitzen heute 40 Prozent des Reichtums der Menschheit. Diese Entwicklung führt uns in den Abgrund. Wenn die Unternehmen die Löhne immer weiter drücken, wird irgendwann niemand mehr ihre Produkte kaufen. Das ist so logisch, dass es eigentlich jeder verstehen müsste. Was wir brauchen, ist eine Reglobalisierung, bei der die Bedürfnisse der Mehrheit im Vordergrund stehen, nicht die Gewinnspannen einer kleinen Minderheit. Der technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Ich sehe zwei Alternativen für unsere Zukunft. Die eine ist eine Welt mit Massenarmut und Chaos. Die andere ist eine Gesellschaft, in der sich die von der Arbeit befreiten Menschen individuell entfalten können.

Das Ende der Arbeit kann für die Menschheit einen großen Sprung nach vorn bedeuten. Wir müssen ihn aber auch wagen.

stz
29.04.2005 - aktualisiert: 30.04.2005, 01:31 Uhr
 
 
 
     
 

 
 
 
     
  http://www.nytimes.com/2005/05/05/politics/05spy.html?

Pentagon Analyst Charged With Disclosing Military Secrets
By DAVID JOHNSTON and ERIC LICHTBLAU
Published: May 5, 2005
WASHINGTON, May 4 - Federal agents arrested a Pentagon analyst on Wednesday, accusing him of illegally disclosing highly classified information about possible attacks on American forces in Iraq to two employees of a pro-Israel lobbying group.
The analyst, Lawrence A. Franklin, turned himself in to the authorities on Wednesday morning in a case that has stirred unusually anxious debate in influential political circles in the capital even though it has focused on a midlevel Pentagon employee.
The inquiry has cast a cloud over the American Israel Public Affairs Committee, which employed the two men who are said to have received the classified information from Mr. Franklin. The group, also known as Aipac, has close ties to senior policymakers in the Bush administration, among them Secretary of State Condoleezza Rice, who is expected to appear later this month at the group's annual meeting.
The investigation has proven awkward as well for a group of conservative Republicans, who held high-level civilian jobs at the Pentagon during President Bush's first term and the buildup toward the wars in Afghanistan and Iraq, and who were also close to Aipac.
They were led by Paul D. Wolfowitz, the former deputy defense secretary who has been named president of the World Bank. Mr. Franklin once worked in the office of one of Mr. Wolfowitz's allies, Douglas J. Feith, the under secretary for policy at the Pentagon, who has also said he is leaving the administration later this year.
According to a 10-page F.B.I. affidavit accompanying the criminal complaint, Mr. Franklin divulged the secret information about the potential attacks at a lunch on June 26, 2003. Officials said he was dining with two of Aipac's senior staff members. The lunch was apparently held under F.B.I. surveillance. Four days later, federal agents searched Mr. Franklin's office and found the document containing the information.
 
     
 

 
 
Later, agents found dozens of classified documents at his home. The affidavit did not describe the subject matter of the documents, but said 38 were classified Top Secret, about 37 were classified Secret and approximately eight were classified Confidential. The dates on the documents spanned more than three decades. The affidavit did not indicate whether the information that was disclosed would have placed American troops at risk, and it offered no details about the gravity of the information that might have been compromised.
Other people who have been officially briefed on the case said that while Iraq was discussed at the lunch, most of the conversation centered on Iran.
Friends of Mr. Franklin, an advocate of a tough approach to Iran, say he was worried that his views were not being given an adequate hearing at the White House. They also say he wanted Aipac to help bring more attention to his ideas.
The two Aipac employees at the lunch were not identified in the complaint, but officials said they were Steven Rosen, formerly the group's director of foreign policy issues, and Keith Weissman, formerly its senior Middle East analyst. They remain under scrutiny, officials said, and supporters of the two men said they feared that they might be charged as well.
Lawyers for Mr. Rosen and Mr. Weissman have said the men did nothing wrong. On Wednesday, Abbe Lowell, a lawyer for Mr. Rosen, said, "Steve Rosen never solicited, received, or passed on any classified documents from Larry Franklin, and Mr. Franklin will never be able to say otherwise." John N. Nassikas, a lawyer for Mr. Weissman, declined to discuss the case.
For its part, Aipac has been advised by the government that the group itself is not a target of the investigation, according to a person who has been briefed on Aipac's legal strategy.
Still, the organization recently took action to distance itself from the two men. Two weeks ago, Aipac said it had dismissed Mr. Rosen and Mr. Weissman after months of defending them. On Wednesday, Patrick Dorton, a spokesman for the group, declined to discuss the case.
Mr. Franklin, 58, was suspended last year, as was his security clearance, but he had been rehired in recent months in a nonsensitive job. He has been employed by the Defense Department since 1979 and is a colonel in the Air Force Reserve.
He made a brief appearance on Wednesday in federal court in Alexandria, Va., and was released on $100,000 bond. A preliminary hearing in the case is scheduled for May 27. If convicted, Mr. Franklin could be sentenced to a maximum of 10 years in prison. One of Mr. Franklin's lawyers said that he expected his client would plead not guilty.
Associates of the influential circle at the Pentagon that had been headed by Mr. Wolfowitz attributed the scrutiny of Mr. Franklin to the continuing struggle inside the administration over intelligence. They said they had been unfairly attacked by critics at the country's intelligence agencies with whom they had clashed since before the war in Iraq.
They have said other efforts to embarrass them include one last year when American officials said Ahmed Chalabi, the leader of the Iraqi National Congress and a longtime ally of Pentagon conservatives, told Iranian intelligence officials that the United States had broken its communications codes. A federal investigation into who might have provided the information to Mr. Chalabi remained unresolved.
Friends of Mr. Rosen and Mr. Weissman said the two men have been singled out unfairly. The friends say the men operated no differently than many corporate representatives, lobbyists and journalists in Washington who cultivate sources inside the government to barter information about competitors, personal gossip and, sometimes, classified intelligence.
But Mr. Rosen and Mr. Weissman had regular discussions with Israeli officials about the Middle East, and investigators have long said that they believed that the Aipac employees had veered into the area of national security, meeting with Israeli officials, including intelligence agents, although the affidavit made no mention of Israel as a recipient of any information.
The absence of any mention of Israel appears to reflect the acutely sensitive relationship between two allies with close political, military and intelligence relationships. Israel says it has banned espionage operations against the United States, but American counterintelligence officials have said that Israel still spies on the United States, looking for technological data and inside information about American thinking about the Middle East.
After Mr. Franklin's arrest, the Israeli foreign minister, Silvan Shalon, said in an interview on Israel's Channel One that Israel had no role in the case. But American officials confirmed a report by The Associated Press report from Jerusalem on Monday that said F.B.I. agents had interviewed a former senior Israeli intelligence official, Uzi Arad, about the Franklin inquiry.
At the heart of the government's case against Mr. Franklin is the lunch he had in June at a restaurant in Arlington, Va. At the lunch, Mr. Franklin spoke of the information related to potential attacks on American forces in Iraq, the affidavit says.
The affidavit said Mr. Franklin told the two men that the information was highly classified and asked them not to "use" it. There is no indication that Mr. Franklin provided any documents to the two men.
The affidavit, signed by Catherine M. Hanna, a F.B.I. agent, said Mr. Franklin had engaged in other illegal acts. The complaint said he disclosed government information to an unidentified foreign official and journalists. In addition, investigators found 83 classified documents in his home in West Virginia. The documents were stored throughout the house in open and closed containers, and one was in plain view.
After the search of his office in June 2003, Mr. Franklin, according to the affidavit, admitted that he had told Mr. Rosen and Mr. Weissman about the classified document. He also began cooperating with the government, but he later reversed that decision. Investigators pursued espionage charges against Mr. Franklin for more than a year, but Wednesday's complaint charges him not with spying but with the lesser offense of illegal disclosure of classified information.
A senior Justice Department official, while not ruling out the possibility of future espionage charges, noted that such charges required an intent to act on behalf of a foreign power. "That is not the case here," the official said. "He was charged with the appropriate crime here, and that's the crime the investigators believe he committed."
 
 
 
 

 
 
 
  http://de.rian.ru/rian/index.cfm?prd_id=567&msg_id=5470206&startrow=1&date=2005-03-23&do_alert=0

2005-03-21 19:01     * RUSSLAND * ZWEITER WELTKRIEG * EUROPA * KOMMENTAR *

Der Krieg hätte 1943 zu Ende sein können

RIA Nowosti setzt die Veröffentlichung von Gesprächen des Historikers Dr. sc. Valentin FALIN mit dem militärischen Kommentator der Nachrichtenagentur Viktor LITOWKIN fort. Bei diesen Gesprächen werden bisher wenig bekannte Aspekte des Großen Vaterländischen Krieges aufgedeckt und für das breite Publikum geschlossene Mechanismen und Triebfedern dieser oder jener Entscheidungen auf höchster Ebene beleuchtet, die manchmal den Verlauf und Ausgang von Kampfhandlungen ausschlaggebend beeinflussten.

V. L.: Die heutige Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkrieges kennt unterschiedliche Beurteilungen seines Schluss-Stadiums. Die einen Experten behaupten, der Krieg hätte viel früher zu Ende sein können; bekannt sind unter anderem die Memoiren von Marschall Tschujkow, der darüber schrieb. Die anderen meinen, der Krieg hätte sich mindestens noch ein Jahr hinziehen können. Wer steht der Wahrheit näher? Und worin besteht sie? Welchen Standpunkt vertreten Sie?

V. F.: Über diese Frage streitet nicht nur die heutige Geschichtsschreibung. Über die Dauer des Krieges in Europa und die Zeit seiner Beendigung wurde bereits während des Krieges diskutiert, und zwar seit 1942 ununterbrochen. Um genauer zu sein: Diese Frage beschäftigte die Politiker und Militärs seit einundvierzig, als die meisten Staatsmänner, darunter auch Roosevelt und Churchill, dachten, die Sowjetunion werde sich höchstens vier bis sechs Wochen halten können. Benes allein glaubte und behauptete, die UdSSR werde der nazistischen Invasion standhalten und letztendlich Deutschland aufs Haupt schlagen.

Eduard Benes war, soweit ich mich erinnere, Präsident der Tschechoslowakei in der Emigration. Nach dem Münchener Abkommen von 1938 und der Eroberung seines Landes hielt er sich in Großbritannien auf, nicht wahr?

V. F.: Ja. Dann, als sich diese Einschätzungen oder, wenn Sie erlauben, Abschätzungen unserer Lebenskraft nicht bewahrheiteten, als Deutschland bei Moskau die erste wohl gemerkt strategische Niederlage des Zweiten Weltkrieges erlitt, änderten sich die Ansichten radikal. Im Westen wurden Befürchtungen laut, die Sowjetunion könnte aus diesem Krieg viel zu stark hervorgehen. Und wenn sie sich tatsächlich so stark erweise, werde sie das Antlitz des künftigen Europa bestimmten. In diesem Sinne sprach sich Berle, stellvertretender Außenminister der USA und Koordinator der amerikanischen Geheimdienste, aus. An diese Meinung hielt sich auch Churchills Umgebung, einschließlich sehr solider Leute, die vor dem Krieg und in seinem Verlauf die Doktrin der Handlungen der britischen Streitkräfte und der gesamten britischen Politik ausarbeiteten.

Das erklärt in hohem Grade Churchills Widerstand gegen die Eröffnung einer zweiten Front im Jahre 1942. Dabei glaubten Lord Beaverbrook und Sir Richard Stafford Cripps in der britischen Führung sowie besonders Eisenhower und andere Urheber der amerikanischen Kriegspläne, dass sowohl die technischen als auch andere Voraussetzungen dafür bestanden, den Deutschen gerade 1942 die Niederlage beizubringen. Es hätte der Faktor genutzt werden können, daß das Gros der deutschen Streitkräfte im Osten eingesetzt war und die 2 000 Kilometer lange Küste Frankreichs, der Niederlande, Belgiens, Norwegens und auch Deutschlands selbst für eine Invasion der alliierten Armeen im Grunde offen lag. Längs der atlantischen Küste hatten die Nazis damals keine ständigen Verteidigungsanlagen.

Mehr noch, die amerikanischen Militärs bestanden darauf und suchten Roosevelt davon zu überzeugen (mehrere Memoranden Eisenhowers darüber liegen vor), dass die zweite Front notwendig, dass die zweite Front möglich sei, dass die Eröffnung der zweiten Front den Krieg in Europa im Prinzip verkürzen und Deutschland zur Kapitulation zwingen werde. Wenn nicht zweiundvierzig, so doch spätestens dreiundvierzig.

Aber solche Berechnungen passten weder Großbritannien noch den auf dem amerikanischen Olymp recht zahlreichen konservativen Politikern.

V. L.: Wen meinen Sie?

V. F.: Beispielsweise stand das ganze amerikanische Außenministerium mit Cordell Hall an der Spitze äußerst unfreundlich zur UdSSR. Das erklärt, warum Roosevelt Hall nicht zur Teheraner Konferenz mitnahm und der Außenminister die Protokolle der Treffen der Großen Drei erst sechs Monate nach Teheran zur Kenntnisnahme bekam. Kurios ist, dass die politische Aufklärung des "Dritten Reiches" Hitler schon nach drei oder vier Wochen über die Protokolle berichtete. Das Leben ist bisweilen paradox.

Nach der Kursker Schlacht von 1943, die mit einer Niederlage der Wehrmacht endete, hielten am 20. August in Quebec die Stabschefs der USA und Großbritanniens sowie Churchill und Roosevelt eine Beratung ab. Besprochen wurde die Möglichkeit eines eventuellen Austritts der Vereinigten Staaten und Großbritanniens aus der Antihitler-Koalition und des Abschlusses eines Bündnisses mit den Nazigeneralen zur Führung eines gemeinsamen Krieges gegen die Sowjetunion.

V. L.: Weshalb?

V. F.: Deshalb, weil es gemäß der Ideologie von Churchill und jenen, die diese Ideologie in Washington vertraten, darum ging, "diese russischen Barbaren" so weit wie nur möglich im Osten aufzuhalten. Die Sowjetunion wenn nicht zu zerschlagen, so doch bis zum Äußersten zu schwächen. Vor allem mit den Händen der Deutschen. Auf diese Weise wurde die Aufgabe formuliert.

Das ist eine sehr alte Idee Churchills. Er hatte sie bereits 1919 in seinen Gesprächen mit General Kutepow entwickelt. Damals sagte er: Die Amerikaner, Engländer und Franzosen müssten einen Misserfolg nach dem anderen einstecken und seien nicht im Stande, Sowjetrussland zu erwürgen. Man müsse diese Aufgabe den Japanern und den Deutschen auferlegen. Ähnlich belehrte Churchill 1930 Bismarck, den Ersten Sekretär der deutschen Botschaft in London. Im Ersten Weltkrieg hätten sich die Deutschen blödsinnig angestellt, behauptete er. Anstatt sich auf die Zerschlagung Russlands zu konzentrieren, begannen sie einen Zweifrontenkrieg. Hätten sie sich nur mit Russland beschäftigt, so hätte Großbritannien die Franzosen neutralisiert.

Für Churchill war das nicht so sehr der Kampf gegen die Bolschewiken wie vielmehr die Fortsetzung des Krim-Krieges von 1851 - 1856, als Russland schlecht und recht der britischen Expansion eine Grenze zu ziehen versucht hatte.

V. L.: In Transkaukasien, Zentralasien, im erdölreichen Nahen Osten...

V. F.: Natürlich. Wenn wir also von verschiedenen Varianten der Kriegführung gegen Nazideutschland sprechen, darf nicht außer Acht gelassen werden, wie unterschiedlich die Einstellung zur Philosophie der Bündnisbeziehungen und den Verpflichtungen war, die Großbritannien und die USA Moskau gegenüber übernommen hatten.

Eine kurze Abschweifung. In Gent verlief 1954 oder 1955 ein Symposium von Geistlichen über das Thema, ob sich die Engel küssen. Im Ergebnis mehrtägiger Debatten wurde der Schluss gezogen: Ja, sie küssen sich, aber ohne Leidenschaft. Die Alliiertenbeziehungen in der Antihitler-Koalition erinnerten gewissermaßen an jene Engelsgeschichte, um nicht direkt von einem Judaskuss zu sprechen. Versprechungen waren ohne Verpflichtungen oder, noch schlimmer, dazu da, den sowjetischen Partner irrezuführen.

Wie erinnerlich, durchkreuzte diese Taktik die Verhandlungen der UdSSR, Großbritanniens und Frankreichs im August 1939, als es noch möglich war, etwas zur Eindämmung der nazistischen Aggression zu unternehmen. Man ließ der sowjetischen Führung demonstrativ keine andere Wahl, als einen Nichtangriffspakt mit Deutschland zu schließen. Man setzte uns der Gefahr eines Schlages der zur Aggression bereiten nazistischen Kriegsmaschinerie aus. Ich kann mich da auf eine Richtlinie berufen, wie sie in Chamberlains Kabinett formuliert wurde: "Wenn es London nicht gelingt, einem Abkommen mit der Sowjetunion auszuweichen, darf die britische Unterschrift darunter nicht bedeuten, dass im Falle eines Überfalls der Deutschen auf die UdSSR die Briten dem Opfer der Aggression zu Hilfe kommen und Deutschland den Krieg erklären. Wir müssen uns die Möglichkeit vorbehalten, zu erklären, dass Großbritannien und die Sowjetunion die Fakten unterschiedlich interpretieren."

V. L.: Ein bekanntes Beispiel aus der Geschichte: Als Deutschland im September 1939 Polen, einen Verbündeten Großbritanniens, überfiel, erklärte London zwar Berlin den Krieg, tat jedoch keinen einzigen ernsthaften Schritt, um Warschau halbwegs real zu helfen.

V. F.: Aber in unserem Falle war nicht einmal von einer formellen Kriegserklärung die Rede. Die Torries gingen davon aus, dass die deutsche Walze bis zum Ural rollen und unterwegs alles niederstampfen werde. Es hätte niemanden mehr gegeben, der dem Albion wegen seiner Heimtücke noch hätte Vorwürfe machen können.

Diese Verbundenheit der Zeiten und die Verbundenheit der Ereignisse bestand während des Krieges. Sie gab Anlass zu Überlegungen. Und diese Überlegungen waren für uns, wie mir scheinen will, nicht gerade optimistisch.

V. L.: Aber lassen Sie uns auf die Jahreswende 44/45 zurückkommen. Konnten wir den Krieg früher beenden oder nicht?

V. F.: Stellen wir die Frage etwas anders: Warum war die Seelandung der Alliierten gerade für das Jahr vierundvierzig geplant? Aus irgendwelchen Gründen wird diese Frage eigentlich von niemandem tiefer untersucht. Dabei war das Datum alles andere als zufällig. Im Westen zog man in Betracht, dass wir bei Stalingrad eine enorme Zahl von Soldaten und Offizieren sowie von Kriegstechnik verloren hatten. Kolossal waren die Opfer auch am Kursker Bogen. Wir hatten mehr Panzer verloren als die Deutschen.

Im Jahre vierundvierzig zog unser Land bereits siebzehnjährige Jungen ein. In den Dörfern gab es praktisch überhaupt keine Männer mehr. Die Jahrgänge 1926 und 1927 blieben nur in Rüstungswerken verschont: Die Direktoren ließen sie nicht weg.

Bei ihren perspektivischen Einschätzungen waren sich die amerikanische und die britische Aufklärung darüber einig, dass das Angriffspotential der Sowjetunion im Frühjahr 1944 erschöpft sein werde. Dass die Menschenreserven völlig verbraucht sein würden und die Sowjetunion außer Stande sein werde, der Wehrmacht einen Schlag zu versetzen, der mit den Schlachten bei Moskau, Stalingrad und Kursk zu vergleichen wäre. Folglich würden wir, durch den Widerstand gegen die Nazis entkräftet, zum Zeitpunkt der Landung der Alliierten den USA und Großbritannien die strategische Initiative abtreten.

Mit der Zeit der Landung der Alliierten auf dem Kontinent war auch die Verschwörung gegen Hitler verbunden. Einmal an der Macht, hätten die Generale des "Dritten Reiches" die Westfront auflösen und den Amerikanern und Briten freie Hand verschaffen sollen zur Okkupation Deutschlands und zur "Befreiung" Polens, der Tschechoslowakei, Ungarns, Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens und Österreichs. Die Rote Armee hätte an die Grenze von 1939 zurückgedrängt werden sollen.

V. L.: Ich weiß noch, die Amerikaner und Briten setzten sogar Landungstruppen in Ungarn, im Raum Balaton, ab, um Budapest zu nehmen, aber die Deutschen schossen sie zusammen.

V. F.: Das war keine Landungstruppe, sondern eher schon eine Kontaktgruppe zur Wiederherstellung der Verbindungen mit den ungarischen antifaschistischen Kräften. Aber nicht nur das ging verquer. Hitler blieb nach dem Attentat am Leben, Rommel war schwer verwundet und aus dem Spiel, im Westen aber hatte man gerade auf ihn gesetzt. Die übrigen Generale erwiesen sich als Feiglinge. Es geschah, was geschah. Ein leichter Marsch durch Deutschland zu bravouröser Musik sollte den Amerikanern verwehrt bleiben. Sie nahmen Gefechtshandlungen auf, die manchmal schwer waren, denken wir an die Ardennen-Offensive. Dennoch lösten sie ihre Aufgaben, und das so manches Mal zynisch genug.

Hier ein konkretes Beispiel. Die USA-Truppen rückten bis nach Paris vor. Dort begann ein Aufstand. Die Amerikaner blieben in einer Entfernung von dreißig Kilometern vorder französischen Hauptstadt stehen und warteten ab, bis die Deutschen die Aufständischen niedergemacht haben, weil es sich in erster Linie um Kommunisten handelte. Dort wurden, nach verschiedenen Angaben, zwischen drei und fünftausend Menschen getötet. Aber die Aufständischen bewältigten die Situation, und erst dann nahmen die Amerikaner Paris ein. Auf die gleiche Weise ging das auch in Südfrankreich vor sich.

Kehren wir zur Jahreswende zurück, mit der wir unser Gespräch begonnen haben.

V. L.: Der Winter 44/45.

V. F.: Im Herbst vierundvierzig fanden in Deutschland mehrere Beratungen statt, die zuerst von Hitler und dann, im seinem Auftrag, von Jodl und Keitel geleitet wurden. Ihr Sinn lief auf Folgendes hinaus: Wenn man den Amerikanern richtig zusetze, würden die USA und Großbritannien große Lust auf Verhandlungen bekommen, und die wurden 1942 - 1943 verborgen vor Moskau geführt.

Die Ardennen-Operation, wie sie in Berlin konzipiert wurde, sollte nicht der Herbeiführung des Sieges im Krieg, sondern der Untergrabung der Alliiertenbeziehungen zwischen dem Westen und der Sowjetunion dienen. Die USA hätten verstehen sollen, wie stark Deutschland noch war und in wie weit interessant es für die Westmächte bei ihrer Konfrontation mit der Sowjetunion war. Aber auch wie sehr es den Alliierten selbst an Stärke und Willen fehle, um die "Roten" im Vorfeld des deutschen Territoriums zum Stehen zu bringen.

Hitler betonte: Niemand wird mit einem Land sprechen, das sich in einer schweren Situation befindet; mit uns wird man nur reden, wenn die Wehrmacht beweisen kann, dass sie eine Kraft ist.

Das Überraschungsmoment war der Haupttrumpf. Die Alliierten hatten sich für den Winter einquartiert und meinten, das Elsass und das Ardennengebirge seien eine sehr schöne Gegend zur Erholung und eine sehr schlechte Gegend für Kampfoperationen. Inzwischen beabsichtigten die Deutschen, sich bis nach Rotterdam durchzukämpfen, damit die Amerikaner die Häfen der Niederlande nicht mehr benutzen konnten: Dieser Umstand werde über den gesamten westlichen Feldzug voll entscheiden.

Der Beginn der Ardennen-Operation wurde mehrmals aufgeschoben. Deutschland fehlte es an Kräften. Sie begann eben zu einem Zeitpunkt, da die Rote Armee im Winter vierundvierzig äußerst schwere Kämpfe in Ungarn, im Raum Balaton und bei Budapest, führte. Es ging um die letzten Erdölquellen: die in Österreich und etwas ärmere in Ungarn, die von den Deutschen kontrolliert wurden.

Das war einer der Gründe dafür, dass Hitler beschloss, Ungarn um jeden Preis zu verteidigen. Und dafür, dass er mitten in der Ardennen-Operation und vor Beginn der Elsass-Operation daranging, im Grunde die Kräfte von der westlichen Richtung abzuziehen und an die sowjetisch-ungarische Front zu verlegen. Die Hauptkraft der Ardennen-Operation - die 6. SS-Panzerarmee - wurde von den Ardennen abgezogen und nach Ungarn verlegt.

V.L.: In die Nähe von Hajamasker.

V. F.: Die Verlegung begann eigentlich noch vor jenem panischen Schreiben von Roosevelt und Churchill an Stalin, als sie sich, um es aus der diplomatischen in die Alltagssprache zu übertragen, aufs Bitten verlegten: Helft, rettet uns, wir sind in Not!

Hitler aber überlegte (das ist belegt): Wenn die Alliierten der Sowjetunion diese so oft einer Gefahr aussetzten und unverhohlen abwarteten, ob Moskau durchhalte, ob nicht die Rote Armee in sich zusammensinke, können wir genauso vorgehen. Wir unsererseits wissen noch, wie die Alliierten einundvierzig den Fall der UdSSR-Hauptstadt abwarteten, wie zweiundvierzig nicht nur die Türkei und Japan, sondern auch die USA abwarteten, ob wir nicht Stalingrad aufgäben, bevor sie sich zu einer Revision ihrer Politik entschlossen. Denn die Alliierten teilten uns nicht einmal etwas von den Aufklärungsmeldungen mit, beispielsweise über die Pläne der Deutschen zu einer Offensive über den Don bis zur Wolga und weiter in den Kaukasus, und so weiter, und so fort.

V. L.: Wenn ich mich nicht irre, vermittelte uns die legendäre "Rote Kapelle" diese Informationen.

V. F.: Die Amerikaner überließen uns keinerlei Informationen, obwohl sie sie täglich, ja stündlich erhielten. Darunter auch über die Vorbereitung der Operation "Zitadelle" am Kursker Bogen.

Wir hatten natürlich gewichtige Gründe, uns unsere Alliierten genauer anzusehen: Inwieweit sie kämpfen konnten, inwieweit sie kämpfen wollten und inwieweit sie bereit waren, ihren Hauptplan der Operation auf dem Kontinent voranzubringen - den Plan, der "Renken" hieß. Nicht "Overlord" war am wichtigsten, sondern "Renken", denn dieser Plan sah die Errichtung der anglo-amerikanischen Kontrolle über ganz Deutschland, über alle Staaten Osteuropas vor, damit wir nicht so weit vorrückten.

Als Eisenhower zum Oberbefehlshaber der zweiten Front ernannt wurde, erhielt er die Direktive, "Overlord" vorzubereiten, aber stets an "Renken" zu denken. Wenn sich günstige Bedingungen für "Renken" ergeben, "Overlord" aufzugeben und alle Kräfte zur Erfüllung des Plans "Renken" einzusetzen. Der Aufstand in Warschau wurde zeitlich auf diesen Plan abgestimmt. Und vieles andere war ebenfalls mit dem Plan "Renken" verknüpft.

In diesem Sinne war Ende vierundvierzig/Anfang fünfundvierzig die Stunde der Wahrheit. Der Krieg wurde nicht an zwei Fronten - der östlichen und der westlichen - geführt, sondern um zwei Fronten. Formell führten die Alliierten für uns sehr wichtige Kampfhandlungen, denn einen gewissen Teil der deutschen Truppen banden sie nun doch. Aber ihr wichtigstes Vorhaben bestand darin, die Sowjetunion nach Möglichkeit zum Stehen zu bringen, wie Churchill sagte, beziehungsweise "die Nachkommen von Dschingis Khan zum Stehen zu bringen", wie sich einzelne amerikanische Generale in schärferen Worten ausdrückten.

Übrigens formulierte Churchill diesen Gedanken in grob antisowjetischer Form bereits im Oktober zweiundvierzig, als unsere Gegenoffensive am 19. November bei Stalingrad noch nicht begonnen hatte: "Diese Barbaren müssen möglichst weit im Osten aufgehalten werden."

Wenn wir von unseren Alliierten sprechen, liegt es mir wirklich fern, die Verdienste der Soldaten und Offiziere der alliierten Truppen herabzumindern, die gleich uns ehrlich und standhaft kämpften, ohne etwas von den politischen Intrigen und Machenschaften ihrer Führung zu wissen. Ich schmälere nicht die Hilfe, die uns im Lend-Lease-Rahmen erwiesen wurde, obwohl wir nie die wichtigsten Hauptempfänger dieser Hilfe waren. Ich will einfach sagen, wie kompliziert, widersprüchlich und gefährlich für uns die Situation im Laufe des ganzen Krieges bis zu seinem Siegessalut war. Und wie schwer es manchmal war, die eine oder andere Entscheidung zu treffen. Denn wir wurden nicht einfach an der Nase herumgeführt, sondern immer wieder einem abermaligen Schlag ausgesetzt.

V. L.: Hätte der Krieg also wirklich viel früher als im Mai fünfundvierzig beendet werden können?

V. F.: Wenn ich absolut aufrichtig auf diese Frage antworten soll, will ich sagen: Ja, das stimmt. Nur dass es nicht die Schuld unseres Landes war, dass er nicht bereits dreiundvierzig endete. Unsere Schuld war es nicht. Der Krieg hätte wirklich früher zu Ende sein können, hätten unsere Alliierten ihre Pflicht als Verbündete ehrlich erfüllt, hätten sie sich an die Verpflichtungen gehalten, die sie einundvierzig, zweiundvierzig und im ersten Halbjahr dreiundvierzig der Sowjetunion gegenüber übernommen hatten. Da sie es jedoch nicht taten, zog sich der Krieg in die Länge und dauerte mindestens anderthalb bis zwei Jahre zu lange.

Und vor allem: Ohne die wiederholte Aufschiebung der Eröffnung der zweiten Front wäre auch die Zahl der Opfer unter den Sowjetbürgern und den Alliierten, besonders auf dem okkupierten Territorium Europas, um 10 bis 12 Millionen geringer gewesen. Nicht einmal Auschwitz hätte funktioniert, denn das Lager begann erst vierundvierzig auf Hochtouren zu laufen...
 
 
 
 

 
 
Thüringer Allgemeine, 24. 04. 2005

Fingerabdrücke von Uran

Braunschweiger Wissenschaftler fanden in Bodenproben vom Truppenübungsplatz Ohrdruf radioaktive Auffälligkeiten

Seit Jahren gibt es Gerüchte über einen Kerwaffentest der Nazis auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf. Wissenschaftler wollten es jetzt genau wissen, die ersten Ergebnisse lassen aufhorchen.
von Eberhard Pfeiffer
Ohrdruf. "Wir wollen nur erst einmal sehen, ob überhaupt etwas daran ist", sagt Prof. Uwe Keyser von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig (PTB), " und es war etwas da." Keyser untersucht mit anderen Wissenschaftlern seiner Einrichtung derzeit Bodenproben, die im Frühjahr diesen Jahres vom Truppenübungsplatz in Ohrdruf entnommen wurden. Mit Genehmigung der Bundeswehr und im Auftrag des ZDF, das auch die weiteren Analysen finanzieren will.
Auslöser darüf waren die anhaltenden Spekulationen über geheime Anlagen der Nazis unter dem Übungsplatz und Augenzeugenberichte über einen Atomtest zu Kriegsende auf dem Gelände. Zuletzt stellte der Berliner Historiker Rainer Karlsch in seinem Buch "Hitlers Bombe" diese These auf.
Wenn Karlsch heute in Erfurt aus seinem Buch liest, muß er aber weiter den Beweis dafür schuldig bleiben. Denn eine Klärung, ob es solche Experimente gab, ist nur mit wissenschaftlichen Methoden möglich. Und dies dauert lange.
"Wir untersuchen nach allen Regeln der Messkunst", erklärt Keyser. Aber es gibt einneues Ergebnis. In mehreren Proben fanden sich die typischen Fingerabdrücke von Uran 233 und Lithium 5. Beides wird beim Bau von Kernwaffen verwendet. Aber es kann auch anderen Ursprungs sein: "Zum Beispiel ein abgestürzter Satelit mit Plutoniumbatterien oder uranhaltige Munition, die auf dem Übungsplatz verschossen wurde", sagt Prof. Herbert Janßen, Leiter des Fachbereiches Radioaktivität der PTB Braunschweig.
Daß während der Nutzung des Platzes durch die sowjetische Armee auch mit Uranmunjition geschossen wurde, ist wahrscheinlich. Ob dies aber zur erhöhten Belastung geführt hat, wird von Janßen bezweifelt: " Durch Uran-Munition wird die Dosisleistung am Boden nicht nennenswert erhöht." Denn das Uran aus solchen Geschossen verdampft meist, bevor es überhaupt den Erdboden erreichen kann.
Den Forschern aus Braunschweig steht deshalb noch ein schwieriger Weg bevor. "Wir versuchen, nacheinander verschiedene hypothesen auszuschließen und hoffen, daß am Schluß nur eine übrig bleibt", so Janßen. Wie lange das
dauert, kann derzeit keiner sagen.
Aber die Wissenschaftler wissen, daß die Ergebnisse nicht nur in Thüringen mit Spannung erwartet werden. Wie nahe die Nazis einer Atombombe wirklich waren und welche Rolle die Gegend um das Jonastal dabei spielte, ist 60 Jahre danach noch immer ungeklärt.
 
 
 
  http://www.heise.de/newsticker/meldung/59295

04.05.2005 15:32

Klage von Sinti- und Roma-Interessenvertretung gegen IBM abgewiesen

Im langjährigen Rechtsstreit der GIRCA gegen IBM musste die Sinti- und Roma-Interessenvertretung eine Niederlage hinnehmen. Die GIRCA erhebt den Vorwurf, der IBM-Konzern habe zwischen 1933 und 1945 dem nationalsozialistischen Regime in Deutschland durch die Lieferung von Maschinen und Lochkarten aus der Produktion ihrer Tochterfirma Hollerith-Maschinen-Gesellschaft (DEHOMAG) bei der Planung und Durchführung des Holocaust und damit auch bei der Vernichtung von Sinti und Roma in den KZs geholfen. Wegen dieser "Beteiligung an Verbrechen gegen die Menschlichkeit" fordert die Organisation von IBM deshalb Entschädigung.
Die Existenz des europäischen IBM-Headquarters in Genf während der Nazi-Zeit belege auch die Arbeit des US-Autors Edwin Black, ist sich GIRCA sicher. Black hatte seine Erkenntnisse in dem Buch IBM und der Holocaust vorgestellt (siehe dazu den Artikel: IBM und die Nazis: Ich Bin Mitschuldig). IBM bestreitet dagegen, im 3. Reich noch die Kontrolle über die DEHOMAG gehabt zu haben, diese sei dem Konzern von den Nazis entzogen worden. Black allerdings vertritt die Ansicht, IBM habe selbst dann, als amerikanische Firmen den Kontakt zu Töchtern in Hitlerdeutschland abbrechen mussten, über seine Schweizer Europa-Zentrale die DEHOMAG weitergeführt -- und das auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs durch einen Treuhänder in enger Absprache mit der US-amerikanischen Konzernzentrale und zumindest mit stillschweigender Duldung durch den IBM-Gründer und langjährigen Chef der Firma, Thomas J. Watson. IBM habe auch die Gewinne der DEHOMAG in der Nazizeit stillschweigend nach Ende des Krieges eingesammelt.
Der Beginn der Auseinandersetzung liegt schon schon mehrere Jahre zurück. Juristische Fragen nach der Zuständigkeit Schweizer Gerichte und der Zulässigkeit der Klage erschwerten das Verfahren. Nun hat ein Gericht in Genf die Klage wegen Verjährung zurückgewiesen. Der Anwalt der GIRCA kündigte bereits Berufung gegen diese Entscheidung an. (bbu/c't)
 
 
 
 

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